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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.06.2024

Du bist nicht allein

Mein Mörder und ich
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Der erfolgreiche Autor Michael Volk hat sich auf eine abgeschiedene Berghütte zurück gezogen, um an seinem neuen Buch zu schreiben. Doch der Aufenthalt läuft anders als von ihm erwartet und das liegt nicht ...

Der erfolgreiche Autor Michael Volk hat sich auf eine abgeschiedene Berghütte zurück gezogen, um an seinem neuen Buch zu schreiben. Doch der Aufenthalt läuft anders als von ihm erwartet und das liegt nicht nur an dem Schneesturm, der vor der Hütte wütet.
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Klingt spannend? Ist es auch. Klar nach der Prämisse: In der Kürze liegt die Würze, wird man als Leser direkt ab Seite 1 gefesselt. Allein das Setting ist für mich gruselig - Hütte in den verschneiten Alpen (hat so ein bisschen was von Overlook Hotel ^^) und wäre nichts für mich, aber für den Autor passt es. Die Inspiration lässt nicht lang auf sich warten und er beginnt zu schreiben - der Leser wird dabei mitgenommen, quasi das Buch im Buch. Im Wechsel erlebt man so, das entstehende Buch und den Autor bei seinem Werk. Als man sich sicher wiegt, kommt richtig Spannung auf und man fiebert mit, geht hinaus in den Schnee und fragt sich, was passiert ist.
Spannung gibt es bis zum Schluss, der Plottwist ist vielleicht erahnbar, aber nicht offensichtlich und macht das ganze erst rund.
Interessant ist auch, dass der Roman fast ausschließlich mit einer Person lebt. Es gibt Nebencharaktere, aber die treten nur kurz auf und trotzdem fesselt das Buch von Anfang bis zum Ende.
Es bekommt von mir 5 von 5 ⭐ und ein klare Leseempfehlung. Hätte ich gekonnt, hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen.

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Veröffentlicht am 14.06.2024

Mittsommerfest mit Folgen

Mittsommerlügen
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Nach einer Mittsommerfeier verschwindet eine Junge Frau spurlos und ihre kleine Tochter (3) bleibt zurück.

Soviel zur Zusammenfassung der Ereignisse. Klingt erst mal spannend, ist es aber am Anfang gar ...

Nach einer Mittsommerfeier verschwindet eine Junge Frau spurlos und ihre kleine Tochter (3) bleibt zurück.

Soviel zur Zusammenfassung der Ereignisse. Klingt erst mal spannend, ist es aber am Anfang gar nicht. Es gibt ein riesiges Besäufnis, was für mich schon ein absolutes NoGo ist, wenn Kinder dabei sind. Aber okay, es ist Schweden in den 80ern und dann auch noch auf dem Land.

Dann ist der nächste Morgen und Maria verschwunden. Alle, auch die Polizei gehen nicht von einem Verbrechen aus und lassen die Ermittlungen schnell wieder liegen. Hier zieht es sich sehr in die Länge mit Beschreibungen usw. Erst im letzten Drittel - 15 Jahre später, wird es endlich spannend, so dass das Ende überzeugen konnte.

Nicht überzeugen konnten mich die Figuren. Sie alle haben ihre Geheimnisse und sind hintenrum blöd. Ich hatte selten ein Buch, bei dem ich gar keine Sympathien aufbauen konnte. Das ist hier der Fall, ich bim mit keinem warm geworden und konnte viele Handlungen gar nicht nachvollziehen. Auch die Polizei spielt mit Ermittlungen keine wirklich große Rolle und gäbe es den Zufall nicht, würden wir heute noch im Wald stehen.

Im Nachhinein wars ein gutes Buch mit Startschwierigkeiten. Cover und Klappentext sind super, das innere naja, eben nicht rund und recht träge am Anfang (so ein bisschen wie "The Viilage"). Noch mal werde ich es ziemlich sicher nicht lesen.

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Veröffentlicht am 11.06.2024

Man muss sich auch mal streiten können

Idefix und die Unbeugsamen - Zoff auf dem Forum
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Idefix und seine "Unbeugsamen" starten in ein neues Abenteuer gegen die römische Übermacht in Lutetia. Doch dieses Mal läuft nicht alles so harmonisch ab, wie man es bisher gewohnt war. Zwischen den Unbeugsamen ...

Idefix und seine "Unbeugsamen" starten in ein neues Abenteuer gegen die römische Übermacht in Lutetia. Doch dieses Mal läuft nicht alles so harmonisch ab, wie man es bisher gewohnt war. Zwischen den Unbeugsamen kommt es zum Streit über das Vorgehen bei ihren Abenteuern. Was schön für die Kinder ist: sie sehen, dass sich auch gute Freunde mal streiten dürfen. Wichtig ist das Ende und das ist auch wieder herrlich kind- aber nicht römergerecht ^^

Mit hat vor allem das Streitgespräch gefallen, dass mich an Asterix und Obelix erinnert hat. Die Helden werden auch in diesem Band vorgestellt, falls man sie noch nicht kennt, was ich super finde, denn nicht jeder kennt die Reihe/Serie. Dann ist man direkt im Abenteuer. Der Text ist Erstlesergerecht und in einer schönen Größe. Untermalt wird alles durch Bilder aus der Serie passend zu Text.

Auch dieses Abenteuer hat uns gut unterhalten, auch wenn dieses Mal nicht alle Figuren dabei waren, aber es gab Abwechselung und viel Action.

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Veröffentlicht am 11.06.2024

Wirst du überleben?

Karat – Akademie der Tausend Tode
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Schulen in der Literatur gibt es viele. Aber "Karat" von Susanne Daglinger sticht doch etwas hervor - denn die Schüler wissen nicht, ob sie das Jahr an der Schule überleben.
Genauso geht es Ayumi. Zusammen ...

Schulen in der Literatur gibt es viele. Aber "Karat" von Susanne Daglinger sticht doch etwas hervor - denn die Schüler wissen nicht, ob sie das Jahr an der Schule überleben.
Genauso geht es Ayumi. Zusammen mit ihrer Cousine Miyu startet sie ins Schuljahr - diesen Start überstehen bereits die ersten nicht. Überraschend geht es weiter.
Das Buch liest sich richtig gut und sehr flüssig und schlüssig - bis zu einem Punkt. Dann war ich verwirrt - genau wie die Hauptfigur. Plötzlich ist alles anders und man kommt schon ein wenig durcheinander und zweifelt an sich selbst. Diese Sprünge werden mehr, aber man kommt dahinter und begleitet Ayumi ihren Plan in die Wirklichkeit umzusetzen.
Spannend bis zum Schluss muss ich sagen und mit einem interessanten Twist, der vieles aus einem anderen Licht beleuchtet.
Die "Schule" muss erstaunlich sein, wobei die Lehrer mit extrem unsympathisch sind, auch einen Großteil der Schüler mag ich nicht, aber davon lebt das Buch.
Was mir am meisten gefällt - es ist in sich geschlossen und nicht darauf ausgelegt eine Reihe zu werden. Sehr sympathisch.
Es hat mich mitgerissen und gefesselt und mit einem Paukenschlag wieder in die reale Welt entlassen.
5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 06.06.2024

Vereint lustig und lecker

Hetero-Haxe
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Habt ihr das Kochbuch "Tuntentoast" von @uwekrauserautor schon gelesen? Nein? Dann habt ihr was verpasst. Und da es eben kein normales Kochbuch ist, gibt es jetzt eine Fortsetzung.
In "Heterohaxe" nimmt ...

Habt ihr das Kochbuch "Tuntentoast" von @uwekrauserautor schon gelesen? Nein? Dann habt ihr was verpasst. Und da es eben kein normales Kochbuch ist, gibt es jetzt eine Fortsetzung.
In "Heterohaxe" nimmt uns der Autor wieder mit in sein Leben. Haben wir im Vorgängerband das wilde Leben an Spaniens Küste kennengelernt, entführt er uns jetzt in ein beschauliches Leben im bayrischen Bodenmais, wo er mit seinem Mann die Montara Suites führt. Neben sehr ansprechenden, lustigen und teilweise auch skurrilen Begebenheiten rund um ihr Hotel, dessen Gäste und Bodenmais, findet man als Leser zu jedem Kapitel ein passendes Rezept - es ist ja schließlich ein Kochbuch. Die Idee jeweils eine kleine Anekdote aus dem Leben mit einem Rezept zu verbinden, finde ich grandios. So hat man direkt einen Bezug zu dem Gericht und hat vorher mindestens einmal herzlich gelacht. Denn der Autor schreibt frei von der Leber weg und nimmt kein Blatt vor den Mund - sei es im Bezug auf seine Gäste, die "Einheimischen" oder die Kirche. Fast so als wäre man dabei gewesen. Da bleibt kein Auge trocken.
Es liest sich so wunderbar - die Seiten fliegen nur dahin und die privaten Bilder passen einfach toll dazu. Auch die Bilder der Gerichte sehen klasse aus und machen Appetit.
Wer also wirklich mal ein Kochbuch lesen möchte, dem kann ich die beiden hier nur ans Herz legen. Leicht, lustig und lecker.
5 von 5 Sternen gibt es von mir!

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