Gute Ansätze aber nicht ganz überzeugt
DüstergrabDas Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Mit dem Brunnen darauf strahlte es etwas Düsteres aus und schon auf den ersten Seiten erfuhr man, welche Rolle der Brunnen in der Geschichte spielt. Auch ...
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Mit dem Brunnen darauf strahlte es etwas Düsteres aus und schon auf den ersten Seiten erfuhr man, welche Rolle der Brunnen in der Geschichte spielt. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, da man sich gut in die verschiedenen Situationen hineinversetzen konnte und es trotzdem keine langatmigen Beschreibungen gab.
Irgendwie bin ich aber nicht so richtig in die Geschichte reingekommen und habe das Buch immer wieder zur Seite gelegt. Die Idee mit der plötzlich auftauchenden Leiche einer seit Jahren vermissten Person war gut, aber mit den Hauptfiguren der Geschichte konnte ich mich nicht so recht anfreunden.
Ich hätte mir auch mehr Geschichten aus der Vergangenheit gewünscht, um hier besser zu verstehen, wie die Ausgangsgeschichte mit den Ereignissen in der Gegenwart zusammenhängt. Auch die Nebengeschichten der Ermittlerin Frida und ihres Kollegen Haverkorn standen etwas mehr im Vordergrund als die Geschichte selbst und die Suche nach dem verschwundenen Mädchen ist für mich etwas in den Hintergrund gerückt. Ich weiß nicht, ob mir das zu viel war, da ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe und daher die Entwicklung der Charaktere nicht wirklich miterlebt habe und diese Nebengeschichten daher nicht so spannend fand.
Das Ende war nicht vorhersehbar, aber auch keine große Überraschung und ab einem gewissen Punkt sehr schnell abgehandelt. Deshalb war das Buch ok und bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen, aber ein Muss ist es nicht.