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Veröffentlicht am 22.01.2025

Lehrreiche Reise durch Beziehungen und Selbstreflexion

Trauma und Beziehungen
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Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil es mich interessiert, wie Traumas entstehen und wie sie heilen können. Besonders gut gefallen hat mir, wie viel in kurzen Abschnitten erklärt wurde. So erfährt man ...

Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil es mich interessiert, wie Traumas entstehen und wie sie heilen können. Besonders gut gefallen hat mir, wie viel in kurzen Abschnitten erklärt wurde. So erfährt man grob, was alles zu einem Trauma führen kann und wie auch unbewusste, kleine Episoden im Leben eine grosse Auswirkung haben können. An Fallbeispielen wird aufgezeigt, wie Patient*innen von Verena wegen verschiedener Traumata zu ihr gekommen sind – sei es, weil sie in Freundschaften zu besorgt waren oder keine Bindungen eingehen wollten usw. Dass die grösste Heilkraft bei Traumas in den Beziehungen liegt, wusste ich nicht.

Das Buch ist wahnsinnig lehrreich, weil es in kurzen Absätzen sehr viel erklärt. Es werden auch grafische Darstellungen verwendet. Immer wieder wird man durch gestellte Fragen angeregt, sich selbst zu hinterfragen. Es ist kein Buch mit fertigen Lösungen, sondern mit Lösungsansätzen und sicherlich der Aufforderung, eine Therapie zu machen, wenn man unter den Folgen eines Traumas leidet. Wahnsinnig spannend fand ich die Beschreibung der verschiedenen Beziehungsarten und wie man zu einem gemeinsamen „Wohnzimmer“ kommt (das wird alles im Buch erklärt). Lehrreich und spannend, gespickt mit vielen Notizen, war es für mich ein sehr gelungenes Sachbuch.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Das Cover und die Geschichte passt für mich nicht

Die Jahre zwischen uns
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Bei diesem Buch muss ich gestehen, dass ich das Cover überhaupt nicht mit der Geschichte in Einklang bringen kann. Sie leben zwar in einem kleinen Städtchen am Meer, aber sie baden nie darin, da die Geschichte ...

Bei diesem Buch muss ich gestehen, dass ich das Cover überhaupt nicht mit der Geschichte in Einklang bringen kann. Sie leben zwar in einem kleinen Städtchen am Meer, aber sie baden nie darin, da die Geschichte im Winter spielt. Die Protagonisten sind beide passionierte Bäcker – ich hätte ein Cover mit einer gemütlichen Kleinstadtbäckerei tausendmal besser gefunden. Vom Inhalt der Geschichte tut es aber nichts ab, ich fand die Geschichte sehr süss, mit vielen Kleinstadtvibes. Einige Klischees wurden bedient, wie zum Beispiel die mittellose, alleinstehende Mutter, die auf den Millionärfreund aus der Kindheit trifft. Einiges wurde für mich nicht ganz ausgeschildert, so hätte ich gerne mehr Beschreibung der TV-Show gehabt (wie das genau war) oder ein klärendes Gespräch mit einem Protagonisten gewümscht, sowie einen Epilog. So endet es doch recht abrupt.

Die Vibes der Geschichte sind aber wirklich schön. Gemütliche Kleinstadt, Schlittschuhlaufen, und die Titelüberschriften in Form eines Desserts fand ich super. Die Rückblenden waren immer innerhalb eines Kapitels und schön kurz gehalten, das fand ich sehr gut. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich fand es einfach schön zu lesen.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Die Kunst des Minimalismus in der Erzählung

Intermezzo
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Für mich ist sie eindeutig eine Autorin, deren Schreibstil man entweder liebt oder gar nicht mag. Bei Letzterem frage ich mich, warum man überhaupt zu einem ihrer Bücher greift – schliesslich ist sie dafür ...

Für mich ist sie eindeutig eine Autorin, deren Schreibstil man entweder liebt oder gar nicht mag. Bei Letzterem frage ich mich, warum man überhaupt zu einem ihrer Bücher greift – schliesslich ist sie dafür bekannt, ohne Anführungszeichen zu schreiben, und dass in ihren Geschichten auf den ersten Blick nicht viel passiert. Das Fehlen der Anführungszeichen erfordert eine gewisse Konzentration beim Lesen, daher ist es wichtig, zu diesem Buch zu greifen, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen und aufmerksam zu lesen.

Für mich passiert in dieser Geschichte durchaus genug. Niemand sonst schafft es wie Sally, den Protagonisten Leben einzuhauchen und sie derart realistisch darzustellen. Ich konnte die Figuren vor mir sehen – ihre Leiden, Überlegungen, fragwürdigen Handlungen, ihre Entscheidungen und ihren Schmerz. Im Kern geht es hier um Trauer, wie sie sich in unterschiedlichen Facetten zeigt, und wie jeder Mensch einen individuellen Weg findet, damit umzugehen. Die Schreibweise empfinde ich als grosse Kunst, und an dieser Stelle möchte ich auch der Übersetzerin meinen Respekt zollen, da ihre Arbeit sicher keine leichte Aufgabe war. Die Geschichte hat mich tief berührt, und auch wenn mir persönlich die Zahl der detailliert beschriebenen intimen Szenen etwas zu hoch war, waren sie nie plump wie in vielen New-Adult-Büchern. Stattdessen sind sie ein natürlicher Teil der Geschichte und der Emotionen, die sie vermittelt. Am Ende fragt man sich, wie kritisch man selbst mit gesellschaftlichen Normen umgeht und was diese überhaupt ausmacht.

In vielen Momenten fühlte ich mich Ivan besonders nahe. Seine Gedanken unterscheiden sich in der Erzählweise von denen Peters, was die Unterschiede in ihren Perspektiven wunderbar betont. Es zeigt, wie wir das, was wir sehen, kritisieren, während vieles im Verborgenen bleibt und nicht den gängigen Normen entspricht. Nicht immer ist das Offensichtliche die Wahrheit. Ein spannendes Thema, brillant umgesetzt, und ich hoffe sehr, dass daraus eine TV-Serie entsteht. Da ich so im flow war, habe ich mir gleich noch einmal "Normal People" angesehen – wahre Meisterwerke.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Britischer Krimispass

Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1)
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Ich habe einen englischen Cozy-Roman erwartet und genau das bekommen. Da ich den "Donnerstagsmordclub" nicht kannte, war dies mein erstes Buch von Richard Osman. Es hat mir aber super gefallen. Mein größtes ...

Ich habe einen englischen Cozy-Roman erwartet und genau das bekommen. Da ich den "Donnerstagsmordclub" nicht kannte, war dies mein erstes Buch von Richard Osman. Es hat mir aber super gefallen. Mein größtes Problem war jedoch, dass ich Schwierigkeiten hatte, mir so viele Namen zu merken, und daher oft ein wenig verwirrt war. Eine Übersicht am Ende des Buchs, in der man die Namen und ihre Zugehörigkeit schnell nachschlagen kann, wäre aus meiner Sicht mega hilfreich.

Der Schreibstil, die Geschichte und die Protagonisten (von denen es wirklich viele gibt) haben mir sehr gut gefallen. Es gibt viele Reisen und jede Menge britischen Humor, was den Krimi für mich unterhaltsam gemacht hat. Ich freue mich schon auf weitere Bänder mit dieser Truppe. Auch die Danksagung fand ich wirklich super und sehr witzig.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Zarte Romanze in einer malerischen Kulisse

Last Call for Love
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Eine schöne, sanfte Geschichte in dem malerischen Ort Cobh in Irland. Der Klappentext ist perfekt, da die Story genau dort ansetzt und mit Rain und Jack im Pub beginnt. Die Chemie zwischen den beiden hat ...

Eine schöne, sanfte Geschichte in dem malerischen Ort Cobh in Irland. Der Klappentext ist perfekt, da die Story genau dort ansetzt und mit Rain und Jack im Pub beginnt. Die Chemie zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen, ebenso die Nebencharaktere. Leider kamen letztere etwas zu kurz – ich hätte gerne mehr über Rains Schwester oder Jacks Schwägerin gelesen. Besonders gelungen fand ich die Dialoge und das Kennenlernen der beiden. Auch ihre "Probleme" wurden gut dargestellt und waren für mich nachvollziehbar.

Eine sehr schöne Geschichte, die mich mit ihren ruhigen Tönen und der süssen Katze begeistert hat. Der Schreibstil war wirklich angenehm zu lesen. Ich könnte mir das Buch auch sehr gut als Verfilmung vorstellen.

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