Die britische Forscherwelt steht Kopf: Am Polarkreis wurde ein Fund gemacht, der auf eine frühe Hochkultur hindeutet, die der bisherigen Menschheitsgeschichte völlig widerspricht. Oscar Wilde und Hawthorne ...
Die britische Forscherwelt steht Kopf: Am Polarkreis wurde ein Fund gemacht, der auf eine frühe Hochkultur hindeutet, die der bisherigen Menschheitsgeschichte völlig widerspricht. Oscar Wilde und Hawthorne werden von Mycroft nach Norden geschickt, um den Fund auf seine Echtheit hin zu prüfen. Was sie finden ist das pure Grauen.
Ein fesselndes Abenteuerhörspiel, das Oscar Wilde in Kombination mit Hawthorne toll in Szene setzt. Die Auseinandersetzungen der beiden unterhalten mich jedes Mal gut. Die Geschichte ist spannend, sehr gut durchdacht, allerdings etwas weit hergeholt. Die Horrorelemente sind aber gut gesetzt, sodass die leichte Absurdität nicht weiter ins Gewicht fällt.
Die Sprecher sind gewohnt brillant und die gesamte Inszenierung in sich stimmig. Alles in allem gute Unterhaltung mit Gruselfaktor.
Oscar Wilde ist entsetzt als er feststellen muss, dass der Tote im neuen Fall, den ihm Mycroft Holmes zuteilt, der junge Mann ist, mit dem er sich gerade noch in seinem amourösen Stammclub amüsiert hat. ...
Oscar Wilde ist entsetzt als er feststellen muss, dass der Tote im neuen Fall, den ihm Mycroft Holmes zuteilt, der junge Mann ist, mit dem er sich gerade noch in seinem amourösen Stammclub amüsiert hat. Genau diesen Club hat Holmes im Visier und Wilde fragt sich, ob das Geheimnis, das ihm der junge Mann anvertraut hatte, etwas mit dessen Tod zu tun haben kann. Dass Wilde selbst wegen seiner Clubbesuche im Fadenkreuz der Polizei steht, erleichtert die Ermittlungsarbeit nicht.
Hier geht es zwar weder um den Zirkel der Sieben noch um die Darwin Gesellschaft, aber dieses Hörspiel bietet einen wirklich interessanten Kriminalfall. Man begleitet mal wieder Oscar Wilde selbst und kann den Charakter mit all seinen Allüren und Glamour in vollen Zügen genießen. Daraus resultieren auch herrlich kurzweilige Szenen mit Mycroft Holmes, der gerade den amourösen Aspekt Wildes so gar nicht verkraften kann.
Mir hat diese Folge ausgezeichnet gefallen. Spannend, witzig und von der ersten bis zur letzten Minuten unterhaltsam. Nur den Titel hab ich nicht kapiert. Der hat so gar nichts mit der Handlung zu tun.
Bei der Durchsuchung von Doktor Peytons Haus stoßen die Sonderermittler der Krone auf Hinweise zu den neuen Plänen des Zirkels der Sieben. Der Zirkel plant ein großes Geheimtreffen, um neue Mitglieder ...
Bei der Durchsuchung von Doktor Peytons Haus stoßen die Sonderermittler der Krone auf Hinweise zu den neuen Plänen des Zirkels der Sieben. Der Zirkel plant ein großes Geheimtreffen, um neue Mitglieder aufzunehmen und jetzt kennen die Sonderermittler auch den Ort: Boleskine House. Oscar Wilde und zwei weitere Ermittler werden von Mycroft Holmes als Dienstboten eingeschleust, um den großen Schlag gegen den Zirkel vorzubereiten.
Die Folge ließ mich etwas unschlüssig zurück. Ich war begeistert, dass endlich der lose Faden mit der Enttarnung des Verräters aufgenommen wurde – das war überfällig. Endlich geht es auch mal wieder direkt um den Zirkel und man erfährt einiges zu der ominösen Geheimgesellschaft. Andererseits stimmt die Prämisse dieser Folge einfach nicht. Die Sonderermittler wissen, wo und wann sich der Zirkel mit vielen und hochrangigen Mitgliedern trifft. Der Gegenschlag ist vorbereitet. Und trotzdem werden exakt 3 Ermittler reingeschickt, um – ja was eigentlich zu tun? Bescheid zu geben, wann alle da sind? Die Tür zu öffnen? Hier fehlte eindeutig der richtige Aufhänger.
Im Prinzip läuft die Folge auf genau 3 Dinge hinaus: Es gibt zwei neue Mitspieler – einen für jede Seite – und man erfährt ein Geheimnis des Zirkels, bei dem sich aber noch herausstellen muss, ob es in irgendeiner Form für den Gang der Geschichte taugt.
Die Sprecherleistung und Inszenierung des Hörspiels ist gewohnt brillant! Die Geschichte hat ihre Schwächen und für mich persönlich hat hier einer der beiden nervigsten Charaktere der gesamten Serie seinen Erstauftritt. Ganz ehrlich: Ich wünsche mir Frankenstein zurück! Der hatte bei allem Wahnsinn wenigstens Stil. Dem neuen Charakter kann ich nichts abgewinnen.
Santa ist völlig außer sich. Wegen technischer Probleme ist ihm entgangen, dass schon vor einem Jahr ein riesiger, sehr komplizierter Weihnachtswunsch an ihn gegangen ist und jetzt bleibt ihm kaum noch ...
Santa ist völlig außer sich. Wegen technischer Probleme ist ihm entgangen, dass schon vor einem Jahr ein riesiger, sehr komplizierter Weihnachtswunsch an ihn gegangen ist und jetzt bleibt ihm kaum noch Zeit diesen Wunsch zu erfüllen: Der Fotograf Xander ist seit einer Ewigkeit in seine beste Freundin Ellie verliebt und wünscht sich nichts mehr als dass sie seine Gefühle erwidert. Alles scheint günstig zu sein, da er nach den vielen Jahren des Weltenbummels endlich in die kleine Stadt zurückkehrt, doch er zögert, um die kostbare Freundschaft zwischen ihnen nicht zu zerstören. Unerwartet gerät Xander allerdings in Zugzwang als Ellie beginnt mit dem charmanten Anwalt Patrick auszugehen.
Wie jedes Jahr konnte ich auch in diesem die neue Weihnachtsgeschichte von Petra Schier rund um Santa Claus, seine Elfen, die bezaubernden Fellnasen und eine herzerwärmende Liebesgeschichte nicht erwarten. Zauberhaft und trubelig, weihnachtlich und sehr stimmungsvoll ist es wie eine Rückkehr nach Hause in das Buch abzutauchen. Wer Vorgängerbände kennt trifft alte Bekannte wieder, erfährt die neuesten Ereignisse und der Besuch auf dem fiktiven Weihnachtsmarkt ist beinahe realer und kuschliger als jeder reale Weihnachtsmarkt. Wer die Vorgängerbände nicht kennt, weiß, dass noch viele wunderbare Geschichten darauf warten entdeckt zu werden. Zu verstehen ist dieses Buch wie jedes aus der Reihe auch für sich allein.
Diesmal fand ich Santa und seine Elfen etwas zu wenig in die Geschichte eingebunden, gerade weil am Anfang auch die große Betonung darauf lag, wie schwierig und komplex der Weihnachtswunsch doch ist. Ich war doch ein wenig enttäuscht wie sich dann alles fast ohne Santa geregelt hat.
Mit Dreiecksgeschichten werde ich dazu nie so richtig warm, da in meinen Augen alle Beteiligten immer ein wenig Sympathie verlieren.
Trotzdem fand ich auch diesen Band wieder bezaubernd! Ich liebe es jede Jahr aufs Neue in diese Kleinstadt zurückzukehren, mich überraschen zu lassen, welcher Charakter diesmal unverhofft ins Zentrum rückt – gewöhnlich kennt man wenigstens einen der Beteiligten bereits als Nebenfigur aus anderen Geschichten, und am Ende zu spekulieren, welche Geschichte wohl im nächsten Jahr erzählt werden wird.
Ein wunderschönes Weihnachtsbuch mit Santa, Hund und viel Liebe!
Julians Rückkehr nach Hause endet in einem Desaster. Niemand kann sich an ihn erinnern: seine Eltern, sein bester Freund – für alle ist er ein Fremder. Zurück auf Elenum erfährt er, dass er von Caleb mit ...
Julians Rückkehr nach Hause endet in einem Desaster. Niemand kann sich an ihn erinnern: seine Eltern, sein bester Freund – für alle ist er ein Fremder. Zurück auf Elenum erfährt er, dass er von Caleb mit dem Zauber des Vergessens belegt wurde. Zusammen mit seinen neuen Freunden und den Seelentieren kämpft er darum Calebs Zauber zu brechen, doch der scheint ihnen allen immer zwei Schritte voraus zu sein.
Nach dem recht dramatischen und erschreckenden Cliffhanger des ersten Bandes konnte ich es nicht erwarten herauszufinden wie es mit Julian weitergeht. Der Cliffhanger wurde beeindruckend gelöst und prompt findet man sich im neuen Abenteuer wieder, das mich nicht mehr losgelassen hat. Man zittert bis zur letzten Seite, ob der Fluch in diesem Band aufgehoben werden kann oder ob er überhaupt zu beheben ist.
Spannend geschrieben, verliert die Geschichte niemals an Tempo oder Fokus hat aber auch genug Entspannungsszenen, um zu Atem zu kommen, sich mit den Charakteren auseinanderzusetzen und Hintergründe zu erfahren. Es hat mir sehr gefallen wie Andreas Suchanek es auch im Kinderbuch schafft atemberaubende, aber zielgruppengerechte Spannung aufzubauen und mit heftigen Twists bis zur letzten Seite auch in diesem Genre zu brillieren.
Was ich derzeit noch etwas vermisse ist die tiefergehende Ausgestaltung der anderen Helden. Bisher steht Julian im Mittelpunkt, was in Ordnung ist, aber die anderen, eigentlich als gleichwertig eingeführten, Helden, bleiben noch ziemlich blass. Ich hoffe, dass sich das im Laufe der Geschichte noch ändert, denn jedes der anderen Kinder hat das Potential für eine komplexere Darstellung.
Auch der zweite Band endet mit einem gemeinen Cliffhanger nachdem die Hauptgeschichte auserzählt ist, sodass ich jetzt Band 3 entgegenfiebre.
Fazit: Ein spannendes Fantasybuch für Kinder, das noch etwas Luft nach oben hat, aber nichtsdestotrotz fesselt.