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Veröffentlicht am 04.06.2020

Gute Idee, leider eine eher enttäuschende Umsetzung

V is for Virgin
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Neulich hatte ich das Vergnügen, in einer Leserunde der @lesejury mit dabei sein zu dürfen. Zunächst noch einmal danke dafür!
Das entsprechende Buch war "V is for Virgin" von Kelly Oram.
Hier erstmal der ...

Neulich hatte ich das Vergnügen, in einer Leserunde der @lesejury mit dabei sein zu dürfen. Zunächst noch einmal danke dafür!
Das entsprechende Buch war "V is for Virgin" von Kelly Oram.
Hier erstmal der Klappentext:
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"Val Jensen wird von ihrem Freund verlassen - weil sie mit dem Sex bis zur Ehe warten will. Als ihre Geschichte über YouTube viral geht, wird sie unter dem Namen Virgin Val landesweit bekannt. Das Chaos scheint perfekt, als schließlich Rockstar Kyle Hamilton vor ihr steht: Der Sänger der Boyband Tralse hat es sich nämlich zum persönlichen Ziel gemacht, sie zu verführen. Womit Kyle allerdings nicht gerechnet hätte: Val bereitet ihm ganz schönes Herzklopfen..."
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Zunächst einmal zur Idee des Ganzen: Mir hat die Idee hinter der Storyline gefallen. Ich finde, dass das für Young/New Adult mal was Neues ist.
Die Umsetzung hingegen fand ich nicht so gut.
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Val erschien mir zu Beginn recht sympathisch und tough, doch später konnte ich sie leider nicht mehr leiden. Sie hat ihre beste Freundin vernachlässigt und war einfach grundsätzlich nicht angenehm.
Der Love Interest Kyle, der im Klappentext erwähnt wird, bleibt für mich ein absolut blasser Charakter. Er hat meiner Meinung nach überhaupt nicht genug Auftritte im Buch, damit man ihn vernünftig einschätzen könnte.
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Ich weiß, dass es noch einen zweiten Band geben wird, der dann wohl aus seiner Sicht geschrieben ist. Dort wird man wohl mehr Einblicke in ihn bekommen. Das finde ich gut, doch ich finde, der erste Teil sollte zumindest ein bisschen was davon bereits enthalten.
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Nun wird es spoilerig, also Achtung, falls euch das stört:
Später wird von einigen Charakteren gesagt, Val und Kyle wären ja so ineinander verliebt.
...Die beiden haben einander innerhalb dieses Buches ungefähr fünf Mal getroffen und in fast all diesen Fällen haben sie gestritten. Für mich war da herzlich wenig Liebe im Spiel.
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Kurzer großer Spoiler:
Ich bin froh, dass Val ihren Idealen bis zum Ende des Buches treu geblieben ist. Das hat mir gut gefallen.
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Ich weiß, das macht man ja eigentlich nicht, aber ich möchte doch einmal einen kurzen Vergleich zwischen "V is for Virgin" und "Cinder & Ella" ziehen, da es nun mal von der selben Aurorin geschrieben wurde.
Ganz ehrlich? Für mich fühlt es sich nicht so an, als wäre es die gleiche Autorin. "Cinder & Ella" war für mich absolut perfekt. Gute Storyline und tolle Charaktere, in die man sich automatisch verliebt.
In "V is for Virgin" flacht die Storyline jedoch schnell ab und ich habe in diesem ganzen Buch ehrlich gesagt keinen einzigen Charakter gefunden, den ich wirklich toll fand.
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Ich für meinen Teil kann sagen, dass das Buch eine Lektüre ist, die man wohl nebenbei mal machen kann. Man kommt schnell durch das Buch durch, der Schreibstil ist angenehm. Die Storyline und Charaktere haben mich jedoch wir gesagt nicht umgehauen und in Folge dessen kann ich leider nicht mehr als 2,5/5 ⭐ geben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Geschichte
  • Figuren