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Veröffentlicht am 23.02.2026

Unser erstes Abenteuer mit Hilda Hasenherz und ganz sicher nicht unser letztes

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer am Drachenfels
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Wieso nur ist uns bisher das grandiose Talent von Tobias Goldfarb durch die Lappen gegangen?

Ja, wir sind klassische "Ersttäter" gewesen und hatten bis dato von der liebreizenden Bande rund um Hilda und ...

Wieso nur ist uns bisher das grandiose Talent von Tobias Goldfarb durch die Lappen gegangen?

Ja, wir sind klassische "Ersttäter" gewesen und hatten bis dato von der liebreizenden Bande rund um Hilda und ihre Freunde noch nichts gehört gehabt.

Anfänglich hatten wir noch leichte Probleme die "magischen" Vier nur anhand der Namen zu unterscheiden bzw. richtig zuzuordnen, aber dies legte sich nach sehr kurzer Eingewöhnungsphase schnell. Hier würden wir uns vielleicht für die Zukunft in den Umschlagsseiten innen dann kurze Steckbriefe zu den Hauptprotagonisten wünschen.

Goldfarbs Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und kommt auch mittendrin nie ins Stocken. Für uns als Lesefamilie das große Plus des Buches ist die umfangreiche bunte Illustration des Buches, die den gelesenen Text dann stets gut begleitet und die Kinder beim Geschehen hält. So gelang es uns als absolute Neulinge schnell tief ein- und auch tief abzutauchen.

Die unterschiedlichen Charaktere sind kindgerecht umgesetzt und schnell greif- wie auch nachvollziehbar. Die Bande der "magischen" Vier ist einfach liebreizend, so dass man diese bei ihrem Abenteuer auf Schritt und Tritt verfolgt.

Die Story selbst ist sehr kurzweilig gestaltet und leider viel zu schnell ausgelesen. Mit viel Witz, Verve und Gefühl erleben Hilda und ihre Gefährten ein richtig spannendes Abenteuer. Insbesondere die Wortwitze zaubern vor allem den (Vor)Leseeltern immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht, da die Lesekinder dafür dann doch noch nicht alt genug sind.

Uns hat das Abenteuer am Drachenfels durchweg gut gefallen und wir sind schnell Fans von Hilda und ihrer Clique geworden. Nun müssen wir mal Ausschau nach den anderen bisher erschienen Hilda-Büchern halten.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Viel Licht und Schatten im neuen Kosmos-Ratgeberbuch zum Thema "Market Garden"

Gemüsepower
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Der neue Kosmos-Gartenratgeber "Gemüsepower" folgt stringent dem neuen "Insta-Design" und ist vor allem üppig und reich bebildert.

DIe Autorin Schauerhammer selbst, wie auch ihren Instakanal kannte ich ...

Der neue Kosmos-Gartenratgeber "Gemüsepower" folgt stringent dem neuen "Insta-Design" und ist vor allem üppig und reich bebildert.

DIe Autorin Schauerhammer selbst, wie auch ihren Instakanal kannte ich vor diesem Ratgeberbuch noch nicht.

Was mich ganz besonders ansprach war das Versprechen, aus minimaler Garten- bzw. Anbaufläche die maximale Ernte rauszuholen.

Kann quasi das versprochene Minimax-Prinzip im Garten dann überhaupt funktionieren?

Thematisch ist der Ratgeber nach den vier Garten-Jahreszeiten gegliedert und dort werden die jeweils wichtigsten Schritte dann näher erläutert. Ergänzt um Tabellen mit einem Erntekalender, Mischkulturen, kurze eingestreute Steckbriefe zu Beikräutern, Anbau- und Sortentipps zu bestimmten Gemüsesorten findet man hier ein richtiges Sammelsurium an praktischen Tipps und Rezepten zur Ernte-Verwertung.

Bereits bei der Einleitung im Buch bin ich dann persönlich etwas ins Grübeln gekommen, als ich las, dass Lucia einen sogenannten Dorfgarten, bestehend aus drei Gärten mit mehr als 4.500 Quadratmetern bewirtschaftet. Dem kann ich persönlich dann leider nur eine sehr viel kleinere Anbaufläche entgegen setzen. Aber davon sollte man sich vielleicht auch nicht zu sehr irritieren lassen.

Der Ratgeber selbst wirkt auf mich zwar in der Themenbreite echt ausgewogen, auch durch das integrierte Jahreszeitenkonzept. Allein die Thementiefe macht mich als Hobbygärtner dann doch etwas stutzig. Viele Themen werden leider quasi eher im Akkord nur kurz angerissen. Hier hätte ich mir sehr viel mehr Tiefe gewünscht, damit das Wissen auch bei mir richtig wurzeln kann.

Um einen ersten sehr groben Überblick zu bekommen, mag das Buch vielleicht noch ausreichend sein. Um Themen allerdings zu vertiefen reicht es mir persönlich leider nicht mehr aus. Dafür ist aus meiner persönlichen Sicht dann nochmals vertiefende Literatur notwendig.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Potzblitz - Wo steckt der große Magier Hokus van Pokus?

Herwig und Elsie – Wo ist der große Zauberer?
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Vielleicht gleich eines vorweg, Ute Krauses aktuelles Kinderbuch "Herwig und Elsie – Wo ist der große Zauberer?" traf bei uns als Lesefamilie praktisch mitten ins Schwarze.

Wir kannten die Autorin und ...

Vielleicht gleich eines vorweg, Ute Krauses aktuelles Kinderbuch "Herwig und Elsie – Wo ist der große Zauberer?" traf bei uns als Lesefamilie praktisch mitten ins Schwarze.

Wir kannten die Autorin und ihre sehr kreative Ader zuvor leider noch nicht und sind bereits jetzt nach dem spannenden Abenteuer rund um Herwig und Elsie große Fans.

Die Konzeption des Buches mit großer Schrift, bunten Illustrationen sowie durchweg kurzen und abgeschlossenen Kapiteln kommt uns dabei sehr entgegen.

Den beiden sehr liebenswürdigen Charakteren Herwig und Elsie kommt man schnell sehr nahe und lässt sich in den spannenden, abenteuerlichen und vor allem kindgerechten Plot einfach fallen.

Das weiße Kaninchen Herwig, das sonst aus dem Hut gezaubert wird, sucht nach seinem Herrn, dem großen Magier Hokus van Pokus, der urplötzlich wie vom Erdboden verschluckt erscheint.

Unsere beiden Lütten blieben dabei stets am Ball und tauchten durch die genialen Illustrationen noch tiefer in das spannende Abenteuer ein. Einige für uns unvorhersehbare Wendungen in der Geschichte haben es dann auch wirklich in sich.

Summa summarum haben wir eine richtig schöne Familienlesezeit verbracht und werden uns auch nach den anderen Werken der Autorin aktiv umsehen.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Den eigenen Ahnen auf der Spur - Zurück zu den eigenen Wurzeln

Ich möchte zurückgehen in der Zeit
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Der kurze Roman "Ich möchte zurückgehen in der Zeit" mit nur knapp über 150 Seiten von Judith Hermann hinterlässt bei mir persönlich leider ein sehr zwiegespaltenes und vor allem nachdenkliches Gefühl.

Hermanns ...

Der kurze Roman "Ich möchte zurückgehen in der Zeit" mit nur knapp über 150 Seiten von Judith Hermann hinterlässt bei mir persönlich leider ein sehr zwiegespaltenes und vor allem nachdenkliches Gefühl.

Hermanns Werk ist insbesondere geprägt von den leisen Tönen, die sie bei ihrer Suche nach dem Menschen hinter dem Bild ihres Großvater und dessen mutmaßlichen Kriegsverbrechen in Polen anschlägt.

Ich selbst bin auch einer dieser Suchenden, mit kaum verwertbaren Ansätzen meiner beiden Großväter, die ich so leider nie persönlich kennenlernen durfte. Mir bleiben wenige schwarzweiße Aufnahmen von ihnen, auf denen sie mir ehrlich gesagt einfach nur fremd sind.

Genau dies ist auch der Ausgangspunkt des Romans von Judith Hermann, deren Großvater im NS-Regime in Polen gedient hat und dort vielleicht sogar auch an den damaligen Verbrechen beteiligt war. Ein einprägsames Foto ihres stolz posierenden Großvaters in Uniform auf einem großen Platz in Polen soll sie dabei auf die richtige Fährte führen. Sie, die Suchende möchte Licht ins Dunkel bringen und folgt den wenigen bekannten Spuren ihres Großvaters nach Polen vor Ort.

Nach diesem "Ausflug" nach Polen verschlägt es sie nach Italien zu ihrer Schwester. Hier hätte ich mir persönlich mehr gewünscht, diese wenigen Spuren in Polen besser und intensiver zu verfolgen, als diese andere innerfamiliäre Perspektive zu thematisieren.

Die Geschichte selbst ist wenig spektakulär geschildert. Vielmehr sind es die leisen Bilder, die Judith Hermann von der Stilistik her bemüht. Wie auch im echten Leben gestaltet sich solch eine Suche quasi wie ein Riesenpuzzle, bei dem man noch nicht mal alle Teile beisammen hat.

Im Plot selbst geht es vielmehr auch um die innerfamiliären Beziehungen zu anderen Mitgliedern (z.B. Mutter und Schwester), wie jeder seine eigene Sicht auf die Dinge hat und diese individuellen Erinnerungen pflegt.

Jeder von uns hat einen eigenen Blickwinkel auf die unterschiedlichen Facetten seiner Beziehungen und genau dies macht diesen Roman auch aus.

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Die Magie der Pflanzenwelt, wie wir sie vielleicht noch nie vorher gesehen haben

Flora Magica (Band 1) - Das Geheimnis der Nachtschatten
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Die Autorin Vanessa Walder ist für uns in der Familie keine Unbekannte mehr. Wir waren bereits mit ihr schon auf so vielen Streifzügen in der Natur. Vor allem die Wälder mit den darin lebenden TIeren haben ...

Die Autorin Vanessa Walder ist für uns in der Familie keine Unbekannte mehr. Wir waren bereits mit ihr schon auf so vielen Streifzügen in der Natur. Vor allem die Wälder mit den darin lebenden TIeren haben wir bis dato mit ihr immer gerne durchstreift.

So lag es für uns nahe mal den Blick ein klein wenig zu weiten und mehr auf die Botanik bzw. Flora zu achten.

Wie bei Walders Büchern und Geschichten gewohnt fiel es uns auch hier sehr leicht uns ins Thema fallen zu lassen. Walder bringt auch hier wieder ihr gnadenloses Talent ein, den Leser fast förmlich von Beginn an mit der Storyline verschmelzen zu lassen. Die Charakteren sind gut greif- und vor allem auch nachvollziehbar gestaltet. Dies ist gerade bei Kinderbüchern immer ein großer Pluspunkt, um die Lesekinder ans Buch zu fesseln. Alles wirkt, wie aus einem Guss. Die eingestreuten Illustrationen vertiefen dann die Bindung zur Story und lassen das Gelesene noch viel kurzweiliger wirken.

Die Grundidee des Plots mit den magischen Pflanzen, dem geheimnisvollen Familienerbe und dem mächtigen Counterpart gefiel uns von Anfang an durchweg gut. Insbesondere die sehr charmante und vor allem spannende Umsetzung tut dann ihr Übriges. Auch hier werden wieder, wie bereits in vorangegangenen Büchern auch, fast spielerisch und unterschwellig besonders wichtige Werte, Wissen rund um Pflanzen und Verhaltensweisen in die Geschichte eingewebt, die dann das Leseerlebnis noch steigern.

Vanessa Walder liefert hier, wie gewohnt, wieder ein sehr ausgeklügeltes tolles Kinderbuch ab. Alles andere hätte uns, als mittlerweilen große Fans der Autorin, aber auch enttäuscht und irritiert. Im Bereich der Kinder/Jugendbücher kann man fast schon blind zu Walders Werken greifen, da hier neben der eigentlichen unterhaltsamen Story auch immer viel Wissen, Werte, Ethik und Moral mit vermittelt werden.

Summa summarum stößt Vanessa Walder hier eine neue magische Pflanzenwelt auf, die es gilt zu erobern und vor allem für die Handelnden im Buch dann zu bewahren.

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