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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2026

Schöne Optik, aber inhaltlich wenig Neues

Healthy Food
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!



Ich hatte relativ hohe Erwartungen an „Healthy Food“ von Monika Svendsen, die leider nicht ganz erfüllt wurden.



Zunächst aber zum Äußeren des ...


Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!



Ich hatte relativ hohe Erwartungen an „Healthy Food“ von Monika Svendsen, die leider nicht ganz erfüllt wurden.



Zunächst aber zum Äußeren des Buches: Das Design ist wirklich wunderschön gelungen. Besonders die hochwertige Hardcover-Ausgabe wirkt sehr edel und macht optisch definitiv etwas her. Auch die Gestaltung im Inneren ist modern und ansprechend.



Inhaltlich mochte ich vor allem, dass Monika persönliche Erfahrungen und Gedanken eingebaut hat. Gerade die Themen rund um positives Mindset und ein bewussteres Leben fand ich angenehm und authentisch. Trotzdem hat mich das Buch insgesamt nicht komplett abgeholt, da vieles für mich nicht wirklich „catchy“ oder besonders neu gewirkt hat.



Auch bei den Rezepten war ich leider etwas enttäuscht. Viele davon kannte man in ähnlicher Form bereits, weshalb für mich wenig Neues dabei war. Außerdem hatte ich gehofft, dass mehr einfache und alltagstaugliche Zutaten verwendet werden — also Dinge, die man meistens zuhause hat und die nicht direkt teuer sind.



Zusammenfassend ist „Healthy Food“ für mich kein schlechtes Buch, aber definitiv auch kein Must-have. Optisch wunderschön, inhaltlich aber leider nicht ganz überzeugend.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Ein Rezept fürs Erwachsenwerden

Soul Food
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„Die Welt ist ein Plattenspieler, der nie still steht, und wir Menschen wählen die Songs aus, die wir nur aussitzen, und jene, die uns zum Tanzen inspirieren.“



Als Erstes muss ich wirklich das wunderschöne ...

„Die Welt ist ein Plattenspieler, der nie still steht, und wir Menschen wählen die Songs aus, die wir nur aussitzen, und jene, die uns zum Tanzen inspirieren.“



Als Erstes muss ich wirklich das wunderschöne Cover loben – es ist ein absoluter Hingucker und auch die Innenklappen sind liebevoll gestaltet. Da bekommt man direkt Lust, mit dem Lesen zu beginnen. Für mich war es außerdem das erste Buch der Autorin.



Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Emoni erzählt, was mir richtig gut gefallen hat, weil man ihr dadurch sehr nah kommt. Emoni ist 17 Jahre alt, steht kurz vor ihrem Highschool-Abschluss und ist bereits Mutter – eine Verantwortung, die ihr Leben stark prägt. Sie ist eine unglaublich starke junge Frau, die versucht, Schule, Familie und ihre eigenen Träume unter einen Hut zu bekommen.



Inhaltlich dreht sich vieles ums Kochen, aber auch ums Erwachsenwerden. Diese Mischung aus Leidenschaft fürs Essen und Coming-of-Age-Thematik fand ich sehr gelungen. Besonders berührend war die Beziehung zu ihrer Großmutter – die beiden halten fest zusammen, was einige sehr emotionale Momente geschaffen hat.



Nebenbei gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, die allerdings eher im Hintergrund bleibt und nicht besonders tief ausgearbeitet ist. Im Fokus steht ganz klar Emonis Alltag als junge Mutter und wie sie mit all den Herausforderungen umgeht. Dabei wirkt sie oft sehr reif und bewundernswert, auch wenn nicht immer alles leicht ist.



Ein schönes Detail waren die eingestreuten Rezepte sowie die kreativen Kapitelüberschriften.



Insgesamt ist „Soul Food“ ein gutes Jugendbuch mit einer starken Protagonistin und wichtigen Themen. Allerdings ist es für mich keines, das lange im Gedächtnis bleibt.


3.75/5 Sternen

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Rich Boy, New Girl, viele Gefühle

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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„Vielleicht bin ich einfach nicht mutig genug? Wenn es nach Lucy ginge, wäre alles ganz einfach: Nimm Anlauf und spring, irgendjemand fängt dich schon auf, oder im Zweifel lernst du fliegen.“



Ganz ehrlich: ...

„Vielleicht bin ich einfach nicht mutig genug? Wenn es nach Lucy ginge, wäre alles ganz einfach: Nimm Anlauf und spring, irgendjemand fängt dich schon auf, oder im Zweifel lernst du fliegen.“



Ganz ehrlich: Das Cover hat mich zuerst gar nicht so angesprochen – der Klappentext war letztendlich der Grund, warum ich das Buch überhaupt gelesen habe. Und der hat definitiv neugierig gemacht.



Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Natascha und Ben erzählt, was ich persönlich richtig gerne mag. Dieser Dual POV gibt einem einfach einen besseren Einblick in beide Charaktere und ihre Gedanken.



Mit knapp 330 Seiten ist das Buch auch ziemlich schnell gelesen – und ich muss sagen: Der Spannungsbogen war größtenteils echt da. Es war durchgehend unterhaltsam und spannend, auch wenn es zum Ende hin leider etwas nachgelassen hat.



Inhaltlich bewegen wir uns in einem ziemlich bekannten Setting: neues Mädchen kommt auf eine Elite-Highschool und trifft auf den reichen Bad Boy – also dieses klassische „Poor Girl meets Rich Boy“-Trope. Nichts komplett Neues, aber irgendwie funktioniert sowas halt trotzdem immer.
Natascha ist dabei eine Protagonistin mit klaren Zielen – sie will unbedingt nach Yale. Ben hingegen träumt davon, Journalist zu werden, während sein Vater ihn lieber in der Medizin sehen würde. Auch das sind eher bekannte Muster, die man aus vielen Geschichten kennt. Teilweise hat mich das Ganze ein bisschen an Maxton Hall erinnert.



Was mich allerdings etwas gestört hat: Es gab immer wieder kleinere Logik- und Rechtschreibfehler. Nichts Dramatisches, aber zwischendurch schon ein bisschen nervig.
Außerdem hatte ich eigentlich mit einem klaren Enemies-to-Lovers-Trope gerechnet. Am Anfang ist das auch definitiv da, aber mir ging die Entwicklung der Beziehung dann einfach zu schnell. Ich bin eher ein Slow-Burn-Fan – gerade bei Enemies to Lovers – und hier war es mir fast schon ein Fast Burn.



Trotzdem: Der Cliffhanger am Ende war echt gut gemacht und lässt mich jetzt ein bisschen unsicher zurück, ob ich den zweiten Band vielleicht doch lesen werde.



Insgesamt ein unterhaltsames Buch mit bekannten Tropes, kleinen Schwächen, aber definitiv Lesespaß.



3.75/ 5 Sterne


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Veröffentlicht am 14.04.2026

West hat mein Herz geklaut und ich beschwere mich nicht

Kings of Cypress Pointe - Bitter Regrets
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„Ich habe mich gehasst, weil…weil ich mich in dich verliebt habe, Southside.“

Nach diesem gemeinen Cliffhanger aus Band 1 hatte ich wirklich keine andere Wahl – Teil 2 von Kings of Cypress Pointemusste ...

„Ich habe mich gehasst, weil…weil ich mich in dich verliebt habe, Southside.“

Nach diesem gemeinen Cliffhanger aus Band 1 hatte ich wirklich keine andere Wahl – Teil 2 von Kings of Cypress Pointemusste SOFORT her. Und ich sag’s, wie es ist: Ich wurde nicht enttäuscht.

Der zweite Teil schlägt deutlich ruhigere, emotionalere Töne an und legt den Fokus stark auf Versöhnung, Entwicklung und… naja, Herzchaos deluxe. Besonders schön fand ich, dass die Nebencharaktere endlich mehr Raum bekommen. Man lernt sie besser kennen, versteht ihre Motive – und ja, ich bin jetzt offiziell im Fanclub von Blues bester Freundin. Dieses Mädchen ist einfach eine 10/10 in Sachen Loyalität. Wenn ich je jemanden brauche, der mir den Rücken freihält: bitte sie.

Was mir besonders Spaß gemacht hat, war der Humor. Trotz Drama, Gefühlen und Spannung gab es immer wieder Momente, bei denen ich echt schmunzeln musste. Genau diese Mischung macht’s einfach aus.

Endlich werden auch einige Fragen beantwortet, was ich nach Band 1 wirklich gebraucht habe. Man bekommt mehr Klarheit, mehr Hintergrund.

Und dann ist da noch West… also wirklich. Ich hab ihn in diesem Band komplett ins Herz geschlossen. Seine Perspektive? Mit Abstand meine liebste! Die POV-Wechsel generell sind super gelungen, aber bei ihm hab ich jedes Mal gedacht: Mehr davon, bitte.

Natürlich darf auch das Liebeschaos nicht fehlen – wir bekommen eine kleine Love Triangle serviert. Wobei… „Triangle“ ist vielleicht etwas großzügig formuliert, denn seien wir ehrlich: Es ist ziemlich klar, für wen Blue sich entscheidet. Trotzdem bringt es Spannung rein und sorgt für ein paar emotionale Achterbahnfahrten.

Fazit: Ein emotionalerer, teilweise leichterer, aber dennoch spannender zweiter Band mit tollen Charakterentwicklungen, viel Herz und genau der richtigen Portion Humor. Und natürlich genug ungelöste Geheimnisse, damit man direkt zum nächsten Teil greifen muss.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Von Skepsis zu Suchtfaktor

Kings of Cypress Pointe - Sweet Revenge
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„Je mehr ich mich von dem Kerl fernzuhalten versuche, desto mehr zieht uns das Universum offenbar in das Umfeld des anderen hinein.“

Kings of Cypress Pointe Band 1 hat mich wirklich überrascht – und zwar ...

„Je mehr ich mich von dem Kerl fernzuhalten versuche, desto mehr zieht uns das Universum offenbar in das Umfeld des anderen hinein.“

Kings of Cypress Pointe Band 1 hat mich wirklich überrascht – und zwar im allerbesten Sinne.

Schon der Klappentext des Hörbuchs hat mich sofort angesprochen, obwohl es meine erste Bully Romance war. Ich war also neugierig… und ein kleines bisschen skeptisch. Aber was soll ich sagen? Diese Geschichte hat mich komplett gepackt. Ich habe das Hörbuch innerhalb von zwei Tagen verschlungen – es war einfach viel zu fesselnd, um Pausen zu machen.

Ein großer Pluspunkt sind definitiv die Sprecher. Sie bringen die Emotionen perfekt rüber und machen das Ganze noch intensiver. Es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig – im Gegenteil, die Spannung bleibt konstant hoch, und der Plot hat mich mehr als einmal überrascht.

Besonders ins Herz geschlossen habe ich Blue. Sie ist eine unglaublich starke weibliche Hauptfigur, die trotz ihrer schwierigen Umstände nie aufgibt. Ihre Fürsorge für ihre Schwester ist einfach rührend – gleichzeitig sorgt ihr Vater regelmäßig für pure Wutanfälle. Ganz ehrlich: „Vater“ ist hier wirklich das falsche Wort…

Und dann sind da noch die Brüder. Jeder von ihnen hat seine ganz eigene Persönlichkeit – von charmant und witzig bis arrogant und einschüchternd. Aber hinter der harten Fassade steckt bei allen mehr, als man zunächst vermutet. Besonders bei West blitzt dieser weiche Kern immer wieder durch… und ja, genau das macht ihn so spannend.

Neben der Lovestory spielt auch eine gute Portion Suspense mit rein. Man rätselt von Anfang an mit, was hinter den Ereignissen steckt und wie alles zusammenhängt – genau das hat mich zusätzlich gefesselt.

Die Tropes und Vibes? Genau mein Ding:
Haters to Lovers, Bully Romance, Highschool-Setting, Rich Boy meets Poor Girl und ein Hauch High Society Drama.

Und dann dieses Ende… dieser Cliffhanger war einfach nur gemein! Ich saß danach erstmal da und dachte mir: „Das war jetzt nicht sein Ernst?!“

Fazit: Eine absolute Empfehlung für alle, die intensive Emotionen, Spannung und starke Charaktere lieben. Für mich definitiv eine mehr als gelungene Überraschung!

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