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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2019

Das Leben hinter den Fassaden

Worüber wir schweigen
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Inhalt Übernommen:

Zwölf Jahre sind vergangen,seit Nina ihr Heimatdorf fluchtartig verlassen hat.Nun kehrt sie unerwartet zurück und ihre Ankunft wirft das sonst so ruhige Leben in der Gegend aus der ...

Inhalt Übernommen:

Zwölf Jahre sind vergangen,seit Nina ihr Heimatdorf fluchtartig verlassen hat.Nun kehrt sie unerwartet zurück und ihre Ankunft wirft das sonst so ruhige Leben in der Gegend aus der Bahn.

Was treibt sie wieder an den Ort ,den sie so lange gemieden hat?Das Zusammentreffen mit ihrer alten Clique weckt in allen dunkle Erinnerungen an ein Ereignis,an dem ihre Freundschaft einst zerbrach.Und über das alle bisher geschwiegen haben..

Meine Meinung:

Das Kennenlernen einer neuen Autorin und das interessante Thema bewogen mich dazu, dieses Buch zu lesen.

Ich muss gestehen, dass ich große Schwierigkeiten hatte in die Geschichte zu finden. Das lag nicht am Schreibstil, sondern an den ständigen Zeitsprüngen, welche mich zunehmend verwirrten.

Dadurch war es mir nur schwer möglich, eine Nähe zu den Protagonisten herzustellen. Als ich mich daran gewöhnt hatte, entwickelte die Geschichte einen solchen Sog, dass ich das letzte Drittel des Buches in einem Rutsch gelesen habe.

In schonungsloser Offenheit beleuchtete die Autorin das Leben mehrerer scheinbar normaler Familien.Die Spannung blieb durchgehend erhalten und das letzte Rätsel wurde erst ganz zum Schluss gelöst.

Fazit:

Nach anfänglichen Problemen ein sehr lesenswertes Buch.

Veröffentlicht am 29.09.2019

Fiktion und Realität geschickt verknüpft

Stille Havel
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Inhalt übernommen:

Potsdam. Im Park Sanssouci wird ein Kunstsachverständiger erschlagen aufgefunden. Der Tote zeigte zuletzt auffälliges Interesse an einem wertvollen Gemälde im Museum Barberini, auf ...

Inhalt übernommen:

Potsdam. Im Park Sanssouci wird ein Kunstsachverständiger erschlagen aufgefunden. Der Tote zeigte zuletzt auffälliges Interesse an einem wertvollen Gemälde im Museum Barberini, auf dem eine schwarz gekleidete Frau zu sehen ist.
Doch sie trägt einen Schleier, der ihr Gesicht verhüllt, und ihre Identität ist nicht geklärt. Wer ist die Unbekannte?
Seine Nachforschungen führen Hauptkommissar Toni Sanftleben zum Filmunternehmen Ufa und einer alten Hafenvilla,hinter deren Mauern sich etwas Ungeheuerliches verbirgt.

Meine Meinung:

Der neue Fall für das bewährte Ermittlerteam gibt viele Rätsel auf. Warum hat der Tote sich für dieses Gemälde interessiert? Und warum hat er die Havelvilla beobachtet und immer wieder fotografiert?
Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen,was mir immer besonders gut gefällt.
Es wird ein Stück der Nazi Vergangenheit ausgebreitet,in welcher diesmal die Filmbranche im Mittelpunkt steht. Man erfährt, wie Reichsminister Goebbels die Fäden in der Hand hat und den Schauspielerinnen je nach „Willfährigkeit“ die Rollen zuteilt.
Haben die Ereignisse der Gegenwart ihren Ursprung in der damaligen Zeit?
Diese und andere Fragen werden von Toni Sanftleben und seinem Team Stück für Stück beantwortet.
Man erfährt auch einiges vom Privatleben der Ermittler, worauf ich aber nicht gesondert eingehen möchte,was dem Roman eine persönliche Note verleiht.
Ich habe schon einige Bücher des Autors gelesen, sie haben mir immer sehr gut gefallen. Auf eine leicht lesbare Art, vermischt er Fiktion und Realität sehr geschickt, Geschichtsunterricht auf die unterhaltsame Weise.

Fazit:

Ich habe mich sehr gut unterhalten und freue mich schon auf den nächsten Fall.

Veröffentlicht am 27.09.2019

Der Märchenmörder

Rapunzel, mein (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 2)
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Inhalt übernommen:

Vor 20 Jahren verschwand im Emmental ein kleines Mädchen. Nur eine abgetrennte Hand wurde tief im Wald unterm Laub gefunden. Die Ermittlungen liefen ins Leere, die Akte wurde geschlossen. ...

Inhalt übernommen:

Vor 20 Jahren verschwand im Emmental ein kleines Mädchen. Nur eine abgetrennte Hand wurde tief im Wald unterm Laub gefunden. Die Ermittlungen liefen ins Leere, die Akte wurde geschlossen. Doch Rabea Wyler, inzwischen Profilerin beim LKA, hat sich geschworen, die Suche nach ihrer Schwester nie aufzugeben.
Ein aussichtsloses Unterfangen. Bis heute ...

Im Ruhrgebiet sorgt ein grausames Verbrechen für Schlagzeilen: In einem stillgelegten Märchenpark wurde jahrelang ein Mädchen eingesperrt. Ein Mädchen ohne Hände. Aus seinen langen blonden Haaren hat der Mörder ein Seil geflochten, mit dem er es erdrosselt hat.
Wyler ist überzeugt:Dieser Fall wird das Rätsel um ihre Schwester lösen. Doch Jan Grall ,ihr suspendierter Partner, will von der Theorie nichts wissen. Im Alleingang kann Wyler den Mörder überführen.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Und ihr wird klar, dass sie mehrere Monster jagt.

Meine Meinung:

Die Geschichte begann mit den Ereignissen vor 20 Jahren und dem Verschwinden von Rabeas Schwester.
Dann der Wechsel in die Gegenwart, eine weibliche Leiche wird auf einer Bühne in Essen gefunden, eine junge Frau ohne Hände und Rabea ist fest überzeugt, dass es sich um ihre Schwester handelt. Ihr ehemaliger Partner Jan will sie von dieser Theorie abbringen und verweigert ihr seine Mitarbeit.
Auch als feststeht, dass es sich nicht um ihre Schwester handelt, lässt sie dieser Fall nicht los und ihr gelingt es im Alleingang den Mörder zu fassen.
Erst danach offenbart sich, dass im Hintergrund ganz perfide Drahtzieher ihr Unwesen treiben. Nun schaltet sich auch Jan ein und eine Hexenjagd, die ihresgleichen sucht, beginnt.
In gewohnt spannender Weise, breitet der Autor ein Schreckensszenario vor dem Leser aus. Einmal begonnen, gelang es mir kaum, das Buch aus der Hand zu legen und so habe ich es fast in einem Rutsch gelesen.
Besonders interessant war es für mich, dass der Krimi zum Teil im Ruhrgebiet spielte und ich somit mehrere Plätze kenne.
Am Ende fügt sich wie bei einem Puzzle alles ineinander,so soll ein guter Krimi sein.
Ich bin voller Vorfreude auf ein neues Buch dieses Autors.

Veröffentlicht am 25.09.2019

Alte und neue Morde

SchattenSchuld
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Inhalt übernommen:

Bauarbeiten in einem vergessenen Park unweit von Bückeburg: Ein neuer Touristenmagnet soll entstehen.
Hauptkommissar Wolf Hetzer ist skeptisch und will die Sache inspizieren. Aber ...

Inhalt übernommen:

Bauarbeiten in einem vergessenen Park unweit von Bückeburg: Ein neuer Touristenmagnet soll entstehen.
Hauptkommissar Wolf Hetzer ist skeptisch und will die Sache inspizieren. Aber was für ein Schock! Nichts ist mehr wie vorher, der verwunschene See ist längst Geschichte.
Auf einer der Inseln entdeckt Wolf die Ecke einer Metallkiste. Ihr Inhalt entpuppt sich als grausig. Nun stehen er und seine Kollegen vor einem schier unlösbaren Rätsel.
Doch während das Team ermittelt, hat das Böse im Schatten des Geschehens leichtes Spiel.

Meine Meinung:

Es war für mich der erste Fall mit diesem Ermittlerteam. Ich mochte die Protagonisten jedoch auf Anhieb, besonders gut gefiel mir ihr lockerer Umgangston.
Der gute Schreibstil der Autorin und die richtige Dosierung zwischen Beruf und Privatleben traf ebenfalls meinen Geschmack.
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen den alten und neuen Mordfällen? Diese und andere Fragen, versuchten die Beamten mit allen Mitteln zu lösen.
Es gab viele falsche Fährten, die einen beim Lesen zum ständigen Umdenken zwangen.
Die Auflösung am Schluss fand ich jedoch zu abrupt, ich hätte gerne mehr Hintergrundinformationen zu den Beweggründen des Täters bekommen.
Der Cliffhanger weckt die Lust auf die Fortsetzung,welche hoffentlich nicht so lange auf sich warten lässt.

Fazit:

Von mir eine Leseempfehlung verbunden mit vier Sternen.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Mord am Niederrhein

Dumm gelaufen, Martha
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Inhalt übernommen:
Lukas Born, suspendierter Hauptkommissar, lebt als Dauercamper auf einem Campingplatz in Sonsbeck und verdient seine Brötchen mit Privatermittlungen.
Als eine Notarsgattin ihn mit ...

Inhalt übernommen:
Lukas Born, suspendierter Hauptkommissar, lebt als Dauercamper auf einem Campingplatz in Sonsbeck und verdient seine Brötchen mit Privatermittlungen.
Als eine Notarsgattin ihn mit der Suche nach ihrem verschwundenen Ehemann beauftragt, deutet zunächst alles auf einen Routinefall hin. Doch dann entdeckt Born den Vermissten im Wald – tief unterm Laub und mausetot.
Die Spur führt zu einem der profiliertesten Mordermittler der Region und zu einer ominösen Motorradgang...

Meine Meinung:

Da ich den ersten Band um den liebenswerten Ermittler Lukas Born schon kannte, war es für mich wie nach Hause kommen.
In seiner gewohnt humorvollen Art lässt der Autor den Privatdetektiv ermitteln, natürlich unter der tatkräftigen Mithilfe der SOKO Campingplatz.
Die eher gemächliche Spannung war von Anfang bis Ende erhalten . Neben den Ermittlungen gab es auch wieder sehr viel über zwischenmenschliche Beziehungen zu erfahren.
Besonders gut gefiel mir der immer wieder eingestreute Humor. Ich wohne an der Grenze zum Niederrhein,daher waren mir auch einige Schauplätze bekannt.

Fazit:

Ich habe das Buch an einem Tag gelesen und mich dabei gut unterhalten. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit den bewährten Protagonisten.