Profilbild von Langeweile

Langeweile

Lesejury Star
online

Langeweile ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Langeweile über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2021

Sticken kann tödlich sein

Der Club der toten Sticker
0

Inhalt übernommen:

Stickende Männer leben gefährlich!

In Schwäbisch Hall fällt ein Männerstickkränzchenmitglied nach dem anderen tot um, gemeuchelt mit einer Präzisionsschleuder. Wer tut sowas? Ein Stricker ...

Inhalt übernommen:

Stickende Männer leben gefährlich!

In Schwäbisch Hall fällt ein Männerstickkränzchenmitglied nach dem anderen tot um, gemeuchelt mit einer Präzisionsschleuder. Wer tut sowas? Ein Stricker mit rrr, also einer aus dem gegnerischen Lager? Oder ein Traditionalist, der es nicht erträgt, wenn Männer diese ehemalige Frauen-Domäne für sich erobern? Und wird er erst aufhören, wenn auch Siggi Seifferheld, der prominenteste unter den Männer-Stickern, tot ist? Oder ist Siggi selbst größenwahnsinnig geworden und will die Konkurrenz ausschalten?
Von Letzterem gehen leider die Ex-Kollegen von der Mordkommission aus, weil: Alle Indizien sprechen gegen Siggi. Herrje! Da muss er den Täter wohl wieder einmal selbst aufspüren

Meine Meinung:

Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und somit auch die erste Begegnung mit dem Protagonisten Siggi Seifferheld. Ich muss gestehen, dass ich von der ersten Seite an gefangen war. Es gab so herrlich skurille Personen und Situationen, die mir ein ständiges breites Grinsen ins Gesicht zauberten. Alleine die witzigen Überschriften ,die jedem Kapitel vorangestellt waren,hatten teilweise das Potenzial zum Spruch des Tages.

Auch wenn es kein blutrünstiger Krimi war, so war trotzdem eine durchgehende Spannung vorhanden. Das Buch hat mich für mehrere Stunden sehr gut unterhalten und oft zum Lachen gebracht, richtig erholsam in der momentanen Lage.

Fazit

Ich spreche eine Leseempfehlung aus, verbunden mit fünf Sternen und bin voller Vorfreude auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 07.03.2021

Wer ist der Mondteufel?

Mondteufel
0

Inhalt übernommen:

VOLLMOND: Zeit für Angst, für Verlogenheit, für Lügen, für Mord.
Zeit für den Mondteufel.

Stellas Bruder Jordi wird im Alter von acht Jahren ermordet. Kurz nach dem Mord werden drei ...

Inhalt übernommen:

VOLLMOND: Zeit für Angst, für Verlogenheit, für Lügen, für Mord.
Zeit für den Mondteufel.

Stellas Bruder Jordi wird im Alter von acht Jahren ermordet. Kurz nach dem Mord werden drei Jugendliche verhaftet und aufgrund eines Indizienprozesses zu zehn und acht Jahren Haft verurteilt.
Dreißig Jahre später erleidet die 42-jährige Stella eine Hirnblutung und wird in die Rehabilitationsklinik Euphoria verlegt. Wochen vergehen, an die sich Stella nach dem „Aufwachen“ nicht erinnern kann. Sie erfährt, dass ihre Mutter gestorben ist und ihr Mann sie urplötzlich verlassen hat. Auch geschehen seltsame Dinge in der Klinik.
Sie fragt sich, wem sie noch trauen kann, seitdem ihr Gedächtnis sie im Stich lässt.
Langsam beschleicht Stella das ungute Gefühl, dass nicht alle Veränderungen auf ihre Hirnblutung zurückzuführen sind …



Meine Meinung:

Ich kenne bereits mehrere Bücher von der Autorin und so wusste ich in etwa, was mich erwartet. Ohne lange Vorrede wird man in eine Handlung katapultiert, die an Spannung und Thriller kaum zu überbieten ist.

Nach ihrer Hirnblutung läuft in Stellas Leben nichts mehr so, wie es vorher war. Es geschehen die seltsamsten Dinge, so dass nicht nur die Protagonistin, sondern auch die Leserin kaum hinterher kommt. Wer ist gut, wer ist böse und vor allen Dingen wer ist der Mondteufel? Obwohl ich mehrmals dachte, nun bin ich auf der richtigen Fährte, wurde ich immer wieder eines Besseren belehrt.
Das Talent der Autorin immer wieder sehr geschickt falsche Fährten zu legen und dabei den Spannungsbogen beständig hoch zu halten, ist unnachahmlich, ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert.

Kurz vor Schluss dachte ich, nun sind alle Rätsel gelöst, doch weit gefehlt, es gab noch einen Paukenschlag zum Schluss, einfach super.

Kurz vor Schluss dachte ich, nun sind alle Rätsel gelöst, doch weit gefehlt, es gab noch eine Überraschung quasi als Sahnehäubchen obendrauf,einfach super.

Fazit:

Erneut ein Psychothriller vom Feinsten,ich gebe begeisterte fünf Sterne.

Veröffentlicht am 04.03.2021

Nicht überall wo Thriller draufsteht ist auch Thriller drin

Das Letzte, was du siehst
0

Inhalt übernommen:

Ein kopfloser Projektmanager. Ein eiskalter Serienmörder. Mittendrin Marie …
Expolizistin Marie Wagenfeld hat zur IT-Beraterin für Immobilienfonds umgesattelt. Eines Abends entdeckt ...

Inhalt übernommen:

Ein kopfloser Projektmanager. Ein eiskalter Serienmörder. Mittendrin Marie …
Expolizistin Marie Wagenfeld hat zur IT-Beraterin für Immobilienfonds umgesattelt. Eines Abends entdeckt sie die brutal zugerichtete Leiche eines Kollegen, dem der Kopf abgesägt wurde.
Schnell zeigt sich, dass der Tote alles andere als eine weiße Weste hatte. Unlautere Geschäftspraktiken, Kontakte in die SM-Szene und Erpressungsversuche kommen ans Licht. Aber wen genau hat er erpresst? Und womit?
Gemeinsam mit Kommissar Kellermann taucht die eigentlich nur als Zeugin vernommene Marie immer tiefer in die Ermittlungen ein. Als Verbindungen zu alten Fällen auftauchen, wird zunehmend klar, dass ein Serienmörder am Werk ist. Und das schon seit Jahren …

Meine Meinung:

Das Buch begann mit ein paar Szenen, die einem den Atem raubten ,nichts für schwache Nerven. Dann jedoch ließ die Spannung deutlich nach und es entwickelte sich mehr und mehr in Richtung Wirtschaftskriminalität. Die seitenlangen Abhandlungen darüber waren überladen mit Fachausdrücken, hauptsächlich aus dem IT Bereich, die für einen Laien völlig unverständlich waren und für meine Begriffe überhaupt nichts mit einem Thriller zu tun haben. Zwar gab es zwischendurch immer mal wieder Momente, in denen der Spannungsbogen etwas anzog ,das allein reicht aber nicht für einen Thriller.

Veröffentlicht am 02.03.2021

Schwierige Ermittlungen

Abels Auferstehung
0

Inhalt übernommen:

Leipzig, Februar 1920. Eigentlich hat Paul Stainer in seinem Leben schon genug Tote gesehen – nicht zuletzt den Mord an seiner Frau Edith. Doch das Verbrechen kennt keine Schonzeit, ...

Inhalt übernommen:

Leipzig, Februar 1920. Eigentlich hat Paul Stainer in seinem Leben schon genug Tote gesehen – nicht zuletzt den Mord an seiner Frau Edith. Doch das Verbrechen kennt keine Schonzeit, und es gibt genug Arbeit in der Wächterburg: Die Leiche eines Soldaten stellt Stainer und seinen Kollegen Siegfried Junghans vor ein Rätsel: Wurde das ehemalige Mitglied einer jüdischen Studentenverbindung von den radikalen Rechten ermordet, die ihre Netze in Leipzig enger weben? Dafür sprechen die frischen Wunden, die eindeutig von einer Mensur herrühren. Oder hängt sein Tod mit dem eines weiteren jungen Soldaten zusammen, der bei Basel aus dem Rhein gezogen wurde?
Nicht nur Stainer interessiert sich für die Morde, sondern auch die junge, ehrgeizige Journalistin Marlene Wagner, die für die Leipziger Volkszeitung schreibt. Während Stainers Ermittlungen ihn in die rechten Abgründe Leipziger Studentenverbindungen führen, geht Marlene der Spur eines Zigarettenetuis nach, das der Tote aus dem Rhein bei sich trug – mit verhängnisvollen Folgen, wie auch Stainer bald bemerken wird …

Meine Meinung:

Zu Beginn habe ich mir Sorgen um Kommissar Stainer gemacht,der sich aus Trauer um seine Frau sehr stark dem Alkohol zugewandt hatte,wodurch er beruflich beinahe ins Straucheln geriet. Dann jedoch hat er sich gefangen und mit Vehemenz den Ermittlungen gewidmet.Es gab mehrere Todesfälle,ob es einen Zusammenhang gab,blieb lange im Unklaren.

Dem Autor ist es gut gelungen mich in die damalige Zeit hineinzuversetzen.Beim Lesen habe ich mehr als einmal gedacht,wie gut es ist, dass die Polizei über bessere Methoden zur Ermittlung verfügt,was die Arbeit und Effizienz stark verbessert.Zum Schluss wurde alles schlüssig aufgeklärt,so soll es sein.

Fazit:

Eine spannender Ausflug in die Vergangenheit,der mir gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 01.03.2021

Miriam auf der Suche nach Ihren Wurzeln

Klaras Schweigen
0

Inhalt übernommen:

Freiburg im Breisgau, 2018: Nach einem Schlaganfall spricht Miriams hochbetagte Großmutter plötzlich französische Worte – eine Sprache, die sie angeblich nie gelernt hat. Miriam erkennt ...

Inhalt übernommen:

Freiburg im Breisgau, 2018: Nach einem Schlaganfall spricht Miriams hochbetagte Großmutter plötzlich französische Worte – eine Sprache, die sie angeblich nie gelernt hat. Miriam erkennt schnell, dass Klara weit mehr verbirgt, doch alle Nachfragen finden kein Gehör. Was genau passierte im Leben ihrer Großmutter? Warum verließ sie Freiburg und ging im Dezember 1949 überstürzt nach Konstanz? Miriams Suche nach Antworten führt sie bis in die Bretagne, immer auf der Spur eines jahrzehntelang gehüteten Familiengeheimnisses …

Meine Meinung:

Bereits durch den Prolog aus dem Jahre 1944 , wird man in eine Geschichte voller Dramatik katapultiert.

Danach geht es in zwei Zeitsträngen ,1949 und 2018,weiter. Ich kenne bereits mehrere Bücher der Autorin und bin immer wieder begeistert wie es ihr gelingt, mich schon von Beginn an in die Geschichte hineinzuziehen. Durch die präzise Beschreibung der einzelnen Personen, sowie der verschiedenen Schauplätze, lief mein Kopfkino auf Hochtouren. Teilweise fühlte ich mich so, als wäre ich mitten drin im Geschehen.
Geschickt wurden die Fäden zwischen einer dramatischen Familiengeschichte, in welcher es einige über Jahrzehnte gehütete Geheimnisse gab und den geschichtlichen Ereignissen gezogen, sodass ich mein Wissen über die deutsch französischen Beziehungen nach dem 2.Weltkrieg um einiges erweitern konnte, Geschichtsunterricht auf interessante Art gewissermaßen.Hier merkt man deutlich die Verbundenheit der Autorin zu Frankreich und ihr großes Hintergrundwissen.

Das Leben der Protagonistin Klara,ihre schwierige Kindheit und Jugend,ihre Jahre überdauernde erste Liebe und ihre glückliche Ehe ,haben mich sehr berührt. Eben so gut gefiel mir das Verhältnis zwischen Großmutter und Enkelin.

Das Buch hat mich über mehrere Tage sehr gut unterhalten und wird noch lange nachwirken. Ich spreche eine Leseempfehlung aus und vergebe fünf völlig verdiente Sterne.