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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2025

Enorm interessante Geschichte über die "armenische Frida Kahlo"

Mariams Farben
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Enorm interessante Geschichte einer bei uns wenig bekannten, armenischen Künstlerin, die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg in der damaligen Sowjetunion gegangen ist. Ein Buch, das den Horizont ein großes ...

Enorm interessante Geschichte einer bei uns wenig bekannten, armenischen Künstlerin, die trotz aller Widrigkeiten ihren Weg in der damaligen Sowjetunion gegangen ist. Ein Buch, das den Horizont ein großes Stück erweitert! Und bei dem man oftmals innehält über all die historischen Wirrungen, den stalinistischen Wahnsinn und vor allem auch das kaum vorstellbare Schicksal des armenischen Volkes.

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Veröffentlicht am 21.08.2023

Wunderschön & berührend

Anni, Opa und die Riesenportion Rupf
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Eine unglaublich schöne Geschichte, darüber, was das Wertvollste ist, das wir haben: Miteinander Zeit zu verbringen, jeden Moment auszukosten, miteinander zu lachen und uns gegenseitig Halt zu geben. Auch ...

Eine unglaublich schöne Geschichte, darüber, was das Wertvollste ist, das wir haben: Miteinander Zeit zu verbringen, jeden Moment auszukosten, miteinander zu lachen und uns gegenseitig Halt zu geben. Auch über Generationen hinweg. Ein Buch, das enorm unter die Haut geht. Auch beim zweiten und dritten Lesen...
Schrömpel-di-Dömpel, kleines Bumms mit Wirrwarr drumherum, eine Riesenportion Rupf -
klasse, wie sympathisch kleine Sprachspielereien ins Buch eingeflochten sind. Toller Spaßfaktor für Kinder, und genug, um ins Gespräch zu kommen oder gemeinsam weiter zu denken. Klasse bebildert! Die Illus vertiefen optimal das Wesentliche der Geschichte: Das Band zwischen den Generationen und auch die Beziehung von Mensch und Natur.

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Veröffentlicht am 06.10.2020

Wunderbar!

ENZO
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Ein wunderbares, humorvolles Kinderbuch über Stärken und Schwächen. Super Bilder. Klasse erzählt. Ein Vergnügen für alt und jung

Ein wunderbares, humorvolles Kinderbuch über Stärken und Schwächen. Super Bilder. Klasse erzählt. Ein Vergnügen für alt und jung

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Veröffentlicht am 06.10.2020

Ein besonderes Buch

Warnlaute vom Tag
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Allen, die auch offen für etwas andere Bücher abseits des schnörkellosen Mainstream sind, möchte ich „Warnlaute vom Tag“ von Ulrike Ebert nahe legen. In drei Abschnitte gegliedert, lässt Ulrike Ebert den ...

Allen, die auch offen für etwas andere Bücher abseits des schnörkellosen Mainstream sind, möchte ich „Warnlaute vom Tag“ von Ulrike Ebert nahe legen. In drei Abschnitte gegliedert, lässt Ulrike Ebert den Leser in ein ganzes Leben eintauchen, das einem vor allem im ersten Teil, der einer 50er-Jahre-Kindheit gewidmet ist, nicht nur eine längst vergangene Welt zeigt, sondern auch, wie anders der Blick von Kindern auf die rätselhaft und widersprüchlich daherkommenden Dinge in der Erwachsenenwelt sind. Während man beim Klassiker „Oma schreit der Frieder“ eine rundum heile Welt vorfindet, die der lausbengelige Frieder mit seinen bunten Ideen auszuloten versucht und dabei von seiner Oma stets liebevoll in eine finale, harmonische Bahn gelenkt wird, erzählt Ulrike Ebert ein anderes, weniger idyllisches Kinderleben. Eines, in dem das Kind mit einer schwierigen Familienkonstellation klarkommen muss, mit einer Sehnsucht nach dem zumeist abwesenden Vater, und auch mit Erziehungsmaßnahmen, bei denen man aus heutiger Sicht nur den Kopf schütteln kann. Gerade weil Eberts Sprache, vor allem im ersten Teil des Buches, wie luftig dahingeworfen wirkt, übt das Buch eine besondere Faszination aus. Immer wieder werden Gedanken nicht geradeaus, sondern wunderbar von hinten durch die Tür gedacht: „In der Schule hat das Kind Gegenwart und Vergangenheit gelernt. Mit einem Sprachbuch, in welchem man die Texte umformen muss. Sogar in die Zukunft. Das Kind begreift sofort, dass es eine Vergangenheit hat. Die Vergangenheit ist der Vater, denn er ist nicht Gegenwart. Er ging, er wird gehen, das wäre dann Vergangenheit und Zukunft in einem. Andere Kinder haben Gegenwart, die sind anders.“
Im zweiten Teil die heranwachsende Frau, im dritten Teil der Blick der gealterten Frau, die in einem ebenso gealterten Haus voll unzähliger Erinnerungen lebt, und dabei nicht bloß in melancholischer Bestandsaufnahme zurückblickt, sondern auch mit humorvoller Freundlichkeit Dinge einordnet und „aufräumt“.
„Der Großmutter entfährt er als Erste. Jetzt überlegen beide, welchem Komponisten die Töne zuzuordnen seien. Mozart findet das Kind, Bach sagt die Großmutter. Bei den nächsten Pups-Tönen des Kindes einigen sich beide auf Beethoven, Schubert kommt nicht in Frage. Allenfalls Haydn.“

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