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Der_Blaue_Mond

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2024

Thomas Mann wird zum Leben erweckt

Gefährliche Betrachtungen
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Ein Werk, das Thomas Mann zum Leben erweckt. Gerade, wenn man die großen Romane von ihm schätzt, hat man hier die Möglichkeit, in die Lebensumstände der 1930ern einzutauchen. Ihn sozusagen näher ...

Ein Werk, das Thomas Mann zum Leben erweckt. Gerade, wenn man die großen Romane von ihm schätzt, hat man hier die Möglichkeit, in die Lebensumstände der 1930ern einzutauchen. Ihn sozusagen näher kennen zu lernen. Wie seine Haltung gegenüber Nazi Deutschland war und wie sich alles schon damals abzeichnete. Es bleibt nicht aus, dass aufgrund der atmosphärischen Schilderungen der Gegend, das Fernweh einsetzt. Das muss ein wunderbarer Ort sein. Die Geschichte war für mich eigentlich nur schmückendes Beiwerk. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Der Autor vermag es ausgezeichnet die damalige Zeit zu schildern. Durch die Erzählperspektive eines alten Mannes, der sich die Vergangenheit aufruft, bekommt der Roman viel Lebendigkeit. Besonders gefallen hat mir, dass am Ende aufgezeigt wurde, wo hier ganz konkret die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verlaufen.

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Veröffentlicht am 29.09.2024

Einblick in die Welt von Wallis

Wallis Simpson
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Das Buch ist mit viel knallrot und schwarz weiß Fotografien sehr plakativ aufgebaut. Doch gerade die Fotografien machen es lebendig. Was war Wallis für eine Frau? Arm aufgewachsen wollte sie ...

Das Buch ist mit viel knallrot und schwarz weiß Fotografien sehr plakativ aufgebaut. Doch gerade die Fotografien machen es lebendig. Was war Wallis für eine Frau? Arm aufgewachsen wollte sie es um jeden Preis an die Spitze bringen. Indem Frau den perfekten und gut situierten Mann ergattert. Im Kern ist das Buch ziemlich traurig. Auch die Details über Edward VIII will man eigentlich nicht alle wissen. Gut, dass er abgedankt hat, vermutlich würde es sonst die Royals heute nicht mehr so geben. Einiges erinnert an Harry, gewisse Parallelen sind vorhanden. Was mir gefehlt hat sind die Quellenangaben. Das ist für mich ein deutliches Manko. Inwieweit stimmt die Erzählung? Was ist hinzu gedichtet?
Alles in allem war es aber sehr interessant und ich habe es gerne gelesen.Das Zitat von Wallis "You can never be too rich or too thin" sagt viel über sie aus.

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Veröffentlicht am 08.09.2024

sehr guter Ratgeber

Das Möbel-Handbuch
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Ein sehr umfassender Ratgeber um und mit Möbeln. Kommt schlicht daher, hat es aber in sich. Gerade in Zeiten, wo viele meinen ihre Möbel dem Zeitgeist anpassen zu müssen und zudem online bestellen, ...

Ein sehr umfassender Ratgeber um und mit Möbeln. Kommt schlicht daher, hat es aber in sich. Gerade in Zeiten, wo viele meinen ihre Möbel dem Zeitgeist anpassen zu müssen und zudem online bestellen, sollte man sich fragen auf was man eigentlich wert legen muss, um lange Freude an dem Stück zu haben.
Wie sieht bequem aus? Was sollte ein idealer Stuhl mit sich bringen? Das Werk sollte man im Regal haben, um es immer dann zu Rate ziehen zu können, wenn man sich ein neues Möbelstück gönnen möchte. Egal ob Sitzmöbel, Tisch, Stauraum oder Bett, alles wird beleuchtet. Die Autorin hat sich sehr viele Gedanken gemacht. Viele Tipps rund um Pflege, Materialen und Konzeptplanung runden das Werk ab. Das Wort Glaspest habe ich zuvor auch noch nicht gehört, für das Anlaufen von Gläsern kenne ich das Wort im deutschen nicht.
Fazit: bewahrt vor Möbelfehlkäufen und sollte in jedem Regal stehen!

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Veröffentlicht am 01.09.2024

True Crime

Über Leben und Tod
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Man muss es mögen. Das Buch ist realistisch und schaurig. Für Fans von true crime definitiv geeignet.
Etappenweise wird man durch einige Kapitel und Fälle geführt, die dank der jahrzehntelangen ...

Man muss es mögen. Das Buch ist realistisch und schaurig. Für Fans von true crime definitiv geeignet.
Etappenweise wird man durch einige Kapitel und Fälle geführt, die dank der jahrzehntelangen Erfahrung von Christian Reiter sehr sachlich und anschaulich geschildert werden. Vieles was man noch nicht gewusst hat, aber kein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen kann. Es werden oft auch die Hintergründe beleuchtet. Zum Beispiel im Falle der schwarzen Witwe Elfriede Blauensteiner, man begreift erst nicht, wie grausam jemand sein kann nur um sich egoistisch zu bereichern. Aber der Blick in die Kindheit gibt ein umfassendes Bild und liefert einen Erklärungsversuch.
Besonders gefallen haben mir die Wiener Eigenarten und Worte, die es schön speziell machen. Zudem denkt man nach der Lektüre zwangläufig über seine eigene Bestattung nach. Der Tod gehört dazu.

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Veröffentlicht am 18.08.2024

so la la

Stalker – Er will dein Leben.
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Ich war voller Vorfreude und Erwartung hier rasant unterhalten zu werden. Das hat nicht wirklich geklappt leider. Es gab schon bessere Bücher des Autors. Die Idee ist ganz gut, aber so richtig ...

Ich war voller Vorfreude und Erwartung hier rasant unterhalten zu werden. Das hat nicht wirklich geklappt leider. Es gab schon bessere Bücher des Autors. Die Idee ist ganz gut, aber so richtig spannend war es nicht.
Der Schreibstil ist einfach. Inhaltlich geht es um einen Schauspieler, der durch einen Tatort bekannter wird und hofft, dass sich sein Leben nun erfolgreich weiterentwickelt. Aber leider wird er von seiner Vergangenheit eingeholt. Stück für Stück erfährt man von seinem früheren Leben. Ein Stalker lauert ihm auf, wobei der Titel ehrlich gesagt in meinen Augen nicht das trifft, was es hier ist. Fakt ist, es werden zwei Personen aus seinem näheren Umfeld entführt und die Zeit rennt. Für mich war die Geschichte fraglich, da unwahrscheinlich. Und auf einmal endet das Werk sehr abrupt, natürlich mit Twist, aber definitiv zu plötzlich.
Trotz allem ok, aber leider nur ok.

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