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Veröffentlicht am 30.12.2024

Vielleicht wird das sogar mein Jahres-Highlight!

Acht Särge und ein Todesfall
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Die Inhaltsangabe klang nach einem tollen Buch, um es entspannt nach dem Feierabend zu lesen, aber ich hab deutlich mehr bekommen, als ich je erwartet hätte. Zum einen haben wir eine ungewöhnliche Handlung ...

Die Inhaltsangabe klang nach einem tollen Buch, um es entspannt nach dem Feierabend zu lesen, aber ich hab deutlich mehr bekommen, als ich je erwartet hätte. Zum einen haben wir eine ungewöhnliche Handlung mit einer sehr gemischten Gruppe an Menschen und zum anderen haben wir einen genialen Schreibstil, der ohne zu sehr ins Detail zu gehen die unterschiedlichsten Gedanken- und Erlebniswelten nacherzählt. Ich weiß gar nicht, wie ich den Inhalt runterbrechen soll, da jede Figur ein ganz anderes Erlebnis durchlebt, also lasse ich es komplett. Eigentlich würde ich einfach nur gerne jedem das Buch in die Hand drücken und „Lies es einfach!“ schreien.

Der Schreibstil war um einiges ruhiger als ich es anfangs erwartet hätte. Es gibt zwei Hände voll an Charakteren, die in kurzen Abschnitten erzählen und damit gibt es automatisch auch viel an Handlung. Dennoch war die Erzählweise sehr friedlich und ohne Hektik. Es wurde viel mit wenigen Worten gesagt, ohne, dass die Sätze abgehackt oder gehetzt waren. Ich muss zugeben, dass mich das sehr beeindruckt hat. Das zweite, was mich sehr beeindruckt hat waren die Charaktere selbst. Wie erwähnt sind es nämlich einige, die hier vorkommen. Trotzdem hatte ich einen perfekten Überblick darüber wer wer war und welche Geschichte erzählt hat. Meine größte Sorge bei mehreren Erzählern ist immer, dass jemand in der Handlung untergeht, aber der Autor hat es perfekt geschafft jedem seine eigene Bühne zu geben.

Mein Fazit: Das war eines jener Bücher für mich, von denen ich mir innig wünsche, dass es mehr von ihnen gibt, weil sie so einzigartig und wunderbar sind. Der Autor hat eine beneidenswerte Art des Erzählens und seiner Kreativität ist keine Grenze gesetzt. Ein mehr als solides Buch, mit toller Handlung und wundervollen Charakteren. Vielleicht wird das sogar mein Jahres-Highlight!

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Tolle Handlung mit wundervollen Charakteren

Meet Me Under The Stars
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Mir fällt die Rezension gerade etwas schwer, da ich die Handlung und die Charaktere mehr als geliebt habe, aber der Schreibstil nichts für mich war. Aber fangen wir von vorne an. Der Inhalt hält sich sehr ...

Mir fällt die Rezension gerade etwas schwer, da ich die Handlung und die Charaktere mehr als geliebt habe, aber der Schreibstil nichts für mich war. Aber fangen wir von vorne an. Der Inhalt hält sich sehr an den Klappentext und weiß mit viel Witz zu überzeugen. Die Protagonisten sind ebenfalls super gelungen und überzeugen mich beide. Nova ist jemand, der einen immer zum Lächeln bringen kann und ich hätte sie sehr gerne als Freundin. Weston ist eine etwas komplexere Figur, aber nicht weniger liebenswert. Müsste ich Punkte vergeben würden beide die volle Punktzahl bekommen.

Aber kommen wir zum einzigen Kritikpunkt den ich habe und ich wünschte wirklich ich hätte mich nicht so sehr daran aufgehangen: Der Schreibstil ist zu detailliert. Es passiert viel und es herrscht immer eine dynamische Atmosphäre, daher kommt keine Langweile auf, aber es gibt immer Sätze, die ich als zu viel empfunden haben. Das kann eine Beschreibung von Klamotten oder Orten sein oder einen (unrelevanten) Einschub, der das Verhalten von Nebenpersonen erklärt sein. Um jetzt Beispiele aus dem ersten Kapitel zu nennen. Ansonsten ist das Buch in 35 Kaitel unterteilt und hat damit keine allzu langen Kapitel. Erzählt wird abwechselnd aus Novas und Westons Sicht und ich fand toll, dass beide „gleichviel“ zu erleben hatten. Ich bin ein großer Fan davon, wenn man als Leser beide Sichten erklärt bekommt.

Mein Fazit: Eine tolle Handlung mit wundervollen Charakteren. Es gäbe die volle Punktzahl, wenn mich der detaillierte Schreibstil nicht so sehr gestört hätte.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Eine klare Leseempfehlung!

Beach Rivals -
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Wer auf der Suche nach einer entspannten und gleichzeitig aufregenden Urlaubs- oder Sommerlektüre ist wird hier definitiv fündig. Allerdings erlebt der Leser zugleich auch eine Geschichte der Selbstfindung, ...

Wer auf der Suche nach einer entspannten und gleichzeitig aufregenden Urlaubs- oder Sommerlektüre ist wird hier definitiv fündig. Allerdings erlebt der Leser zugleich auch eine Geschichte der Selbstfindung, denn Clare ist zu Anfang eine eher ruhelose Figur. Sie hat ihren Platz in der Welt noch nicht gefunden und ist unsicher. Deswegen lässt sie sich auch auf diesen Kurzzeitjob ein und nimmt uns auf eine wundervolle Reise nach Bali mit.

Die beiden Protagonisten könnten nicht unterschiedlicher sein. Clare ist ein Freigeist, spontan, kreativ und steckt voller Fröhlichkeit. Jack hingegen ist wahrlich das Gegenteil und vertraut Zahlen mehr als seinem Gefühl. Dass die beiden nicht zueinanderpassen erscheint logisch – sie sind zu verschieden. Aber die Art wie die beiden sich ergänzen konnte mich vom Gegenteil überzeugen. Sie sind erst am Anfang ihrer Geschichte und ich würde nur zu gern wissen, was die Zukunft für sie zu bieten hat.

Beim Lesen hatte ich nicht das Gefühl ein Buch zu lesen. Die Handlung erschien mir eher wie eine Erzählung von Freunden. Sie war sehr locker und erzählte mehr den Alltag nach, als dass sie die Gedankenwelt der Charaktere thematisiert. Deswegen finde ich auch, dass das eine perfekte Urlaubslektüre ist. Nicht zu anspruchsvoll, ein rasanter Schreibstil und ein Buch, dass beim Lesen ein warmes Gefühl hinterlässt.

Geschrieben wird aus der Erzählersicht. Immer wieder mal wird erwähnt, was Clare gerade denkt und die Autorin verliert sich nicht oft in Details oder Beschreibungen, was ich wundervoll fand. Der Schreibstil ist daher sehr lebendig und mitziehend. Das Buch ist in 30 Kapitel eingeteilt und bietet somit keine langezogenen Abschnitte und eignet sich damit super für eine kleine Leserunde zwischendrin. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Ich konnte nicht Aufhören zu Lachen und zu Denken – was ein Mix!

Wolke Sieben ganz nah
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Ich wollte mal etwas anderes lesen und bin dabei auf dieses Buch gestoßen. Es verspricht einige rasante, schräge und lustige Lesestunden und war damit eine gelungene Abwechslung zu all den anderen Büchern, ...

Ich wollte mal etwas anderes lesen und bin dabei auf dieses Buch gestoßen. Es verspricht einige rasante, schräge und lustige Lesestunden und war damit eine gelungene Abwechslung zu all den anderen Büchern, die ich sonst so lese. Man darf die Handlung allerdings nicht zu ernst nehmen und muss bereit sein über die Albernheiten zu witzeln. Aufgrund der schnellen Erzählweise passiert extrem viel in wenigen Seiten und mir fiel es dadurch schwer die Geschichte beiseite zu legen. Unterhalten kann das Buch allemal und die Autorin überzeugt mit einem kreativen Einfall nach dem anderen. Ich habe mich oft gefragt, wo all diese Ideen herkommen und muss an dieser Stelle einfach meinen Hut ziehen.

Als Leser bekomme ich mit Delphi eine Protagonistin, die mir selten so sympathisch war. Sie scheint ein richtiger Pechvogel zu sein und zieht das Unglück daher wie magisch an. Ein bisschen hatte ich Mitleid mit ihr und habe oft mitgefiebert, dass es ausnahmsweise mal gut enden wird. Es fühlte sich manchmal an, als wäre sie meine kleine Schwester und ich müsste sie vor der Welt beschützen. Die Entwicklung die sie im Laufe der Handlung macht ist es echt wert gelesen zu werden und die tollen Nebencharaktere haben einen ganz eigenen Charme. Das Buch hat mir viel mehr geboten, als ich je hätte erwarten können.

Mein Fazit: Ein humorvolles Buch über das Hinauswachsen und Trauen, das dem Leser unterschwellig Mut zur Veränderung macht. Ich konnte nicht Aufhören zu Lachen und zu Denken – was ein Mix!

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Veröffentlicht am 30.12.2024

Ein Buch voller Highlights

An dir führt kein Weg vorbei
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Zum ersten Mal erlebe ich, dass Enemies-to-Lovers wortwörtlich genommen wird. Lucas ist eine sehr lange Zeit einfach nur unausstehlich und existiert regelrecht nur um Marina das Leben schwer zu machen. ...

Zum ersten Mal erlebe ich, dass Enemies-to-Lovers wortwörtlich genommen wird. Lucas ist eine sehr lange Zeit einfach nur unausstehlich und existiert regelrecht nur um Marina das Leben schwer zu machen. Er wirkt überheblich und ich kann versprechen, dass das Buch eine interessante Dynamik zwischen den beiden aufbauen lässt. Allerdings ist es so schwer der Liebesgeschichte zu glauben. Ich kann nicht nachvollziehen, was Marina an ihm findet. Wobei sie sowieso ein eher schwieriger Charakter für mich war. Sie ist so erpicht darauf ihren „Lebensplan“ zu erfüllen, dass sie mich zeitweise sehr genervt, wenn nicht sogar wütend gemacht, hat. Aber das war ja auch das Ziel für diesen Charakter. Sonst kommt es zu keiner Verbesserung, die den Leser mitnimmt.

Mein absolutes Highlight waren die Unternehmungen, die die beiden machen mussten. Sie waren originell, lustig zu lesen und super unterhaltsam. Allgemein sind die meisten Unterhaltungen zwischen allen Figuren sehr lesenswert. Egal, ob zwischen den beiden Hauptpersonen, zwischen den Freundinnen, zwischen den Arbeitskollegen oder wenn Marina mir ihren Eltern redet. Es war immer eine gute Prise Humor dabei, selbst bei den schwierigeren Konversationen, und ich habe mich dadurch perfekt unterhalten gefühlt.

Ein weiteres, kleineres, Highlight war die Freundschaft zwischen Marina und ihren zwei besten Freundinnen (und der Fakt, dass sie das selbe Verhalten von ihr kritisieren wie ich). Das Buch ist sehr auf die Entwicklung der Protagonistin fokussiert. Nur langsam lernt sie von ihrem zwanghaften Lebensplan abzuweichen und auch mal die Dinge entspannter anzugehen. Das Buch will zeigen, dass man sich nicht immer an Pläne halten muss und dass sie leicht mehr Schaden anrichten können, als sie gut tun. Der Roman ist eine sanfte Erinnerung daran, dass man das Leben so nehmen sollte, wie es kommt und dass man nichts erzwingen kann.

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