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Veröffentlicht am 14.03.2025

Nicht mein Ding

Am Abgrund des Lebens
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Der 17jährige Pinkie hält den Mord am Zeitungsangestellten Hale für unumgänglich notwendig, um seine Stellung als neuer Anführer der Bande von Kleinkriminellen einzunehmen. Alles ist akribisch geplant, ...

Der 17jährige Pinkie hält den Mord am Zeitungsangestellten Hale für unumgänglich notwendig, um seine Stellung als neuer Anführer der Bande von Kleinkriminellen einzunehmen. Alles ist akribisch geplant, perfekt durchorganisiert und geht reibungslos über die Bühne. Doch danach steht Pinkie auf schwankendem Boden: Die Kellnerin Rose hat mehr mitbekommen als er dachte und um sie zum Schweigen zu bringen, hat er nur zwei Möglichkeiten: Mord oder Heirat – wobei er letzteres verabscheut. Auf seine Bandenmitglieder kann er sich weniger verlassen als gedacht, sodass er auch hier überlegt, ob weitere Morde helfen können. Mit Colleoni hat er eine Konkurrenz, der er nicht gewachsen ist. Und zu allem Überfluss war Hale an seinem letzten Tag mit einer Frau namens Ida unterwegs, die ihn zwar nicht gekannt hat, aber sich hartnäckig darauf versteift hat dessen Tod aufzuklären.

Dieses Buch hat mich so gar nicht abholen können. Die Geschichte fand ich äußerst abstrus, düster und deprimierend. Streckenweise kam sie mir sogar sinnlos vor. Warum Pinkie den ersten Mord begsangen hat bleibt weitestgehend unklar. Warum Ida sich überhaupt so hartnäckig um die Aufklärung eines Mordes kümmert, der sie nichts angeht, scheint einer Laune heraus zu entspringen, die nicht nachvollziehbar bleibt. Und die naive 15jährige Kellnerin Rose gerät in diese Verbrecherwelt, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort war und mit völlig falscher Weltwahrnehmung äußerst unbedarft – tja keiner Ahnung was folgt: es ist weder Liebe noch Traum oder Hoffnung. Es passiert einfach.

So schwankt man von Seite zu Seite und hat eigentlich keine Ahnung, warum, was passiert – nur das unausweichliche Ende steht ziemlich schnell fest. Der Eindruck, der von der Geschichte bleibt, ist düster, schmutzig und leer. Mir ist wohl was Wesentliches entgangen.

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Phantastische Animal-Fantasy

Foxfighter - Angriff des Schattens (Band 1)
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Finn ist verzweifelt: Warum nur hat seine Familie ihn im großen Wald ausgesetzt? Jetzt ist er allein und muss sich sein Futter selber jagen. Als Fuchs der bei Menschen aufgewachsen ist nicht einfach, doch ...

Finn ist verzweifelt: Warum nur hat seine Familie ihn im großen Wald ausgesetzt? Jetzt ist er allein und muss sich sein Futter selber jagen. Als Fuchs der bei Menschen aufgewachsen ist nicht einfach, doch kurze Zeit später ist alles anders: Er begegnet einem Schattenwesen und in ihm erwacht eine besondere Gabe, die es ihm ermöglicht einen anderen Fuchs zu retten und diese unheimliche Begegnung zu überleben. Die gerettet Fabelfell nimmt Finn mit zu ihrer Familie – den Nachtpfoten – und Finn findet einen Platz in der Fuchsgemeinschaft. Doch nicht alle Füchse sind vom merkwürdigen Neuling begeistert und das Schattenwesen hat gerade erst angefangen seine Macht zu entfalten. Finn muss herausfinden, was es mit seiner Gabe auf sich hat.

Ein sehr spannendes Tierfantasy-Abenteuer mit tollen Charakteren, einer geheimnisvollen, unheimlichen aber trotzdem kindgerechten Story, die in jedem Alter unterhält. Finn und Fabelfell sind ein tolles Gespann. Die Füchse sind mit der richtigen Mischung aus realer Tierwelt und passend zur Geschichte geformter Welt.

Der erste Band der Dilogie bietet alles, was man von einem tollen Abenteuer erwartet: Geheimnisvolle Andeutungen, spannende, in sich abgeschlossene Episoden, dabei ein roter Faden, der nie aus den Augen verloren wird und ein angemessener Cliffhanger, der den Leser neugierig, aber nicht unzufrieden zurücklässt.

Großartige Fantasy-Unterhaltung, originell, spannend, phantasievoll und sehr niedlich!

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Eindimensionale Geschichte

Nightwood Academy 1 - Dark Romantasy Serie
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Abby will nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter mehr über deren Leben erfahren und schreibt sich deswegen in der elitären Nightwood Academy ein, an der ihre Mutter unterrichtet und den größten Teil ihrer ...

Abby will nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter mehr über deren Leben erfahren und schreibt sich deswegen in der elitären Nightwood Academy ein, an der ihre Mutter unterrichtet und den größten Teil ihrer Zeit verbracht hat. Schnell stellt Abby fest, dass die Nightwood keine gewöhnliche Elite-Universität ist, sondern eine Bildungseinrichtung für Vampire, Werwölfe und andere mystische Wesen. Zwischen Nachforschungen zu ihrer Mutter, dem Zurechtfinden in einer völlig neuen Welt und der großen Frage, was sie selbst eigentlich für ein Wesen ist, schlittert sie von einer brenzligen Situation in die nächste.

So vielversprechend das Buch klang und auch begann, für mich kam der Absturz sehr schnell. Statt einer Hauptgeschichte, die das ganze erdet, drehte sich in der Academy fast alles von der ersten Minute an um Sex. Pardon: Darum mit wem man zuerst Sex haben will – schließlich sehen alle überwältigend gut aus, leben nur für dafür und warum sollte man einen auslassen? Die Charaktere bleiben fast alle eindimensional, auf gutes Aussehen und hormongesteuertes Verhalten bis zur pathologischen, gewalttätigen Obsession beschränkt, ansonsten sehr blass. An mehr als ihren Namen kann man sie nicht auseinanderhalten. Die Geschichte der Mutter, der Academy, Abbys eigene Geschichte blitzen ab und an in Nebensätzen auf, verschwinden aber gleich wieder im Nebel der Hormone. Abby selbst wirkt bereits nach den ersten 30 Seiten desinteressiert und lethargisch, stellt kaum Fragen und nimmt jedwedes Ereignis einfach hin.

Ich habe mehr erwartet: Mehr Story, mehr Charaktergestaltung, mehr Weltausarbeitung. Mag sein, dass da in späteren Episoden noch was kommt, aber ich fand den Einstieg in die doch sehr interessante Welt etwas einseitig auf Hormone fixiert, mit einer Protagonistin, die zwar Potential hat, aber die meiste Zeit sehr desinteressiert wirkt, trotz ihrer ursprünglichen Intention Nachforschungen anzustellen.

Mein Eindruck: viel Herumgelaufe, viel Mobbing, sehr eindimensional und die Gestaltung der Wesen bleibt sehr schablonenhaft: Vampire als dominante, bevorzugte Gattung, Lykaner als ihre Erbfeinde und die anderen Arten verschwinden (bisher) im Schatten der Geschichte. Auch hier habe ich mir erhofft.

Für mich 2 ½ Sterne, aufgerundet auf 3 da die Geschichte durchaus ihre Momente hat, die aber nicht Fuß fassen können. Schade!

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Verschwörung in Tunis

Krüger Bei
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Old Shatterhand ist in seine Heimat zurückgekehrt und die Abenteuer in Mexiko geraten fast in Vergessenheit, doch dann steht überraschend Winnetou vor der Tür – mit schlechten Nachrichten. Die Gebrüder ...

Old Shatterhand ist in seine Heimat zurückgekehrt und die Abenteuer in Mexiko geraten fast in Vergessenheit, doch dann steht überraschend Winnetou vor der Tür – mit schlechten Nachrichten. Die Gebrüder Melton planen einen großen Erbschaftsbetrug, bei dem der echte Erbe ermordet werden soll und gute Freunde von Old Shatterhand in den Ruin getrieben werden. Sofort reisen die beiden Helden nach Tunis, um den Mord zu verhindern und geraten mitten in einen Beduinenaufstand. Nur ihre List und Verwegenheit kann ihnen jetzt helfen.

Die Geschichte um die Melton-Brüder geht in die zweite Runde. Winnetou im Orient ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht gemacht. Nur sein Auftritt im Dresdner Gesangsverein wirkt schauerlich deplatziert. Der ist aber zum Glück nur kurz und Winnetous Rolle im Orient ist dezent zurückgenommen ohne ihn überflüssig wirken zu lassen. Hier hat Karl May mit großem Fingerspitzengefühl gearbeitet und eine erstaunlich runde Geschichte erzählt. Größeren Handlungsanteil haben hier neben Old Shatterhand Krüger Bei, eine historische Gestalt, die Karl May seinem Helden äußerst geschickt an die Seite gestellt hat, und Emery Bothwell – einer der spleenigen, schauderhaft reichen Engländer, mit den Old Shatterhand schon öfter im Orient unterwegs war.

So ist auch der zweite Teil von „Satan und Ischariot“ spannend von der ersten bis zur letzten Minute. Ein etwas anderes Orient-Abenteuer auf den Fersen abgefeimter Verbrecher, die sich bei ihren Plänen nicht von Kontinenten aufhalten lassen.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Ein teuflischer Plan

Die Felsenburg
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Old Shatterhand trifft auf dem Weg zu einer Verabredung mit Winnetou auf den undurchsichtigen Mormonen Melton. Dieser hat eine Gruppe deutscher Auswanderer nach Mexiko geholt, vorgeblich zur Arbeit auf ...

Old Shatterhand trifft auf dem Weg zu einer Verabredung mit Winnetou auf den undurchsichtigen Mormonen Melton. Dieser hat eine Gruppe deutscher Auswanderer nach Mexiko geholt, vorgeblich zur Arbeit auf einer Hazienda, doch Old Shatterhand traut ihm nicht. Unter falschem Namen schließt er sich der Gruppe an, um sie im Notfall beschützen zu können. Was Melton wirklich plant, erschüttert dann sogar den gestandenen Westmann.

Der erste Teil der Trilogie „Satan und Ischariot“ fesselt den Hörer von der ersten Minute an. Heiko Grauel verleiht jedem Charakter eine eigene Stimme, ob dem etwas tumben mexikanischen Gastwirt oder der versnobten, reichen Judith. Jeder steht dem Hörer sofort vor Augen und man bekommt überhaupt nicht mit, dass nur ein Sprecher die Geschichte zum Leben erweckt.
Das Abenteuer selbst ist brillanter Karl May vom Feinsten. Große Helden und verabscheuungswürdige Schurken. Teuflische Pläne, bei denen man nach Luft schnappt und Heldentaten, die einem Gänsehaut verursachen – so kenne und liebe ich Karl May.

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