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Lotte-Motte

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2025

Eine Reise durch die Arbeitswelt wird zur Suche nach sich selbst

Lasst mich einfach hier sitzen und Yakisoba essen
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Mit ihrem ruhigen, nachdenklichen Erzählstil schafft die Autorin es, die Auswirkungen, die feine Nuancen des heutigen Arbeitslebens auf uns haben, mit erstaunlicher Detailschärfe herauszuarbeiten. Bemerkenswert ...

Mit ihrem ruhigen, nachdenklichen Erzählstil schafft die Autorin es, die Auswirkungen, die feine Nuancen des heutigen Arbeitslebens auf uns haben, mit erstaunlicher Detailschärfe herauszuarbeiten. Bemerkenswert ist dabei, wie sie auch den Eindruck, den vermeintlich einfache Tätigkeiten ohne Tiefgang auf unseren Alltag und unser Innenleben haben, einfängt.
Die Handlung entfaltet sich eher langsam vor dem inneren Auge der Lesenden, wird dabei aber nicht langatmig, da wir stets an der detaillierten Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonistin teilhaben. Diese Tiefe ist es auch, die die Hauptfigur sehr nachvollziehbar und sympathisch werden lässt. Nebencharaktere werden eher skizziert als detailliert herausgestellt, was der Geschichte aber alles in Allem zuträglich ist, da sie sich hauptsächlich im Inneren der Protagonistin entfaltet.
Das Ende des Buchs hält eine überraschende, aber nachvollziehbare Wendung bereit, die auch etwas zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Meiner Meinung nach eine absolute Leseempfehlung!

Nachtlichter
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Die Art wie persönliche Geschichte mit Naturbeschreibung verknüpft wird, ruft einem sehr eindrücklich ins Gedächtnis, dass wir selbst auch nur ein kleiner Teil der Natur sind.
Ich habe das Buch mehr oder ...

Die Art wie persönliche Geschichte mit Naturbeschreibung verknüpft wird, ruft einem sehr eindrücklich ins Gedächtnis, dass wir selbst auch nur ein kleiner Teil der Natur sind.
Ich habe das Buch mehr oder weniger an einem Stück "weggelesen", weil der spontane Wechsel zwischen autobiografischen Erinnerungen und Beobachtungen der Natur der Orkney Inseln mich so in seinen Bann gezogen hat. Liptrot schreibt sehr nahbar und eindrücklich, sodass es leicht wird ihren Gedanken zu folgen, selbst an Stellen, an denen die Themen eigentlich sprunghaft wechseln.

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