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Veröffentlicht am 07.09.2023

Harte Schale, weicher Kern

A Game of Fate
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Vor ab ist zu sagen, dass ich die Bücher aus Persephones Sicht nicht kenne. Aber das fand ich überhaupt nicht störend. Zumal ich Hades als Charakter sehr mag.
Ich bin wirklich froh darüber die Geschichte ...

Vor ab ist zu sagen, dass ich die Bücher aus Persephones Sicht nicht kenne. Aber das fand ich überhaupt nicht störend. Zumal ich Hades als Charakter sehr mag.
Ich bin wirklich froh darüber die Geschichte erst aus seiner Sicht zu lesen.

Vor allem gepackt hat mich das Zusammenspiel von Hades und Persephone, welches von Beginn an vorhanden war. Einerseits fasziniert von ihrer Anziehung, andererseits die Grenzen, die sie erstmal überwinden mussten.
Einfach packend.

Genauso begeistert hat mich wie Persephone ihn aus such herausgelockt hat und seine liebevolle Seite erweckt hat, die er doch so lange versucht hat einzusperren und zu verstecken.

Doch auch das Zusammenspiel und die Verbindungen der einzelnen Götter, welche im Laufe des Buches auftauchten, fand ich wirklich interessant und gut dargestellt.
Es machte Götter teilweise menschlich. Sie haben beinahe dieselben Probleme wie die Sterblichen.
Geschwister, die sich streiten, Ehen, die nicht funktionieren und so weiter. Natürlich alles mit etwas anderer Tragweite, aber grundsätzlich sind sie den Sterblichen doch auch ähnlich.

Zum Cover muss ich sagen, dass es mich sofort angesprochen hat. Es hat mich auch direkt neugierig gemacht, was mit dem Titel gemeint ist. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Auch der Erzählstil hat hier zu der Geschichte sehr gut gepasst, da man so wirklich viel von Hades und seinen Gefühlen und Empfindungen nachvollziehen konnte.

Ich bin gespannt wie die nächsten Teile werden! Ein wirklich gelungenes Buch zum Verschlingen!

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Veröffentlicht am 07.08.2023

Gefühle so tief wie der Ozean

Coast Guards - Herz unter Wasser
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Westhaven. Easton. Aria. Coast Guard. Schauspielerin.
Was erst so simpel klingt, verbirgt viele Tiefen und Höhen, aber auch eine gemeinsame traumatische Vergangenheit.
Und die größte Verbindung ist der ...

Westhaven. Easton. Aria. Coast Guard. Schauspielerin.
Was erst so simpel klingt, verbirgt viele Tiefen und Höhen, aber auch eine gemeinsame traumatische Vergangenheit.
Und die größte Verbindung ist der Ozean.

Man wird direkt zu Beginn in die Story geworfen, direkt mit einem Erlebnis aus Eastons Vergangenheit. Jedoch verrät es noch nicht viel, weshalb man direkt neugierig gemacht wird. Man will herausfinden, was genau damit gemeint ist, will die Hintergründe erfahren.
Easton wirkt von Beginn an geheimnisvoll und verschlossen, aber auf eine irgendwie sympathische Art. Man kann immer wieder sein warmes Herz unter der harten Schale erkennen.

Aria hingegen ist eine berühmte Schauspielerin. Man würde denken sie hat ihr Leben im Griff, was aber doch nicht so ist. Einerseits hat sie diese traumatische Vergangenheit, welche sie einfach nicht los lässt. Andererseits ist sie der Inbegriff eines Tollpatsches, was sie einfach sehr sympathisch rüberkommen lässt. Sie ist nicht abgehoben oder hochnäsig durch ihren Ruhm. Sie ist im Grunde noch immer das Mädchen von früher.

Das erste Aufeinandertreffen der Hauptfiguren und kurz darauf seine Erkenntnis, wer sie ist, fand ich einfach total lustig und ich habe mich da etwas in ihm wiedererkannt. weshalb ich die Szene noch besser nachempfinden konnte.
Doch zugleich hat man schon beim ersten Aufeinandertreffen gespürt, dass da mehr zwischen den Hauptfiguren ist.
Die Chemie der Beiden zieht sich über das gesamte Buch und ist immer präsent spürbar. Das regt einen zusätzlich an die Geschichte weiter zu lesen, um herauszufinden wie es zwischen den Beiden weitergeht und sich entwickelt.

Doch auch die Hintergrundgeschichte aus der Vergangenheit wird nicht nur kurz angerissen und fällt dann hinten runter. Sie ist immer präsent, man bekommt immer wieder kleine neue Hinweise. Man will direkt mehr erfahren und immer weiterlesen, um noch mehr in Erfahrung zu bringen. Die Erzählweise und die Art und Weise des Einbringens dieser kleinen Fakten hat mich einfach gepackt.

Auch der Schreibstil entspricht sehr meinem bevorzugtem Schreibstil beim Lesen. Aus der Ich-Perspektive fühlt man sich, wie ich finde, den Charakteren noch verbundener. Man wird regelrecht in die Geschichte mit hineingezogen.

Das Cover ist natürlich immer Geschmackssache, aber ich bevorzuge Cover, die keine Menschen zeigen, da es teilweise etwas die Fantasie einschränkt bei der Vorstellung des (hier) männlichen Hauptcharakters. Aber das Cover ist dadurch nicht direkt nicht ansprechend. Es ist einfach ein persönliches Empfinden meinerseits.


Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass ich das Buch gefühlt inhaliert habe und nicht aufhören konnte es zu lesen.
Ich bin schon sehr gespannt auf das zweite Buch dieser neuen Reihe und kann es kaum erwarten.

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