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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2025

skurril und witzig

Lunar & Eisenhauer – Das mysteriöse Ministerium der tödlichen Dinge
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Alexander Lunar, ein Junge mit "Superkraft", und John Eisenhauer, ein Eisenmann mit speziellem Humor, geraten in ein Abenteuer um ein magisches Artefakt. Dabei liefern sie sich aberwitzige Wortgefechte, ...

Alexander Lunar, ein Junge mit "Superkraft", und John Eisenhauer, ein Eisenmann mit speziellem Humor, geraten in ein Abenteuer um ein magisches Artefakt. Dabei liefern sie sich aberwitzige Wortgefechte, geraten in abstruse Situationen und liefern sich eine Verfolgungsjagd und mehr. Das Buch richtet sich ganz klar an ein eher jüngeres Publikum. Der Sprachstil passt perfekt für dieses Alter und die Gewalt hält sich in Grenzen, dafür geht es abenteuerlich in Wild West Manier zur Sache. Der Humor zielt auch auf diese Altersklasse ab, was bei mir manchmal zu einem "an den Kopf klatschen" geführt hat. Anfangs fand ich gerade Johns Art noch sehr witzig, wurde sie mir dann etwas zu viel. Ich denke aber, dass gerade Kids ab 12 sich hier köstlich amüsieren können. Bis auf ein paar Szenen, in denen der Humor bei mir nicht ganz so gezündet hat, hat mich dieses herrlich skurrile Abenteuer sehr gut unterhalten. Die Chemie zwischen Lunar und Eisenhauer hat gestimmt und auch die Nebenfiguren konnten mich überzeugen. Es ging schnell zur Sache und das Abenteuer hat sich gut entwickelt, den Strippenzieher hatte ich bis kurz vor Ende nicht auf dem Tacho. Das rasante Ende hat mich nochmals richtig gefesselt und ich habe richtig mitgefiebert. Für mich ein Buch, dass mal was Anderes bietet und durch seine skurrilen Figuren und dem trockenem Humor hervorsticht. Ich hoffe auf noch mehr Abenteuer der Beiden, Artefakte gäbe es bestimmt noch genug;)

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Veröffentlicht am 22.03.2025

tolle Geschichte mit Manga Vibes

Jo & Jomoto – Das Portal nach Kinko
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Dieses Buch erzählt die Geschichte von Jo, einen riesigen Manga Fan, dessen Held Jomoto eines Nachts unverhofft in seinem Kleiderschrank landet. Gemeinsam versuchen sie diesem rätselhaften Auftauche auf ...

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Jo, einen riesigen Manga Fan, dessen Held Jomoto eines Nachts unverhofft in seinem Kleiderschrank landet. Gemeinsam versuchen sie diesem rätselhaften Auftauche auf den Grund zu gehen.

Jo & Jomoto ist eine sehr gelungene Mischung aus Text und Illustrationen mit Manga Vibes. Meinem 13 jährigen hat das Buch sehr gut gefallen. Die Kapitel und der Schreibstil passen perfekt für dieses Alter und die Geschichte ist sehr witzig. Besonders gut gefallen hat uns der schnelle Einstieg, die Handlung startet flott und entwickelt sich in einem sehr angenehmen Tempo. Für meinen kleinen Leser ist gerade der Anfang wichtig, da er bei zu langatmigen Starts schnell raus ist und keine Lust mehr zum Lesen hat. Manga-Erfahrung braucht man hier übrigens überhaupt nicht, die hatten wir auch nicht wirklich. Die Illustrationen passen perfekt zur Geschichte und sind sehr durchdacht, wir haben sie gerne und ausgiebig betrachtet.Durch die beiden Sidekicks Raku (Drache) und Usagi (Kaninchen) kommt noch eine gehörige Portion Humor mit dazu und natürlich waren diese beiden Juniors Lieblinge;) Die angesprochenen Themen wie Freundschaft und Zusammenhalt sind authentisch und passend für die Zielgruppe umgesetzt. Das Ende wartete mit einem für uns völlig unvorhersehbaren Twist auf (wir verraten nichts, da müsst ihr das Buch schon selber lesen;) und hat uns restlos begeistert. Einen kleinen Ausblick auf das nächste Abenteuer der Beiden gibt es natürlich auch und wir warten gespannt auf Band 2, den wir sicher lesen werden.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

authentischer Jugendthriller

Was hast du nur getan?
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Der Jugendthriller "Was hast du nur getan?" hat mich gut unterhalten und ich fand das Buch sehr authentisch. Angefangen bei der Sprache und dem Schreibstil - dieser liest sich super, da ich dem Jugendalter ...

Der Jugendthriller "Was hast du nur getan?" hat mich gut unterhalten und ich fand das Buch sehr authentisch. Angefangen bei der Sprache und dem Schreibstil - dieser liest sich super, da ich dem Jugendalter aber schon etwas entwachsen bin, hatte ich hier leichte Startschwierigkeiten. Zum Glück hat sich das schnell gegeben und ich war sehr gefesselt. Leider verliert sich die Handlung dann etwas und mir hat der rote Faden gefehlt. Zwischendrin hatte ich das Gefühl, mich im Kreis zu drehen und hätte mir ein schnelleres Fortschreiten gewünscht. Dies lag vermutlich auch daran, dass Cassidy mir oft zu viel "geblubbert" hat. Dadurch kam ich ihr auch nicht so richtig nahe und so richtig symphatisch wurde sie mir auch nicht, trotz ihrer persönlichen Entwicklung im Laufe der Story. Insgesamt sind die angesprochenen Themen sehr nah an der Zielgruppe dran und auch die Figuren sind sehr authentisch. Mir manchmal zu viel, denn Cassidy verstrickt sich in ihren eigenen Problemen und kaut sie immer wieder durch, das ist zwar sehr jugendtypisch, hat mir aber etwas den Spaß beim Lesen genommen. Die Kobra Bande an sich und deren Zusammenhalt fand ich erstaunlich, denn jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Erwachsene sind eher Randfiguren, Hauptaugenmerk liegt auf den Kobras. Auch die Auflösung des Falles ist wieder sehr jugendtypisch, wobei mir hier der große Knall oder ein überraschender Twist am Ende gefehlt hat und das obwohl ich den Täter so nicht auf dem Schirm hatte. Manche angeschnittene Themen werden nicht weiter vertieft oder abschließend aufgelöst, persönlich hätte mich v.a. bei Nancy der Fortgang interessiert, so hat die Fantasy noch Spielraum und das fand ich ganz gut. Insgesamt ein guter Jugendthriller, der bei der Zielgruppe bestimmt gut ankommt.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

humorvolle Kurzgeschichten

Fiese Viecher
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Stefan Schwarz erzählt in diesem Buch verschiedene Kurzgeschichten aus dem Gärtnerleben, besonders interessieren ihn diesmal eingeschleppte Arten wie der Waschbär, das drüsige Springkraut, Ochsenfrösche ...

Stefan Schwarz erzählt in diesem Buch verschiedene Kurzgeschichten aus dem Gärtnerleben, besonders interessieren ihn diesmal eingeschleppte Arten wie der Waschbär, das drüsige Springkraut, Ochsenfrösche und mehr. Diesen mal kurzen, mal etwas längeren Geschichten ist jede Menge Selbstironie und schwarzer Humor zu Eigen und manchmal verblüffen sie mit einem überraschendem Ausgang. Mit einer großen Prise Humor nimmt der Autor seine Kleingartenanlage und deren Bewohner auf die Schippe und lässt uns daran teilhaben. Ein paar Informationen zu den jeweiligen Arten und manchmal auch zu seinem menschlichen Umfeld gibt es noch obendrauf. Mich haben die Erlebnisse des Autors sehr gut unterhalten und mein persönlicher Favorit ist gleich die erste Geschichte über die Waschbären (könnte vielleicht auch daran liegen, dass es hier in unserer Gegend keine dieser putzigen Gesellen gibt;) Mehrmals musste ich beim Lesen schmunzeln. Perfekt auch als Geschenk für den Hobbygärtner oder Hobbybiologen geeignet, ich betrachte zumindest jetzt Marienkäfer und Co mit der ein oder anderen Lachträne im Auge in meinem Garten.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

rußiger Reihenauftakt

Lichterloh - Stadt unter Ruß
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Eine Stadt unter Ruß und Dreck - hier kämpft sich Cleo durchs Leben. Ihr Traum eine Schornsteinfegerin zu werden scheint auf einmal ganz nah, nur warum bekommt sie diese Möglichkeit?

Der Schreibstil hat ...

Eine Stadt unter Ruß und Dreck - hier kämpft sich Cleo durchs Leben. Ihr Traum eine Schornsteinfegerin zu werden scheint auf einmal ganz nah, nur warum bekommt sie diese Möglichkeit?

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich super und ich konnte den Dreck regelrecht schmecken, so gut ist die Welt bzw. diese Stadt beschrieben. Cleo ist sympathsich und setzt sich für die Ärmsten ein, genauso wie ihre Schwester möchte sie etwas verändern. Die Beziehung der beiden ist schwesterlich herzlich, wenn auch nicht immer einfach. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr von Gwynnies Seite gewünscht, ich konnte ihre Beweggründe nicht immer ganz nachvollziehen, jedoch wachsen die beiden miteinander und an der Situation. Auch bei Leander und den anderen Schornsteinfegeranwärtern hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, die Nebenfiguren fand ich nämlich sehr spannend. Vielleicht entwickeln sie sich ja im nächsten Band noch mehr, wobei Leander ja schon über sich hinauswächst. Die Handlung selbst behandelt neben dem Thema Umweltschutz, auch noch jede Menge Gesellschaftskritik, Intrigen und ist atmosphärisch spannend. Dabei spart sich das Buch die Romantik komplett und auch auf nervenaufreibende Szenen oder Gewalt wird verzichtet, fehlte mir auch überhaupt nicht, denn so spricht das Buch auch ein jüngeres Publikum an. Ich wurde jedenfalls gut unterhalten und freue mich schon auf Band 2.

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