Eine Reise durch die Arbeitswelt wird zur Suche nach sich selbst
Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essenMit ihrem ruhigen, nachdenklichen Erzählstil schafft die Autorin es, die Auswirkungen, die feine Nuancen des heutigen Arbeitslebens auf uns haben, mit erstaunlicher Detailschärfe herauszuarbeiten. Bemerkenswert ...
Mit ihrem ruhigen, nachdenklichen Erzählstil schafft die Autorin es, die Auswirkungen, die feine Nuancen des heutigen Arbeitslebens auf uns haben, mit erstaunlicher Detailschärfe herauszuarbeiten. Bemerkenswert ist dabei, wie sie auch den Eindruck, den vermeintlich einfache Tätigkeiten ohne Tiefgang auf unseren Alltag und unser Innenleben haben, einfängt.
Die Handlung entfaltet sich eher langsam vor dem inneren Auge der Lesenden, wird dabei aber nicht langatmig, da wir stets an der detaillierten Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin teilhaben. Diese Tiefe ist es auch, die die Hauptfigur sehr nachvollziehbar und sympathisch werden lässt. Nebencharaktere werden eher skizziert als detailliert herausgestellt, was der Geschichte aber alles in Allem zuträglich ist, da sie sich hauptsächlich im Inneren der Protagonistin entfaltet.
Das Ende des Buchs hält eine überraschende, aber nachvollziehbare Wendung bereit, die auch etwas zum Nachdenken anregt.