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Veröffentlicht am 14.04.2025

Dieses Buch ist eine gelungene Liebeserklärung an die Zimtschnecke

Perfekte Zimtschnecken
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Maren Thobaben, auch bekannt als Mrs.T, hat mit „Perfekte Zimtschnecken“ ein wunderbares, liebevoll gestaltetes Backbuch geschaffen, das sich ganz und gar einer der derzeit wohl beliebtesten Leckerei wirdmet: ...

Maren Thobaben, auch bekannt als Mrs.T, hat mit „Perfekte Zimtschnecken“ ein wunderbares, liebevoll gestaltetes Backbuch geschaffen, das sich ganz und gar einer der derzeit wohl beliebtesten Leckerei wirdmet: der Zimtschnecke.
Schon das Cover macht Lust aufs Nachbacken. – Innen gemalte Zimtschnecken, ein stimmungsvoller Einstieg mit einem Foto von sieben Tellern auf denen jeweils eine andere Variante thront. Stätestens hier wird klar: In diesem Buch geht es um weit mehr als nur das klassische Zimtgebäck.
Die Autorin nimmt uns mit auf eine kulinarische Reise durch verschiedene Länder und Traditionen – von Franzbrötchen über Kanelbullar bis hin zu amerikanischen Cinnamon Rolls oder finnischen Korvapuusti. Dabei lässt sie keine Frage offen: Woher stammt die Zimtschnecke, Was steckt hinter grünem Kardamon? Welcher Zimt eignet sich am besten? Sauerteig, vegane und glutenfreie Hefeteigvarianten, Plunderteig….
Die 40 Rezepte sind vielfältig und originell. Neben Klassikern finden sich spannende Kombination wie Pflaume-Chai, Pfirsich-Ingwer oder wuchtige Versionen wie Salted Caramel oder Triple Jock.
Besonders charmant: Sie denkt die Zimtschnecke neu – ob als Waffel, Eis oder Ofenschlupfer. Wer möchte, kann sich auch an Zimtschnecken ohne Zimt versuchen, etwa mit Matcha oder Earl-Grey.
Das Buch bietet eine Fülle an Tipps und Tricks rund ums Backen. Bereits vor dem ersten Rezept gibt es hilfreiche Hinweise zu den Zutaten. Es folgen die Rezepte für den klassischen, veganen und glutenfreien Hefeteig, Sauerteig und Plunderteig sowie für Füllungen und Glasuren.
Ob Schnecken, Knoten, geflochtene Varianten oder „Ohren“ – jede Form wird Step-by-Step ausführlich erklärt und visuell begleitet. So gelingen auch kunstvollere Zimtschnecken ganz einfach.
Die Rezepte werden unterteilt in: Klassisch, fruchtig, wuchtig und „anders“ und
wird von einem eigenen Foto begleitet.
Sämtliche der stimmungsvollen Bildbeiträge sind von Simone Hawlisch (@frauleinsonntag) und der Autorin selber.
Am Ende gibt´s noch ein charmantes Foto von leergefutterten Tellern – ein wunderbar humorvoller Abschluss, der zeigt, worum es wirklich geht: Freude am Backen und Genießen.
Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die Zimtschnecke – abwechslungsreich, detailreich, sympathisch geschrieben und wunderschön gestaltet. Die Vielzahl an Möglichkeiten macht dieses Buch zu einem echten Schatz für alle, die gerne backen.
Wer Zimtschnecken liebt, wird an diesem Buch viel Freude haben.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Ein echter Schatz für Tier- und Bibelgeschichtenliebhaber

Meine 14 Tiergeschichten aus der Bibel
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„Meine 14 Tiergeschichten aus der Bibel“ ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch,
das sowohl bekannte (und auch weniger bekannte) biblische Geschichten aus einem anderen Blickwinkel, bzw. mit einem Tier ...

„Meine 14 Tiergeschichten aus der Bibel“ ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch,
das sowohl bekannte (und auch weniger bekannte) biblische Geschichten aus einem anderen Blickwinkel, bzw. mit einem Tier im Mittelpunkt erzählt.
Die Nacherzählungen von Ramona Dobler und Michael Jahnke nehmen Kinder mit auf eine lebendige Reise durch die Bibel, bei der Tiere wie Fische, Löwen, Kamele und Schafe eine zentrale Rolle spielen.
Besonders hervorzuheben sind die farbenfrohen, fantasievollen Illustrationen von Mathias Weber, die jede Geschichte zum Leben erwecken. Die Bilder sind brillant, detailreich und regen zum Träumen und Entdecken an – ideal für Kinder im Grundschulalter.
Die Texte sind direkt in die Bilder eingebunden, was das gemeinsame Anschauen und Vorlesen noch ansprechender macht.
Das Buch umfasst etwas mehr als 100 Seiten und ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch sehr informativ. Nach jeder Geschichte folgt eine sogenannten Entdecker-Doppelseite, auf der spannende Fakten über das jeweilige Tier vermittelt werden: Warum gurren Tauben? Können Heuschrecken singen? Wie laufen Kamele sicher durch den Sand? Kleine Forscheraufgaben, erstaunliche Fakten und kluge Fragen fördern spielerisch das Lernen und schlagen eine schöne Brücke zwischen Bibel und Naturkunde.
Ein weiterer Pluspunkt ist das besonders kreativ gestaltete Inhaltsverzeichnis:
Es enthält kleine Buttons mit Bildern aus den Geschichten, den Titeln und den Seitenzahlen
– ein gelungener Einstieg, der schon beim Aufblättern Neugier weckt.
Zudem findet sich am Ende jeder Geschichte die passende Bibelstelle, sodass man den Text auch direkt in der Bibel nachschlagen kann – ein schönes Extra für interessierte Kinder und Erwachsene.
Es enthält auch ungewöhnliche Erzählungen, die man in typischen Kinderbibeln
kaum findet - etwa über den Liederdichter aus Psalm 104 oder
das Friedensbild vom Wolf und dem Lamm aus Jesaja 11. Diese Auswahl hebt das Buch angenehm von anderen Bibelgeschichten-Sammlungen ab und zeigt die Vielfalt der Bibel in neuer Perspektive.
Zwar begegnet man gelegentlich schwierigeren Begriffen oder kulturellen Besonderheiten, wie es bei biblischen Texten üblich ist. Doch Dank der bekannten Inhalte und des bildgestützten Zugangs finden sich Kinder gut zurecht.
Insgesamt ein wunderschön gestaltetes, lehrreiches und kindgerechtes Buch, das nicht nur biblisches Wissen, sondern auch naturkundliche Neugier fördert. Für Kinder, die Tiere lieben und spannende, abwechslungsreiche Bibelgeschichten entdecken möchten, ist dieses Buch ein echter Schatz.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Mischung aus Kochbuch, kulinarischem Reiseführer und regionaler Geschichtensammlung

Das Allgäu-Kochbuch
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„Das Allgäu“ – nimmt den Leser mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch das Allgäu.
Von den sanften Hügeln des Unterallgäus bis zum Bodensee.
Autorin Hannelore Fisgus verbindet in diesem Buch ...

„Das Allgäu“ – nimmt den Leser mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch das Allgäu.
Von den sanften Hügeln des Unterallgäus bis zum Bodensee.
Autorin Hannelore Fisgus verbindet in diesem Buch Rezepte, Geschichten und Portraits von Menschen, die die kulinarische Vielfalt der Region prägen.
Das Buch ist thematisch nach den verschiedenen Regionen des Allgäus gegliedert, darunter das Unter-, Ost- und Oberallgäu sowie Genussorte wie Kempten oder der Viehscheid.
Neben einer Vielzahl an Rezepten werden auch Gasthöfe, Produzenten und kulinarische Besonderheiten wie eine Lachsräucherei oder eine Kräuterküche vorgestellt.
Diese Mischung aus traditioneller und moderner Küche macht das Buch besonders für jene interessant, die sich für die regionale Kulinarik begeistern oder Inspiration für eigene Reisen ins Allgäu suchen.
Die Rezepte reichen von klassischen Gerichten wie Käsekuchen mit Baiserhaube bis hin zu kreativen Neuinterpretationen wie einer Schupfnudelpfanne mit Tempeh.
Die Zutatenlisten sind übersichtlich gelistet. Die Anleitungen in kleiner Schrift sind durchgehend geschrieben, was die Lesbarkeit erschwert. Die Rezepte sind meist außergewöhnlich und bieten einen spannenden Querschnitt durch die Allgäuer Küche. Die Gerichte spiegeln die kreative Handschrift junger Köchinnen und Köche wider, die ihre Wurzeln ehren, dabei aber neue Wege gehen.
Die Fotografien von Ingolf Hatz zeigen sowohl Landschaften als auch kulinarische Eindrücke und porträtieren Menschen aus der Region. Sie sind nicht immer brillant oder leuchtend, wirken mitunter etwas düster oder überladen, sodass das Auge nicht sofort einen Fokus findet.
Zu sämtlichen Rezepten gibt es eine stimmungsvolle Großaufnahme des fertigen Tellergerichtes.
Am Ende des Buches findet sich eine Adressliste mit Kontaktdaten der im Buch erwähnten Gaststätten, Läden, Hotels und Gasthöfe. Ideal für alle, die die Region auch vor Ort entdecken möchten. Außerdem erleichtert ein alphabetisches Register der Rezepte die Orientierung und das schnelle Wiederfinden einzelner Gerichte.
Fazit:
„Das Allgäu“ ist eine interessante Mischung aus Kochbuch, kulinarischem Reiseführer und regionaler Geschichtensammlung. Ein gelungenes Werk für Genießer, Heimatliebhaber und alle, die das Allgäu kulinarisch und neu entdecken wollen. Die Vielfalt der Rezepte überzeugt, auch wenn die optische Gestaltung nicht immer optimal gelungen ist. Wer sich für das Allgäu begeistert und neue sowie traditionelle Rezepte entdecken möchte, wird in diesem Buch dennoch viele spannende Inspirationen finden.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Liebevoll gestaltetes Bilderbuch, das die Freude am Lesen auf besondere Weise vermittelt

Klaus, die Büchermaus
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„Klaus, die Büchermaus“ ist ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch, das die Freude am Lesen auf ganz besondere Weise vermittelt.
Erzählt wird die Geschichte der kleinen Maus Klaus, die ständig hungrig ist. ...

„Klaus, die Büchermaus“ ist ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch, das die Freude am Lesen auf ganz besondere Weise vermittelt.
Erzählt wird die Geschichte der kleinen Maus Klaus, die ständig hungrig ist. Sie isst Käse, Obst, Fisch und wird nicht satt. Sie ist weiterhin ständig hungrig – nach etwas, das ihren Bauch auf eine tiefere Weise füllt.
Erst als Klaus zufällig in einen Buchladen gerät, entdeckt er, was ihm wirklich gefehlt hat: Bücher.

Was für ein wunderbarer Moment, als Klaus zum ersten Mal ein Buch probiert und feststellt, dass es nach grünen Kobolden, verborgenen Schätzen und aufregenden Abenteuern schmeckt. Die Botschaft ist klar: Bücher können unseren Hunger nach Phantasie, Wissen und Geschichten stillen und genau das macht dieses Buch zu einer wahren Liebeserklärung an das Lesen.
Die Illustrationen von Katharina Sieg unterstreichen diese Botschaft auf eine schlichte, aber sehr ausdrucksstarke Weise.
Klaus, eine braune Maus, steht immer im Mittelpunkt. Die Bilder sind meist bewusst reduziert, ohne überladene Hintergründe, und konzentrieren sich weitgehende auf das Wesentliche. Dabei sind die Farben harmonisch und angenehm, was das Buch auch optisch zu einem kleinen Schatz macht und sich von vielen Bilderbüchern abhebt.
Die Texte sind gut verständlich und in einer angenehmen Länge.
Besonders geeignet ist das Buch für Kinder ab etwa 4 Jahren bis ins Grundschulalter. Es lädt ein, sich auf die Welt der Bücher einzulassen, macht Mut, selber zu lesen und öffnet die Tür zur Phantasie.
Insgesamt ein ansprechendes, schön gestaltetes Bilderbuch, das mit einer klaren, herzlichen Geschichte und besonderen Illustrationen überzeugt.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Kein gewöhnlicher Roman, unkonventionell und pointiert erzählt

Altweiber-Frühling
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„Altweiberfrühling“ ist kein gewöhnlicher Roman – und das merkt man bereits auf den ersten Seiten. Rosa Root gelingt mit diesem Werk ein herrlich unkonventionelles, pointiert erzähltes Abenteuer zweier ...

„Altweiberfrühling“ ist kein gewöhnlicher Roman – und das merkt man bereits auf den ersten Seiten. Rosa Root gelingt mit diesem Werk ein herrlich unkonventionelles, pointiert erzähltes Abenteuer zweier Frauen jenseits der 60, das vor Lebensfreude, Witz und überraschender Tiefe nur so sprüht.
Im Zentrum steht die 65-jährige Klara Reininger, die sich plötzlich und unfreiwillig von ihrem „perfekten“ Leben verabschieden muss, als sie ihren Ehemann in flagranti mit einer jüngeren Frau erwischt. Der Schock sitzt tief – so tief, dass Klara beschließt, sich mit ihrem Selbstmitleid auf die Couch zu kleben und dem Leben den Rücken zu kehren. Wäre da nicht ihre resolute, lebenslustige, stellenweise freche und sehr direkte Freundin Elisabeth Rothberger, die Klara kurzerhand mitreißt in so manches Abenteuer voller Skurrilitäten, Lachanfälle und unerwarteter Wendungen.
Was folgt, ist eine spritzige, emotionale und bisweilen herrlich schräge Odyssee zweier Frauen, die sich – jenseits aller gesellschaftlichen Erwartungen – neu erfinden. Dabei schrecken die beiden weder vor derben Wortgefechten noch vor absurden Situationen zurück, wie etwa einem handfesten Kampf um einen Parkplatz oder einem seltsamen Maskenball, der Klaras Leben erneut auf den Kopf stellt.
Rosa Root schreibt mit einem Blick fürs Detail, einem feinen Gespür für Situationskomik und einer ordentlichen Portion Ironie. Man fühlt mit, man lacht mit, man leidet mit – und man bekommt unweigerlich Kopfkino.
„Altweiberfrühling“ ist eine warmherzige, turbulente Geschichte über Freundschaft, Neubeginn und den Mut, auch im letzen Lebensdrittel nochmal alles auf Anfang zu setzen. Wer Spaß an ungewöhnlichem Humor, schrägen Einfällen und starken Frauen hat, wird dieses Buch lieben. Eine klare Empfehlung – für alle, die keine Angst vor ehrlichen und direkten Worten und herzhaftem Lachen haben.

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