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Veröffentlicht am 08.11.2016

Der zweitschwächste Band der Reihe

Letzte Runde
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Inhalt
Das Erdmännchen Ray lebt mit seiner Großfamilie im Berliner Zoo. Ihren Tag verbringen sie damit, die Zoobesucher zu betrachten und sie gelegentlich wüst zu beschimpfen. In dem Privatermittler Phil ...

Inhalt
Das Erdmännchen Ray lebt mit seiner Großfamilie im Berliner Zoo. Ihren Tag verbringen sie damit, die Zoobesucher zu betrachten und sie gelegentlich wüst zu beschimpfen. In dem Privatermittler Phil hat Ray nicht nur einen Menschen gefunden, der „erdmännisch“ versteht, sondern auch einen Freund fürs Leben. Gemeinsam haben sie bereits einige Fälle gelöst. Zwischenzeitlich hat Phil eine Familie und möchte deshalb nicht mehr als Privatermittler arbeiten.

Doch als dem Löwen im Zoo die Mähne und dem Elefanten die Stoßzähne entfernt werden, können Ray und sein Bruder Rufus Phil überreden, ein letztes Mal zusammen zu ermitteln.

Meine Gedanken zum Hörbuch
Die ersten drei Hörbücher haben mich, vor allem dank des Sprechers Christoph Maria Herbst, total begeistert. Der vierte Teil war mir zu sexlastig und auch dieser Abschluss der Reihe strotzt vor Hormonausstössen.

Wie schon in Band 4 dreht sich die Geschichte neben dem Erdmännchen-Clan um zahlreiche weitere Zootiere. Die Idee hinter dem Kriminalfall hat mir gut gefallen, allerdings hat es mir an Spannung gefehlt, so dass das Hörbuch einige Längen hatte. Am Ende kommt es zwar zu einem großen Show-Down und Rufus und Ray erhalten ein Happyend, doch auch dieser letzte Teil der Reihe konnte mich nicht mehr überzeugen, so dass ich mir auch keine Fortsetzung mehr gekauft hätte.

Verglichen mit den anderen Bänden dieser Reihe, bewerte ich diesen als den Zweitschwächsten. Da ich bisher zwischen 3,5 und 5 Sterne vergeben habe, reihe ich diesen Teil bei vier Sternen ein. Die Bücher hätte ich vermutlich schlechter bewertet, aber Christoph Maria Herbst als Hörbuchsprecher hat mich durchgehend überzeugt.

Veröffentlicht am 08.11.2016

Im Vergleich zu den Vorgängern sehr sexlastig

Dickes Fell
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Inhalt
Das Erdmännchen Ray lebt mit seiner Großfamilie im Berliner Zoo. Ihren Tag verbringen sie damit, die Zoobesucher zu betrachten und sie gelegentlich wüst zu beschimpfen. In dem Privatermittler ...


Inhalt
Das Erdmännchen Ray lebt mit seiner Großfamilie im Berliner Zoo. Ihren Tag verbringen sie damit, die Zoobesucher zu betrachten und sie gelegentlich wüst zu beschimpfen. In dem Privatermittler Phil hat Ray nicht nur einen Menschen gefunden, der „erdmännisch“ versteht, sondern auch einen Freund fürs Leben. Gemeinsam haben sie bereits einige Fälle gelöst.

In dieser Folge taucht Phil im Zoo auf und teilt Ray mit, dass es einen neuen Fall gibt. Als Ray fragt, um was es geht, kann Phil nur noch „Um mich“ antworten, bevor er blutend zusammen bricht.

Meine Gedanken zum Hörbuch
Die ersten drei Hörbücher dieser Serie habe ich in Höchstgeschwindigkeit gehört, weil mich Christoph Maria Herbst als Sprecher absolut begeistern konnte. Jedem Mensch, jedem Tier der Geschichte verleiht er eine eigene Stimme, so dass der Hörer sofort identifizieren kann, wer gerade spricht. CMH ist für mich nach wie vor die Idealbesetzung als Sprecher.

Doch während mich anfänglich auch begeistern konnte, wie der Autor Moritz Matthies jedem Tier einen eigenen Charakter zugeordnet hat, so dass es im Zoo regelrecht menschelt, hatte ich dieses Mal mit der Handlung zu kämpfen. Mir war dieses Hörbuch verglichen mit den anderen der Reihe zu sexlastig und anrüchig, wodurch ich entschieden habe, dass meine Kinder auf eine Fortsetzung verzichten müssen.

Im Gegensatz zu den anderen Bänden der Reihe werden hier immer mehr Tiere einbezogen, Phil tritt eher ein wenig in den Hintergrund. Grundsätzlich ist die ganze Reihe natürlich unrealistisch, ein sprechendes Erdmännchen, ein Mensch der es versteht usw. Aber hier hat der Autor nochmal eins drauf gesetzt und deswegen war die Handlung viel zu überzogen.

Verglichen mit den ersten drei Teilen dieser Reihe kann ich für Dickes Fell nur 3,5 Sterne vergeben, auch wenn Christoph Maria Herbst als Sprecher wieder 5 verdient hätte.

Veröffentlicht am 08.11.2016

Michelle Raven mal ein wenig anders

Gefährliche Vergangenheit
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Inhalt
Leigh Hunter hatte einen schweren Autounfall und sitzt seither im Rollstuhl und lässt außer ihrer Familie kaum jemanden an sich heran. Sie ist nach Washington gezogen, um neu anzufangen. Gerade ...

Inhalt
Leigh Hunter hatte einen schweren Autounfall und sitzt seither im Rollstuhl und lässt außer ihrer Familie kaum jemanden an sich heran. Sie ist nach Washington gezogen, um neu anzufangen. Gerade als sie die Nähe ihres Nachbarn Logan Barker zulässt, erhält sie Drohungen und um sie herum passieren seltsame Dinge. Die Polizei wird darauf aufmerksam, dass Logan Barker immer in der Nähe ist, wenn etwas passiert. Ist das wirklich nur Zufall?

Meine Meinung zum Buch
Die Bücher von Michelle Raven werden unter der Bezeichnung Romantic Thrill geführt, sie sind durchweg nicht blutrünstig und haben zusätzlich zum Thriller noch einen romantischen Handlungsstrang mit Happy End.

Ich fand es sehr faszinierend, wie Michelle Raven es geschafft hat, von ihren üblichen actiongeladenen SEALS-Romanen hier auf eine behinderte Protagonistin so einzugehen, dass jedes Wort und jede Bewegung glaubwürdig erscheinen.

In einer Rezension eines anderen Buches dieser Autorin habe ich vor längerer Zeit geschrieben, dass ich es mag, wie Michelle Raven in ihre Bücher einen Hauch Erotik einfließen lässt, der sehr gefühlvoll und niemals billig und geschmacklos wirkt. Das ist grundsätzlich in diesem Buch genau so, im Vergleich zu ihren anderen Büchern aber eher zurückhaltend, was in diesem Fall der Tatsache geschuldet ist, dass die Protagonistin gelähmt ist.

Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass dieses Buch ein wenig anders ist, als das, was ich bisher von Michelle Raven gekannt habe und darauf muss man sich als Leser dieser Autorin auch einlassen können. Mir ist das ein wenig schwer gefallen und deswegen hat mir dieser Roman auch nicht so gut gefallen, wie die anderen, die ich von Michelle Raven gelesen habe.

Da ich ihre anderen Bücher alle mit fünf Sternen bewertet habe, ziehe ich hier daher einen Stern ab.

Veröffentlicht am 16.10.2016

Ein Ermittler, der das Herz auf dem rechten Fleck hat

Der Wintertransfer (Scott Manson, Bd. 1)
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Inhalt
Der Originaltitel des Buches lautet „January Window“ und steht für die Zeitspanne, in der in der Winterpause Spieler eingekauft werden können, ein Wintertransfer also. Scott Manson, seines Zeichens ...

Inhalt
Der Originaltitel des Buches lautet „January Window“ und steht für die Zeitspanne, in der in der Winterpause Spieler eingekauft werden können, ein Wintertransfer also. Scott Manson, seines Zeichens Co-Trainer von London City, hat in der Zeit schon genug zu tun, als ein alter Weggefährte sich umbringt und der Cheftrainer kurze Zeit später ebenfalls tot ist. Er wird vom Eigentümer des Vereins zum neuen Cheftrainer ernannt und soll gleichzeitig der Polizei zuvorkommen und den Mörder finden, um einen Presseauflauf zu verhindern.

Meine Meinung zum Buch
Ich bin der Meinung, wer hier mit einem Thriller rund um Fußball rechnet, liegt falsch. Philipp Kerr hat ein Buch über Fußball geschrieben und darin einen Thriller abspielen lassen. Er nimmt sich mit viel Ironie die komplette Bandbreite vor, die dieser Sport zu bieten hat: Die Korruption innerhalb der FIFA, russische Oligarchen, die sich in Vereine einkaufen, Spieler, die immer mehr Wert auf ihr Äußeres legen, Spielerberater, die mehr sich selbst, als ihre Spieler vertreten, die Vergabe der WM nach Katar, das Verhalten von Spielerfrauen, luxuriöse VIP-Logen für VIPs, die nicht wegen des Fußballs in Stadion kommen … und immer wieder hatte ich das Gefühl, dass der Autor auf ganz bestimmte Personen abzielt und „jede Ähnlichkeit mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen“ eben nicht rein zufällig ist.

Der Protagonist Scott Manson hat mir gut gefallen, er hat das Herz auf dem rechten Fleck und hat sich nicht in den Strudel um Geld und Macht hineinziehen lassen, sondern ist er selbst geblieben. Er saß längere Zeit unschuldig im Gefängnis und hat daher ein etwas gestörtes Verhältnis zum Rechtsstaat, weshalb er die privaten Ermittlungen gerne übernimmt.

Was mir nicht gefallen hat, was die Entwicklung der Polizistin, zu der Scott ein Vertrauensverhältnis aufbaut. Schlussendlich hat Philipp Kerr sie naiv und dümmlich dastehen lassen, was bestimmt nicht notwendig gewesen wäre. Aber das ist wirklich der einzige Minuspunkt.

Veröffentlicht am 16.10.2016

Gelegentlich war ich vom Protagonisten genervt

Arschkarte
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Inhalt
Timo arbeitet in einer Werbeagentur und war bis vor eineinhalb Jahren mit Lena zusammen. Dann ist Lena ausgezogen, genau eine Wohnung weiter, zu Timos Nachbar. Und nun darf der Gehörnte sich stellenweise ...

Inhalt
Timo arbeitet in einer Werbeagentur und war bis vor eineinhalb Jahren mit Lena zusammen. Dann ist Lena ausgezogen, genau eine Wohnung weiter, zu Timos Nachbar. Und nun darf der Gehörnte sich stellenweise mehrmals täglich anhören, wie gut die beiden harmonieren, zumindest in der Horizontalen. Aber Timo weigert sich standhaft, derjenige zu sein, der nachgibt und deswegen zieht er nicht aus. Stattdessen macht er sich auf die Suche nach der Frau fürs Leben.

Meine Meinung zum Hörbuch
Timo mimt nach außen hin den Coolen, aber gar nicht so tief in seinem Herzen sehnt er sich nach einer perfekten Beziehung. Auf seiner Suche begegnet er den verschiedensten Frauen. Da wären beispielsweise der Traum seiner schlaflosen Nächte, seine anbetungswürdige Arbeitskollegin, eine Frau, mir der er vom ersten Momemt an auf einer Wellenlänge liegt und zwei Mädels, die nicht abgeneigt sind, mal eine Nacht in einem fremden Bett zu landen. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Irgendeinen Haken, der sie nicht zu der Frau macht, mit der Timo den Rest seines Lebens verbringen will oder kann.

Ich gebe zu, stellenweise war ich von Timo ziemlich genervt, weil er vom Autoren sehr übertrieben dargestellt wird. In der Anfangsphase habe ich sogar mehrfach darüber nachgedacht, das Hörbuch abzubrechen. Was mich davon abgehalten hat, war Timos ganz eigener Humor, ironisch, sarkastisch, er mag nicht jedermanns Sache sein, mir aber liegt er. Und natürlich die Stimme von Andreas Pietschmann, den ich als Schauspieler sehr mag und der mich als Hörbuchsprecher hier absolut überzeugen konnte.

Leider reichte es am Ende nur für 3,5 Sterne.