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Veröffentlicht am 13.01.2026

Komm, hilf den Tierkindern

Hilf den Tierkindern
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Dieses Mitmachbuch im Mini-Format rund um süße kleine Tierkinder folgt ganz dem Stil der „Schüttel den Apfelbaum“-Titel, nur eben dieses Mal bereits für die Allerkleinsten. So werden in diesem Buch fünf ...

Dieses Mitmachbuch im Mini-Format rund um süße kleine Tierkinder folgt ganz dem Stil der „Schüttel den Apfelbaum“-Titel, nur eben dieses Mal bereits für die Allerkleinsten. So werden in diesem Buch fünf Aktionen von den Kindern gefordert und nebenbei sogar Farben gelernt.

Das Buch regt zum aktiven Mitmachen an und bezieht so auch die größten Lesemuffel mit ein. Die geforderten Handlungen sind der Altersgruppe angepasst. Darüber hinaus werden hier die ersten Farben gelehrt, indem für die Hundebabys die passenden Bälle ausgewählt und im Weiteren benannt werden müssen.

Die Illustrationen sind sehr reduziert gehalten und damit ideal für kleine Leser/-innen ab 18 Monaten. So wurde hier etwa auf ausschmückende, detailreiche Hintergründe verzichtet. Die Kinder können ihren Fokus ohne Ablenkung auf die abgebildeten Tierkinder und ihre deutlich sichtbaren Gefühle legen.

Dieser niedliche Mitmachspaß kommt sowohl bei meiner 1-Jährigen als auch bei meinem 4-Jährigen noch gut an und passt dank kleinem Pappformat in jede Tasche. Die Aktionen sind toll ausgewählt und der Altersgruppe angemessen. Große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Süße (Winter)Geschichte

Komm mit, Weihnachtseselchen
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Gemeinsam mit dem kleinen Esel erleben wir die Weihnachtsgeschichte aus neuer (tierischer) Perspektive und ohne direkte Verweise auf den christlichen Glauben. Die Geschichte ist süß und berührend und somit ...

Gemeinsam mit dem kleinen Esel erleben wir die Weihnachtsgeschichte aus neuer (tierischer) Perspektive und ohne direkte Verweise auf den christlichen Glauben. Die Geschichte ist süß und berührend und somit auch für jeden, unabhängig des Glaubens, geeignet.
Das Buch folgt einem stimmigen Farbkonzept. In der einen Hälfte des Buches dominieren die Blau- und Rosatöne des Himmels, in der anderen Hälfte wärmende Gelbtöne im Stall.
Es ist zwar nicht genau DIE Weihnachtsgeschichte, aber ihr dennoch annähernd nachempfunden und für Kleinkinder aufbereitet. Besonders toll sind natürlich die „Mitmach-Möglichkeiten“, die es konsequent auf jeder Seite gibt.
Da die Geschichte an die Geburt Jesu nur angelehnt ist, enthält sie - abgesehen vom Titel - keine weihnachtlichen Bezüge. Sie könnte daher zu jeder Zeit im Winter sehr gut und passend vorgelesen werden.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Mister O‘Lui versüßt uns Weihnachten

Mister O'Lui feiert Weihnachten
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Streifenschwein Rupert erlebt gemeinsam mit Mister O‘Lui sein erstes Weihnachten. Der Biberbär erklärt seinem Freund die Bräuche und Traditionen - und Rupert beginnt sogleich mit kindlicher Euphorie einen ...

Streifenschwein Rupert erlebt gemeinsam mit Mister O‘Lui sein erstes Weihnachten. Der Biberbär erklärt seinem Freund die Bräuche und Traditionen - und Rupert beginnt sogleich mit kindlicher Euphorie einen eigenen Wunschzettel zu schreiben, auf dem schließlich auch die Wünsche seiner Freunde landen. So wird Rupert am Ende des Buches vom Beschenkten zu demjenigen, der andere beschenkt und dabei erkennt, wie wunderschön und erfüllend diese Geste sein kann.

Die Bücher rundum Mister O‘Lui zeichnen sich dadurch aus, dass sie emotionale Intelligenz fördern. Auch in diesem Buch werden die Kinder wieder dazu angeregt, über soziale Gefüge nachzudenken. Das Buch vermittelt die Werte, die an Weihnachten abseits allen Konsums im Vordergrund stehen sollten: Gemeinschaft, Liebe, Zufriedenheit und die Freude am Teilen.

Die Illustrationen bestechen durch warme Farben und gemütliche, harmonische Szenen. Die Detailtiefe ist nicht zu groß, sodass die Bilder nicht überfordernd wirken.

Mister O‘Lui verzaubert uns hier mit einer harmonischen Weihnachtsgeschichte, die ohne viel Aufregung daherkommt, nebenbei wichtige Werte vermittelt und den Fokus darauf legt, was an Weihnachten wirklich zählt.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Lichterzauber zu Weihnachten

Mein leuchtendes Bilderbuch: Schlittenfahrt mit dem Weihnachtsmann
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In diesem leuchtenden Bilderbuch begleiten wir den Weihnachtsmann an Heiligabend, vom Beladen des Schlittens bis zur Schlittenfahrt über die Hausdächer. Und am Ende können wir den leuchtenden Tannenbaum ...

In diesem leuchtenden Bilderbuch begleiten wir den Weihnachtsmann an Heiligabend, vom Beladen des Schlittens bis zur Schlittenfahrt über die Hausdächer. Und am Ende können wir den leuchtenden Tannenbaum beim Weihnachtsmann zu Hause bewundern. Das Buch beginnt mit einem Licht auf der ersten Doppelseite bis am Ende ganz viele Lichter erstrahlen. Leuchtende Kinderaugen sind dabei vorprogrammiert. Kurze Texte begleiten uns durch das Buch, hinzukommen unterhaltsame Sprechblasen der Wichtel oder vom Igel und der Maus (die uns persönlich besonders gut gefallen haben). 

Die Illustrationen sind farbenfroh und es gibt einiges zu entdecken. Ein hohes Detailreichtum lädt zum längeren Betrachten ein. Und auch die Lichter fügen sich sehr passend in die Illustrationen, sei es als Laterne, Sterne oder Tannenbaumkerzen. 

Fazit: Die Kinder erleben in diesem Buch den Ablauf des Heiligabends aus der Perspektive des Weihnachtsmannes. In erster Linie weckt das Buch dabei die Vorfreude auf Weihnachten. Durch die Lichter wird das Buch auch bereits für die Allerkleinsten zum Hingucker und sorgt so für Begeisterung bei Groß und Klein. 

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  • Cover
Veröffentlicht am 14.11.2025

Steampunk meets Technokratie meets Fantasy

Verlorenes Herz (The Last Bloodcarver, Band 1)
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Nhika ist eine Heartsooth - oder auch genannt Bloodcarver - und zwar eine der Letzten ihrer Art. Für ihre Fähigkeit, durch eine Berührung Leben zu nehmen, werden die Heartsooth gejagt. Dabei können sie ...

Nhika ist eine Heartsooth - oder auch genannt Bloodcarver - und zwar eine der Letzten ihrer Art. Für ihre Fähigkeit, durch eine Berührung Leben zu nehmen, werden die Heartsooth gejagt. Dabei können sie nicht nur töten, sondern auch heilen. Und genau das macht Nhika mit ihrer Gabe. Leider gerät sie trotzdem in die Fänge der Schlächter und muss um ihr Leben bangen. Bis eine reiche Familie sie freikauft, um mit ihrer Gabe einen Mörder zu finden. 
"The last Bloodcarver" ist eine wissenschaftlich angehauchte Low Fantasy-Dilogie, die in der asiatisch anmutenden Stadt Theumas spielt. Der Fortschritt in Technik und Medizin entspricht verglichen mit unserer Welt eher einem Stand von vor 50 bis 100 Jahren, dennoch haben wir es hier mit Steampunk und einer Technokratie zu tun, die neue Erfindungen hervorgebracht hat. Das besondere fantastische Element, was sich die Autorin für ihre Protagonistin erdacht hat, ist weniger Magie als eine sehr seltene Gabe: Über die Berührung eines anderen Menschen kann Nhika ihr Bewusstsein in dessen Körper lenken und darin Änderungen vornehmen, zum Beispiel den Herzschlag beschleunigen, eine Lunge reanimieren oder sich lediglich durch den Körper bewegen, um die Ursache für eine Krankheit auszumachen. Als Lesende werden wir des Öfteren Zeuge von Nhikas Fähigkeit und Vanessa Le beschreibt auf für mich einzige Art, wie sich Nhikas Bewusstsein durch den menschlichen Körper bewegt. Es war für mich reinste Faszination, zu lesen, wie Nhika sich durch Hirnströme und Blutgefäße bewegt. 
Daneben ist der Autorin natürlich auch ein geschickter Plot gelungen, der früh für Spannung sorgt und uns nebenbei noch in einem Mordfall ermitteln lässt. Die Figuren sind vielschichtig. Ich brauchte meine Zeit, um mit Nhika warm zu werden, doch letztendlich sind ihr Verhalten und ihre Handlungen mit Blick auf ihr bisheriges Leben, aus dem wir ab und an Näheres erfahren, sehr nachvollziehbar. 
Mein einziger Kritikpunkt ist die Liebesgeschichte, die sich irgendwo zwischen Slow Burn und Fast Burn bewegt (wer das Buch liest, wird es verstehen ). Irgendwo waren die romantischen Gefühle für mich nachvollziehbar, in ihrer plötzlichen Intensität dann aber wieder nicht.
Hervorzuheben ist das Finale des Buches, das zwar keinen enormen Cliffhanger zum zweiten Band darstellt, mich aber sehr überraschen konnte und sich von vielen Genre-ähnlichen Buchreihen abhebt. 
Fazit: Insgesamt ist "Verlorenes Herz" ein sehr lesenswerter Dilogie-Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht und beweist, dass Vanessa Le großes Talent hat, ihren wissenschaftlichen Background in eine neuartige Fantasywelt einfließen zu lassen.

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