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Veröffentlicht am 07.02.2025

Rechts? Links? Mitte? Menschlichkeit!

Im Land der Wölfe
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Wie entwickelt sich die politische Gesinnung der Menschen? Warum driften manche nach rechts, andere eher nach links? Elsa Köster spürt dem Ganzen nach in ihrem Buch „Im Land der Wölfe“. Schauplatz ist ...

Wie entwickelt sich die politische Gesinnung der Menschen? Warum driften manche nach rechts, andere eher nach links? Elsa Köster spürt dem Ganzen nach in ihrem Buch „Im Land der Wölfe“. Schauplatz ist eine Stadt im Osten Sachsens, die zwar fiktiv ist, aber dennoch viele Parallelen zur Realität hat.

Die Story dreht sich rund um eine Bürgermeisterwahl in dem fiktiven ostdeutschen Ort Grenzlitz. Konfliktpotential bergen Themen wie Migrationspolitik und Geschlechtsidentität.
Der rechte Politiker Paul Witte hadert mit seiner Konkurrenz, der Grünenkandidatin Katja Stötzel. Wittes Unterstützer Falk gerät zunehmend in Auseinandersetzungen mit der Grünen Wahlkampfcoachin Nana, die im Roman auch als Erzählerin fungiert.
Die Autorin Elsa Köster stellt explizite, kritische Fragen, die ein ausgewogenes Maß von Rationalität haben, aber ebenso die Bedeutung von Gefühlen hervorheben.
Vor allem hat mir die Subtilität gefallen, mit der Köster den Wahlkampf zwischen den „rechten Blauen“, den „Zukunftsgrünen“ und „Linkspinken“ darstellt.

Solch pikante Thematiken lösen schnell mal Wut, Verzweiflung und Ohnmachtsgefühle in einem aus, da man denkt einem selbst seien die Hände gebunden. Also was kann man nun tun ? Mir hat „Im Land der Wölfe“ bewusst gemacht, wie wichtig ein Blick auf unseren gesellschaftlichen Wandel und die Beschäftigung mit Politik ist. Nur wer informiert ist, kann klar Stellung beziehen und sich auf eine (politische) Seite schlagen. Was aber jede*r von uns tun kann: der Menschlichkeit huldigen, in allen Lebenslagen - seien sie politisch oder nicht. Denn eins ist klar, was auf der politischen Schaubühne gerade so alles passiert, ist oft fernab vom Menschlichen. Danke Elsa Köster für den nötigen Anstoß, sich noch mehr mit den Themen unserer Zeit auseinanderzusetzen und dabei immer die Menschlichkeit im Blick zu behalten!

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Nicht nur für Capote-Fans eine außergewöhnliche Leseerfahrung!

Truboy
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Kennt Ihr bereits Truman Capote?! Am bekanntesten ist wohl sein Werk „Frühstück bei Tiffany“. Anuschka Roshani nimmt nun mit „Truboy“ sein Leben und wichtige Weggefährten Capotes unter die Lupe. Sie begibt ...

Kennt Ihr bereits Truman Capote?! Am bekanntesten ist wohl sein Werk „Frühstück bei Tiffany“. Anuschka Roshani nimmt nun mit „Truboy“ sein Leben und wichtige Weggefährten Capotes unter die Lupe. Sie begibt sich auf die Suche in die USA nach seinem letzten Manuskript und wird - man mag es kaum glauben - fündig! Roshani hat bereits Truman Capotes Gesamtwerk beim Kein & Aber Verlag herausgegeben und arbeitet auch an ihrer Dissertation über ebensolchen.

Ein schillerndes Leben führte Capote von 1924 bis 1984, umringte sich gerne mit Stars und Sternchen wie Andy Warhol, Gloria Vanderbilt oder Joanne Carson und galt als absolutes literarisches Ausnahmetalent. Solltet Ihr noch nichts von ihm gelesen haben, kann ich Euch seine Werke nur dringend ans Herz legen - wie zum Beispiel den Tatsachenroman „Kaltblütig“, „Die Grasharfe“ oder ein Interviewbuch mit dem aussagekräftigen Titel „Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie.“

Anushka Roshani ging einen Sommer lang ihrem selbstauferlegten Ziel nach sein verschollenes Manuskript „Erhörte Gebete“ in den USA wiederzufinden - und hatte Erfolg! Da er darin mit seinen einflussreichen New Yorker Freunden abrechnet, ist einigen Menschen daran gelegen, dass es unauffindbar bleibt - umso freudiger erlebt Roshani dessen Wiederentdeckung.

Wir erfahren in „Truboy“ viele pikante Details, Privates und Persönliches von Truman Capote. Anushka Roshani nimmt Kontakt mit Wegbleitern auf, wälzt Notizbücher und recherchiert fleißig - absolut lohnenswert, denn sie lässt Capote auf diese Weise wieder lebendig werden.
Keine einfache Kindheit hatte der im falschen Körper geborene, vernachlässigte kleine Junge, den sogar seine Mutter von sich wegschob, schlicht nicht haben wollte. Durch sein feminin geprägtes Erscheinungsbild zog er stets die Blicke auf sich und seine eher babyhafte Stimme trug ihr übriges dazu bei, dass man ihn quasi nicht wahrnehmen oder übersehen konnte.

Selbstvertrauen zog er u.a. aus seiner Intelligenz - ihm wurde in seiner Grundschulzeit der höchste jemals gemessene und wissenschaftlich belegte IQ von 215 attestiert. Zu seinen Vorbildern zählt er Gustave Flaubert und Marcel Proust.

Truman Capote führte ein wahres Jetset-Leben - doch wer hoch fliegt, kann auch tief fallen und so zollen seine Suchterkrankungen (Alkohol-, Tabletten-, und Drogensucht) schließlich ihren Tribut.

Anuschka Roshani zeichnet mit „Truboy“ ein sensibles, nahbares Bild eines außergewöhnlichen Menschen, dass meine bisherige Wahrnehmung von Truman Capote stark geprägt und verändert hat. Er führte ein extraorbitantes, außergewöhnliches Leben und Roshani fängt die Essenzen und Wendepunkte perfekt ein - ein Buch nicht nur für Capote Fans! Fazit: Absolut lesenswert! Große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Extraorbitant! Unbedingte Leseempfehlung!

Vom Zähmen, Ausbeuten und Bestaunen
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Wow wow wow - was für eine extraorbitante, augenöffende und erschreckende Leseerfahrung! Bettina Balaka widmet sich mit ihrer Essaysammlung „Vom Zähmen, Ausbeuten und Bestaunen“ dem Leid der Tierwelt, ...

Wow wow wow - was für eine extraorbitante, augenöffende und erschreckende Leseerfahrung! Bettina Balaka widmet sich mit ihrer Essaysammlung „Vom Zähmen, Ausbeuten und Bestaunen“ dem Leid der Tierwelt, oft hervorgerufen durch unsere Spezies: dem Menschen.

Viele Tiere in Zoos bekommen Antidepressiva oder Beruhigungsmittel, es gibt Berichte über den Tiergarten Nürnberg, die offenlegen, dass die dortigen Delfine im Delfinarium Valium verabreicht bekommen - was ist das nur für eine Welt, in der wir leben?! Auf ebensolche Zustände ist die Schriftstellerin Bettina Balaka gestoßen, als sie sich mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Tierwelt beschäftigte.
Mit einem Verweis auf Rilkes „Der Panther“ beispielsweise möchte sie aufmerksam machen auf die Auswirkungen des Eingesperrtseins der Tiere, das nicht selten stereotypische Verhaltensweisen hervorruft - ein klarer Ausdruck von tierischer Depressivität, welcher mit Antidepressiva entgegengewirkt wird. Bevor Tiere also schwer depressiv in der Ecke sitzen und nichts mehr essen, gibt man ihnen Stimmungsaufheller, was natürlich mitunter auch deren Aktivität erhöht und genau das wollen doch die Zoobesucher auch sehen: Aktive Tiere! Und zur Vermeidung von tierischer Aggressivität und Angriffen gegeneinander - was kann man da bloß machen? Man gibt ihnen natürlich Beruhigungsmittel! In den Zoos ist die Gabe solcher Mittelchen übliche Praxis im Rahmen einer tierärztlichen Behandlung. Doch ist das wirklich legitim?! Viele Menschen sind auch auf Psychopharmaka angewiesen - aber kann man das wirklich vergleichen? Denn die tierischen Verhaltensweisen, die medikamentöser Behandlung bedürfen, sind ja erst durch die Haltung der Tiere zum Bestaunen durch den Menschen, nötig geworden. Tun wir denn den Tieren nicht eigentlich etwas Gutes, indem wir durch die Haltung in Zoos zur Arterhaltung und zum Artenschutz beitragen?! Dies bedarf einer starken Hinterfragung, denn gleichzeitig werden die natürlichen Lebensräume der Tiere ja zerstört. Balaka macht bewusst, dass es nicht nur darum geht genetisches Material zu erhalten, sondern dass die Tiere auch eine Kultur weitergeben von Generation zu Generation, die aber auf diese Weise verloren geht.

Aber was kann denn nun am Bestaunen der Tiere so falsch sein?!
Balaka macht klar, dass auch eine Zeit gab, in der man exotische Menschen in Zoos bestaunen konnte - was heute (zurecht!) als abgrundtief falsch verteufelt wird.
Ambivalenzen und kognitive Dissonanzen spielen eine große Rolle in Balakas Werk - wie zum Beispiel der Umstand, dass fortschreitend Regenwälder abgeholzt werden, aber gleichzeitig der Tourismus in ebensolche boomt. Klar, es geht ums Geschäft, um Arbeitsplätze, Macht und letztlich den Kapitalismus - was aber alles keine Legitimierung für einen derartigen Umgang mit den Ressourcen der Natur darstellt. Und so zeichnet sie literarisch auch ihren Weg vom genießenden Fleischesser hin zum Vegetarismus nach.

Besonders gut gefallen hat mir das Kapitel „In andere Häute schlüpfen: Empathie in der Literatur“, wo sie u.a. auf Thomas Manns autobiografischer Erzählung „Herr und Hund - Ein Idyll“ Bezug nimmt, in der ein Hund darauf trainiert werden soll über ein Stöckchen zu springen, was er aber nicht begreift und daraufhin hart bestraft wird. Empathie gegenüber dem Hund ist hier leider Fehlanzeige - doch woran liegts? Sicherlich gibt es eine Überschreitung der Grenze zwischen Mensch und Tier - der Mensch versucht sich erfolglos ins Tier zu versetzen, denn das ist schlichtweg der falsche Ansatz. Der Mensch versucht sich in den Hund als Mensch hineinzuversetzen, aber wäre es nicht hilfreicher und sinnvoller sich in den Hund als Hund hineinzuversetzen?! Anthropomorphismus at it’s best!

„Vom Zähmen, Ausbeuten und Bestaunen“ war für mich ein Highlight auf so vielen Ebenen - ich habe viel Neues gelernt (selbst als Medizinerin wusste ich nicht, dass die Verabreichung von Psychopharmaka an Zootiere übliche Praxis ist), mir wurden die Augen geöffnet, ich war erschüttert, aber vor allem bin ich eins: Dankbar! Danke Bettina Balaka für solch erhellende Lesestunden, die mich sowohl inhaltlich, aber auch sprachlich absolut begeistern konnten. Ich hoffe, dass das Buch in ganz viele Hände wandern und Köpfe eindringen wird - absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Kunst und Drama - perfekt verwoben!

Monas Augen – Eine Reise zu den schönsten Kunstwerken unserer Zeit
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Kunstvoll bin ich in mein neues Lesejahr gestartet mit „Monas Augen“ von Thomas Schlesser - absolut passend, denn einer meiner Vorsätze ist es, mich dieses Jahr vermehrt mit Kunst zu beschäftigen, sei ...

Kunstvoll bin ich in mein neues Lesejahr gestartet mit „Monas Augen“ von Thomas Schlesser - absolut passend, denn einer meiner Vorsätze ist es, mich dieses Jahr vermehrt mit Kunst zu beschäftigen, sei es literarisch oder durch den Besuch von Kunstgalerien und Ausstellungen.
Thomas Schlesser entführt uns nach Paris, wo die kleine Mona plötzlich nichts mehr sieht - in absoluter Panik brechen ihre Eltern mit ihr ins Krankenhaus auf, um die Ursache der plötzlichen Erblindung zu eruieren. Doch Fehlalarm, so schnell wie Mona blind wurde, konnte sie wieder. Der Schreck sitzt trotzdem tief Monas Großvater, seit kurzem Witwer, beschließt ihr fortan die Schönheit der Welt näher zu bringen. Immer Mittwochs holt er sie von der Schule ab für einen gemeinsamen Museumsbuch - Mona soll sich an den Kunstwerken mit ihren prächtigen Farben und den wundervollen Kreationen sattsehen können.

Wir begeben uns mit „Monas Augen“ auf eine kunsthistorische Reise zu 52 Kunstwerken verwoben in einen wunderschönen Plot rund um Mona, ihren Großvater Henry und ihre Großmutter Colette, die ihr kurz vor ihrem mysteriösen Tod eine rätselhafte Talisman-Kette vererbt hat.
Von „Der Baum der Krähen“ von Caspar David Friedrich, über Jan Vermeer, „Der Bahnhof Saint-Lazare“ von Claude Monet, Rembrandt, William Turner oder Picassos „Das Morgenständchen“ ist da wirklich für jeden Kunstliebhaber was dabei. Während meiner Lektüre habe ich immer wieder gegoogelt und mir die Kunstwerke angeschaut, Neues über die Maler*innen gelernt, was eine wirklich bereichernde Erfahrung für mich war - die Kombination aus Literatur und sich dazu die passenden Gemälde anzuschauen, grandios!

Der Autor Thomas Schlesser ist selbst Kunsthistoriker und verwaltet zudem eine Stiftung in Südfrankreich. Mit „Monas Augen“ hat er eine perfekte Kombination aus Drama und Kunst kreiert. Hätte ich die Gemälde nicht nebenbei gegoogelt, hätte ich sie mir sicherlich auch durch seine detaillierten Beschreibungen auch so vor Augen führen können. Durch jedes Werk vermittelt er zudem eine Lebensweisheit, bzw. eine Lektion fürs Leben. So ist Da Vincis „Mona Lisa“ laut Schlesser eine Aufforderung, dem Leben mit einem Lächeln zu begegnen und Rembrandt lädt zur Selbsterkenntnis ein.
Henry lehrt Mona ein Bild auf sich wirken zu lassen und zu verweilen - und so wird aus anfangs ein paar flüchtigen Minuten vor einem Gemälde, später auch mal eine ganze Stunde. Eine Botschaft, die ich enorm wichtig finde und auch aus Selbsterfahrung bestätigen kann - früher habe ich mir (husch, husch) alles was es zu sehen gab eben mal kurz angeschaut - heute fesseln mich manche Gemälde regelrecht und ich liebe es, darin zu versinken, eins zu werden mit dem Werk, ja in manche würde ich am liebsten hineinkriechen.
Fazit: Einen gelungeneren Start in mein Lesejahr 2025 hätte ich nicht haben können, als mit „Monas Augen“ - danke Thomas Schlesser für diese exorbitante Leseerfahrung!

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Ein perfekter Einstieg in die Welt des Literaturgenies Honoré de Balzac!

Balzac und ich
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Schon lange hatte ich es vor - nun endlich habe ich es geschafft: Meinen Einstieg in die Welt von Honoré de Balzac! Und perfekter hätte er nicht sein können als mit „Balzac und ich“ von Titiou Lecoq! ...

Schon lange hatte ich es vor - nun endlich habe ich es geschafft: Meinen Einstieg in die Welt von Honoré de Balzac! Und perfekter hätte er nicht sein können als mit „Balzac und ich“ von Titiou Lecoq! Sein Leben war zwar nicht sonderlich lang (1799-1850), aber dafür umso aufregender.

Schon seit ihrer Jugend ist die Journalistin und Autorin fasziniert vom Leben des außergewöhnlichen Schriftstellers. Angefixt durch einen Radiobeitrag begibt sie sich auf Spurensuche und wandelt auf vergangenen Pfaden im Balzac-Haus in Passy. Da sie selbst sich gerade an einem emotionalen Tiefpunkt befindet, ist die Einsamkeit des leerstehenden Hauses für sie umso spürbarer. Warum lebte er so einsam in der doch recht kleinen Wohnung? War seine Intention fürs Schreiben wirklich nur zu Geld und Ruhm zu gelangen?!
Diesen und vielen weiteren Fragen geht Titiou Lecoq auf den Grund und findet unerwartbare Antworten.

Ein exklusiver Geschmack und stark verschuldet zu sein - wie geht das zusammen?!
Balzac beweist es geht, man benötigt nur genug Skrupellosigkeit, um auch Freunde und Bekannte übers Ohr zu hauen - so ausgeprägt war seine Sucht nach Luxus, er war Unternehmer durch und durch.
So lebte er auch unter einem falschen Namen und ließ Nahestehende nur mit einer Art Codewort herein. Und doch war er auch nur ein Mensch, der sich nach Liebe sehnte - doch dieses Glück blieb ihm leider verwehrt.
Der Titel des Buches „Wie man sein Leben meistert, indem man grandios scheitert“ ist hier Programm und so manövrierte sich der Lebemann aus einem finanziellen Fiasko zu dem anderen.
Aber hatte Balzac auch positive Seiten?!
So skurril wie er war, war er auch ein guter Mensch. Er war ein schreibender Feminist und engagierte sich für die Frauen, was für diese Zeiten alles andere als gewöhnlich war und mich tief beeindruckt hat.

Mich hat Titiou Lecoq mit „Balzac und ich“ fürstlich unterhalten und ich fühle mich mit den außergewöhnlichen, teils skurrilen Fakten über sein Leben perfekt eingeführt in eine Welt, die es glaube ich so nicht noch einmal gibt: Die Welt von Honoré de Balzac. Nun bin ich natürlich umso gespannter, ob seine Literatur genauso extravagant ist, wie es sein Leben war. Und daher möchte ich Euch an dieser Stelle gerne nach Tipps fragen - welches Buch eignet sich für einen Einstieg in seine literarischen Fähigkeiten?! Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen. Für „Balzac und ich - wie man sein Leben meistert, indem man grandios scheitert“ möchte ich gerne eine große Leseempfehlung aussprechen - solltet Ihr schon länger mit dem Gedanken spielen, Euch erstmals oder vermehrt mit dem Literaturgenie Balzac zu beschäftigen, ist das Buch die perfekte Chance dazu! Danke Titiou Lecoq für die horizonterweiternden, wissensbereichernden, humorvollen Lesestunden!

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