Zäh, verworren, ohne emotionale Tiefe 🏴☠️
NightweaverAster und ihre Familie sind mit Leib und Seele Piraten. Da das Land von menschenfressenden Nightweavern besetzt ist, bleibt ihnen nur das Meer als Lebensraum. Doch dann wird die ganze Familie gefangen ...
Aster und ihre Familie sind mit Leib und Seele Piraten. Da das Land von menschenfressenden Nightweavern besetzt ist, bleibt ihnen nur das Meer als Lebensraum. Doch dann wird die ganze Familie gefangen genommen und auf das Anwesen eines Nightweaver-Lords gebracht. Wider Erwarten ergeht es ihnen dort besser als befürchtet, wären da nicht die rätselhaften Anschläge und grausamen Botschaften, die Aster und alle Bewohner des Anwesens in Angst und Schrecken versetzen …
Selten habe ich mich mit einem Buch so schwergetan. Die Beschreibung „ein Mix aus Fluch der Karibik und Downton Abbey“ fand ich so verquer, dass ich mehr als neugierig auf die Story war. Leider trifft es verquer ziemlich gut, denn die Handlung ist geprägt von Chaos und sprunghaften Entwicklungen. Besonders schade ist, dass ich zu den Figuren überhaupt keine Bindung, keine emotionale Tiefe aufbauen konnte. Okay, zu Anfang konnte mich die Spannung noch etwas abholen, doch auch diese verflüchtigte sich mit jeder Seite.
Ständig kamen neue Figuren hinzu, neue Fähigkeiten und Nebenschauplätze. Dadurch verlor sich die Geschichte in unsinnigen Szenen, die sich für mich durch inszenierte Gewalt dramatisch aufgebauscht, ja regelrecht theatralisch anfühlten. Das war aber leider auch schon alles an Gefühl, denn die Slow Burn Romance zwischen Aster und einem Nightweaver konnte ich so gar nicht spüren. Je näher das Ende rückte, desto zäher wurde die Geschichte. Band 2 kommt für mich leider überhaupt nicht infrage.