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Kuckerneese

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.10.2025

Auch für Kitas und Grundschulen perfekt!

QUID+ Aber warum?
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„Aber warum?“ ist ein wunderbares Kinderbuch, das mich sofort begeistert hat – und zwar nicht nur wegen der liebevollen Illustrationen, sondern vor allem wegen der Haltung, die es vermittelt: Neugier ist ...

„Aber warum?“ ist ein wunderbares Kinderbuch, das mich sofort begeistert hat – und zwar nicht nur wegen der liebevollen Illustrationen, sondern vor allem wegen der Haltung, die es vermittelt: Neugier ist keine Störung, sondern etwas Wertvolles. Deshalb habe ich dieses Buch als Geschenk für den Sohn meiner Freundin gekauft. Das Buch kam super!

Es greift auf ganz natürliche Weise viele typische Kinderfragen auf – mal lustig, mal ernst, mal einfach scheinbar „zu viel“. Doch anstatt sie abzuwerten oder zu übergehen, zeigt es, wie wichtig es ist, diese Fragen ernst zu nehmen und gemeinsam nach Antworten zu suchen. Das finde ich besonders schön, denn im Alltag fehlen dafür oft Zeit oder Geduld – dieses Buch erinnert einen sanft daran, wie viel im gemeinsamen Fragen steckt.

Die Illustrationen unterstützen die Botschaft sehr gut: warm, einfühlsam und mit viel Liebe zum Detail. Es ist ein Buch, das man gerne gemeinsam liest – und das sowohl Kinder als auch Erwachsene zum Schmunzeln, Nachdenken und Weiterfragen bringt.

Für mich ist „Aber warum?“ eine klare Empfehlung – nicht nur für Familien, sondern auch für Kitas, Grundschulen oder alle, die Kindern zuhören wollen. Denn wer fragt, wächst. Und dieses Buch feiert genau das.

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Veröffentlicht am 13.10.2025

Ein etwas anderer Krimi!

Über die Toten nur Gutes
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Eines vorweg: Dieses Buch ist etwas ganz anderes als man erwartet. Der Autor Andreas Izquierdo beweist mit seinen Krimi „Der Trauerredner“ das ein Krimi auch amüsant sein kann und entführt uns in eine ...

Eines vorweg: Dieses Buch ist etwas ganz anderes als man erwartet. Der Autor Andreas Izquierdo beweist mit seinen Krimi „Der Trauerredner“ das ein Krimi auch amüsant sein kann und entführt uns in eine Geschichte, die auf den ersten Blick absurd wirkt, aber sich schnell als packend und unterhaltsam entpuppt.

Der Protagonist, Mads Madsen, ist kein gewöhnlicher Ermittler, sondern ein Trauerredner, der durch den Tod seines Jugendfreundes in eine gefährliche Verschwörung hineingezogen wird. Was als skurrile Beerdigung mit dem eigenen Vater beginnt – der seine Kinder für seine eigene Trauerrede üben lässt – entwickelt sich schnell zu einem spannenden und nervenaufreibenden Abenteuer.

Izquierdo gelingt es meisterhaft, Humor und Spannung zu verbinden. Während man zu Beginn noch schmunzelt über die absurden Szenen rund um die Beerdigung, steigert sich die Geschichte mit jeder Seite und lässt einen nicht mehr los. Die Mischung aus witzigen Momenten und packender Krimihandlung ist besonders gelungen. Der Humor kommt nie zu kurz, ohne die ernsten Momente der Geschichte zu überlagern. Es ist ein Krimi, der mit viel Charme und tiefgründigen Charakteren überzeugt, aber auch zum Schmunzeln anregt.

Der Autor versteht es, nicht nur eine spannende Geschichte zu erzählen, sondern auch ein echtes Gefühl der Bedrohung aufzubauen. Die Gefahr, in der Mads Madsen schwebt, wird zunehmend greifbar und auch seine Mitmenschen sind nicht vor den dunklen Schatten der Ereignisse sicher. So wird der Krimi zu einem emotionalen Erlebnis, das den Leser an den Seiten kleben lässt.

Für Krimifans, die nicht nur auf blutige Spannung, sondern auch auf Humor und Herz setzen, ist „Der Trauerredner“ definitiv eine empfehlenswerte Lektüre. Und wer dachte, dass Krimis immer ernst und düster sein müssen, sollte sich von diesem Buch eines Besseren belehren lassen. Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und freue mich schon jetzt auf den zweiten Band.
Eine klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Eines der besten Bücher des Jahres 2025

Lügennebel
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Das Buch „Lügennebel“ von Viveca Sten gehört für mich zu den besten Büchern, die ich im Jahr 2025 gelesen habe. Es ist bereits der vierte Band der Åre-Mord-Reihe – und es ist von der ersten bis zur letzten ...

Das Buch „Lügennebel“ von Viveca Sten gehört für mich zu den besten Büchern, die ich im Jahr 2025 gelesen habe. Es ist bereits der vierte Band der Åre-Mord-Reihe – und es ist von der ersten bis zur letzten Seite perfekt. Die Autorin versteht es meisterhaft, Spannung und Atmosphäre miteinander zu verbinden und den Leser in die winterliche und traumhafte Kulisse des schwedischen Åre zu entführen.

Das Buch beginnt mit dem rätselhaften Tod einer jungen Frau: Fanny, eine Studentin, wird nackt und leblos aufgefunden. Eine Gruppe von sechs Studenten, die gemeinsam feiern, Ski fahren und ein gefährliches Spiel spielen, gerät schnell in den Fokus der Ermittlungen. Kommissarin Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel stehen vor einem Netz aus Lügen, Geheimnissen und gegenseitigem Misstrauen. Stück für Stück kommen verborgene Wahrheiten ans Licht – und bald wird klar, dass fast jeder von ihnen etwas zu verbergen hat. Viveca Sten gelingt es hervorragend, die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Neben dem Kriminalfall überzeugt auch die sympathische Hauptfigur Hanna Ahlander. Ihr Privatleben bleibt kompliziert und emotional aufgeladen, was sie menschlich und greifbar macht.

Insgesamt ist „Lügennebel“ ein atmosphärischer, klug konstruierter Kriminalroman, der mit psychologischer Tiefe, glaubwürdigen Figuren und viel nordischem Flair überzeugt. Viveca Sten beweist einmal mehr, dass sie zu den Besten des skandinavischen Krimis gehört.

Ich hoffe, dass die Reihe schnell fortgesetzt wird.

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Enttäuscht!

Mit kalter Hand
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Eines vorweg: Ich bin einer der größten Fans von Michael Tsokos und besitze komplett alle Bücher von ihm und seinen Mitautoren. Bisher habe ich jedem Buch entgegengefiebert. Aber dieses Buch ist ein totaler ...

Eines vorweg: Ich bin einer der größten Fans von Michael Tsokos und besitze komplett alle Bücher von ihm und seinen Mitautoren. Bisher habe ich jedem Buch entgegengefiebert. Aber dieses Buch ist ein totaler Reinfall und ich erkenne nicht so richtig die Handschrift vom Autor. Im Gegenteil: Dieses Buch liest sich wie ein forensisches Lehrbuch. Es fehlt an wörtlicher Sprache, an natürlichen und spannenden Absätzen, einfach an allem, was ein gutes Buch ausmacht. Es kam mit stellenweise so vor, als wenn eine KI gefüttert wurde und dieses Buch ausgespuckt wurde.

Auf den ersten Blick klang die Geschichte spannend: ein Pferderipper, eine zerstückelte Leiche – das übliche Buchcover ließ mich auf den gewohnten Nervenkitzel, versetzt mit Spannung und vielleicht sogar ein Miträtseln hoffen. Doch schon nach kurzer Zeit merkte ich, dass die Handlung sehr sachlich und nüchtern bleibt. Natürlich ist es interessant, mehr über den Alltag der Rechtsmedizin zu erfahren, und das Buch vermittelt hier auch wieder einige aufschlussreiche Details. Trotzdem finde ich, dass ein Werk, das als Thriller verkauft wird und den Namen Tsokos trägt, früher mehr zu bieten hatte als eine medizinische Dokumentation.

Schade, aber das nächste Buch werde ich auf keinen Fall blind kaufen. Ich werde mir die Zeit im Buchladen nehmen, um kurz reinzulesen und durchzublättern. Lieber nicht jedes Jahr ein Buch schreiben, nur das die Kasse klingelt, sondern lieber alle zwei Jahre ein richtig gutes Buch rausbringen.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Großartiges Thriller-Debüt!

Love, Mom
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Der Thriller „Love, Mom“ der Autorin Ilianer Xander hat mich von der ersten Seite an "mitgenommen" und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Ich habe selten ein Buch so schnell durchgelesen, weil ...

Der Thriller „Love, Mom“ der Autorin Ilianer Xander hat mich von der ersten Seite an "mitgenommen" und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Ich habe selten ein Buch so schnell durchgelesen, weil ich einfach wissen musste, wie die Story ausgeht.

Die Hauptfigur McKenzie hat mich nachhaltig berührt. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern eine junge Frau, die mit ihrer komplizierten Beziehung zu ihrer Mutter und den plötzlichen Enthüllungen klarkommen muss. Gerade diese Verletzlichkeit macht sie so nahbar – ich konnte mich oft in ihre Gedanken und Ängste hineinversetzen und habe oft überlegt, wie ich den Umstand gemeistert hätte.

Die geheimnisvollen Briefe und Tagebucheinträge haben mir richtig Gänsehaut bereitet. Ich habe beim Lesen ständig überlegt, was wohl dahintersteckt, und trotzdem hat mich die Geschichte mit ihren Wendungen immer wieder überrascht. Dazu kommt die enge Freundschaft mit EJ, die für mich ein schöner Gegenpol zu all der Spannung war.

Am meisten beeindruckt hat mich, dass die Autorin die Spannung bis ganz zum Schluss aufrechterhält und den Leser bis zur letzten Seite mitnimmt, ohne dass es je langweilig wird. Ich habe regelrecht mitgefiebert, wem McKenzie vertrauen kann – und wer ein Verräter ist.

Für mich ist „Love, Mom“ nicht nur ein Thriller, sondern auch eine emotionale Reise über Familie, Vertrauen und Geheimnisse. Ein Buch, das mich noch lange beschäftigen wird. Das Buchcover sprang mich im Buchladen förmlich an! Die Autorin kommt jedenfalls auf meine persönlich Best-Liste und ich freue mich schon jetzt auf Nachschub.
Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

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