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Veröffentlicht am 31.07.2020

Die Zeit heilt alle Wunden...oder auch nicht

Abgenagt. Kommissar Kempff kommt auf den Hund
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Kommissar Jan Kempff ist auf seiner Joggingrunder als ihm ein Labrador begegnet und ihn zu einem Skelett mit eindeutigen Verletzungen führt. Kurze Zeit später wird ein zweites Skelett mit einer ähnlichen ...

Kommissar Jan Kempff ist auf seiner Joggingrunder als ihm ein Labrador begegnet und ihn zu einem Skelett mit eindeutigen Verletzungen führt. Kurze Zeit später wird ein zweites Skelett mit einer ähnlichen Verletzung gefunden. Kommissar Kempff fängt an zu ermitteln und stößt schnell auf eine alte Familienfehde, welches bis heute in dem beschaulichen Ort weiter für Unruhe unter den Bewohnern sorgt.

Ich habe den Krimi binnen kurzer Zeit verschlungen. Der Erzählstil des Autors ist sehr locker und durchaus humorvoll. Die Sätze sind kurz und leicht verständlich und man kann das Buchflüssig lesen. Es ist der zweite Teil einer Reihe, welches man ohne Vorkenntnisse gut lesen kann. An der ein oder anderen Stelle fände ich es aber doch besser, wenn man den ersten Teil gelesen hätte, da doch oft darauf verwiesen wird.
Es ist ein guter Spannungsbogen vorhanden, welcher einen auf das Ende hinfiebern lässt. Zum Schluss jedoch finde ich das Verdächtigenkarussel doch sehr verwirrend, weil sich so schnell Änderungen ergeben.
Außerdem finde ich den bezug zu dem Cover und dem Labrador nicht so ganz gegeben. Natürlich ist der Hund Anlass sich mit dem Fall zu beschäftigen, aber danach wird er kaum noch in die Geschichte mit einbezogen.

Alles in allem ist es ein spannendes Buch, welches leicht zu lesen ist und bei dem einem nicht langweilig wird.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Humor
  • Spannung
Veröffentlicht am 07.07.2020

Happy End auf Umwegen

Der Klang des Herzens
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Isabel Delancey ist eine erfolgreiche Konzertgeigerin, als ihr Mann plötzlich bei einem Unfall tödlich verunglückt. Plötzlich steht sie allein mit zwei Kindern da, ohne Überblick über ihr Leben und ihre ...

Isabel Delancey ist eine erfolgreiche Konzertgeigerin, als ihr Mann plötzlich bei einem Unfall tödlich verunglückt. Plötzlich steht sie allein mit zwei Kindern da, ohne Überblick über ihr Leben und ihre Finanzen. Sie ist gezwungen ihr Haus in London zu verkaufen und auf Land zu gehen, wo sie ein baufälliges Haus von einem entfernten Onkel geerbt hat. Das Haus befindet sich in einem wirklich katastrophalen Zustand. Passend kommt da ihr Nachbar Matt, der ihr anbietet, das Haus für sie zu renovieren. Sie ahnt nicht, dass sich hinter seiner Hilfsbereitschaft jedoch eine ganz andere Absicht verbirgt.

Den Schreibstil des Buches fand ich wie immer bei Jojo Moyes wirklich grandios. Man kann sich gut in die Personen hineinversetzen und das Buch liest sich wirklich mit einer gewissen Leichtigkeit.
Ich persönlich fand die Hauptcharaktere jedoch nicht sonderlich sympathisch. Isabel wirkt auf mich sehr kindlich naiv und auch Matts Verhalten fand ich zum Teil sehr seltsam.
Zum Teil fand ich die Geschichte sehr langatmig, man hat darauf gewartet, dass nur der springende Punkt kommt.
Am Ende konnte ich jedoch meinen Frieden mit dem Buch machen, was insbesondere an dem wirklich wundervollen Happy End lag und auch daran, dass ich den Schreibstil der Autorin einmalig und ganz besonders finde.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere