Dies ist der dritte Fall der Kommisarin, die aus dem Ruhrgebiet in den Spreewald zog. Auch diesmal lässt sie die Erinnerung an ihre alte Liebe Arni nicht los. Den Tinitus und ihre Ängste bekommt sie etwas ...
Dies ist der dritte Fall der Kommisarin, die aus dem Ruhrgebiet in den Spreewald zog. Auch diesmal lässt sie die Erinnerung an ihre alte Liebe Arni nicht los. Den Tinitus und ihre Ängste bekommt sie etwas besser in den Griff. Ihr Vermieter Uwe hat immernoch Probleme mit seiner Situation. Aber die Zusammenarbeit mit Demel wird immer besser. Auch Thang darf wieder ermitteln.
Vor zwanzig Jahren lies Frank den Spreewald und zwei schwangere Frauen zurück. Diese Frauen lieben ihn immernoch und suchen, nachdem er zur Beerdigung seines Vaters zurück gekehrt ist, seine Nähe.
Daniel beobachtet seinen unbekannten Vater und wird schlimm zusammengeschlagen. Als dann noch ein Obdachloser tot in der Dascha der Kahnführerfamilie aufgefunden wird, ermittelt das Team um Klaudia Wagner. Was verbindet die beiden Familien, die gut situiere Kahnfüherfamilie und die Metzgerfamilie, die nach einem Band nicht mehr im Kahngeschäft tätig ist?
Klaudia lässt, wie gewohnt, nicht locker und lüftet einige Geheimnisse aus der Vergangenheit.
Die Geschichte ist spannend, aber machmal etwas verworren.
Jajah ist ein sehr fantasievoller kleiner Junge. Er hüpft gerne durch Zimmer und beschließt, dass er ein Beuteltier ist. Schon hüpft auf der nächsten Seite ein Känguru durchs Wohnzimmer. Klar, muss es ...
Jajah ist ein sehr fantasievoller kleiner Junge. Er hüpft gerne durch Zimmer und beschließt, dass er ein Beuteltier ist. Schon hüpft auf der nächsten Seite ein Känguru durchs Wohnzimmer. Klar, muss es hopsen „Das liegt dem Tier in der Natur.“ Mit diesem Satz wird das Verhalten der Tiere immer entschuldigt. Doch Mama hat eine tolle Idee, die findet beim Einkauf könnten die Sachen in den Beutel. Auf dem Bild sehen wir Mama im Supermarkt etwas aus dem Regal nehmen und das kleine Känguru hat Konserven, Öl und Brot im Beutel.
Da möchte Jajah lieber ein Hahn sein, der kann Krach machen. Doch Mama möchte ihn als Wecker nutzen und vielleicht könnte es auch Eier legen. Da möchte Jajah doch lieber ein Affe sein. Zuletzt ist er ein Robbenbaby, doch Mama möchte gerne Puscheln und keines der Tiere eignet sich dazu, so kommt als Resümee“… ein kleiner Junge wär mir lieber!“. So lautet der letzte Satz von Jajah „Ach, wunderbar. Ein kleiner Junge bin ich ja!“
Schöne Bilder, die die Aktivitäten von Jajah bzw. der Tiere lebendig darstellen, dazu der gereimte Text. Ich befürchte, nach der Lektüre werden noch andere Tiere durch die Wohnung turnen.
Das einfühlsame Buch handelt von der kleinen Schwester Lilly, sie hat das Downsyndrom. Sie sieht etwas anders aus, kann nicht so schnell laufen und auf Bäume klettern, aber sie kann Papierflugzeuge falten. ...
Das einfühlsame Buch handelt von der kleinen Schwester Lilly, sie hat das Downsyndrom. Sie sieht etwas anders aus, kann nicht so schnell laufen und auf Bäume klettern, aber sie kann Papierflugzeuge falten. Sie kann nicht so gut sprechen und nicht ihren Namen schreiben und beim Backen ist sie keine Hilfe. „Es ist einfach so“ ein Satz, der mir sehr gut gefallen hat. Aber Lilly kann auf viele Dinge, sie lacht beim Schaukeln, sie malt mit den Fingern und „strahlt, wenn die Sonne scheint“. Sie kann trösten und klein feuchte Küsschen geben. Die beide schlafen und spielen zusammen, gehen zusammen spazieren und essen gerne Pommes mit den Fingern, wie ich. So endet das Buch mit den Sätzen „Ich kann mir keine andere Schwester vorstellen. Ich habe sie sehr lieb.“
Die Texte sind kurz und alltagstauglich, die Bilder sehr realistisch in zarten Farben gezeichnet. Eigentlich zeigt es nur, dass Lilly nicht wirklich anders ist, sie hat nur „das kleine Extra.“
Dieses Pappbilderbuch ist wunderschön gestaltet. Die Seiten sind ober entsprechend der Zeichnung ausgeschnitten. So ragen ein Haus und der Leuchtturm über mehrere Seiten heraus. Das gibt den Bildern eine ...
Dieses Pappbilderbuch ist wunderschön gestaltet. Die Seiten sind ober entsprechend der Zeichnung ausgeschnitten. So ragen ein Haus und der Leuchtturm über mehrere Seiten heraus. Das gibt den Bildern eine schöne Dynamik.
Bodo Bär fährt mit seinen Eltern ans Meer zu dem dicken Seebären, seinem Onkel Piet. Die Drei stehen mit ihren Koffern wie echte Touristen im Eingang und wir sehen die gute Stube von Piet. Da gibt es viel zu entdecken. Das nächste Bild zeigt Bodo am Strand, die Eltern sitzen im Strandkorb und Bodos Mütze wurde vom Wind weggeweht. Es gibt u.a. Leuchttürme, einen Drachen und Möwen zu sehen. Danach fährt Bodo mit Piet im Boot. Auch hier gibt es viel zu entdecken, wenn ich mir auch um die Katze mitten im Meer Gedanken mache. Die beiden machen ein kleines Picknick und wieder am Strand, baut Bodo eine riesige Strandburg. Auf der letzten Seite werden die Leser anhand von Gegenständen aufgefordert diese im Buch zu suchen.
Ich finde das Buch wunderschön gestaltet und gemalt, der Text ist kurz und einfach gehalten. Aber am schönsten ist es den eigenen Strandurlaub dort wiederzufinden.
Keine Ahnung, wie das gemacht wird, aber der Einband fühlt sich irgendwie „weich“ an, Schrift und Figuren sind lackiert. So ist das geschlossene Buch schon besonders.
Im Einband sehen wir die verschiedensten ...
Keine Ahnung, wie das gemacht wird, aber der Einband fühlt sich irgendwie „weich“ an, Schrift und Figuren sind lackiert. So ist das geschlossene Buch schon besonders.
Im Einband sehen wir die verschiedensten Mädchen. Manche sind dünn, andere mollig, einige wirken sehr klein, eine trägt eine Beinprothese, eine andere sitzt im Rollstuhl, eine trägt einen Schal über dem Kopf. Die meisten tragen Unterwäsche, Haut und Haare sind in allen Schattierungen vertreten.
Als nächstes gibt es eine Anmerkung, die mit „Deine Freundin Jess“ gezeichnet ist. Das Vorwort erklärt, warum es dieses Buch gibt und rät, es unter 8 Jahren nur mit einer Unterstützung eines Erwachsenen zu lesen.
Und dann geht es endlich los! Noch sind die Mädchen Kinder und sie spielen nicht unbedingt mit klassischen Mädchensachen. Der Text beginnt mit „Dein Körper ist einzigartig.“ Und diesen Satz werden wir noch oft lesen. Auf der nächsten Seite wird in einem kleinen Text der Begriff „Pubertät“ erklärt. Dann jetzt haben sich die Körper der Mädchen verändert. Manche schauen kess, anders etwas verschämt. Es geht um die Fähigkeiten der Körper und „du bist großartig!“ ist das Resümee. Die Mädchen gehen ihren Hobbies nach und werden aufgefordert sich zu lieben „..fang sofort damit an.“
Eine Liste mit Beispielen, was man tolles mit dem Körper machen kann, wird angeregt und erste Beispiele werden abgebildet. Es folgen 10 Punkte zu „Self-Care“. Sich Hilfe holen wird empfohlen. Immer unterstützt durch gefühlvolle Bilder. Es folgen einige Seiten mit unterschiedlichen Situationen in denen ganz unterschiedliche Mädchen abgebildet werden. Selbstliebe wird erklärt und empfohlen. Mit sich selbst umgehen, als sei man seine beste Freundin. „Und jetzt“ ist eine der letzten Seiten überschrieben und nochmals werden Tipps gegeben, die sich teilweise auf den Inhalt des Buches beziehen. Für Hilfe können sich die Mädchen an Adressen wie „www. Nummergegenkummer.de“ wenden. Auf der Verlagsseite gibt es zusätzliches Material. Dann nochmal drei Sätze als Verstärker und dann die Vorstellung der Autoren und der Illustratorin. Jessiaca Sanders ist Australierin und ein solchen Buch hat ihr bei Erwachsenwerden gefehlt.
Die Bilder sind durchgehen in Apricot unterlegt und stellen wirklich einen Querschnitt aller möglichen Mädchen da. Behindert, vielleicht magersüchtig, sehr männlich, mit Pigmentstörungen und natürlich dicke Mädchen. Die Texte sind für mich etwas zu sehr motivierend, die Wiederholungen finde ich übertrieben. Trotzdem glaube ich, dass ein solches Buch von vielen Mädchen gebraucht wird, um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Denn die „tollen“ Frauen im Internet und in Hochglanzmagazinen haben unseren Blick für das Normale verlieren lassen. Dabei sind alle Menschen schön, man muss nur die richtigen Maßstäbe finden, um sie zu bewerten.