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Langeweile

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Veröffentlicht am 05.07.2021

Beeindruckende Zeitgeschichte

Bündnis der Hoffnung
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Inhalt übernommen:

Was bringt einen jungen Deutschen dazu ins Feindesland zu reisen, zu einem Volk, das ihn hasst?«

Ein kleines Dorf in Süddeutschland 1951. Der Krieg ist vorbei, aber in den Herzen der ...

Inhalt übernommen:

Was bringt einen jungen Deutschen dazu ins Feindesland zu reisen, zu einem Volk, das ihn hasst?«

Ein kleines Dorf in Süddeutschland 1951. Der Krieg ist vorbei, aber in den Herzen der Menschen ist der Frieden noch lange nicht angekommen. Während eine Gruppe treuer Nazi-Anhänger nach wie vor an der alten Gesinnung festhält und im Hinterzimmer der Dorfkneipe Pläne schmiedet, wartet die schöne Helene auf die Kriegsheimkehr ihres Mannes.

Helenes Tochter Klara sorgt für den Unterhalt der Familie, der Schwiegersohn hat sich in den Alkohol geflüchtet. Für ihre jüngere Schwester Gertrude gibt es nur einen, der sie retten kann: Gilbert, den französischen Zwangsarbeiter, der sie während des Krieges aus Liebe zu Klara beschützte. Kurz entschlossen macht Gertrude sich auf nach Paris. Sie wird ihn finden. Und dann kann vielleicht noch alles gut werden.

Meine Meinung:

Obwohl ich den ersten Band nicht kenne, fand ich mich mühelos in der Geschichte zurecht.Helene,Klara und Gertrude sind mir sehr sympathisch.Sie halten zusammen gegen die Anfeindungen aus der Bevölkerung und sind dabei auf sich alleine gestellt.In dieser Situation fast die 16-jährige Gertrude einen mutigen Plan. Sie will nach Frankreich fahren, um Gilbert, den ehemaligen Zwangsarbeiter und Klaras große Liebe, um Hilfe zu bitten.Ohne Ausweispapiere und mit wenig Geld macht sie sich heimlich auf den Weg.Eine sehr abenteuerliche und gewagte Reise, bei der ihr immer wieder der Hass der Franzosen auf die ungeliebten Deutschen entgegenschlägt, sie aber auch auf Menschen trifft, die ihr helfen.Ihrer Familie teilt sie per Postkarte mit, wo sie sich befindet und dass es ihr gut geht. Die Geschichte wechselt dann zwischen Gertrudes Leben und dem Alltag ihrer Familie hin und her.Während Klara sich um ihre Mutter sorgt, die schwer erkrankt ist, wird Gertrude regelmäßig von den Dämonen der Vergangenheit in ihren Träumen heimgesucht.Auch als sie selber gefunden hat, läuft es nicht so rund, wie sie es sich erhofft hat. Sie tritt die Rückreise an und dann nimmt die Geschichte noch mal eine unerhoffte Wendung.

Die Autorin hat ein Stück Zeitgeschichte sehr emotional und ziemlich ungeschönt dargestellt und mich dabei tief berührt.Ich spreche eine Leseempfehlung aus und vergebe fünf Sterne.

Veröffentlicht am 02.07.2021

Verschwörungen in Glückstadt

Feuer in der Hafenstadt
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Inhalt übernommen:

Glückstadt, 1894. Kapitän Hauke Sötje hat alles verloren: sein Schiff, seine Mannschaft, seinen Ruf. Ein ehrenvoller Freitod scheint ihm der einzige Ausweg aus einer gescheiterten Existenz ...

Inhalt übernommen:

Glückstadt, 1894. Kapitän Hauke Sötje hat alles verloren: sein Schiff, seine Mannschaft, seinen Ruf. Ein ehrenvoller Freitod scheint ihm der einzige Ausweg aus einer gescheiterten Existenz – aber nicht ohne zuvor die Verantwortlichen seiner persönlichen Katastrophe zur Rechenschaft zu ziehen. Doch dann wird er in einen brisanten Mordfall verwickelt, der die Existenz der neu gegründeten Heringsfischerei AG bedroht, und gerät schließlich selbst unter Verdacht. Mit Hilfe der jungen Fabrikantentochter Sophie versucht Hauke die Fäden zu entwirren und kommt einer Verschwörung ungeahnten Ausmaßes auf die Spur.

Meine Meinung:

Im vorliegenden historischen Kriminalroman hat die Autorin auf geschickte Weise, eine fiktive Geschichte mit historischen Begebenheiten vermischt. Hauke und Sophie, die Protagonisten der Geschichte, waren mir auf Anhieb sehr sympathisch.
Er ist eine Person mit einem ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und trägt schwer daran, dass er angeblich für den Tod seiner gesamten Besatzung verantwortlich sein soll. Er bekämpft tapfer seine Klaustrophobie, was ihm in einer ganz entscheidenden Situation auch äußerst gut gelingt.

Sophie ist eine Frau, die für die damalige Zeit sehr rebellische und fortschrittliche Gepflogenheiten an den Tag legt und unbeirrt der gesellschaftlichen Zwänge,ihren Weg geht.

Die anderen, nach und nach in die Geschichte eingeführten Personen, sind mehr oder weniger verdächtig und es ist beim Lesen ein ständiges Ratespiel,wem man trauen kann, so soll ein Krimi sein.

Jedem Kapitel wurde ein Auszug aus der Glückstädter Fortuna von 1894 vorangestellt. Die einzelnen Abschnitte hatten meistens einen Bezug zum jeweiligen Kapitel, das hat mir sehr gut gefallen.am Schluss wurde fast alles aufgeklärt, einiges wird dann wohl in den folgenden Bänden ausführlicher behandelt werden.

Obwohl es in der Mitte ein wenig langatmig war, was zu Lasten der Spannung ging,hat mich das Buch gut unterhalten.

Veröffentlicht am 01.07.2021

Ein außergewöhnlicher Deal

Total planlos verliebt
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Hallie ist zufrieden mit Ihrem Leben, sie ist erfolgreich im Beruf, hat die ein oder andere Liebesbeziehung und eine Familie, auf die sie sich verlassen kann. Und da beginnen die Probleme, weil ihre Familie, ...

Hallie ist zufrieden mit Ihrem Leben, sie ist erfolgreich im Beruf, hat die ein oder andere Liebesbeziehung und eine Familie, auf die sie sich verlassen kann. Und da beginnen die Probleme, weil ihre Familie, allen voran ihre Mutter, sich in den Kopf gesetzt haben, Hallie zu verkuppeln. Sie wird nicht müde, immer wieder die - in ihren Augen - geeigneten Heiratskandidaten anzu schleppen. Um diese Bemühungen ein für alle Mal zu unterbinden, beschließt sie, der Familie bei der nächsten großen Feier (60. Geburtstag von Tante Lucy) einen Fake - Freund zu präsentieren,doch dieser muß erstmal gefunden werden. Als der smarte Scheidungsanwalt Ryan Maxwell in ihrer Galerie auftaucht, scheint das Problem gelöst. Die Beiden vereinbaren einen Deal, ein eigentlich unverkäufliches Bild gegen ein Wochenende bei Hallies Familie. Danach sollen sich die Wege wieder trennen, denn eines ist sicher, heiraten kommt für beide nicht in Frage.Doch das Leben hat andere Pläne und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Wie in allen anderen Büchern von Martina Gercke gilt auch hier das Motto - aufschlagen und sich wohlfühlen -es gibt kaum eine Chance ,das Buch für längere Zeit aus der Hand zu legen.

Alle Personen, nicht nur die Protagonisten, sind liebevoll gezeichnet und wachsen einem im Lauf der Geschichte immer mehr ans Herz. Man durchlebt eine Achterbahn der Gefühle zwischen Romantik, Erotik,Humor,Dramatik und ganz viel skurrilen Situationen. Ich habe mich mehrere Stunden äußerst gut unterhalten, viel gelacht und bin traurig, dass das Buch zu Ende ist. Es bleibt aber die Vorfreude auf ein neues Werk.

Veröffentlicht am 30.06.2021

Dramatische Familiengeschichte

Du böser, böser Junge
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Inhalt übernommen:

Till und Ida Faber machen mit ihren zwölfjährigen Zwillingen einen Roadtrip durch Kalifornien. Ida ist eine investigative Journalistin, Till Anwalt und Hobbymusiker. Die Zwillinge sind ...

Inhalt übernommen:

Till und Ida Faber machen mit ihren zwölfjährigen Zwillingen einen Roadtrip durch Kalifornien. Ida ist eine investigative Journalistin, Till Anwalt und Hobbymusiker. Die Zwillinge sind eine verschworene Einheit, mit Flausen im Kopf. Alles in allem sind die Fabers eine ganz normale Familie. Aber …
Zu Beginn des Roadtrips zeigt die Ehe von Till und Ida bereits tiefe Risse. Während sich die Spannung auf den Vordersitzen des Autos steigert, haben die beiden Mädchen auf dem Rücksitz ihre eigenen Probleme. Seit sie von ihrer Mutter erfahren haben, dass sie eigentlich Drillinge waren, hören und sehen die Mädchen ihren kleinen Bruder überall. FIF mag zwar keinen Körper haben, aber in den Köpfen der Mädchen nimmt er eine immer gefährlichere Form an. FIF ist böse und so nimmt das nahende Unheil seinen Lauf …

Meine Meinung:

Wie in den vorhergehenden Büchern der Autorin ist auch hier ihre ganz spezielle Handschrift deutlich erkennbar.

In kurzen Kapiteln ,jeweils aus den verschiedenen Sichtweisen der einzelnen Familienmitglieder, nimmt sie den Leser mit auf eine Reise durch Kalifornien. Hierbei werden die Probleme der verschiedensten Art, mit der die Protagonisten kämpfen, sehr deutlich dargestellt.

Dazwischen bleibt aber auch noch Raum ,um die einzelnen Etappen der Reise inklusive einiger Besonderheiten zu präsentieren.

Während die Eheleute damit beschäftigt sind, auszuloten,ob ihre Ehe noch weitergeführt werden kann,haben die Töchter ihre eigenen Probleme.

Während Ich das Buch über weite Strecken eher in die Kategorie Familiendrama einordnen würde, spitzt es sich am Ende dann deutlich zu und endet thrillermäßig.Der Cliffhanger am Schluss macht sehr neugierig auf die Fortsetzung.

Fazit:

Erneut ein Buch ,was mir spannende Lesestunden beschert hat.Ich

Veröffentlicht am 28.06.2021

Große Gefahr in Cuxhaven

Das Watt und der Tod
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Inhalt übernommen:

Hochinfektiös und . . . tödlich: Ein gefährliches Virus wütet in Cuxhaven. Eine Leiche auf einem Krabbenkutter gibt den Kommissaren Olofsen und Greiner Rätsel auf. Als plötzlich das ...

Inhalt übernommen:

Hochinfektiös und . . . tödlich: Ein gefährliches Virus wütet in Cuxhaven. Eine Leiche auf einem Krabbenkutter gibt den Kommissaren Olofsen und Greiner Rätsel auf. Als plötzlich das BKA und sogar der MI5 in Cuxhaven auftauchen, wird klar, dass es einen größeren Zusammenhang geben muss. In einem verworrenen Dickicht aus Intrigen und Verrat jagen die Ermittler einen unsichtbaren Gegner, der ihnen immer einen Schritt voraus ist. Als dieser zu einem Schlag ausholt, der die ganze Stadt bedroht, läuft Olofsen und Greiner die Zeit davon …

Meine Meinung:

Die Geschichte begann sehr spannend, es gab in kurzer Abfolge zwei Leichen und das Team Olofsen und Greiner nahm die Ermittlungen auf. Mir hat es gut gefallen, wie sie sich gegenüber dem BKA und dem MI5 behauptet haben,die sie mit unglaublicher Arroganz zu „Dorfbullen“ degradieren wollten. Danach verlor die Geschichte, zumindest in meinen Augen,leicht an Spannung,was zum Teil an der langatmigen Arbeitsbeschreibung der Wissenschaftler und den für Laien unverständlichen Fachbegriffen lag. Was mir sehr gut gefiel war das Zusammenspiel zwischen Ermittlern und Kriminaltechnik,was letztendlich zum Erfolg führte.

Die kleinen Ausblicke in das Privatleben von Kommissar Olofsen rundeten die Geschichte auf angenehme Weise ab.

Der Showdown war sehr actionreich und gefiel mir gut.

Fazit:

Ein Krimi, der zwar zwischendurch etwas langatmig war, mir aber dennoch sehr gut gefallen hat.