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Veröffentlicht am 07.04.2025

Kinderkrimi voller Fantasie

Die Lolli-Gäng jagt den Dieb
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Auf Beobachtungsposten sehen wir Theo, Tom und Lotti ober auf der Mauer und natürlich dürfen die roten Lollis in verschiedenen Geschmackssorten nicht fehlen, denn die geben unseren Detektiven ja den Namen.
Eigentlich ...

Auf Beobachtungsposten sehen wir Theo, Tom und Lotti ober auf der Mauer und natürlich dürfen die roten Lollis in verschiedenen Geschmackssorten nicht fehlen, denn die geben unseren Detektiven ja den Namen.
Eigentlich ist es immer sehr ruhig in der Gasse, in der die Geschwister wohnen, aber in der Dach hören alle unheimliche Geräusche. Allerdings behauptet Mama am Morgen, dass es im Haus keine Räuber gibt, auch Mäuse. Dann Konstantin auf seinem tollen gelben Rad auf und die Kinder und vielleicht auch wir lernen einen neuen Begriff „Untermieter“. Denn als solcher zieht er in Mamas kleines Büro ein. Hier schreibt Mama normalerweise ihre Geschichten, aber im Moment fällt ihr nichts ein und deshalb hoffen die Eltern ihre Kasse durch den Untermieter auffüllen zu können. Leider sagt Mama zu ihm die verhängnisvollen Worte „Fühl dich wie zu Hause.“ Und deshalb sitzt Konstantin schon bald auf der Couch und spielt mit der Konsole. Als dann sowohl das Rad von Konstantin als auch Toms Rad verschwunden sind, wird es Zeit, dass die Lolli-Gäng unterstützt durch Ben mit dem Helm nach dem Dieb forscht.
Die drei Geschwister haben so fantasievolle Idee, die in den Bilder so herrlich witzig umgesetzt werden. Theo erzählt uns alles so genau und in seinen Worten, dass das Lesen einfach riesigen Spaß macht. Da freue ich mich schon auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Cleveres liebenswertes kleines Pony

Inspektor Möhre - Ein Fall für vier Hufe: Theater auf dem Pfannkuchenhof
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Möhre, das ist das winzige Pony, das zum Reiten zu klein ist und das auf dem Cover als König zu sehen ist. Denn das ist seine Rolle in den Theaterstück, dass die Klasse auf dem Pfannkuchenhof aufführt, ...

Möhre, das ist das winzige Pony, das zum Reiten zu klein ist und das auf dem Cover als König zu sehen ist. Denn das ist seine Rolle in den Theaterstück, dass die Klasse auf dem Pfannkuchenhof aufführt, um Geld in die Kasse zu bekommen.
Deshalb haben die Kinder auch wenig Zeit für das kleine Pony, dass jeden Tag in die Schulklasse der Kinder schaut und dort lesen, schreiben und rechnen gelernt hat. So kann Möhre die Kinder nicht informieren (hinten im Buch ist eine Liste der Kommunikationsmöglichkeiten des Ponys) und muss ich allein auf die Suche nach dem Dieb machen. Also nimmt der Zacki und Zicki, die beiden kleinen Wollschweine mit und sie folgen gemeinsam der Fährte. Schon bald finden sie in einer Höhle einen niedlichen kleinen Hund, der Hunger hat. Deshalb ist das Wurstbrot und das Stück Kuchen verschwunden. Obwohl Möhre ganz genau weiß, dass Oma, den Hund sofort bei sich aufnehmen würde, macht er ihm Angst auf den Hof zu kommen. Denn Möhre hat Bedenken, dass, wenn es wieder einen Hund auf dem Hof gibt, seine sonntägliches Krimi gucken mit Oma vorbei wäre.
Die Bilder von Möhre, den anderen Tieren und den Kinder sind wieder sehr sehenswert und der Text zeigt, dass unser kleines Pony, obwohl es so lieb ist, auch manchmal egoistisch sein kann. Am Ende wird natürlich wieder alles gut und das schöne Leben auf dem Pfannkuchenhof geht weiter und wir warten auf den nächsten spannenden Teil.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Locker erzählt, witzige Zeichnungen, toll gemacht

Pelles Papa
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Pelle und sein Papa sind einfach ein tolles Team, sie machen alles zusammen und sind glücklich dabei. Aber schon das Cover zeigt Papa, wie er verträumt zu viel Kaffee in seine Tasse gießt.
Normaleiweise ...

Pelle und sein Papa sind einfach ein tolles Team, sie machen alles zusammen und sind glücklich dabei. Aber schon das Cover zeigt Papa, wie er verträumt zu viel Kaffee in seine Tasse gießt.
Normaleiweise freut sich Henry schon beim Aufstehen auf seinen heißen Kakao, aber heute verbringt Papa so viel Zeit im Bad, dass fürs Frühstück kaum Zeit ist. Als Henry seinem Freund Carlo von diesen Veränderungen berichtet, schließt der messerscharf und aus Erfahrung: Papa ist verliebt. So bemerkt Henry, dass sich immer öfter eine Frau da aufhält, wo er mit Papa unterwegs ist. Und schon bringt Papa Ada mit nach Hause. Da Carlo sehr bildreich berichtet hat, wie es bei ihm abgelaufen ist, tut Henry alles, um Ada die Wohnung zu vermiesen. Er macht alles Durcheinander und holt das schmutzige Geschirr aus der Maische. Doch Ada stört das alles nicht, sie macht es sich einfach gemütlich in all dem Chaos. Beim nächsten Mal will Papa etwas Gesundes Kochen, obwohl Henry „Blinde Fische“ liebt, dessen Rezept wir im Buch finden. Doch als er heimkommt, ist der Kühlschrank leer, doch Ada handelt schnell und bestellt Pizza.
Wie die Chemikerin Ada Henry erklärt, warum 3 besser ist als 2 und wie die beiden sich doch noch mögen, solltet ihr selber lesen. Denn das Buch ist etwas ganz Besonderes. Eine Mischung aus Erzähltext und Comic. Auf jeder zweiten Seite gibt es den Fortgang der Geschichte in Bildern, die ohne Text auskommen. Am tollsten finde ich, dass oft eine Ecke des Bildes erst auf der nächsten Seite zu sehen ist. Beim Umblättern staunte ich oft, was sich da verbirgt.
Es ist sicher schwierig für ein Kind, dass sich ganz auf sein Elternteil eingestellt hat, zu akzeptieren, dass da plötzlich eine dritte Person auftaucht, die auch Ansprüche hat. Hier benimmt sich Henry nicht gerade vorbildlich, doch Papa und Ada schimpfen nicht, sondern nehmen es einfach so hin und am Ende kann Ada doch mit ihrer Art und ihren Chemiekenntnissen punkten.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Witziges Einschlafbuch

Kopfüber durch die Nacht
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Diesen niedlichen keinen Jungen im karierten Schlafanzug mit dem weißen Hasen im Arm, möchte ich sofort auf oder in den Arm nehmen.
Da liegt Henry in seinem Bett, die Bettdecke bis zur Nasenspitze hochgezogen ...

Diesen niedlichen keinen Jungen im karierten Schlafanzug mit dem weißen Hasen im Arm, möchte ich sofort auf oder in den Arm nehmen.
Da liegt Henry in seinem Bett, die Bettdecke bis zur Nasenspitze hochgezogen und schaut zu Decke, denn dort tummeln sich die Monster, die ihm Angst machen. Henrys Eltern sind ausgegangen, der Babysitter schläft und Henry geht zu viel durch den Kopf, dass er nicht schlafen kann. Da fällt ihm ein, dass er vergessen hat die Kaninchen der Nachbarn zu füttern und er will das sofort nachholen. Allerdings vergisst er die Schlüssel zu beiden Wohnungen und steht nun allein im Hausflur. Da im Haus wild gefeiert wird, geht er dort hin und eine junge Frau, die sich ihm als Özlem vorstellt, nimmt Henry mit zur Tankstelle. Weil es ihm beim Warten langweilig wird, geht Henry hinüber zur Feuerwehr, dort bietet ihm der Feuerwehrmann Mateo Hilfe an, muss dann aber zu einem Brand.
Und so lernt Henry in dieser Nacht einige Menschen kennen, die sich ihm immer mit Namen vorstellen und ihm Hilfe anbieten, aber leider kommt ihnen immer ihr Beruf dazwischen, so zieht Henry zum nächsten Helfer.
Ich will zwar verraten, dass Henry, als seine Eltern heimkommen, wieder in seinem Bett liegt, werde aber nicht verraten, wie ihm das gelingt. Schließlich sollt ihr das witzige Buch ja selber lesen.
Mit Henry lernen wir die einige Menschen kennen, die in der Nacht arbeiten und das nicht nur in Worten, sondern auch in tollen nächtlichen Illustrationen. Ein gelungenes Einschlafbuch, denn nach so einem Streifzug muss man einfach schlafen.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Trost am Grabstein

Das Dorf der Steine
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Das Mädchen trägt eine Mütze und einen Schal und schmiegt ihr Gesicht an einen grauen Steine, ihre Augen hält sie geschlossen und ein leichtes Lächeln ist auf ihren Lippen zu erkennen.
Mit geschlossenen ...

Das Mädchen trägt eine Mütze und einen Schal und schmiegt ihr Gesicht an einen grauen Steine, ihre Augen hält sie geschlossen und ein leichtes Lächeln ist auf ihren Lippen zu erkennen.
Mit geschlossenen Augen sitz das Mädchen auf einer Bank, sie empfindet den Freidhof als einen heiteren Ort, denn hier ist sie ihrem verstorbenen Onkel nahe. Sonja erinnert sich an den Onkel und an die Dinge, die sie mit ihm unternommen hat. Und wenn sie neben seinem Grab sitzt, ist es „als könnte die seine Stimme hören.“ Martin, der Friedhofsgärten recht das Laub zusammen und berichtet Sonja, dass der Grabstein am Montag kommt. Das nächste Bild zeigt Sonja aus ihrer eigenen Sicht, also den Unterkörper, die Beine und die Füße. Was wir noch sehen, ist ein weißer Stock und der Ruf „Martin wo bist du?“ macht mir klar, dass Sonja nicht sehen kann, deshalb fühlt sie die vertieften Buchstaben auf dem Stein. Und so macht sie es auch mit den andern Steinen und Martin erzählt ihr, was er über die Verstorbenen weiß. So lernt Sonja die Menschen auf dem Friedhof kennen und sie weiß, dass Onkel Fred nicht alleine ist.
Als ich den Stein für das Grab meiner Mutter bestellt habe, hat der Steinmetz zu mir gesagt, dass es wichtig ist den Namen und das Geburts- und Sterbedatum auf den Stein zu schreiben. Hier sehen wir, dass die Menschen mit diesen Daten verbunden sind. Für Sonja sind die Lebensgeschichten wichtig und sie tröstet sich damit, dass die Steine um den Grabstein ihre Onkels für Menschen stehen, die auch gelebt haben.
Der Text ist sehr kurz gehalten und die ungewöhnlichen Illustrationen zeigen uns ungewohnte Blickwinkel.

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