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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2025

Licht am Ende des Tunnels

Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen / Für dich strick ich bunte Zeiten
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André ist gefangen im grauen Nebel der Depression als Gitti in sein Leben tritt. Voller Leben, voller Farbe, voller Energie wirbelt sie sein Leben gehörig durcheinander. Sie liebt das Leben, ihren Handarbeitsladen ...

André ist gefangen im grauen Nebel der Depression als Gitti in sein Leben tritt. Voller Leben, voller Farbe, voller Energie wirbelt sie sein Leben gehörig durcheinander. Sie liebt das Leben, ihren Handarbeitsladen Strickliesel, die Filmabende mit ihrer besten Freundin und natürlich die Vorweihnachtszeit in ihrem Dorf und dem dazugehörigen Weihnachtsmarkt. Von Anfang an besteht eine magische Anziehungskraft zwischen den beiden und André versucht sich von ihrer Lebensfreude und ihrem Optimismus anstecken zu lassen. Endlich sieht er ein kleines Licht am Ende des grauen Tunnels. Aber immer wieder steckt der graue Nebel unbarmherzig seine Finger nach ihm aus um ihn immer mehr in die Tristesse herab zu ziehen. Kann die Farbe der Liebe das Grau der Depression besiegen?
Eine wunderschöne, berührende Geschichte mit Tiefe und sehr viel Herz. Alles wurde so wunderbar bildlich beschrieben, ich habe mich sofort heimisch gefühlt. Die Dorfbewohner alle besonders und herzallerliebst und Stricker-Mutti mit ihren Ratschlägen einfach unschlagbar. Gitti und André zwei Menschen wie sie nicht gegensätzlicher sein könnten und ihr gemeinsamer Kampf gegen Andrés Depression, der hier von der Autorin sehr einfühlsam thematisiert wird. Von mir gibt es natürlich eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Zweite Chancen

Der Pakt mit meinem Schutzengel
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Vera, eine rastlose, egozentrische, selbstverliebte junge Frau die es auch mit der Treue nicht so genau nimmt. Auf dem Weg ihre Ziele zu verfolgen stößt sie auch den Menschen die ihr nahe stehen ohne Rücksicht ...

Vera, eine rastlose, egozentrische, selbstverliebte junge Frau die es auch mit der Treue nicht so genau nimmt. Auf dem Weg ihre Ziele zu verfolgen stößt sie auch den Menschen die ihr nahe stehen ohne Rücksicht gerne mal vor den Kopf. Ein folgenschwerer Unfall verändert ihr Leben von jetzt auf gleich. Zwischen den Welten begegnet sie Ted, ihrem Schutzengel. Keiner mit Flügeln und Harfe, sondern einer der raucht, flucht und sie mit seiner sarkastischen Art immer wieder herausfordert. Vera hängt fest in einer Endlosschleife zwischen Leben und Tod und muss den Tag des Unfalls immer wieder erleben. Immer wieder werden ihr die eigenen Fehler vor Augen geführt und sie würde alles tun um manches noch ungeschehen machen zu können. Doch was ist der Preis für zwei Tage mehr Lebenszeit die ihr Ted anbietet?
Eine sehr gefühlvolle, geheimnisvolle Geschichte zwischen Himmel und Erde die unter die Haut geht. Ein wunderschön erzählter Roman über Zeit, Schicksal, Schuld, zweite Chancen und die Kraft loszulassen, die zum Nachdenken anregt. Die Beziehung zwischen Vera und Ted ist durch ihre unterschiedlichen Charaktere voller Dynamik. Mal voller Zynismus, dann fast schon wieder zärtlich. Der Schreibstil flüssig, bildlich und die Autorin hat es perfekt geschafft die unterschiedlichen Emotionen in die richtigen Worte zu fassen. Das Cover einfach wunderschön und perfekt für diese Geschichte. Von mir gibt es für diesen wundervollen Roman eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Kurzweiliger Krimi mit Lokalkolorit

Lügen sind Rudeltiere
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PR-Beraterin Romy Sternek hat ein ungewöhnliches Hobby:
Um mit dem ungeklärten Verschwinden ihres Vaters klar zu kommen besucht sie regelmäßig Beerdigungen fremder Menschen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof. ...

PR-Beraterin Romy Sternek hat ein ungewöhnliches Hobby:
Um mit dem ungeklärten Verschwinden ihres Vaters klar zu kommen besucht sie regelmäßig Beerdigungen fremder Menschen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof. Auf der Beerdigung von Lukas Delbrück beobachtet sie einen tätlichen Angriff. Da die Polizei ihre Beobachtungen ignoriert stellt sie eigenhändig Nachforschungen an ohne sich Gedanken um eventuelle Konsequenzen zu machen. Sie verstrickt sich immer mehr in ein Netz aus Intrigen, Macht, Erpressung und Lügen und gerät selbst in allergrößte Gefahr.
Die Protagonistin Romy eine sympathische junge Frau mit Ecken und Kanten die sich ohne großes Nachdenken ins Abenteuer stürzt. Mit der Wahrheit nimmt sie es nicht immer so genau und stolpert schnell von einem Schlamassel ins nächste. Der Schreibstil klar und bildlich, die Spannung wird stetig weiter aufgebaut. Es gibt immer wieder falsche Fährten und neue Wendungen, es wird nie langweilig. Und durch Nachbarin Margit kommt auch der Humor nicht zu kurz. Für mich war es ein unterhaltsamer, gut geschriebener Krimi mit Lokalkolorit und einer Prise Alltagsflair. Als Frankfurterin hat es mir natürlich besonderen Spaß gemacht die Protagonistin auf mir bekannten Wegen durch meine Heimatstadt begleiten zu können.
Von mir gibt es natürlich eine Leseempfehlung und ich hoffe auf weitere Geschichten mit Romy Sternek.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Reise ans Ende der Welt

Leuchtturm, Scones und Winterliebe
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Nach einer anstrengenden Saison als Köchin auf der familieneigenen Hacienda auf Teneriffa freut sich Blanca auf ein ruhiges Weihnachtsfest. Doch als ihr Bruder ihre Bedürfnisse mal wieder ignoriert und ...

Nach einer anstrengenden Saison als Köchin auf der familieneigenen Hacienda auf Teneriffa freut sich Blanca auf ein ruhiges Weihnachtsfest. Doch als ihr Bruder ihre Bedürfnisse mal wieder ignoriert und über Weihnachten eine Gruppenbuchung annimmt, ist für sie das Maß voll! Auf der Suche nach einem Ort am Ende der Welt landet sie in einem kleinen Küstenort in Schottland. B&B und Flug sind schnell gebucht und schon geht die Reise los. Alles könnte so schön sein, doch das B&B ist geschlossen und Besitzer Sandy nicht auffindbar. Zum Glück gibt es Maggie und ihren Livingroom in dem sie Zuflucht findet. Zwischen Sandy und ihr entsteht ein zuerst sehr hitziger dann immer persönlicher Schlagabtausch per mail. Parallel dazu lernt sie in einem Pub in Edinburgh den Barkeeper Alec, der sie sofort begeistert und ihr bei Ausflügen seine Heimat näher bringt. Ihre Gefühle fahren Achterbahn, denn so sehr sie sich auch zu Alec hingezogen fühlt, ständig kreisen ihre Gedanken auch um Sandy. Kann man sich per mail in jemanden verlieben?
Wird sie in ihrem Gefühlswirrwarr eventuell die wahre Liebe finden? Spannung, Verwicklungen, Humor mit einer Prise Liebe, perfekt für schöne, kuschelige Lesestunden. Der Schreibstil wie immer locker und sehr bildlich, so dass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Die verschiedenen Emotionen wieder perfekt in die richtigen Worte gefasst und die unterschiedlichen Protagonisten sind mir sofort ans Herz gewachsen. Natürlich gibt es auch hier wieder eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf Band 10 aus dieser Reihe!

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Spuren in die Vergangenheit

Wienerberg
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Auch der aktuelle Kriminalroman „Wienerberg“ hat mich wieder von Beginn an gepackt und mir viele spannende Lesestunden beschert.
Ausgerechnet dort, wo sich vor vielen Jahren die öffentliche Hinrichtungsstätte ...

Auch der aktuelle Kriminalroman „Wienerberg“ hat mich wieder von Beginn an gepackt und mir viele spannende Lesestunden beschert.
Ausgerechnet dort, wo sich vor vielen Jahren die öffentliche Hinrichtungsstätte Wiens befand findet die achtjährige Mara einen menschlichen Knochen und tritt damit eine Ermittlungslawine los die Bezirksinspektor Felix Grohsmann und sein Team zurück bis ins Jahr 1785 katapultiert.
Bei der Identifizierung des Toten kommen viele dunkle Geheimnisse ans Tageslicht und etliche Menschen hätten einen Grund gehabt ihm nach dem Leben zu trachten. Rache? Habgier? Wer ist für den Tod verantwortlich? Denn der Tote war zu Lebzeiten ein wahrer Unsympath und in etliche dubiose Machenschaften verstrickt. Und es bleibt nicht bei einem Toten! Dem Ermittlungsteam wird alles abverlangt. Viele Verwirrungen und unerwartete Verbindungen erschweren das Ganze. Neben all der Spannung kommt aber auch der Humor nicht zu kurz und zwischen Joe und Ralf knistert es ganz gewaltig.
Ein absolut gelungener Kriminalroman bei dem man die Spannung von Beginn an greifen kann. Der Schreibstil auch diesmal wieder flüssig, gradlinig, bildlich und an den richtigen Stellen der gewisse Wiener Schmäh. Besonders gut hat mir Mara gefallen. Für ihr Alter sehr pfiffig, wissbegierig, fokussiert und selbstständig lässt sie sich kein x für ein u vormachen und ist somit für Lehrer und auch für ihre Mutter eine wahre Herausforderung. Um sich als Leser in sie hineinversetzen zu können werden immer mal wieder Passagen aus Maras Sicht erzählt, was mir sehr gut gefällt und wobei wir auch einiges über sie und ihre Familie erfahren.
Auch diesmal gibt es von mir wieder eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon jetzt auf viele weitere Fälle mit Felix Grohsmann und seinem Team!

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