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Veröffentlicht am 25.09.2024

gewöhnlich wie ein Terrier

Die Sache mit Rachel
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"Die Sache mit Rachel" von Caroline O'Donoghue ist in der Hörbuchfassung von Nora Schulte gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter ...

"Die Sache mit Rachel" von Caroline O'Donoghue ist in der Hörbuchfassung von Nora Schulte gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Die Stimmfarbe habe ich zu Beginn als nicht ganz sp angenehm zum Hören empfunden, konnte mich im Verlauf des Buches jedoch gut daran gewöhnen.
Dieses Buch word als "Eine außergewöhnliche Geschichte über Freundschaft, die Suche nach sich selbst und den Rausch der ersten Beziehungen." beworben - das schürt hohe Erwartungen - für mich zu hohe Erwartungen, die sich nicht erfüllen konnten. Zu Beginn des Buches hatte ich einige Schwierigkeiten in die Handlung hinen zu kommen, im ersten Drittel des Buches ist es mir dann jedoch gut gelungen. Mehrmals war ich beim Lesen der Meinung, dass das Buch gleich zu Ende sein müsste, dann zog sich die Handlung jedoch erneut - für mich ein Gefühl beinahe so, als wolle man einen festgetretenen Kaugummi von der Schuhsohle entfernen. Sehr schade, denn grundsätzlich hat mir die Story sehr gut gefallen, für mich waren zu viele Längen und uninteressante Passagen eingearbeitet. Die Berichte über das Leben und die Gesellschaft in Irland fand ich wiederum interessant.
Protagonistin Rachel war mir selten sympathisch, häufig schien sie mir zu egozentrisch und passiv. Nicht nur einmal hätte ich sie am liebsten durchgeschüttelt. Immerhin wurde ein wenig Charakterentwicklung deutlich, was mich etwas versöhnen konnte. Dennoch hätte ich mir im Verlauf etwas mehr Reflexionsvermögen gewünscht.
Schreibstil und Sprache der Autorin, übersetzt durch Christian Lux haben mir insgesamt jedoch gut gefallen - nicht klar erkennbare Zeitsprünge haben mir das Lesen dann wiederum erschwert.
"Die Sache mit Rachel" ist ein nettes Buch, das mich nach der Lektüre aber leider nicht weiter beschäftigen wird und sicherlich nicht nachhallen wird.

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Mein Mann

Mein Mann
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"Mein Mann" von Maud Ventura ist in der Hörbuchfassung von Stefanie Wittgenstein gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. ...

"Mein Mann" von Maud Ventura ist in der Hörbuchfassung von Stefanie Wittgenstein gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Die Stimmfarbe habe ich zu Beginn als nicht ganz sp angenehm zum Hören empfunden, konnte mich im Verlauf des Buches jedoch gut daran gewöhnen.
Den Einstieg in das Buch habe ich als recht unspektakulär empfunden, die Protagonistin ist vollkommen auf ihren Mann fixiert, zu Beginn scheint dies jedoch noch in annehmbarem Maß zu sein. Nach den ersten Seiten war ich etwas gelangweilt, bin schlussendlich jedoch froh am Ball geblieben zu sein und weiter gelesen zu haben.
Die Fixierung der Frau auf IHREN Mann nimmt schnell ungeahnte Ausmaße an. Als Leser/in des Buches begleitet man die immer abwegigeren Gedanken der Protagonistin und kann vollkommen in ihrer Obsession aufgehen. Dabei gelingt es nicht immer einen gesunden Abstand zu der Gedankenwelt einzunehmen - eine wahrlich ungewöhnliche Erzählperspektive. Dabei ist die Handlung nicht unbedingt schockierend oder zu spannungsgeladen, jedoch sehr subtil unangenehm und von Tag zu Tag ein wenig unangenehmer. Eine ganz eigene Atmosphäre, gezeichnet von totaler Bessesenheit und emotionaler Abhängigkeit wird gezeichnet. Dabei ist die Protagonistin durch ihr manipulatives Handeln an keiner Stelle sonderlich sympathisch - zieht mich als Leserin jedoch trotzdem in den Bann, auch aus Faszination über die Boshaftigkeit und Abgebrühtheit.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, insbesondere auch, weil es durch das interessante Ende noch einmal einen ganz anderen Spin bekommen hat.

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Veröffentlicht am 07.09.2024

gelungener Start

Nightbirds, Band 1: Der Kuss der Nachtigall (Epische Romantasy)
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Nightbirds (Band 1: Der Kuss der Nachtigall) von Kate J. Armstrong ist ein gelungener Auftakt zu einer Reihe run um eine ganz magische Welt. Zugegebenermaßen ist mir der Einstieg in das Buch unerwartet ...

Nightbirds (Band 1: Der Kuss der Nachtigall) von Kate J. Armstrong ist ein gelungener Auftakt zu einer Reihe run um eine ganz magische Welt. Zugegebenermaßen ist mir der Einstieg in das Buch unerwartet schwer gefallen. Meiner Meinung nach hat sich die Story gerade in den ersten Kapiteln etwas zu sehr gezogen und hat zu langsam Fahrt aufgenommen. Auch der Schreibstil in Übersetzung durch Franziska Jaekel war mir zu Beginn etwas zu schwerfällig.
Aber das Dranbleiben lohnt sich! Insbesondere nach dem ersten Drittel wird die Story deutlich schwungvoller und mitreißender, zum Schluss mochte ich das Buch beinahe gar nicht mehr aus der Hand legen. Kate J. Armstrong schafft eine Welt, die am Anfang für die Leser:innen recht undurchsichtig scheint, die magischen Anteile scheinen sehr gering bzw. gut versteckt. Das mag jedoch auch daran liegen, dass die Protagonistinnen Matilde, Sayer und Æsa selbst nur wenig über ihre magische Begabung und magische Begabungen im Allgemeinen wissen. Je mehr die Protagonist:innen über die Magie erfahren, desto greifbarer wird sie auch für die Leser:innen dieses Buches. Es hat mir gut gefallen gemeinsam mit den Charakteren dieses Buches mein Wissen um die Welt zu erweitern. Nach der Lektüre dieses ersten Teils bleiben jedoch noch sehr viele Fragen offen, insbesondere auch zu den anderen erwähnten, aber bisher nicht weiter thematisierten Ländern - nicht nur deswegen bin ich extrem auf den Folgeband gespannt!
Die Charaktere sind allesamt grundverschieden und sich dennoch ähnlich, eine Prämisse die in diesem Buch auf fruchtbaren Boden fällt. Die Charakterdarstellungen haben mir allesamt gut gefallen, auch wenn ich mir bei beinahe allen noch mehr Infomationen, Hintergründe, etc. gewünscht hätte - aber auch hier verbleibe ich gespannt auf den kommenden Teil des Buches. Mir sind alle ans Herz gewachsen und ich bin gespannt sie auf ihren weiteren Wegen zu begleiten.

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Veröffentlicht am 01.09.2024

Vier Schwestern

Blue Sisters
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Nachdem ich "Cleopatra und Frankenstein" von Autorin Coco Mellors gern gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den Folgeroman "Blue Sisters". Besonders gut hat mir auch in diesem Buch die atmosphärische ...

Nachdem ich "Cleopatra und Frankenstein" von Autorin Coco Mellors gern gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den Folgeroman "Blue Sisters". Besonders gut hat mir auch in diesem Buch die atmosphärische und gewitzte Sprache gefallen, hier wurde auch in der Übersetzung durch Lisa Kögeböhn eine hervorragende Arbeit geleistet.
Die Story wird abwechselnd aus den Perspektiven der drei verbliebenden Blue Schwestern erzählt. Dabei hat jede der Schwestern mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen, was die Unterscheidung zwischen den einzelnen Charakteren erleichtert hat. Die Handlung war durch die Perspektivenwechsel sehr lebhaft und zügig, aber auch recht dicht. Mir hat gefallen, wie sich die Leben der einzelnen Schwestern ineinander verwoben haben. Dennoch ist jede einzelne eine starke eigene Charaktere.
Schön finde ich, dass hier nicht nur sehr feinfühlig und scharfsinnig Geschwisterdynamiken beschrieben wurden, sondern auch viele weitere Themen, wie beispielsweise Sucht, Umgang mit Trauer und Verlust.
Mich hat die Frage nach der Auflösung der Spannung zwischen den Büchern durch das Buch getragen, aber ich habe auch alle drei schwestern gern einzeln verfolgt und mich in ihre Schicksale eingedacht.
Mellors hat mit "Blue Sisters" eine meisterhaft feinfühlige und treffgenaue Schilderung von Geschwisterdyanmiken und Traumata geschaffen, die ich jedem nur empfehlen kann!

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Veröffentlicht am 23.08.2024

Ex-Wife

Ex-Wife
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"Ex-Wife" von Ursula Parrott ist in der Hörbuchfassung von Cathlen Gawlich gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. ...

"Ex-Wife" von Ursula Parrott ist in der Hörbuchfassung von Cathlen Gawlich gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
Dieses Buch finde ich so spannend, weil es aus einer ganz anderen Zeit stammt - den 1920ern. »Sex and the City« meets »The Great Gatsby« ist somit eine starke Werbung für dieses Buch, die auf jeden Fall hohe Erwartungen schürt. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Buch schon vor vielen Jahren geschrieben wurde und nun neu übersetzt wurde. Dieser zeitliche Kontext sollte bei der Bewertung dieses Buches nicht aus den Augen verloren werden, denn somit sind die für die heutige Zeit teils sexistischen und frauenfeindlichen Ansichten besser einzuordnen und sind stimmig. Für die damalige Zeit war dieses Buch sicherlich, wie von Autorin Mareike Fallwickl im Vorwort beschrieben, ein Aufreger.
Die von Parrott beschriebenen Themen sind erstaunlich aktuell und wirken doch irgendwie aus der Zeit gefallen. Dieser Wiederspruch hat mich fasziniert und meinem Empfinden nach war es für dieses Buch passig. Patricia ist eine interessante Protagonistin, die mir immer etwas fern blieb. Oft hätte ich ihr raten wollen sich nicht nur über ihren Mann oder ihr Äußeres zu definieren - aber auch hier ist der zeitliche Kontext erklärend. Ihre Sichtweise und ihr Selbstbild wirkt heutzutage fremd und eitel, weshalb ich nur schwer einen Zugang zu ihr finden konnte.
Sprache und Schreibstil haben mir in der Übersetzung durch Tilda Engel sehr gut gefallen, waren flüssig und leicht zu lesen. Dieses Buch hatte für mich keinen erkennbaren Spannungsbogen, kommt nicht mit überraschenden Drehungen und Wendungen daher und konnte mich doch meist interessiert am Lesen halten.
Insgesamt habe ich dieses Buch vor allem wegen des Abbilds der damaligen Gesellschaft gern gelesen.

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