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Veröffentlicht am 10.04.2024

Wenn Wörter zaubern können…

Der Wortschatz: Bilderbuch-Bestseller über den spielerischen Umgang mit Sprache
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Eines Tages entdeckt Oscar beim Löcherbuddeln eine prächtige, alte Truhe. Anders als erwartet befinden sich darin allerdings nur Wörter. Doch als Oscar eines davon enttäuscht wegwirft, erkennt er, dass ...

Eines Tages entdeckt Oscar beim Löcherbuddeln eine prächtige, alte Truhe. Anders als erwartet befinden sich darin allerdings nur Wörter. Doch als Oscar eines davon enttäuscht wegwirft, erkennt er, dass das Wort eine magische Wirkung hat. Nun möchte Oscar natürlich auch noch den Zauber der anderen Wörter erkunden….

Die Geschichte ist kindgemäß, lebendig, klar und bildhaft formuliert. Jedem kurzen Satz ist anzumerken, dass er wohlüberlegt ist. Bestimmte Wörter sind dabei größer gedruckt, um sie hervorzuheben. Meist befinden sich nicht mehr als zwei Sätze auf einer Seite. Das Besondere am Buch sind die wunderbar gestalteten, großflächigen, bunten und ausdrucksstarken Bilder, die die Wirkung der Wörter sehr deutlich zeigen. Die detaillierten, liebevollen Illustrationen sind ein echtes Highlight. Auch den doppeldeutigen Titel der Geschichte finde ich sehr gelungen und passend. Das Buch richtet sich an Kinder ab fünf Jahren.

Oscar lernt in „Der Wortschatz“ Wörter und Sprache auf neue Art kennen. Wörter können einen ganz eigenen Zauber entfalten, wenn man sie genauer betrachtet und sie nur lässt. Wörter entscheiden, wie wir die Welt sehen. Sie können die Welt zu einem aufregenderen, phantastischeren Ort machen. Und nicht nur das, wenn man Wörter sammelt oder neue erfindet, kann man sogar selbst zum Magier werden. Es macht großen Spaß, sich mit den vielen hier vorgestellten Wörtern auseinanderzusetzen, sie laut vorzulesen, ihren Klang zu genießen. Es gibt so viele schöne Wörter, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben und nicht in Vergessenheit geraten sollten. Sprache kann pure Schönheit sein. Das beweist „Der Wortschatz“ eindrücklich.
Ein wunderbar poetisches, hinreißend gestaltetes Buch über den einzigartigen Zauber der Sprache.

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Veröffentlicht am 09.04.2024

Wendungsreicher Krimi mit Ecken und Kanten und unbequemer Hauptfigur

Das Waldhaus
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„Ich beuge mich vor und flüstere die Frage, von der ich seit dreiundzwanzig Jahren nicht zugelassen habe, dass ich sie ausspreche. „Dad, hast du Mum ermordet?““

Hannahs Mutter Jennifer starb vor über ...

„Ich beuge mich vor und flüstere die Frage, von der ich seit dreiundzwanzig Jahren nicht zugelassen habe, dass ich sie ausspreche. „Dad, hast du Mum ermordet?““

Hannahs Mutter Jennifer starb vor über zwanzig Jahren keines natürlichen Todes. Wer dafür verantwortlich ist, wurde jedoch nie herausgefunden. Nun muss sich Hannah um ihren kranken Vater kümmern. Dieser zeigt sich immer öfter verwirrt und desorientiert. Er hält Hannah für seine verstorbene Frau. Aus seinen mysteriösen Äußerungen schließt Hannah, dass ihr Vater irgendetwas mit dem Tod seiner Frau zu tun haben muss. Hat er sie womöglich umgebracht? Hannah wagt ein riskantes Spiel und schlüpft immer tiefer in die Rolle ihrer Mutter. Ob sie durch diese Lüge der Wahrheit ein bisschen näher kommt?

Die Geschichte wird überwiegend chronologisch in der ersten Person Präsens erzählt, teilweise erinnert sich Hannah in Rückblenden an Momente aus ihrer Vergangenheit. Der Schreibstil liest sich mühelos und klar verständlich.

Hannah ist sich selbst die größte Feindin. Sie hält wenig von sich, beschreibt beispielsweise immer wieder ungeschönt ihre körperlichen Defizite. Dass sie selbst so eine niedere Meinung von sich hat, überträgt sich natürlich auch auf die Leserschaft. Zudem lebt die Protagonistin offensichtlich eine Lüge. Kann man Hannah daher überhaupt trauen? Dass Hannah eine derart unbequeme Persönlichkeit ist, hat natürlich seinen Grund. Es wird nachvollziehbar dargestellt, wie Hannah zu der Frau geworden ist, die sie ist. Und zunehmend scheint Hannah sich selbst etwas mehr zu akzeptieren, zeigt sich am Ende sich selbst gegenüber etwas versöhnlicher, was an mir als Leserin auch nicht spurlos vorüberging. Da man die anderen Figuren nur durch Hannahs Blickwinkel kennenlernt und Hannah oftmals Vorbehalte hat, beispielsweise ihren Bruder Reece wegen seines neuen Lebens als Schauspieler verachtet, nahm ich ein ähnliche Einstellung ein und stufte die meisten Charaktere als irgendwie verdächtig ein. Das gestaltet die Handlung und die Figurenkonstellation recht interessant.

Alles dreht sich um die Frage nach den wahren Umständen des Todes von Hannahs Mutter. Im Verlauf kommen immer mehr spannende Details ans Licht, die im Zusammenhang mit dem Tod zu stehen scheinen. Geheimnisse werden enthüllt, „Leichen im Keller“ entdeckt. Da Hannah selbst teilweise die Kontrolle verliert, sich mitunter überdreht und irrational verhält, wild im Dunkeln herumstochert und viel spekuliert, entwickelt sich die Handlung auch etwas unstet und nicht hundertprozentig geradlinig. Immer wieder kommt es zu überraschenden Wendungen.
Gerade gegen Ende war es mir etwas zu viel Hin und Her, hier hätte die Handlung durchaus etwas stringenter verlaufen können. Dennoch hat mich der Krimi trotz der herausfordernden, anstrengenden Protagonistin insgesamt recht gut unterhalten. Gerade durch die Ecken und Kanten der Hauptfigur hebt sich der Roman eben auch von anderen Krimis ab, präsentiert sich weniger glatt, konventionell und 08/15. Für mich zwar kein ausgesprochenes Highlight, aber durchaus ein etwas anderes, interessantes und spannendes Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Witzige, turbulente Erstlesegeschichte mit originellen Charakteren

Eine Klasse voller Superhelden und der normalste Lehrer der Welt (Eine Klasse voller Superhelden, Bd. 1)
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Die Klasse von Tian, Laura, Amani und Nagib besteht nur aus vier Kindern. Doch diese vier Kinder sind ganz schön schwer zu bändigen, denn sie alle haben spezielle Superheldenfähigkeiten, die immer wieder ...

Die Klasse von Tian, Laura, Amani und Nagib besteht nur aus vier Kindern. Doch diese vier Kinder sind ganz schön schwer zu bändigen, denn sie alle haben spezielle Superheldenfähigkeiten, die immer wieder für Chaos sorgen. Klar, dass es für die vier Kinder auch einen ganz besonderen Lehrer braucht, Herrn Schnitt. Der ist zwar kein Superheld, hat aber in anderer Hinsicht jede Menge auf dem Kasten. Er hat eine besondere Idee und möchte mit der Klasse eine Theaterstück aufführen. Ob es dabei gelingt, alle Superkräfte in den Griff zu bekommen?

Alles wird im Präsens erzählt. Die klaren Sätze sind dabei kindgemäß und gut verständlich formuliert. Viel wörtliche Rede gestaltet die Geschichte lebendig. Durch den weiten Zeilenabstand und die etwas größeren Schrift ist der Text recht unkompliziert zu lesen. Auf jeder Doppelseite finden sich lustige, motivierende schwarz-weiß-Bilder, die Teile der Handlung darstellen und neugierig machen. Die bewusst kurzen Kapitel überfordern Leseanfänger sicher nicht. Kinder ab sechs, sieben Jahren können das Buch auch problemlos abwechselnd mit Erwachsenen lesen.

Natürlich sind Superheldenkinder ganz besonders originelle Charaktere. Tian kann Gedanken lesen, was für andere durchaus unangenehm werden kann. Nagib kann sich unsichtbar machen, leider passiert das mitunter aber auch unfreiwillig. Laura kann fliegen… und bruchlanden. Und Amani ist unglaublich stark und im Umgang mit anderen oft etwas ungestüm. Eine ziemliche Herausforderung für Herr Schnitt, der super im Rechnen und Schreiben und auch sonst supernett ist. In dieser Klasse wird es definitiv nicht langweilig. Und dann gibt es in der unmittelbaren Nachbarschaft auch noch Nachwuchssuperschurken und ihre Lehrerin, die für zusätzliche Aufregung sorgen.

So ein Schultag mit Superheldenkindern hält zahlreiche Überraschungen und irre komischen Turbulenzen bereit. Die kleinen Superhelden sind nicht in jeder Hinsicht perfekt und müssen noch lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren. Dadurch kommt es zu allerhand witzigen und verrückte Szenen. Beim Lesen kommt man aus dem Lachen kaum heraus, wenn es manchmal eben doch nicht gelingt, seine Gedanken vor Tian zu verbergen oder sichtbar zu bleiben. Dass die kleinen Superhelden durchaus noch Unterstützung und Übung beim Lesen und Schreiben brauchen und ihnen möglicherweise die Leserinnen und Leser da sogar noch überlegen sind, dürfte für viele Kinder sehr tröstlich sein. Superhelden sind eben auch nur Menschen und haben wie alle Kinder Stärken und Schwächen. Erst gemeinsam im Team ergänzen sie sich ideal und werden unschlagbar. Das gilt ja für „gewöhnliche“ Kinder ebenso.
„Eine Klasse voller Superhelden und der normalste Lehrer der Welt“ zeigt auf charmante, lustige, schräge und herrlich originelle Weise, dass jeder ein bisschen Superheld ist und dass sich die schönsten Momente selten genau planen lasen. So macht Lesenlernen Spaß.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Eine ganz schön anstrengende und große Patchworkfamilie, ein Umzug und Schmetterlinge im Bauch

Ich, meine fürchterlich nette Familie und andere Katastrophen
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„Vielleicht sind die Leute auch deshalb so in Patchworkfamilien vernarrt, weil sie da an diese schönen Bettdecken aus bunten Stoffen denken müssen aber für mich und meine Halbbrüder Tobias und Justus bedeutet ...

„Vielleicht sind die Leute auch deshalb so in Patchworkfamilien vernarrt, weil sie da an diese schönen Bettdecken aus bunten Stoffen denken müssen aber für mich und meine Halbbrüder Tobias und Justus bedeutet Patchworkern eher das, was die Übersetzung aus dem Englischen nahelegt: ein Flickwerk aus Resten .“

Dass Marthas Mutter sich schon wieder neu verliebt hat, freut Martha kein bisschen, schließlich hat sie schon drei Stiefväter und eine fürchterlich große und komplizierte Patchworkfamilie. Doch es kommt noch dicker: Mamas neuer Freund Clemens lebt nicht in Berlin, sondern in Frankfurt und Mama möchte mit Martha und deren beiden Halbbrüder Justus und Tobias unbedingt auch dorthin ziehen. Obwohl Martha dazu überhaupt keine Lust hat, muss sie wohl oder übel nachgeben. Und ab geht’s nach Frankfurt! Martha hofft, dass sich die Beziehung zwischen und Mama und Clemens möglichst schnell erledigt. Doch dann trifft sie ihren Kindergartenfreund Boris wieder, der in Frankfurt die gleiche Schule wie sie besucht. Und der ist plötzlich gar nicht mehr so nerdig wie früher, sondern eigentlich sogar richtig nett……

Die Geschichte ist aus Marthas Perspektive in der ersten Person geschrieben. Martha nimmt kein Blatt vor den Mund, erzählt erfrischend direkt, klar, flüssig, mit viel Humor und sehr authentisch wie Vierzehnjährige eben schreiben. Die witzigen, kurzen Kapitelüberschriften verraten nicht zu viel, machen aber neugierig. Jede Kapitelüberschrift ziert eine kleine Vignette der schwarzen Katze Fräulein Li. Das Buch richtet sich an Kinder ab zwölf Jahren.

Martha ist vierzehn, sie hat zwei kleine Halbbrüder, drei Stiefvätern, reichlich Großeltern und wenig Zeit für Chillen und Freunde, weil sie ständig mit der stetig wachsenden Familie beschäftigt ist. Auf die selbstständige Martha ist immer Verlass, sie sorgt z.B. pflichtbewusst dafür, dass ihre Geschwister ihren Freizeitaktiväten nachkommen können. Doch ihre eigenen Interessen muss sie dafür oft zurückstellen. Während ihre Mutter recht sprunghaft und verantwortungslos wirkt, scheint Martha sehr vernünftig. Nun wäre es doch an der Zeit, dass Martha auch mal zum Zuge kommt und nicht immer nur den Interessen anderer folgt. Wider Erwarten trifft sie in Frankfurt auf mehrere Leute, die sie selbst ernst und wichtig nehmen und sich um sie sorgen. Und dann ist da auch noch die mysteriöse Katze Fräulein Li, die hellseherische Fähigkeiten zu haben scheint...

In Marthas fürchterlich netter und wahnsinnig anstrengender Familie ist immer was los. Langweilig wird es da definitiv nicht und nicht immer läuft alles nach Plan. Martha kann einerseits richtig froh sein, dass sie nicht allein ist. Sie begreift aber auch die Notwendigkeit, sich gelegentlich abzugrenzen. Zudem lernt Martha, dass sie durchaus auch eigene Bedürfnisse haben darf und dass es ok ist, manchmal auch „Nein“ oder „Ja“ zu sagen, weil man es eben selber will und nicht, weil andere das für einen entscheiden.
Eine unterhaltsame, originelle, turbulente Geschichte über eine etwas andere, ungewöhnliche Familie, Schmetterlinge im Bauch, alte und neue Beziehungen, Freundschaft, Neuanfänge, Selbstbestimmung und das Erwachsenwerden. Wer verrückte, humorvolle Familiengeschichten mag, sollte Marthas Patchworkfamilie unbedingt kennenlernen.

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Veröffentlicht am 02.04.2024

Herrlich verrücktes, rätselhaftes Detektivabenteuer mit liebenswerten Figuren

Mitternachtsdiebe
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Eigentlich könnte sich Pia zurücklehnen und ihre Ferien genießen, doch dann läuft alles schief. Erst bekommt sie ungefragt und völlig überraschend zwei neue unliebsame Mitbewohnerinnen. Und dann hat Papa ...

Eigentlich könnte sich Pia zurücklehnen und ihre Ferien genießen, doch dann läuft alles schief. Erst bekommt sie ungefragt und völlig überraschend zwei neue unliebsame Mitbewohnerinnen. Und dann hat Papa bei seiner Arbeit im naturhistorischen Museum nur Ärger und Stress, denn er organisiert eine Sonderausstellung, die der Wundersammlerin Nora von Habbelstedt ein Denkmal setzen soll. Als dann auch noch die Piroschka-Figur, die Hauptattraktion der Sammlung, verschwindet, droht Papa sogar seine Arbeit zu verlieren. Und dummerweise ist Pia daran nicht ganz unschuldig. Zum Glück besucht ihr Detektivkollege Pepe Caruso Pia in den Ferien und das „Team für alle Fälle“ kann sich gemeinsam der Suche nach der Figur widmen. Dabei stellt sich heraus, dass die verschwundene Figur nicht das einzige Geheimnis ist.

Marie Hüttner erzählt kindgemäß, flüssig, gut verständlich, lebendig und anschaulich in der ersten Person aus Pias Sicht. Dank der bildhaften Sprache hatte ich sofort eine genaue Vorstellung von allem. Besonders gut gefallen mir Pias Listen und Aufzählungen, wenn sie beispielsweise die verschiedenen Gründe darlegt, warum sie Papas neue Freundin Tanja nicht mag oder welche Möglichkeiten sie in einer bestimmten Situation hat. Die originellen, kurzen Überschriften machen neugierig auf den weiteren Handlungsverlauf, geben aber nicht zu viel preis. Über jedem Kapitel findet sich zudem noch ein zum Abschnitt passendes Schwarz-Weiß-Bild. Das Buch richtet sich an Kinder ab neun, zehn Jahren.

Wie schon der Vorgänger überzeugt auch „Mitternachtsdiebe“ durch seine einzigartigen Figuren. Pia ist aufgeweckt, mutig und nie um eine Idee verlegen. Auch das schlimmste Schlamassel bringt sie nicht zum Aufgeben. Das hat sie bestimmt von Oma Lore, die sich auch nicht unterkriegen lässt und überhaupt eine ganz besondere Oma ist. Die hat diesmal leider nicht ganz so viele Auftritte, macht aber jeden Moment, in dem sie mit von der Partie ist, zu einem besseren. Pepe Caruso mit seinem Faible für gutes Essen, scheint aktuell nicht ganz auf der Höhe, irgendetwas verbirgt er vor Pia. Doch Pia wäre nicht Pia, wenn sie nicht herausfände, was Pepe umtreibt und wie sie ihm helfen kann. Unfreiwillig bekommt das Team für alle Fälle noch Unterstützung und Pia erkennt, dass der erste Eindruck manchmal eben doch trügt.

Werden Pia und Pepe Papa helfen können? Und wird es ihnen gelingen, die weiteren Rätsel um die Ausstellung zu lösen?
Wie es sich für echte Detektive gehört, beschatten und kombinieren Pia und Pepe und unternehmen sogar unheimliche nächtliche Ausflüge. Ihr neuer Fall ist nicht nur geheimnisvoll, sondern auch wirklich spannend. Am Ende wird es wie schon in „Ist Oma noch zu retten“ ziemlich turbulent und überdreht. Dass immer wieder falsche Fährten gelegt werden und Pia und ihre Leserschaft viele Überraschungen erleben und einige Rätsel lösen müssen, macht großen Spaß. Pia erkennt, dass man immer erst zweimal hinschauen sollte, bevor man zu einem Urteil gelangt. Nicht jeder, der am Anfang nervig und unsympathisch wirkt, ist es auch wirklich. Manchmal haben Leute viel mehr auf dem Kasten, als es zunächst scheint. Zudem erfahren Pepe und Pia, was Freundschaft, Zusammenhalt und Familie wirklich bedeuten. Zusammen ist man immer weniger allein und viele Köpfe finden viele Lösungen. Eine originelle, witzige, warmherzige und geheimnisvolle Detektivgeschichte. Herrlich verrückt, absolut liebenswert und fast noch besser als der Vorgänger.

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