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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2019

Der Mann fürs Leben

Rosenduft in Thunder Point
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Grace liebt ihren kleinen Blumenladen, der langsam zu einem großen Erfolg wird. Sie genießt ihr neues Leben in Thunder Point und verdrängt ihre Vergangenheit. Das geht gut bis sie im Highschool-Lehrer ...

Grace liebt ihren kleinen Blumenladen, der langsam zu einem großen Erfolg wird. Sie genießt ihr neues Leben in Thunder Point und verdrängt ihre Vergangenheit. Das geht gut bis sie im Highschool-Lehrer Troy den Mann fürs Leben findet. Je näher sie ihm kommt desto schwieriger wird es die Wahrheit zu sagen und dann holt ihre Vergangenheit sie ein.

Wieder eine neue romantische Geschichte aus dem Küstenstädtchen Thunder Point, das mittlerweile zu einem zweiten Zuhause für mich geworden ist. Das schönste an der Reihe ist, dass man mit jedem Band auch immer mehr über die bereits bekannten Charaktere erfährt, sodass jedes Buch nur den Fokus ein wenig verändert, im Grunde aber ein großes Panorama entrollt wird. So auch hier. Bekannte Erzählfäden werden weitergesponnen, der bereits angefangene von Grace und Troy ausgearbeitet und leise neue Fäden mit eingeflochten, die in einem der Folgebände in den Mittelpunkt rücken werden.

Der siebte Band ist genauso genial wie die vorhergehenden. Mitreißend geschrieben und romantisch – rundum ein Wohlfühlbuch. Als besonderer Bonus gibt es hier wieder eine kurze Anspielung auf die Virgin River-Reihe, sodass Robyn Carr es wieder schafft, ihre Geschichten zu einem einzigartigen großen Universum zu verknüpfen, in das man immer wieder gerne zurückkehrt.

Veröffentlicht am 17.03.2019

Neu erzählte Legenden

He-Man und die Masters of the Universe
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Der zweite Band nimmt schon eine Sonderstellung in der Comicreihe ein. Statt direkt an den ersten anzuschließen werden hier neue Legenden zu den Hauptcharakteren der Masters oft he Universe erzählt. Einige ...

Der zweite Band nimmt schon eine Sonderstellung in der Comicreihe ein. Statt direkt an den ersten anzuschließen werden hier neue Legenden zu den Hauptcharakteren der Masters oft he Universe erzählt. Einige sind düster und spannend, andere wie die von Orko skurril und merkwürdig. Für He-Man-Fans eine gelungene Sammlung, doch man muss alles vergessen, was man bisher dazu wusste, denn hier wird die Geschichte neu erzählt.

Tolle, großformatige Zeichnungen, die den Stil der 80er aufnehmen, doch eine sehr viel düstere und blutigere Geschichte kreieren. Bei manchen muss man sich das Ende selbst zusammenreimen, andere knüpfen an vorangegangene Kurzcomics an. Alles in allem eine gute Mischung, doch finde ich, dass es im zweiten Band etwas zu früh ist, um bereits Sondergeschichten zu bringen. Der erste Band endete schließlich mit einem Cliffhanger. Da würde ich lieber die Hauptgeschichte weiter verfolgen.

Fazit: Ein netter Sonderband, für Fans nur zu empfehlen.

Veröffentlicht am 17.03.2019

Geheimnisse der Vergangenheit

He-Man und die Masters of the Universe
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Kaum haben sich die Masters of the Universe zusammengefunden, wird Eternia von Hordaks Truppen überfallen. Sein grausamster General – Despara – verwüstet das Land und treibt die Masters in Grayskull zusammen. ...

Kaum haben sich die Masters of the Universe zusammengefunden, wird Eternia von Hordaks Truppen überfallen. Sein grausamster General – Despara – verwüstet das Land und treibt die Masters in Grayskull zusammen. Kommt es hier zur entscheidenden Schlacht oder haben die Helden etwas Wichtiges übersehen?

Das richtige He-Man-Flair fehlt mir in dieser Reihe. Die Geschichten sind sehr viel brutaler und blutiger als im Original und das macht es mir manchmal schwer in den Comic einzutauchen. Außerdem werden sämtliche Charaktere neu konstruiert. Neue Hintergrundgeschichten, neue Schicksale – man muss alle Erinnerungen an das bekannte He-Man-Universum verdrängen, um mit der neue Geschichte warm zu werden.

Ein anderer Aspekt, der mich verblüfft und stört ist, dass der Comic nicht kontinuierlich erzählt wird. Auf den ersten Band folgt eine Kurzgeschichtensammlung und die Geschichte des dritten Bandes wird nicht etwa im vierten beendet, sondern im Sonderband „He-Man und die Masters oft he Universe vs. DC Universum“. Wozu die Reihe dann überhaupt nummeriert wurde, wenn sie sowieso ständig springt, weiß ich nicht.
Die Geschichte selbst ist spannend und fesselnd erzählt. Die Zeichnungen sind zwar ein bisschen moderner erinnern aber immer noch an He-Man. Mit der neuen She-Ra muss ich allerdings noch warm werden.

Fazit: Wenig Nostalgie, viel Action und ein merkwürdiger Reihenaufbau, doch für He-Man-Fans toll.

Veröffentlicht am 17.03.2019

Die Falle der Tugend

Geschichte des Fräuleins von Sternheim
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Sophie von Sternheim ist von ihrem Vater behütet und exzellent erzogen aufgewachsen, doch der Tod ihres geliebten Papas und der nächsten Angehörigen lässt sie viel zu früh allein zurück. Sie soll bei ihren ...

Sophie von Sternheim ist von ihrem Vater behütet und exzellent erzogen aufgewachsen, doch der Tod ihres geliebten Papas und der nächsten Angehörigen lässt sie viel zu früh allein zurück. Sie soll bei ihren Verwandten bleiben, die sie allerdings dem Fürsten als Mätresse anbieten, um ihre eigenen Pläne voranzutreiben. Um diesem Schicksal zu entkommen flieht Sophie in die Arme des intriganten Verführers Lord Derby, der ihre naive Tugendhaftigkeit geschickt für sich zu nutzen weiß. Das kostet Sophie fast das Leben.

Der erste deutsche Frauenroman weiß auch heute noch glänzend zu unterhalten. Man muss sich ein wenig an die ausführlichen Tugendtiraden gewöhnen, doch eröffnen gerade diese am Ende enormen Interpretationsspielraum. Schließlich wird die vielgepriesene Tugend der Heldin zum Verhängnis. Aus heutiger Sicht wird die Ambivalenz der idealen Frau des 18. Jahrhunderts hier perfekt vorgeführt. Streckenweise geht einem die Protagonistin auf den Geist und man sympathisiert eher mit Lord Derby als mit seinem wehleidigen Konkurrenten Lord Seymour, aber trotzdem nahm mich die fremde Welt des 18. Jahrhunderts gefangen. Zusammen mit Sophie von Sternheim durchlebt man die Höhen und Tiefen des Lebens und ist schließlich auch mit dem etwas kitschigen Ende glücklich.

Schade bleibt, dass die dtv-Ausgabe weder Anmerkungen noch ein Nachwort hat, sodass man mit Interpretationsansätzen und tieferen Einblicken in die Textgeschichte alleine gelassen wird.

Fazit: Ein Roman, der auch heute noch zu unterhalten weiß und dem Leser eine vergessene Welt erschließt. Man muss aber im Hinterkopf behalten, dass er im Zeichen der Empfindsamkeit steht. Das macht manche Passagen etwas anstrengend, aber die Lektüre lohnt sich!

Veröffentlicht am 17.03.2019

Der Weg in die Zukunft

Maid-sama 18
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Mit Usuis Rückkehr nach Japan rückt auch der Schulabschluss ins Zentrum. Misaki stürzt sich in die Prüfungsvorbereitungen und macht sich Sorgen, welchen Berufsweg sie einschlagen will. Außerdem droht einmal ...

Mit Usuis Rückkehr nach Japan rückt auch der Schulabschluss ins Zentrum. Misaki stürzt sich in die Prüfungsvorbereitungen und macht sich Sorgen, welchen Berufsweg sie einschlagen will. Außerdem droht einmal mehr ihr Geheimnis aufzufliegen. Soll sie endlich offen zu ihrem Job im Maid Latte stehen?

Wider Erwarten legt der Abschlussband noch einmal einen gelungenen Story-Aufbau hin. Wirklich alle offenen Fragen werden geklärt, jeder Erzählstrang findet hier seinen Abschluss. Mag man das Ende jetzt kitschig, übertrieben oder typisch finden, für mich wird damit eine tolle Mangaserie wunderbar abgeschlossen. Schade, dass ich mich damit von den liebgewonnenen Charakteren verabschieden muss, aber schön, dass in dieser Reihe genau die richtige Balance zwischen Romantik, Witz, Skurrilität und Tragik sowie Umfang gehalten wird. An keinem Punkt war ich gelangweilt oder genervt. Eine tolle Shojo-Reihe, die sich lohnt!