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Veröffentlicht am 02.09.2022

Ein spannender Tauchgang hinab in die Untiefen der blauen Ozeane

Hinab ins tiefe Blau
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Ein- und tief abtauchen in die maritime Lebenswelt unserer Ozeane

Mit dem Autor Gianumberto Accinelli dürfen interessierte Kinder in seinem Buch "Hinab ins tiefe Blau" ganz tief in die maritime Lebenswelt ...

Ein- und tief abtauchen in die maritime Lebenswelt unserer Ozeane

Mit dem Autor Gianumberto Accinelli dürfen interessierte Kinder in seinem Buch "Hinab ins tiefe Blau" ganz tief in die maritime Lebenswelt unserer Ozeane ein- und auch abtauchen.


Vorsicht - bitte alle nochmals kurz Luft holen.


Beim Tauchgang selbst lernt man allerhand Meeresbewohner kennen. Einige davon werden detailliert mit Texten dann noch besser charakterisiert und vorgestellt.


Unterstützt wird das ganze Buch durch die durchweg tollen Illustrationen von Giulia Zaffaroni.


Man möchte sofort seine Taucherausrüstung auspacken und anziehen und ins kühle Nass springen und in ungeahnte Meerestiefen hinab gleiten.


Dies ist auch das Konzept des Buches. Wir tauchen beim Blättern des Buches dann immer ein Stückchen vertikal abwärts und sehen dort dann, wie bereits erwähnt, ausgesuchte Meeresbewohner in den unterschiedlichen Meerestiefen abgebildet.


Darüber hinaus gibt es noch einiges mehr an Wissenswertem rund um die maritimen Lebensräume.


Ich persönlich hätte mir ehrlich gesagt zu jedem der abgebildetem Tier eine kleine Beschreibung bzw. Erklärung gewünscht.


Final im Buch ist eine Artenliste von A bis Z abgedruckt und fasst nochmals die Lebewesen im Buch ganz kurz zusammen.


Das Buch eignet sich gut für wissensdurstige Kinder ab ca. 8 Jahren, die an Tieren und auch den Ozeanen interessiert sind.

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Veröffentlicht am 01.09.2022

Vielfältige Rezepte ohne aufwendige Backtechniken oder High-End-Geräte, die immer funktionieren sollen

Das einfachste Brot der Welt
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Der Autor Axel Schmitt lehnt sich bereits im Vorwort seines Buches "Das einfachste Brot der Welt" dann ganz schön weit aus dem Fenster, garantiert der doch tatsächlich Rezepte, die immer funktionieren ...

Der Autor Axel Schmitt lehnt sich bereits im Vorwort seines Buches "Das einfachste Brot der Welt" dann ganz schön weit aus dem Fenster, garantiert der doch tatsächlich Rezepte, die immer funktionieren und keiner aufwendiger Backtechnik oder High-End-Geräten bedürfen.

Mitunter würden die bloßen Hände reichen, um ein leckeres Brot herzustellen.

Als Einführung stellt sich der Autor selbst und seinen Werdegang vor.

Danach nähern wir uns dem eigentlichen Thema dem Bäckerhandwerk. Dazu geht Axel Schmitt nochmals auf die einzelnen Rohstoffe ein, die zum Backen von Relevanz sind.

Wie ein Natursauerteig angesetzt und gefüttert wird ist anschließend Thema des Buches.

Die notwendigen Werkzeuge für die heimische Backstube werden kurz vorgestellt und gleich danach die Teigauf- und verarbeitung zu Brot und Brötchen ausführlich beschrieben und bildlich veranschaulicht.

Vor den eigentlichen Rezepten ist noch ein kleines ABC der wichtigsten Fachbegriffe eingeschoben, um sich dann als Hobbybäcker auch adäquat verständigen zu können.

Und dann folgen auch bereits endlich die Rezepte, um selbst Hand anzulegen und die eigene Bäckerkarriere zu starten.

Die Rezepte selbst sind wie in Kochbüchern eigentlich üblich sehr übersichtlich dargestellt. Neben einer Zutatenliste und den eigentlichen Zubereitungsschritten wird hier das zu erzielende Backergebnis auch mittels eines tollen Fotos präsentiert.

Die Rezepte selbst gefallen mir durchweg gut. Lediglich das Durcheinander der Rezepte selbst ist nicht unbedingt so mein Ding aber vielleicht wird hierdurch auch der wilde Style von Axel begründet. Eigentlich hatte ich persönlich auch eher nur Brot- und Brötchenrezepte erwartet bei einem Buch mit dem Titel "Das einfachste Brot der Welt". Schlussendlich sind auch süße Kreationen wie auch herzhafte Variationen enthalten.

Summa summarum ein tolles Buch, das mir neue Ideen für meine Hobbybäcker-Leidenschaft liefert.

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Veröffentlicht am 17.08.2022

Was wartet da im Amazonasregenwald auf die Reisegruppe - Alles nur fauler Zauber und Hokuspokus oder die natürlichen Kräfte ganz alter Naturvölker?!

Pflanzenmagie und Schamanenkraft
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Der Autor Nick Polizzi nimmt den interessertierten Leser in seinem Buch "Pflanzenmagie und Schamanenkraft - Wie 8 Menschen in den Dschungel reisten, um Heilung zu finden" mit auf einen sehr außergewöhnlichen ...

Der Autor Nick Polizzi nimmt den interessertierten Leser in seinem Buch "Pflanzenmagie und Schamanenkraft - Wie 8 Menschen in den Dschungel reisten, um Heilung zu finden" mit auf einen sehr außergewöhnlichen Trip in den tiefen Amazonasregenwald.

Was, wenn man selbst die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält und die Schulmedizin meint, austherapiert zu sein?

Der Kern der Reisegruppe selbst besteht aus acht unheilbar kranken Menschen, die von der reinen Schulmedizin leider abgeschrieben sind und diese (vielleicht allerletzte) einmalige Chance beim Schopf packen und die beschwerliche Reise ins Zentrum des Amazonasregenwaldes in Peru zu reisen. Dort erhoffen sie sich Heilung bzw. Linderung ihrer diverser gesundheitlicher Leiden (z.B. Krebs, Depression, Parkinson etc.) und vertrauen den dortig ansässigen Schamanen und derem Wissen um die Heilkraft der Pflanzenmedizin.

Was sich etwas nach einem sehr verrückten Projekt anhört hat der Autor Nick Polizzi, auch bekannt als Regisseur und Produzent von Dokumentarfilmen, genauso durchgezogen. Er begleitete das komplette Projekt auch filmisch. Dieser steht online für jedermann zur freien Verfügung.

Die abgedrehte Story liest sich durchweg sehr kurzweilig, wenn es auch die ein oder andere Wendung gibt, die es wirklich in sich hat und wo man dann auch schon mal für sich selbst auch inne hält - zumindest war das bei mir so gewesen beim Lesen.

Wer mehr über schamanische Kräfte und die natürlichen Heilkünste indigener Völker wissen möchte ist hier herzlich gerne eingeladen, den beschwerlichen Weg der "Urwald"-Heilung mit zu gehen.

Das Buch hält einem selbst sehr schön den Spiegel vor und man erkennt hier und da, was wirklich wichtig ist im eigenen Leben und bekommt durch die Geschichte einen ganz anderen Blick auf die eigenen Prioritäten. Teils gibt es wirklich sehr schöne Textstellen, die als Zitate besser gesagt vielleicht sogar Weisheiten dienen können.

Summa summarum ein richtig tolles Buch mit einem eher ungewöhnlichen Heilungsansatz. Wer sich darauf einlassen kann, wird sicherlich nicht enttäuscht werden.

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Veröffentlicht am 16.08.2022

Dem Buddhismus im Alltag begegnen bzw. in den eigenen Alltag integrieren

Der tiefe Wunsch nach Lebendigkeit
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Der Autor und Zen-Lehrer Christian Dillo überforderte mich als Newbie mit seinem Buch "Der tiefe Wunsch nach Lebendigkeit" anfänglich sehr stark.

Mit seinen 464 Seiten ist es gefüllt mit vielen Anleitungen ...

Der Autor und Zen-Lehrer Christian Dillo überforderte mich als Newbie mit seinem Buch "Der tiefe Wunsch nach Lebendigkeit" anfänglich sehr stark.

Mit seinen 464 Seiten ist es gefüllt mit vielen Anleitungen und Tipps, die sich in den ganz normalen Alltag gut integrieren lassen, wenn man sie einmal verinnerlicht hat.

Es richtet sich gleichermaßen an Anfänger sowie Interessierte, die sich zunächst informieren möchten, aber auch an Personen, die Buddhismus bereits in der Praxis üben und vielleicht nach dem letzten Schliff suchen.

Ich war vom reinen Umfang und den Texten anfangs des Buches nahezu überfordert und bin allerdings dann nach um nach immer besser in das Thema eingetaucht.

Man muss sich gerade als Neuling dann denke ich sehr viel mehr Zeit lassen, um den Buddhismus und dessen Methoden dann auf sich wirken zu lassen und für sich selbst zu erschließen. Dort ist die sprichwörtliche Brechstange dann eher kontraproduktiv.

Für mich ist es auf alle Fälle ein Buch zum immer mal wieder rein schmökern und selbst dann ausprobieren und den Buddhismus und seine Methoden willkommen heißen.

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Veröffentlicht am 15.08.2022

Der letzte Warnschuss für uns Erdenbürger!? - Klimawandel meets Fantasy

Eichen müssen her!
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Aktuell steht die nächste Hitzewelle mit Temperaturen von über 35 Grad kurz bevor. Ausgedehnte und anhaltende Waldbrände, nicht nur im Süden Europas, sind bereits jetzt unser aller Realität. Der kürzliche ...

Aktuell steht die nächste Hitzewelle mit Temperaturen von über 35 Grad kurz bevor. Ausgedehnte und anhaltende Waldbrände, nicht nur im Süden Europas, sind bereits jetzt unser aller Realität. Der kürzliche Gletscherabbruch an der Marmolata in den italienischen Dolomiten spricht Bände für den Zustand unseres Planeten, der fast förmlich aus dem letzten Loch pfeift.

Die Autorin Amanda Gruenschild legt mit ihrem Buch "Eichen müssen her! - Das Dreigestirn" meiner Meinung nach ein längst überfälliges Buch dazu vor. Die Autorin selbst spricht hier von einem Real Fantasy Roman. Es ist der Debütband einer Trilogie.

Ich würde das Buch wie folgt kurz umschreiben:

Fantasy meets Klimawandel

Das Cover gibt dem Leseinteressierten dann bereits einen sehr kurzen intensiven Einblick. Lässt man sich darauf dann vollends ein ist man schnell zu den Zwillingen Lia und Finnbar ins grüne Irland um das Jahr 822 in die damalige Zeit zurückgereist.

Dort nimmt dann das sehr spannende Fantasyabenteuer seinen Lauf. Wer noch etwas mehr zur Story wissen möchte dem sei der Klappentext ans Herz gelegt.

Ich wurde mit den unterschiedlichen Charakteren und deren Handlungen dann sehr schnell warm. Ich wurde quasi sehr schnell in den einladenden Eichenwald auf dem Cover dann hineingezogen. Die ausdrucksstarke und richtig bildhafte Sprache tut dann ihr Übriges. Bei mir entstanden dann sehr schnell die entsprechenden Bilder im Kopf dazu.

Das Buch, liest man es aufmerksam, spart daher auch nicht an berechtigter Gesellschafts- und Wirtschaftskritik im häufig sehr merkbefreiten Umgang mit unserem wunderschönen Planeten. Man bekommt sehr schön den Spiegel vorgehalten, ob man gerade will oder nicht.

Die ganzen eingewobenen Details zu den Zahlen, Daten und Fakten rund um den Klimawandel waren für mich persönlich jetzt nicht wirklich neu, da mich gerade dieser Themenkomplex bereits vor diesem Buch außerordentlich interessierte. Allerdings in Verbindung mit einer Fantasystory dann doch irgendwie besonders.

Wer sich bis dato noch nicht ausdrücklich mit dem Klimawandel und dessen Folgen auseinandergesetzt hat, für den ist das Buch hoffentlich ein guter "Eyeopener".

Mich lässt das Buch nach dem Ende dann sehr nachdenklich zurück.

Was, wenn wir Erdenmenschen es auch nicht ohne externe Unterstützung schaffen, die Zerstörung unser aller Existenzgrundlage zu stoppen?

Müssen wir letztendlich auch auf Hilfe des kleinen Volkes, von Elben, Druiden oder anderen magischen Wesen hoffen, wenn es die Größen der Weltpolitik versemmeln?

Abschließen möchte ich meine Rezension mit zwei Zitaten der weltberühmten Primatenforscherin Jane Goodall, die es dann wirklich auf den Punkt bringt, an welcher Schwelle wir aktuell beim Thema Klima-, Arten- und Umweltschutz stehen und welchen Beitrag jede(r) von uns selbst dabei leisten kann.

"Wir sind bestimmt die intelligenteste Kreatur, die je auf diesem Planeten herumgelaufen ist. Aber wie kommt es, dass wir die Zerstörung unseres einzigen Lebensraumes erlauben? Ich habe den Eindruck, dass wir die Weisheit verloren haben, die Weisheit, die Menschen, die heute eine Entscheidung treffen, fragen lässt, welche Folgen dies für nachfolgende Generationen hat."

"Wir können jeden Tag aufs Neue entscheiden, welchen Einfluss wir auf diese Welt ausüben möchten."

Lasst deshalb diesen bedeutungsschwangeren Worten endlich Taten folgen.

Ausreden waren gestern!

Fangen wir an!

Kleine Schritte führen zum Erfolg!

Verändern wir unseren (noch) lebenswerten Planeten und schützen unsere natürlichen Habitate!


PS: Bereits jetzt bin ich auf die beiden Fortsetzungen "Die Kinder von Platana" und "Lias Traum" der Trilogie sehr gespannt.

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