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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2025

Der Traum vom schönen Leben

Dallmayr. Der Traum vom schönen Leben
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Ende des 19. Jahrhunderts in München, übernahmen die Eheleute Anton und Therese Randlkofer den Feinkostladen Dallmayr. Doch die Delikatessen, die dort angeboten werden, sind für die einfachen Leute in ...

Ende des 19. Jahrhunderts in München, übernahmen die Eheleute Anton und Therese Randlkofer den Feinkostladen Dallmayr. Doch die Delikatessen, die dort angeboten werden, sind für die einfachen Leute in der Stadt nicht erschwinglich. Aber so stehen sie häufig vor den Schaufenstern und träumen von einem besseren Leben...

Doch als der Seniorchef plötzlich stibt, ist die Existenz der Familie bedroht. Denn auch sein Bruder Max hat es darauf abgesehen, etwas von dem Erbe abzubekommen, welches Anton jedoch nur seiner Frau und seinen Kindern vermacht hat.

Die Geschichte, die auf den bekannten Informationen zur Firmengeschichte des Delikatessenhauses Dallmayr beruht, ist in großen Teilen fiktiv. Jedoch bekommt man durch die Erzählungen der Autorin ein realistisches Bild des Unternehmens und Lebens in München zur Zeit der Jahrhundertwende beschrieben.

Anfangs noch etwas zäh, kommt man doch bald schneller durch die Geschichte voran. Doch die Kapitellängen mit jeweils etwa 200 Seiten stören den Lesefluss doch etwas. So habe ich mir die Geschichte einfach in kleine Abschnitte geteilt.

Soviel sein jetzt schon verraten, auf den 640 Seiten passiert sehr viel. Die Figuren waren alle sehr sympathisch, auch wenn ich vielleicht nicht jede ihrer Entscheidungen verstehen konnte. Aber nicht alles ist so gleich immer vorhersehbar gewesen und so blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und die Fortsetzung wartet auch schon auf meinem SUB.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Hat die Liebe noch eine zweite Chance?

Wild Rose Cottage
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Als Calla nach Jahren in ihr Heimatdorf zurückkehrt, trifft sie als erstes auf ihre alte Jugendliebe Rowan, als sie mit ihrem Auto in seinen Wagen fährt. Eine Situation, die definitiv nicht auf einen Neuanfang ...

Als Calla nach Jahren in ihr Heimatdorf zurückkehrt, trifft sie als erstes auf ihre alte Jugendliebe Rowan, als sie mit ihrem Auto in seinen Wagen fährt. Eine Situation, die definitiv nicht auf einen Neuanfang hoffen lässt. Noch dazu reagiert er ihr gegenüber sehr unfreundlich.

Als Calla erfährt, dass Rowan inzwischen alleinerziehender Vater ist, weiß sie nicht so recht, wie sie damit umgehen soll. Und außerdem hat er alles Recht der Welt auf sie sauer zu sein, weil sie damals mit ihrer Mutter gegangen ist und sich nicht mehr bei ihm gemeldet hat.

Die Autorin, Cassia Bieber, hat eine schöne Geschichte geschaffen, die definitiv nicht so kitschig ist, wie es das Cover vielleicht vermuten lässt.

Die beiden Protagonisten, die sich auch in der Erzählperspektive abwechseln, sind sympathisch und man kann sehr gut nachvollziehen, dass das Leben für die beiden nicht immer einfach war. Man merkt aber auch schnell, dass zwischen den beiden eine besondere Anziehung herrscht, die sich auch nach all den Jahren nicht verändert hat.

Calla, die damals, als sich ihre Eltern getrennt hatten, sich entscheidet mit ihrer Mutter zu gehen, konnte Rowan und ihre Heimat Wiltshire nie vergessen. Doch ein Schicksalschlag brachte ihr ganzes Leben durcheinander. Und Rowan möchte eigentlich immer nur das Beste für seinen Sohn.

Ob die beiden noch eine zweite Chance haben? Lest selbst!

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Das Geheimnis der Musik

Die verheimlichte Tochter
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Auch Ella erhält aus dem Nachlass von Hope Berenson ein Kästchen, das, wie sie glaubt, einst für ihre erst vor Kurzem verstorbene Großmutter vorgesehen war. Der Inhalt, ein altes Foto und ein Notenblatt ...

Auch Ella erhält aus dem Nachlass von Hope Berenson ein Kästchen, das, wie sie glaubt, einst für ihre erst vor Kurzem verstorbene Großmutter vorgesehen war. Der Inhalt, ein altes Foto und ein Notenblatt geben ihr Rätsel auf. Über Umwege trifft sie auf einen Violinisten, ihren alten Freund und Jugendschwarm Gabriel, der ihr bei der Suche helfen soll und so führen sie erste Spuren nach Griechenland.

Mit „Die verheimlichte Tochter“ hat Soraya Lane in ihrer Saga um die verlorenen Töchter eine Geschichte geschaffen, die irgendwie anders ist als die Bände, die ich bisher aus dieser Saga gelesen habe. Eines sei zunächst vorangestellt, der Klappentext der 1. Auflage des Taschenbuches ist fehlerhaft und führt vielleicht beim Lesen zunächst zu Irritationen.

In diesem Teil ist der Handlungsstrang in der Vergangenheit doch sehr präsent. Hier geht es um die junge Griechin Alexandra und den englischen Musiker Bernard. Die aufkeimende Liebe scheitert jedoch, als Alexandra merkt, dass sie schwanger ist. Von ihrem Vater unter Druck gesetzt, verlässt Alexandra Bernard kommentarlos.

Der Handlungsstrang in der Gegenwart erzählt von Ellas Suche, auch nach sich selbst. Denn irgendwie hatte sie schon immer das Gefühl, dass in ihrem Leben etwas fehlt. Aber dieser Erzählstrang bildet in diesem Band nur eine nachgeordnete Rolle.

Die Geschichte ist kurzweilig und schnell zu lesen. Jedoch kommt in Bezug auf das Umfeld kaum Atmosphäre auf und die Schauplätze in Griechenland und England werden nur schemenhaft beschrieben.

Alles in allem ist jedoch eine Geschichte entstanden, die etwas anders ist und gut unterhält. Eine weitere Etappe um das Rätsel, um Hope Berenson zu lösen? Ich bin schon gespannt.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Geheimnisvolles Porzellan

Für immer ab jetzt
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In „Für immer ab jetzt“ von Julie Shackman lernen wir als Protagonistin Sophie Harkness kennen. Sophie arbeitet als Hochzeitsplanerin in einem Luxushotel. Aber als eines Tages eine verwöhnte Braut, die ...

In „Für immer ab jetzt“ von Julie Shackman lernen wir als Protagonistin Sophie Harkness kennen. Sophie arbeitet als Hochzeitsplanerin in einem Luxushotel. Aber als eines Tages eine verwöhnte Braut, die meint das man mit Geld alles kaufen kann, und von ihr verlangt, die schon lange geplanten Hochzeitstermin eines anderen Paares zu verlegen, kündigt sie ihren Job Knall auf Fall, weil diese Entscheidung gegen ihre persönliche Überzeugung gegangen wäre.

Doch was soll sie nun tun? Als sie mit ihren Eltern nach dem Tod ihrer Großmutter deren Haus räumen wollen, findet Sophie einen geheimnisvollen Brief ihrer Großmutter. Sie hat ihr eine wertvolle Porzellansammlung und ein Ladenlokal hinterlassen, verbunden mit dem Wunsch, ein Porzellangeschäft zu eröffnen.

Und als dann eines Tages eine geheimnisvolle Frau ihr ein ungewöhnliches Teeservice schenkt und einfach verschwindet, fängt die Geschichte erst recht an, eigenartig zu werden. Aber Sophie denkt nicht daran, dass Service zu verkaufen, vielmehr will sie die Geschichte dahinter erfahren, als sie in der Schachtel einen alten Brief findet. Dabei begegnet sie dem Keramikexperten und Auktionator Xander North, der nicht nur Licht in das Geheimnis des Teeservices bringt, sondern auch Sophies Leben auf den Kopf stellt.

Die Autorin schafft eine idyllische Atmosphäre in der Kleinstadt Briar Glen, in den schottischen Highlands. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet. Die Mischung der Geschichte aus Romantik, Geheimnissen und der persönlichen Entwicklung von drei besonderen Frauen, die diese Geschichte formen, haben es wirklich spannend und unterhaltsam gemacht. Doch muss ich leider gestehen, dass sich mir die Geschichte von Sophies Großmutter nicht wirklich in Gänze erschlossen hat.

Alles in allem aber eine stimmungsvolle Geschichte zwischen Neuanfang, Liebe und vielen Geheimnissen!

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Veröffentlicht am 27.02.2025

Humorvolle Geschichte mit einer gelungenen Portion Spannung

Neues Glück im kleinen Friseursalon
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Als Hanne im kleinen Örtchen Engelsbrunn im Odenwald landet, ahnt sie noch nicht, was da auf sie zukommt. Als sie erfährt, dass der alte Friseurmeister Elmar Engel seinen Friseursalon (Friseur, nicht Frisör ...

Als Hanne im kleinen Örtchen Engelsbrunn im Odenwald landet, ahnt sie noch nicht, was da auf sie zukommt. Als sie erfährt, dass der alte Friseurmeister Elmar Engel seinen Friseursalon (Friseur, nicht Frisör abgeben möchte, keimt in Hanne die Hoffnung auf ein neues Leben. Doch das, was hinter ihr liegt, kann zu dem Zeitpunkt noch keiner ahnen.

Hanne ist froh, dass sie ohne große Formalitäten den Laden übernehmen kann, weil sie sich auch sofort in das Retro-Design der Einrichtung verliebt hat. Zunächst merkt Hanne noch, dass die Engelsbrunner etwas skeptisch gegenüber der jungen Friseurmeisterin sind. Doch schnell macht sie sich einen Namen und kann so auch die Herzen der Dorfbewohner für sich gewinnen.

Auch die Liebe scheint es gut mit ihr zu meinen. Wenn doch nur nicht plötzlich ihr Ex auftauchen und Hanne von ihrer Vergangenheit eingeholt werden würde. Was sich wohl hinter ihrer Fassade der „Hanne Vulpius“ versteckt? Es wird definitiv spannend!

Die Dorfbewohner, alle auf ihre ganz besondere Weise echt liebenswert, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Aber mein besonderer Liebling ist Elvira. Es ist bewundernswert, wie der Friseursalon in den Händen von Hanne, zum kulturellen Zentrum des Ortes wird. Und plötzlich scheint der ganze Ort aus seinem „Dornröschenschlaf“ zu erwachen.

Elizabeth Horn ist es gelungen, diesen Wohlfühlroman mit einer besonderen Portion Humor und Spannung zu verbinden, und so eine Geschichte zu schaffen, die mich wirklich sehr gut unterhalten hat. Absolute Leseempfehlung!

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