„Dein Mädchen Bastelblock“ enthält zahlreiche ganz unterschiedliche Ideen zum Selber- kreativ-Werden. Für die einzelnen Projekte benötigt man meist nicht mehr als Stifte, Schere und Kleber. Im Block finden ...
„Dein Mädchen Bastelblock“ enthält zahlreiche ganz unterschiedliche Ideen zum Selber- kreativ-Werden. Für die einzelnen Projekte benötigt man meist nicht mehr als Stifte, Schere und Kleber. Im Block finden sich z.B. Anleitungen für Origami, Türschilder, Dekorationen, Bilder, ein Memoryspiel, Geschenkideen, Fingerpuppen, Fenster- und Ausmalbilder, Glücksbringer, Lesezeichen, Namensschilder, Gutscheinvorlagen, Karten, Ausmalprojekte und jede Menge andere Bastelvorschläge. Außerdem bietet der Block 20 bunte Motivbastelpapiere und zusätzlich einen Bogen mit vielen ansprechenden Stickern. Der Block ist etwas kleiner als DIN A 4. Er richtet sich an Mädchen zwischen acht und vierzehn Jahren.
Die Auswahl an Projekten in diesem Bastelblock ist sehr groß und vielfältig. Hier ist sicher für jedes Mädchen etwas Passendes dabei. Kinder, die gerne malen und zeichnen, kommen dabei
genauso auf ihre Kosten wie solche, die Spaß am Basteln, Falten oder Dekorieren haben. Großer Vorteil des Blocks: Es braucht kaum zusätzliche Materialien und man kann mit den allermeisten Projekten direkt loslegen. Wer Langeweile hat, wird in diesem Block bestimmt ein wirksames Gegenmittel finden.
Dass man manche Origamipapiere an allen vier Seiten ausschneiden muss, finde ich nicht ganz so ideal, da es gar nicht so einfach ist, alle Seiten ganz exakt abzuschneiden. Vielleicht hätte man alternativ hier mit nur einer oder zwei Schneidekanten oder einer Perforierung arbeiten können. Insgesamt halte ich den Block dennoch für rundum gelungen. Er ist ein wirkliches tolles, motivierendes und abwechslungsreiches Geschenk für alle kreativen Mädchen.
Nach dem Krieg wird der Kurort Bad Oyenhausen zum Hauptquartier der britischen Besatzungsarmee. Anne, deren Familie ein Hotel gehörte, das jetzt vom Militär besetzt ist, verliert fast ihren gesamten Besitz. ...
Nach dem Krieg wird der Kurort Bad Oyenhausen zum Hauptquartier der britischen Besatzungsarmee. Anne, deren Familie ein Hotel gehörte, das jetzt vom Militär besetzt ist, verliert fast ihren gesamten Besitz. Sie lebt mit ihrer Familie nun in einer Barracke außerhalb der Sperrzone. Doch die junge Frau will die Hoffnung nicht aufgeben und träumt davon, eines Tages das Hotel zurückzubekommen. Weil sie sich schwer mit ihrer persönlichen Situation und den allgemeinen, kaum erträglichen Zuständen abfinden kann, gerät sie immer wieder mit dem britischen Colonel Michael Hunter aneinander. Doch ist der wirklich so hart und unnachgiebig, wie Anne glaubt? Annes ehemalige Freundin Rosalie hingegen arrangiert sich mit ihrer Situation und fasst den Plan, beim britischen Militär einen Ehemann zu finden. Wird sich ihr Wunsch erfüllen?
Theresia Graw erzählt abwechselnd aus Annes und Rosalies Perspektive in der dritten Person. Es wird anfangs geschildert, was die beiden unabhängig voneinander erleben. Später werden ihre Geschichten zusammengeführt. Der Schreibstil liest sich angenehm unkompliziert und erleichtert das Hineinfinden in die Handlung.
Anne steht nach dem Krieg mit nichts da, ihr bisheriges Leben als Hotelierstochter ist vorbei, jeden Tag muss sie nun ums Überleben kämpfen. Das fällt ihr natürlich schwer, zumal sie jetzt erst erfährt, welche grausamen Verbrechen das Naziregime zu verantworten hat. Es dauert etwas, bis sie in der Realität ankommt. Mit ihrer Freundin Rosalie hat sich Anne entzweit, seit sie diese als Mitarbeiterin im Hotel entlassen musste. Rosalie stammt aus ärmlichen, einfachen Verhältnissen, für sie ist der Absturz nach dem Kriegsende nicht ganz so groß. Sie kostet es weniger Mühe, sich anzupassen. Dass Anne und Rosalie so unterschiedlich sind und individuell auf die neuen Umstände reagieren, wird nachvollziehbar und realistisch beschrieben. Die britischen Besatzer und Rosalies Freund Helmut, bei dem diese wohnt, gestalten die Personenkonstellation zusätzlich interessant und spannend.
Sehr eindrücklich schildert die Autorin, was die Stunde Null für Deutsche wie Rosalie und Anne wirklich bedeutete. Dabei geht es weniger um konkrete Entscheidungen und Entwicklungen, sondern um die allgemeine gesellschaftliche Situation und Stimmung. Auch das ambivalente und komplizierte Verhältnis zu den britischen Besatzern stellt Theresia Graw anschaulich und nachvollziehbar dar. Der Roman gibt einem Kapitel der Nachkriegsgeschichte ein persönliches Gesicht, lässt seine Leser an zwei individuellen Schicksalen teilhaben. Ich habe „Don’t Kiss Tommy“ sehr gerne gelesen, habe mit den beiden Protagonistinnen gefiebert und gefühlt.
Ein leichter, unterhaltsamer, packend geschriebener Schmöker für alle, die gerne Liebesromane lesen und sich für deutsche Geschichte interessieren.
„Die Schwelle ihrer Wohnung hatte sich in ein hohes Sprungbrett verwandelt; und selbst, wenn sie sich traute, worüber sollte sie reden?“
Nach der Pandemie steckt die Lektorin Marnie in ihrer Einsamkeit ...
„Die Schwelle ihrer Wohnung hatte sich in ein hohes Sprungbrett verwandelt; und selbst, wenn sie sich traute, worüber sollte sie reden?“
Nach der Pandemie steckt die Lektorin Marnie in ihrer Einsamkeit fest. Sie verlässt ihre Londoner Wohnung nur noch, um einzukaufen. Auch Erdkundelehrer Michael hat sich seit seiner Scheidung von der Welt zurückgezogen. Marnies und Michaels gemeinsame Freundin Cleo lädt die beiden zu einer mehrtägigen Wanderung ein. Widerwillig stimmen die beiden zu. Während der Regen immer mehr an den Nerven zerrt und sich nach und nach alle Ausflugsteilnehmer verabschieden, bleiben schließlich nur noch Marnie und Michael übrig. In intensiven Gesprächen kommen sich die beiden näher. Gibt es für die beiden ein Happy End?
Abwechselnd aus Marnies und Michaels Sicht beschreibt Autor David Nicholl, was vor und während der Wanderung geschieht. Der gefällige, leichte Sprachstil liest sich dabei angenehm und flüssig.
Marnie ist intelligent und witzig, doch gibt sie ihren Mitmenschen kaum Gelegenheit, das zu erkennen, weil sie sich nur noch in ihrer Wohnung aufhält. Der Natur und dem englischen Wetter gegenüber ist Marnie recht wenig aufgeschlossen. Sie wünscht sich zunächst, dass die Wanderung schnell vorbei ist. Der schüchterne Michael hingegen möchte nicht nach Hause, wird er dort doch mit zu vielen traurige Erinnerungen und unerfüllten Sehnsüchten konfrontiert. Beide Hauptfiguren mochte ich sehr gerne. Sie sind sorgfältig, authentisch und stimmig ausgearbeitet und ich konnte sie und ihre Situation gut nachvollziehen und verstehen.
Wo können sich Gespräche besser entwickeln als beim Wandern in trauter Zweisamkeit? Wenn man nur der Natur und ihren Gewalten ausgesetzt ist und sonst keinen anderen Reizen unterliegt.
Marnie und Michael führen unterhaltsame, witzige, spannende, kluge und ehrliche Dialoge. Sehr gerne war ich Zeuge, wie sich die beiden behutsam kennenlernen, einander annähern, miteinander lachen, wie sie gemeinsam wieder das Leben spüren. Es passiert sehr wenig in diesem ruhigen Roman und die meiste Zeit regnet es, dennoch sprüht das Buch nur so vor Intensität und Wärme. Einsamkeit muss nicht die Endstation sein, wenn man sich nur herauswagt und das Schicksal selbst in die Hand nimmt. Genauso kann es manchmal wirklich gehen und das macht diesen charmanten Roman so lesenswert und beglückend. Ein rundum schönes Buch.
„Bücher steckten Menschen mit Möglichkeitssinn an. Insbesondere Kinder: Wenn Kinder lasen, wuchsen sie über sich hinaus.“
Am Tag nach einem heftigen Sturm entdecken die Zwillinge Nola und Finn und ihre ...
„Bücher steckten Menschen mit Möglichkeitssinn an. Insbesondere Kinder: Wenn Kinder lasen, wuchsen sie über sich hinaus.“
Am Tag nach einem heftigen Sturm entdecken die Zwillinge Nola und Finn und ihre Freunde Mira und Thommy in der Nähe eines entwurzelten Baumes eine Mauer. Dahinter erhebt sich
eine seltsame Villa. Als sie verbotenerweise das Haus betreten, trauen sie ihren Augen kaum. Hier leben viele kleine Wesen, die sich als Buks, Buchschutzgeister, vorstellen. Und nicht nur das: Die Buks scheinen auf die Kinder gewartet zu haben, denn ihr verrücktes Orakel hat prophezeit, dass die Kinder ihnen helfen werden, ihr größtes Problem zu lösen. Eigentlich haben die Buks nämlich die Aufgabe, Bücher zu bewahren, die in der echten Welt schon längst Vergangenheit sind. Leider verblassen aber in ihrer Bibliothek in letzter Zeit immer mehr der Bücher. Diese scheinen von einer schrecklichen Bücherseuche befallen zu sein und sind davon bedroht, für immer verloren zu gehen. Ob die Kinder die Bücher retten können?
Sehr lebendig, abwechslungsreich, bildhaft und mit viel Humor beschreibt das Autorenduo Nina George und Jens Kramer, was die Buks in ihrer verborgenen Welt und die Kinder „draußen“ erleben. Das Buch liest sich angenehm unkompliziert und flüssig. Absolut gelungen finde ich die hinreißende äußere Gestaltung des Buchs. Es wirkt sehr hochwertig, verfügt über ein Lesebändchen. Das Cover zeigt die versteckten Buks in ihrer dunklen Bibliothek, ihre leuchtenden Augen sind dabei echte Hingucker. Ein sehr ansprechendes Cover, das die Neugier weckt. Einzigartig auch das Vorsatzpapier, eine Galerie mit bunten, gerahmten Bildern der wichtigsten Buks. Die Figuren sehen niedlich und charakteristisch aus, man kann erahnen, welche Eigenschaften und Aufgaben sie haben. Jedes Kapitel beginnt mit einer hübsch gestalten Initiale, auf einigen Seiten finden sich wiederholende kleine Illustrationen von Büchern und winzigen, liebevoll und detailliert gezeichneten Buks. Das Buch richtet sich an Kinder und Erwachsenen ab zehn Jahren.
Mit den vier unterschiedlichen Kinder können sich die Leserinnen und Leser ganz sicher prima identifizieren. Hier wird garantiert jeder seinen Lieblingscharakter finden. Nola ist sportlich und mutig, Finn sehr direkt und spontan, Mira eher vorsichtig und sensibel und Thommy ist der loyalste treuste Freund, den man haben kann. Wie die Vier in einer Welt zusammenhalten, die echte Freundschaft schwer macht, ist beeindruckend. Und dann gibt es noch die drolligen Buks, die alle sehr eigene Persönlichkeiten und individuelle Aufgaben haben: Reimling hat beispielsweise einen Faible für Verse, Alice mag es märchenhaft, Rebella sucht das Abenteuer. Queen Buk ist die Königin aller Buks, doch scheint sie aktuell nicht ganz auf der Höhe. Eine wunderbare, vielfältige Personentruppe, die großen Spaß macht.
Was für ein faszinierendes Setting! Einerseits die phantastische, gemütliche, magische Welt der Buks im Verborgenen, andererseits eine hochtechnisierte, überwachte und für mich als Bücherfan ziemlich deprimierende Welt der Menschen da draußen.
Wir sind auf dem besten Weg, das „Draußen“ aus dem Roman Wirklichkeit werden zu lassen: Bücher verlieren an Bedeutung, Primärerfahrungen werden durch sekundäre, digitale ersetzt und heimliche Überwachung und permanente Kontrollen werden immer selbstverständlicher…
Was diese Entwicklungen eigentlich bedeuten, wird in „Die magische Bibliothek der Buks“ sehr deutlich gemacht. Freilich ist das Buch in erster Linie ein„Fantasy-Abenteuer“, aber gleichzeitig verstehe ich die im Roman sehr drastisch und erschreckend dargestellte Menschenwelt draußen auch als Warnung. Denn dass die Autoren eine solche Welt entwerfen, kommt sicher nicht von ungefähr. Umso wichtiger ist für mich die Botschaft des Buchs. Echte Gemeinschaft, echte Freundschaft, echte Abenteuer machen den Unterschied, das Leben lebenswerter und lebendiger. Und Bücher können die Welt verändern, was hier immer wieder in schönen Worten ausgedrückt wird. Dafür müssen Menschen aber weiterhin lesen und sich inspirieren lassen. All das wird in eine magische, zauberhafte, phantastische und sehr spannende Geschichte mit tollen Figuren verpackt, die mich großartig unterhalten hat. Die Anspielungen auf bekannte Bücher haben mir sehr gut gefallen und machen Lust, das ein oder andere angesprochene Buch selbst zu lesen.
Ob die Bücher der Buks letztlich gerettet werden können?
Das offene Ende mit ziemlich fiesem Cliffhanger ist ein kleiner Wermutstropfen, aber nur, weil ich am liebsten sofort weitergelesen hätte und unbedingt noch mehr von dieser Geschichte haben wollte. Für mich ein rundum gelungener, phantastischer Kinderbuchschatz für alle großen und kleinen Bücherfreunde.
„Es war das Geld, das sie so furchtbar machte. Es hatte sie verwöhnt und verweichlicht und verdorben, und sie hatte keine Ahnung, was sie dagegen tun sollte.“
Die Schwestern Darley und Georgiana Stockton ...
„Es war das Geld, das sie so furchtbar machte. Es hatte sie verwöhnt und verweichlicht und verdorben, und sie hatte keine Ahnung, was sie dagegen tun sollte.“
Die Schwestern Darley und Georgiana Stockton wohnen im New Yorker Nobelviertel Brooklyn Heights und stammen aus einer sehr reichen Familie. Ihre Schwägerin Sasha hingegen wurde nicht wie sie mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und muss sich daher an die Gepflogenheiten in ihrer Schwiegerfamilie erst noch gewöhnen. Keine leichte Aufgabe, sich in der Familie Stockton zu behaupten und akzeptiert zu werden, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Ob es ihr gelingt?
Dank des leichten, angenehmen Schreibstils war es kein Problem, in die Geschichte hineinzufinden. Der Roman ist aus drei verschiedenen Perspektiven geschrieben. Es wird geschildert, was Georgiana, Darley und Sasha aktuell erleben, was sie denken und fühlen. Aus der jeweiligen Sicht der erzählenden Figur entwickelt sich die Handlung mit abwechselndem Fokus weiter.
Darley kümmert sich hauptsächlich um ihre beiden Kinder. Für sie ein Fulltimejob, müssen doch permanent, diverse Freizeitaktivitäten organisiert und koordiniert werden. Muttersein ist für Darley eine Flucht aus der stressigen, nervenaufreibendem Arbeitswelt. Doch dann sinkt der Stern ihres beruflich überaus erfolgreichen Ehemanns Malcolms…
Darleys Schwester Georgiana arbeitet in einer gemeinnützigen Firma. Sie scheint noch recht unbedarft, nicht geerdet und in vielerlei Hinsicht auf der Suche. Ihren Traummann hat sie beispielsweise bisher noch nicht gefunden. Zumindest hat der sie noch nicht richtig wahrgenommen…
Schwägerin Sasha ist mit Darleys und Georgianas Bruder verheiratet, die beiden leben im altehrwürdigem Familiendomizil der Stocktons wie in einem Museum. Sasha wuchs unter völlig anderen Umständen auf als die Stocktons. Von ihren Schwägerinnen wird sie „Goldgräberin“ genannt, was ihr verständlicherweise schwer zu schaffen macht.
Die Figuren werden auf authentische, nachvollziehbare Weise dargestellt. Sie entwickeln sich individuell weiter.
Jenny Jackson kann zweifelsohne schreiben. Sie schafft mit ihrem Roman „Pineapple Street“ auf wundersame Weise Bemerkenswertes, ohne dass ich erklären kann, wie genau. Ihre Charaktere sind überwiegend eigentlich recht unangenehm und unsympathisch: Darley, Georgiana und ihre Eltern beispielsweise verhalten sich oft wie arrogante Snobs und dennoch entwickelt man Sympathien und Mitgefühl für sie, gewinnt sie sogar lieb.
Außerdem hat die Geschichte objektiv recht wenig Handlung. Und doch geht von ihr ein besonderer Sog aus, eine ganz eigene Art von Spannung, die mich fesselte. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen.
Die Autorin beobachtet genau, porträtiert mit scharfsinnigen, analytischem und weisem Blick eine besondere Familie. Dabei überzeugt sie immer wieder mit ihrem Humor, stellt Szenen urkomisch auf herrlich skurrile Weise dar. Man kommt ihren oberflächlichen, fehlbaren Figuren nahe, schaut tief in sie hinein, erkennt ihre Dilemmata. Vieles kreist dabei um die Fragen, ob und wie Geld glücklich machen kann und was Liebe und Familie letztendlich wirklich definiert und ausmacht. Parallelen zu Jane Austen sind daher nicht weit hergeholt. Zumal „Pineapple Street“ ohne Frage auch ein Gesellschaftsroman ist, schließlich stehen die Figuren wie auch bei Jane Austen für Vertreter ihrer speziellen gesellschaftlichen Schicht und Generation.
Mich hat der kluge, kurzweilige, witzige Roman wirklich großartig unterhalten. Ein echtes Lesevergnügen. Wie ein Lieblingsgericht hat er wohl eine besondere Geheimzutat, die ihn ausmacht, die ich aber nicht konkret benennen kann. Vielleicht einfach Erzählkunst?