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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2017

leichte Krimi-Komödie

Ohne Ziel ist der Weg auch egal
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Es geht in dem Buch „Ohne Ziel ist der Weg auch egal“ von Michaela Grünig erstmal um Lenja (auch Lenny genannt) und ihren Liebeskummer bzgl. ihrem Ex-Freund Ben. Nach einer zweijährigen Beziehung gibt ...

Es geht in dem Buch „Ohne Ziel ist der Weg auch egal“ von Michaela Grünig erstmal um Lenja (auch Lenny genannt) und ihren Liebeskummer bzgl. ihrem Ex-Freund Ben. Nach einer zweijährigen Beziehung gibt Ben Lenja den Laufpass, was sie jedoch nicht davon abhält, sich eine gemeinsame Zukunft mit ihm auszumalen.
Um ihn innerhalb von drei Monaten (danach geht er für Ärzte ohne Grenzen nach Nicaragua) wieder zurück zu gewinnen, beschließt Lenja in ein Seniorenheim zu ziehen. Natürlich nicht als sie selbst, sondern als Karla Meyer, Mittsiebzigerin. Kann das gut gehen? Und wie will sie Ben´s Herz zurück erobern, wenn sie doch eher das Alter seiner Oma hat (die übrigens auch im gleichen Heim wohnt)?

Ihre berufliche Auszeit, die sich Lenny nimmt, um Ben wieder zu bekommen, macht ihrem Kollegen Tim sehr zu schaffen. Ist sie doch die Drehbuchautorin, der angesagten Serie „Abgefahren“. Nun muss sich also Tim ranmachen, um Stoff für die aktuelle Staffel zu liefern, ansonsten sieht es schlecht für ihn und auch Lenny aus.
Er stößt bei seinen Recherchearbeiten auf einen interessanten und ungelösten Fall in Sachen Körperverletzung im Seniorenheim „Schloss Winterfreude“ – ausgerechnet der Einrichtung, in der Lenja nun als Karla für die nächsten drei Monate wohnt. Hoffen wir mal, dass nicht auffliegt, dass sie keine Dame von Mitte 70 ist, sonst würde sie perfekt in das Muster des Täters passen, der junge Frauen mit einem Nervengift zusetzt. Ob es sich bei dem Täter um einen der Angestellten handelt? Oder ist es doch eher einer der Bewohner? Kann Tim Lenja rechtzeitig warnen?

Die Geschichte ist sehr amüsant geschrieben und es hat Spaß gemacht diese zu lesen. Lenja ist zwar in meinen Augen etwas anhänglich, was Ben betrifft, aber trotzdem finde ich ihren Charakter recht sympathisch.

Veröffentlicht am 28.07.2017

Mind Games - wem kannst du trauen?

Mind Games
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Im Zukunftsthriller „Mind Games“ von Teri Terry geht es um virtuelle Realität, Hacker und eine Firma, die zu viel Macht über die Menschen hat.
Hauptcharakter ist Luna, sie ist eine Verweigerung. Dies ...

Im Zukunftsthriller „Mind Games“ von Teri Terry geht es um virtuelle Realität, Hacker und eine Firma, die zu viel Macht über die Menschen hat.
Hauptcharakter ist Luna, sie ist eine Verweigerung. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass sie den Schulunterricht auf die „altmodische“ Art und Weise erleben möchte. Auch in ihrem restlichen Leben versucht sie, so gut es geht auf die virtuelle Welt von PareCo zu verzichten. Zum einen, weil sie anders ist als andere und ihre Großmutter Nanna sie davor warnt dies auch nur einer Menschenseele zu erzählen. Zum anderen wird ihr ohne Tabletten nach kürzester Zeit außerhalb der echten Welt übel.
Der Großteil ihrer Freunde und auch ihrer Familie lieben die virtuelle Realität. Ob es daran liegt, dass man jederzeit an fremde Orte reisen kann? Oder daran, dass man sich selbst anders gestalten kann?
Ihre Mutter, Astra, war eine geniale Hackerin. Sie starb während sie online war, angeblich durch das Versagen ihres Lebenserhaltungsgerätes. Doch ist dies die Wahrheit?
Man kommt so ins Zweifel - nicht nur Luna ,auch der Leser macht sich so seine Gedanken - nachdem Gecko (ein erfahrener Hacker und Freund von Luna) ihr merkwürdige Dinge erzählt. Ist der Tod von manchen Menschen in ihrem Umfeld kein Zufall? Und warum schafft es ausgerechnet Luna, als Verweigerin, an einen der begehrtesten Jobs auf einer „unzugänglichen“ Insel zu kommen? Und wo ist Gecko hin verschwunden? Wird sie diese Fragen lösen können, wenn sie sich auf PareCo einlässt? Oder begibt sie sich in Gefahr?
Und dann ist da noch der Nullraum. Wieso fühlt sie sich hier so geborgen, fast wie zu Hause?

„Mind Games“ ist das erste Buch, das ich von der Autorin lese. Ich bin BEGEISTERT und konnt es kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist Spannung pur. Die Gestaltung des Buches gefällt mir auch sehr. Und das Thema finde ich hochinteressant. Ist nicht nur für Fans von Science Fiction geeignet.

Veröffentlicht am 28.07.2017

Bist du ein echter Ire?

How To Be Irish
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Das Buch „How To Be Irish“ von David Slattery gibt allen Leuten, die irisch werden möchten oder sich einfach nur für die Lebensweise auf der grünen Insel interessieren, gute und nützliche (?) Verhaltenstipps.

Es ...

Das Buch „How To Be Irish“ von David Slattery gibt allen Leuten, die irisch werden möchten oder sich einfach nur für die Lebensweise auf der grünen Insel interessieren, gute und nützliche (?) Verhaltenstipps.

Es wird zum Beispiel erklärt wie man sich auf Beerdigungen, bei Hochzeiten, in der Kneipe, im Berufsleben, zu Weihnachten bzw. im Krankheitsfall verhalten sollte, um als waschechter oder zumindest fast echter Ire durch zugehen.

Ein paar dieser „Regeln“ sind z. B.: Regeln beim Sterben (ja, hierzu gibt’s es in Irland Regeln… :) ), Verlobungsregeln (laaaange verlobt sein), Anleitung zum Bau eines irischen Pubs (ein Must-Have für Fans der KerryGold-Insel), die Regeln bei der Krankschreibung (entweder stirbst du sofort oder dir fehlt mal gar nichts), Regeln für die Tischgespräche beim Weihnachtsessen (was nicht nur in Irland angebracht wäre) und noch einer – ein Zwölfstundenplan für den irischen Herzinfarkt (wie bereits vorher erwähnt, dir fehlt mal gar nichts :) )

Diese nicht immer ernst zu nehmenden Ratschläge werden anhand vorn Erzählungen der sogenannten „Gewährsleuten“ (so nennt der Autor seine Interviewpartner) nochmals untermauert.

Ich finde das Buch sehr amüsant und empfehle es Fans des Irisch seins, -werdens oder allen „Plastic Paddys“, um es mit den Worten von David Slattery zu schreiben.

Veröffentlicht am 28.07.2017

unterhaltsamer Krimi

Die Rote Burg
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Das Buch „Metropolis Berlin – Die Rote Burg“ ist das Erstlingswerk von Oliver Schütte. Die Geschichte spielt in der Hauptstadt Berlin in den goldenen 20er Jahren, genauer gesagt im Jahr 1926. In dieser ...

Das Buch „Metropolis Berlin – Die Rote Burg“ ist das Erstlingswerk von Oliver Schütte. Die Geschichte spielt in der Hauptstadt Berlin in den goldenen 20er Jahren, genauer gesagt im Jahr 1926. In dieser Zeit findet dort ein brutales Verbrechen statt. Ein Mann wird einem Löwen lebendig zum Fraß vorgeworfen.
Kommissar Martin Forster muss nun anhand der wenigen Überreste des Opfers (darunter ein Finger) herausfinden, um wem es sich bei dem „Löwentoten“ handelt. Keine leichte Aufgabe, aber nach ein paar hilfreichen Tipps von einem Kontrollmädchen (Prostituierte) findet er schließlich doch den Namen des Gefressenen raus. Fehlen also nur noch Motiv und Täter.
Findet er Antworten eventuell in der Drogenszene von Berlin? Oder doch eher im Rotlichtmilieu? Was könnte ihm die Freundin des Opfers, genannt Mieze, alles erzählen? Und wo ist sie überhaupt? Kann ihm das eine oder andere Mitglied von bekannten Verbrecherorganisationen, die sogenannten Ringvereine, weiterhelfen?
Auch bekommt man etwas Einblick in das Privatleben des Ermittlers und vom Nachtleben im damaligen Berlin.
Im E-Book gibt es an einigen Stellen die Möglichkeit per Link zu Leseproben von „Champagner, Charleston und Chiffon“ bzw. „Das Palais Reichenbach“ zu gelangen. Diese gehören zur Reihe „Metropolis Berlin“ dazu und erzählen Geschichten, die mit Personen aus „Die Rote Burg“ zu tun haben. Sind aber nicht entscheidend für dieses Buch.
Der Titel „Die Rote Burg“ ist der Name des Polizeigebäudes, das einer roten Burg sehr ähnelt.

Beim Lesen stolpert man ab und an über Wörter, die heutzutage nicht mehr so gängig sind. An sich ist es auch gut geschrieben, aber mir persönlich fehlt ein bisschen Spannung.

Veröffentlicht am 28.07.2017

eine lustige Reise ins schöne Italien

Schwiegermutter all’arrabbiata
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Das Buch „Schwiegermutter all´ arrabbiata“ von Brigitte Jacobi ist ein sehr lustiges Buch, dass den Leser mit nach Italien nimmt.

Los geht die Geschichte mit Henrike, die in der Marzipanstadt Lübeck eine ...

Das Buch „Schwiegermutter all´ arrabbiata“ von Brigitte Jacobi ist ein sehr lustiges Buch, dass den Leser mit nach Italien nimmt.

Los geht die Geschichte mit Henrike, die in der Marzipanstadt Lübeck eine kleine Marzipanmanufaktur betreibt, um die es jedoch nicht so gut steht. Henrike lebt seit ihrer Kindheit mit ihrem verwitweten Vater Hoimar zusammen, der ein sehr starkes Bedürfnis nach Reinlichkeit verspürt, aus Angst krank zu werden. Dies sorgt für einige witzige Passagen im Buch, z. B. auf ihrer beider Reise nach Italien kauft er einen Kofferraum voller Reinigungsartikel (darunter sogar Toilettenpapier) aus Angst, dass es in Italien nur Dreck gibt 
Zurück zu Henrike – sie erhält eine SMS von Dario, ihrem langjährigen Freund der mal wieder ohne sie nach Italien zu seiner Familie gereist ist, in der er ihr mitteilt, dass er entführt worden ist. Für Henrike steht sofort fest – sie muss ihren Schatz befreien. Und ihr Vater muss sie auf dieser Reise begleiten. Zuerst sträubt er sich noch, dann jedoch möchte er diese Rettungsaktion nutzen, um Orte zu besuchen, an denen auch schon Goethe verweilte. Meistens steuert er diese an, wenn seine Tochter schläft, da er weiß, dass sie dies nicht immer gut heißt. 
Angekommen im schönen Kalabrien, bei Darios Familie, werden sie alles andere als freundlich empfangen. Somit kann Henrike schon mal nicht mit der Hilfe dieser rechnen. Ob vielleicht sogar Massimo, Darios älterer Bruder, hinter der Entführung steckt? Oder gar die Mafia?
Mit der blühenden Phantasie von Henrike ist alles möglich.

Das Buch ist witzig geschrieben und macht Spaß zu lesen. Die einzelnen Reisestopps finde ich schön dargestellt, sodass ich glatt Lust auf einen Städtetrip nach Italien bekommen habe. Oh, und ganz wichtig – Marzipan bereithalten ;)