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Veröffentlicht am 31.10.2024

Spannend geschrieben

Denen man vergibt
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Mein Fazit: Diese Geschichte ist spannend aufgebaut, mit einem Plot, der leicht verwirrt, aber so typisch für die Reichen und Schönen ist. Die Charaktere sind authentisch beschrieben, vor allem das Ehepaar ...

Mein Fazit: Diese Geschichte ist spannend aufgebaut, mit einem Plot, der leicht verwirrt, aber so typisch für die Reichen und Schönen ist. Die Charaktere sind authentisch beschrieben, vor allem das Ehepaar kommt glaubhaft rüber. Die Monologe zwischen den beiden sind abwechslungsreich, in leichter monotoner Sprache geführt und die Handlung sehr frustrierend. Der Autor erzählt die Geschichte des Ehepaares in einer Art und Weise zum Fürchten. Wie weit gehen Menschen, wenn sie frustriert, fern jeglichen Benehmens und Standesdünkel sind. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind so dekadent ausgeprägt, dass es schon fast schwerfällt, es zu glauben. Die Begegnung zwischen dem englischen Arzt und dem arabischen Vater ist angsteinflößend und zugleich traurig. Man erwartet, dass sich der Vater für den Tod seines Sohnes äußert. Soll er wirklich vergeben? Eine interessante Geschichte … Interessant die unterschiedlichen Weltanschauungen, Bräuche, Gepflogenheiten und man hat das Gefühl sich zwischen zwei Welten zu verlieren. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft, aber es fehlte mir allein etwas die Überzeugung und ich war etwas ratlos am Ende. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben.

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Sehr ergreifend

Frauen im Krieg
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Mein Fazit:
Egal in welchem Zeitalter/Epoche, haben Frauen eine große Rolle gespielt. Zu Zeiten des Nationalsozialismus, siehe Magda Goebbels (sie wurde propagandistisch zur Vorzeigemutter im Dritten ...

Mein Fazit:
Egal in welchem Zeitalter/Epoche, haben Frauen eine große Rolle gespielt. Zu Zeiten des Nationalsozialismus, siehe Magda Goebbels (sie wurde propagandistisch zur Vorzeigemutter im Dritten Reich), Ideologie und Machthungrigkeit dieser Frau ging so weit, dass sie sogar ihre 6 Kinder mit Hilfe von Zyankalikapseln mit in den Tod nahm. Treue zum Führer, Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft - das ideale Frauenbild im 2.WK. Ob Adel oder Arbeiterklasse. Jede Frau hatte ihre Aufgabe. Kinder gebären, die" arische" Rasse sollte fort bestehen, arbeiten in der Rüstungsindustrie … berühmt natürlich die sogenannten" Trümmerfrauen", die Deutschland wieder aufbauten.

Die meisten Frauen in der Sowjetunion kämpften in Partisanenverbänden, agierten als Sanitäterinnen, Ärztinnen, Fliegerinnen und als Scharfschützen. Die berühmteste ist Nina Alexeevna Lobkoskaja, deren Geschichte in diesem Buch erzählt wird. Mit 18 Jahren geht sie an die Front. So beeindruckend ihr Leben auch ist, denn sie hat in zwei Jahren Krieg 98 Faschisten getötet, so tragisch ist ihre berührende Geschichte.

Der Teil mit den jüdischen Frauen hat mich am meisten berührt. Ob Deutsche, Polen, Tschechen … alle mussten gleich leiden. Ihrer Würde beraubt, ausgehungert wie ein Skelett, teilweise durch schwerwiegende Krankheiten geschwächt und ohne Lebenswillen. Am schlimmsten selbst für mich, die ausländischen Vorarbeiterinnen / SS-Aufseherinnen, die sich an dem Leid der Gefangenen ergötzten. Einfach nur grausam …

Insgesamt kann man sagen, dass diese 10 berührenden Geschichten über Frauen sehr gut recherchiert und in die Story eingewoben wurden. Tragische Schicksale, die das Weltbild der Frauen in Kriegspositionen darstellen und man als Leser verwundern, sind über so viel Courage und Mut verwundert. Die Autorin beschreibt die Geschichten sehr authentisch, mit sehr viel Feingefühl und Sensibilität diese schwere Thematik, und am Ende ist man einfach nur fasziniert.

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Sehr ergreifendes Schicksal

Freiheit unterm Schleier
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Mein Fazit:
Die Autorin besitzt die deutsche sowie iranische Staatsbürgerschaft und ist freie Journalistin. Ihr Buch räumt mit vielen Vorurteilen auf, es bringt dem Leser die Gebräuche Ihres Landes, die ...

Mein Fazit:
Die Autorin besitzt die deutsche sowie iranische Staatsbürgerschaft und ist freie Journalistin. Ihr Buch räumt mit vielen Vorurteilen auf, es bringt dem Leser die Gebräuche Ihres Landes, die Rechte und Pflichten der Frauen im Koran und das Tragen des Kopftuches näher. Und das israelische Frauen als Prostituierte arbeiten...war für mich neu und habe ich noch nie in einem der vorigen Bücher gelesen.

Am Anfang des Buches steht das Kopftuch, aber warum tragen es die iranischen Frauen? Um sich selbst oder vor den Blicken der anderen Männer geschützt zu sein? Von den Familien und dem Koran wird verlangt, dass die Frauen ihre Reize verdecken, damit sie nicht das Interesse des anderen Geschlechts auf sich ziehen. Nicht nur das bedecken der Haare durch das Kopftuch, da Haare als verführerisch auf andere Männer gelten... sondern auch ihre Körper zu verhüllen.

Die Autorin liebt ihr Land, auch wenn sie nicht mit allem einverstanden ist, was passiert. Aber der" Aufschwung" in ihrem Land, auch dass die Frauen immer selbstbewusster werden, für ihre Rechte und Unabhängigkeit kämpfen, ist erstaunlich. Früher war die Rollenverteilung genau geregelt: Die Frau hat kaum Rechte, außer für ihre Familie da zu sein. Kein öffentliches Mitspracherecht … aber ich habe den Eindruck beim Lesen, dass die meisten Frauen sich trotzdem in ihrem Land wohlfühlen.

Israelische Frauen in Führungspositionen? Ab den 90-iger Jahren veränderte sich das Bild der israelischen Frauen. Die Autorin beschreibt an Hand von einigen Beispielen Frauen, die in ihrem Leben viel erreicht und somit eine Art Vorbildfunktion haben: die Vizepräsidenten, die Bürgermeisterin, die Königin der Trucker und die erste Frau die ins Weltall flog... unheimlich spannend und vor vielen Jahren noch undenkbar.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten, spannend geschrieben und mit sehr viel Feingefühl wird die Thematik" Muslimische Frauen" dem Leser näher gebracht.Das Buch ist so spannend geschrieben, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Spannende Themen mit viel Sensibilität verfasst.

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Sehr ergreifendes Schicksal

Dorf ohne Franz
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Mein Fazit:
Ich hatte das Buch bei einer Bloggerin gesehen und bin von der Geschichte fasziniert. Ich wurde nicht enttäuscht …

Wir lernen die Hauptprotagonisten Josef, Franz und Maria kennen. Drei Geschwister, ...

Mein Fazit:
Ich hatte das Buch bei einer Bloggerin gesehen und bin von der Geschichte fasziniert. Ich wurde nicht enttäuscht …

Wir lernen die Hauptprotagonisten Josef, Franz und Maria kennen. Drei Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es ist kurz nach Kriegszeit in den 60-er Jahren das Leben in einem typischen österreichischen Dorf, geprägt von Standesdünkel, harter Arbeit und Vormundschaft. Josef ist seinem Vater sehr ähnlich und erbt den geliebten Hof. Franz, das geliebte Nesthäkchen der Mutter, ist zu schwächlich und wird vom Vater daher ignoriert. Maria wächst ohne Liebe auf, da sie nur ein Mädchen ist und somit "wertlos" für den Hof. Ein hartes Leben, mit Entbehrungen, ohne Liebesbekundungen, ohne Vertrauen und Zusammenhalt der Geschwister, Verrat und ohne Hoffnung auf ein besseres Leben … her ein tragisches Schicksal zur damaligen Zeit … was aber tief unter die Haut geht.

Die Autorin lässt Maria in der Ich-Form ihr trauriges Leben erzählen. Ihr tragisches Schicksal hat mich am meisten berührt. Sie unterschreibt unwissend den Vertrag auf Erbverzicht, muss die härteste Arbeit auf dem Hof erledigen, ohne Anerkennung der Eltern und Liebe zurechtkommen, wird vom Mann hintergangen.... Wunderbare Charaktere, die den Leser mitreißen, mitfühlen lassen und einfach nur begeistern. Ich liebe Charaktere, die sich im Laufe der Geschichte entwickeln und mit denen man sich identifizieren kann, da sie glaubhaft wirken.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, modern gehalten, fesselnd und mit viel Gefühl geschrieben. Sie jongliert mit Worten, die mich tief bewegt und zum Nachdenken gebracht haben. Sie geht dermaßen in die Tiefe und bringt uns die damalige Zeit hervorragend näher. Ein Weltbild, das erschüttert und gleichzeitig fasziniert, von der Geschichte her. Das Ende ist nicht vorhersehbar, und ich frage mich, gibt es eine Fortsetzung der Geschichte um Maria? Wäre toll.

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Sehr ergreifendes Epos

Gardelegen Holocaust
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Mein Fazit:
Dieses Buch ist den 1016 Toten und 25 Überlebenden des Massakers bei Gardelegen am 13. April 1945 gewidmet. Menschen, die die Hoffnung auf Frieden schon in sich trugen und so kurz vor dem ...

Mein Fazit:
Dieses Buch ist den 1016 Toten und 25 Überlebenden des Massakers bei Gardelegen am 13. April 1945 gewidmet. Menschen, die die Hoffnung auf Frieden schon in sich trugen und so kurz vor dem Krieg einen sinnlosen, grausamen Tod starben …

Die Geschichte wird von Erwin und Hermann erzählt, die in der HJ und beste Freunde sind. Sie möchten später zu den Fallschirmjägern, denn sie sind seit jeher fasziniert von Flugzeugen. Ihr Weg in der HJ, ihre ersten Erfahrungen im Krieg sind sehr spannend verfasst. Als Erwin fälschlicherweise bei einer Überprüfung als ein Jude benannt wird, beginnt seine tragische Odyssee mit täglichem Hungern, jeden Tag mit dem Tod konfrontiert zu sein in Konzentrationslagern, dem ständigen Kampf ums Überleben und am Ende noch auf dem Todesmarsch Richtung Gardelegen sein Leben zu verlieren …

Ich hatte vorher noch nie von dem Massaker in Gardelegen gehört, aber ich war nach dem Lesen dieses Buches erschüttert. Wie können Menschen so grausam sein und das kurz vor Kriegsende? War es Verzweiflung, oder die Angst vor Entdeckung ihrer Grausamkeiten? Eine tragische Geschichte und eine furchtbare Episode in der deutschen Geschichte. Menschen in einer Scheune anzuzünden, sodass sie zu lebenden Fackeln wurden. Auf sie zu schießen und sich an ihrem Leid zu ergötzen. Es müssen sich unvorstellbare Szenen abgespielt haben … Erwin quälen nach der Befreiung Alpträume: Ich lag auf einer Matratze, einer aufgedunsenen, verwesenden Leiche. Ich lag mit meinem Kopf auf seinem Gesicht. Unvorstellbar, traurig und grausam … diese Menschen wurden grausam behandelt, entwürdigend und von den" Mördern" ohne jegliche Reue...

Der Schreibstil des Autors ist brillant, flüssig zu lesen, sehr bewegend und die Geschichte mit viel Feingefühl und Sensibilität niedergeschrieben. Was ich noch nie in einem Buch gelesen habe, war diese Flut von Namen. Sadistische Mörder, die für alle Zeit in dem Gedächtnis der Menschen verbleiben werden und nie wieder vergessen. Angeprangert aufgrund ihrer Greueltaten, gegenüber Menschen, vor allem Juden aus verschiedenen Ländern.

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