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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2025

Alles zum Thema Schlaf

BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Warum muss ich schlafen?
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BiBiBiber hat da mal 'ne Frage ist eine Buchreihe, in der BiBiBiber fragen stellt, die dann vom Autorenteam Dr. Mai Thi Nguyen-Kim und Marie Meimberg beantwortet werden. In diesem Buch ist die große Frage: ...

BiBiBiber hat da mal 'ne Frage ist eine Buchreihe, in der BiBiBiber fragen stellt, die dann vom Autorenteam Dr. Mai Thi Nguyen-Kim und Marie Meimberg beantwortet werden. In diesem Buch ist die große Frage: "Warum muss ich schlafen?" Und diese wird wirklich sehr ausführlich auf über 100 Seiten beantwortet. Dabei sind alle Seiten farbig illustriert und stellenweise wird auch in den Comicstil gewechselt. Das lockert natürlich ein Sachbuch ungemein auf, gerade bei dieser stolzen Seitenzahl. Insgesamt sind die Sachverhalte viel in Dialogform von BiBiBiber und dem Autorenteam gehalten. So kann man es auch gut mit Kindern gemeinsam lesen.

Ich persönlich finde es beeindruckend, wie viele Informationen und Details in diesem Sachbuch für Kinder eingearbeitet sind. Auch sind die Beispiele, die an die ganze Thematik hinführen gut nachvollziehbar. Allerdings bedarf es bei den Kindern schon ein gewisses Grundinteresse um hier am Ball zu bleiben. Auch veranschaulichen die Illustrationen bestimmte Prozesse sehr gut, jedoch kommen leseschwächere Kinder hier dann doch bald an ihre Grenzen. Das Format ist sehr groß, die Haptik toll, aber es passt eben auch viel Text in dieses Buch. Es ist aber auf jeden Fall ein Buch, bei dem man als Erwachsener auch noch gut dazulernen kann.

Fazit: Ein tolles Sachbuch mit vielen Fakten und Hintergrundinformationen rund um das Thema Schlaf aus der Buchreihe "BiBiBiber hat da mal 'ne Frage". Bei diesem Buch lernen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Lustige Geschichten mit netten Charakteren

Waschbär Willi Wunderquatsch - Die Erfindung der Trompetenwurst und weitere verrückte Abenteuer
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Waschbär Willi Wunderquatsch lebt im Park mit seinen Freunden. Und bei ihm ist der Name Programm. In sieben lustigen und einfallsreichen Geschichten begleitet man Willi Waschbär dabei, wie er Probleme ...

Waschbär Willi Wunderquatsch lebt im Park mit seinen Freunden. Und bei ihm ist der Name Programm. In sieben lustigen und einfallsreichen Geschichten begleitet man Willi Waschbär dabei, wie er Probleme auf seine eigene Art löst. Dies ist im Normalfall für Erwachsene etwas chaotisch, für Kinder dafür umso amüsanter.

Markus Hennig hat mit Waschbär Willi Wunderquatsch einen absolut liebenswerten Charakter erschaffen, dessen Freunde natürlich in nichts hinten anstehen. Der Schreibstil ist gut lesbar und die vielen Dialoge lockern die Geschichten auf jeden Fall auf. Allerdings sind die Längen der Geschichten doch für kleine Zuhörer etwas anspruchsvoll. Deshalb muss ich persönlich sagen, dass die Zielgruppe ab drei Jahren leider hier noch nicht so viel damit anfangen kann. Was die jungen Zuhörer aber auf jeden Fall toll finden, sind die bunten Illustrationen von SaBine Büchner, von denen es aber leider im Verhältnis zu wenige gibt. Wir hatten tatsächlich das Problem, dass der dreijährige Zuhörer weniger Interesse an dem Buch hatte, der fünfjähre dagegen fand es dann wirklich lustig und toll. Hier waren auch die wenigen Bilder kein Nachteil.

Fazit: Die Geschichten von Willi Wunderquatsch sind herrliche Geschichten für junge Zuhörer ab ca. fünf Jahren. Für jüngere Kinder sind die Geschichten einfach zu lang. Trotzdem haben aber auch Schulkinder ihren Spaß an diesem Buch.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Die Magie erwacht

Das Feuer der Magie
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Die Frostkobolde haben einen Weg gefunden, aus ihrem Gefängnis zu entkommen. Nach und nach lassen sie die Lavabecken gefrieren, was die Existenz der Feuerelfen bedroht. Nun liegt es an Kelvin, bei dem ...

Die Frostkobolde haben einen Weg gefunden, aus ihrem Gefängnis zu entkommen. Nach und nach lassen sie die Lavabecken gefrieren, was die Existenz der Feuerelfen bedroht. Nun liegt es an Kelvin, bei dem die magischen Kräfte erwachen, die Gefahr durch die Frostkobolde zu bannen. Hilfe bekommt er dabei von seinen Freunden Jarven, dem Lichtelfen und Tatinja, der Feuerelfin. Aber wird es ihm am Ende gelingen, seine magischen Fähigkeiten rechtzeitig zu beherrschen, dass er die Eiskobolde zurückschlagen kann, bevor es wieder zu einem großen Krieg kommt?

Gabrielle Rittig hat im zweiten Band nahtlos an den Vorgänger angeknüpft. Durch einen flüssigen, leicht verständlichen Schreibstil, lässt sich die Geschichte sehr gut auch von jüngeren Lesern erfassen. Die Kapitel sind angenehm kurz, die Schriftgröße und Schriftart für Zweit- bis Drittklässler gut geeignet. Die schwarz-weiß Illustrationen lockern den Text auf und fangen die Atmosphäre gut ein.

Die Geschichte selbst ist spannend und das Thema Freundschaft ist gut herausgearbeitet. Auch sind die Charaktere wieder gut dargestellt und bleiben sich treu. Die neuen Charaktere fügen sich sehr gut in die Story ein und man hofft, dass sie auf jeden Fall noch häufiger oder auch immer bei der Gruppe bleiben. Ich persönlich fand es nur so gemein, dass auch Band zwei wieder mit einem Cliffhanger endet - gleichzeitig freut es mich jedoch, weil es so auf jeden Fall mit der Geschichte rund um Kelvin weiter gehen muss.

Fazit: Ein tolles und spannendes Fantasy-Abenteuer für junge Leser, bei dem das Thema Freundschaft auf keinen Fall zu kurz kommt. Bisher ist die Geschichte (Band 1 und 2) wirklich nur zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Erster Gruselspaß

Die Geschwister Flederzisch
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Die drei Geschwister Flederzisch sind Postfledermäuse von Graf Drullala - dem Bruder von Graf Dracula. Vor der 500. Bissfeier von Graf Drullala sollen sie einen ganz besonders wichtigen Brief überbringen. ...

Die drei Geschwister Flederzisch sind Postfledermäuse von Graf Drullala - dem Bruder von Graf Dracula. Vor der 500. Bissfeier von Graf Drullala sollen sie einen ganz besonders wichtigen Brief überbringen. Dabei müssen sich die drei nicht nur ihren Ängsten stellen, sondern auch als Team zusammenarbeiten, um den bösen Flughunden zu entkommen. Und dann stellen sie sogar fest, dass so manche Eindrücke, die man von anderen hat - egal ob gut oder schlecht - vielleicht gar nicht stimmen. Aber zum Glück schaffen sie es als Team gemeinsam diese schwierige Aufgabe zu meistern und Graf Drullala letztendlich den Nachtkristall zu bringen.

Gabriele Rittig hat mit "Die Geschwister Flederzisch und der Nachtkristall" eine wunderschön spannende, aber auch gleichzeitig etwas gruselige Geschichte geschrieben. Die Geschwister sind einem gleich zu Beginn mit ihren Kabbeleien sympathisch. Allgemein ist die Interaktion der Geschwister sehr realitätsnah dargestellt. Auch sind die anderen Charaktere sehr gut beschrieben. Gerade auch das Thema Vorurteile und Eindrücke kann mit dieser Geschichte gut erklärt werden. Die Schriftgröße und auch Schriftart ist perfekt für junge Leser. Es gibt immer wieder ganzseitige, farbige Illustrationen von Gabriel Cortina, die die Stimmung der Geschwister gut einfangen und den teils gruseligen Charakter der Situationen darstellen. Die Kombination aus Bildern und Text ist für junge Leser gut machbar. Vor allem, da die Kapitel selbst nicht zu lange sind und sich der Text sehr gut lesen lässt.

Fazit: Ein tolles Kinderbuch, das die Interkation unter Geschwistern toll abbildet. Die Kabbeleien und der Zusammenhalt sind gut getroffen. Auch hat die Geschichte eine ausgewogene Mischung aus Humor, Spannung und Grusel. Perfekt für junge Leser!

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Schräg, aber liebenswert!

Der Club der schrägen Prinzessinnen
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Prinzessing Holly von Stülpenstorck-Torkelwitz ist ganz aufgeregt, denn sie darf auf die Prinzessinnenschule Schloss Schwanenhals. Dort darf sie zukünftig alles über Manieren, Anmut und Einhornreiten lernen. ...

Prinzessing Holly von Stülpenstorck-Torkelwitz ist ganz aufgeregt, denn sie darf auf die Prinzessinnenschule Schloss Schwanenhals. Dort darf sie zukünftig alles über Manieren, Anmut und Einhornreiten lernen. Doch leider entspricht Holly nicht ganz dem Bild einer Prinzessin, wie man es so kennt. Denn aufgewachsen ist sie auf einem Schrottplatz. Aber zum Glück findet sie bald Freundinnen - ebenfalls Prinzessinnen, die nicht ganz den Vorstellungen der Schulleiterin entsprechen. Tja, und am Ende müssen sich die drei in einer ganz besonderen Prüfung bewähren, die nur echte Prinzessinnen bestehen können, dass sie weiter auf Schloss Schwanenhals bleiben können.

"Der Club der schrägen Prinzessinnen" von Nicole Röndigs ist ein Roman für junge Leser*innen ab acht Jahren. Der Schreibstil ist gut verständlich und auch der Text kindgerecht. So werden "schwierige" Wörter gerne gleich im Text von Holly erklärt, die die Geschichte in Tagebuchform erzählt. Zusätzlich sind Schlüsselwörter hervorgehoben. Das Besondere sind einzelne Comicsequenzen, die die Struktur auflockern. Die Illustrationen, wie auch das Cover, sind von Marta Kissi.

Die Charaktere der drei Freundinnen sind sehr schön dargestellt. Jede Prinzessin hat ihre eigenen liebenswerten Macken, die sie so toll macht. Gerade die junge Leserschaft kann sich hier schön mit den Eigenheiten identifizieren. Auch ist die Geschichte sehr lustig erzählt, wie Holly aus ihrer Sicht die Dinge beschreibt. Die Wendung in der Gruppendynamik im letzten Drittel des Buches ist toll eingefädelt. Hier möchte ich nicht zu viel verraten. Aber das Mädchen wohl die besseren Prinzen sind, kann man hier schon einmal verraten. ;)

Fazit: "Der Club der schrägen Prinzessinnen" ist ein tolles Buch über Freundschaft und man selbst sein. Es begeistert meines Erachtens vor allem junge Mädchen, ist aber nicht nur für diese bestimmt. Die Geschichte ist lustig und gut verständlich, für die Zielgruppe ab acht auf jeden Fall auch vom Thema geeignet. Wir freuen uns auf jeden Fall auf eine Fortsetzung und können es nur empfehlen.

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