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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2025

Kann aus Freundschaft Liebe werden?

Schneeflöckchen, Weißpfötchen
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Alle Jahre wieder gibt es einen neuen Weihnachtsroman aus der Feder von Petra Schier. Diesmal ist Santa Claus im Stress, denn er entdeckt einen Weihnachtswunsch aus dem letzten Jahr. Xander, ein erfolgreicher ...

Alle Jahre wieder gibt es einen neuen Weihnachtsroman aus der Feder von Petra Schier. Diesmal ist Santa Claus im Stress, denn er entdeckt einen Weihnachtswunsch aus dem letzten Jahr. Xander, ein erfolgreicher Fotograf und Reiseblogger liebt schon lange seine beste Freundin Ellie und wünscht sich von Herzen, dass sie seine Gefühle erwidert. Doch als Xander in seine Heimatstadt zurück kommt, lernt Ellie zeitgleich den charmanten Anwalt Patrice kennen und geht mit ihm aus… Santa Claus greift zu gewohnten Mitteln und schickt Schäferhündin Amara zu Ellie und Xander. Gemeinsam kümmern die Freunde sich um den verwahrlosten Hund. Gelingt es Santa mit Hilfe von Amara, dass aus den besten Freunden Ellie und Xander ein Paar wird?

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Die Geschichte lässt sich gut lesen, ist humorvoll und romantisch und es kommt schnell Weihnachtsstimmung auf. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und wirken authentisch. Besonders die vier Freunde Ellie, Jelena, Xander und Arian mochte ich von Beginn an. Es ist toll Freunde zu haben, denen man blind vertraut und mit denen man sich ohne Worte versteht. Aber genau das macht es für Ellie so sehr schwer in Xander mehr als den allerbesten Freund zu sehen. Wie gut, dass Santa Claus und seine Elfen einen Plan haben. Amara, die weiße Schäferhündin habe ich sofort ins Herz geschlossen. Die Arme hat so Schlimmes erlebt. Wie gut, dass sie bei Ellie und Xander bleiben kann. Und natürlich kommt sie auch immer wieder zu Wort, besonders wenn es um ihr „Lieblingsfrauchen“ Ellie geht… Wem Ellie am Ende ihr Herz schenkt… das verrate ich noch nicht… lest selbst! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Neues aus dem Tagebuch von Bianka Bleier

Ich hab noch nie so gern gelebt
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Die Bücher von Bianka Bleier begleiten mich schon seit vielen Jahren und so habe ich mir sehr über das neue Tagebuch aus ihrer Feder gefreut. Die Autorin nimmt uns mit in die Zeit zwischen 2013 und ihren ...

Die Bücher von Bianka Bleier begleiten mich schon seit vielen Jahren und so habe ich mir sehr über das neue Tagebuch aus ihrer Feder gefreut. Die Autorin nimmt uns mit in die Zeit zwischen 2013 und ihren 60. Geburtstag im Jahr 2022. Viel passiert in diesem Zeitraum… das „Sellawie“ wächst, stellt aber auch vor Herausforderungen… die eigene Kraft nimmt ab, die Krankheit zu… Enkel werden geboren und bereichern das Leben, aber auch Abschiede von Eltern und Freunden müssen erlebt und betrauert werden….

In ihrem neuen Buch „Ich hab noch nie so gern gelebt“ erzählt Bianka Bleier offen und ehrlich aus ihrem Leben: Sie beschreibt ihren sich immer wieder ändernden Alltag, lässt teilhaben an Gedanken, an Glück, Sorgen, Trauer... Da ist große Freude über die Entwicklung und zunehmende Selbständigkeit von Jan, dem Sohn mit Behinderung, und über die Geburt der Enkel und die Nähe zu ihren Töchtern. Da ist aber auch der schwere Weg ihren Vater in seinen letzten Jahren zu begleiten und dann die Trauer und die Erkenntnis, dass man nun die älteste Generation ist. Auch die Ehe mit Werner wandelt sich. Wie schön zu lesen, dass die Liebe zueinander immer noch sicher trägt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die mal kurzen, mal langen Tagebucheinträge lassen sich gut lesen, haben mich berührt. Ich bin nur wenig jünger als Bianka und erlebe Vieles, was sie beschreibt in meinem eigenen Leben. So fühlte ich mich abgeholt und verstanden, bekam immer wieder Denkanstöße.
„Ich hab noch nie so gern gelebt“ ist ein Buch, dass den Lebensabschnitt zwischen 50 und 60 gut beschreibt und den Blick auf das Schöne lenkt ohne den Alltag zu beschönigen. Gern empfehle ich das Buch weiter und vergebe verdiente 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Unterhaltsame Weihnachtsgeschichten mit Humor und Tiefgang

Lacht hoch die Tür ... das Herz macht weit
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Weihnachtsgeschichten, da denkt man zuerst an Kerzenschein, Lebkuchenduft und Freude unterm Weihnachtsbaum… Doch diese Sammlung von Weihnachtsgeschichten ist anders. Sie erzählen zB. von zwei Freunden, ...

Weihnachtsgeschichten, da denkt man zuerst an Kerzenschein, Lebkuchenduft und Freude unterm Weihnachtsbaum… Doch diese Sammlung von Weihnachtsgeschichten ist anders. Sie erzählen zB. von zwei Freunden, die sich an der Krippe und am Kreuz treffen, von einer himmlischen Chorprobe, von einen Opa als Nikolaus, von einem Weihnachtsbaum mit kindgerechten Schmuck, von Uroma Frederike und ihrem Seelenbrot…. Die Geschichten aus der Feder von Andreas Malessa (plus zwei Geschichten von Fabian Vogt) sind mal kurz, mal lang, mal bringen sie zum Lachen, mal regen sie zum Nachdenken an… Ein Teil der Geschichten wurde vor Jahren schon veröffentlicht, einige sind neu.

„Lacht hoch die Tür… das Herz macht weit“ ist ein unterhaltsames Weihnachtsgeschichtenbuch. Mir gefällt die Mischung aus ganz unterschiedlichen Geschichten. Es waren zum Teil kurze Gedanken zu einem Bibelvers mit nachfolgend einer passenden längeren Erzählung, manchmal auch ein Gedicht. Manche Geschichte spielte zu biblischer Zeit, andere im Heute. Ich habe oft geschmunzelt, wurde aber ebenso zum Nachdenken angeregt. Nicht jede Geschichte hat mich sofort angesprochen, aber als Sammlung von Weihnachtsgeschichten werde ich das Buch sicher immer wieder ein die Hand nehmen und darin blättern und lesen. Sehr gut eignen sich die Geschichten auch zum Vorlesen. Gern empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Hoffen auf ein Weihnachtswunder

Der Schimmer von Weihnachten
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New York, 1901: Adelaide, eine junge Frau aus reichen Haus hat auf ihr Herz gehört und Howard Forsythe geheiratet. Die Beiden führen eine glückliche Ehe, aber Addy verzweifelt immer wieder an ihrer Unwissenheit ...

New York, 1901: Adelaide, eine junge Frau aus reichen Haus hat auf ihr Herz gehört und Howard Forsythe geheiratet. Die Beiden führen eine glückliche Ehe, aber Addy verzweifelt immer wieder an ihrer Unwissenheit wie man selbständig einen Haushalt führt. Kurz vor dem 1. Advent findet Addy einen kleinen Waisenjungen vor ihrer Tür. Der achtjährige Jack behauptet allerdings ganz fest, dass er eine Familie hat. Er sucht verzweifelt seine kleine Schwester Polly und glaubt an das Versprechen des Vater an Weihnachten wieder zu Hause zu sein. Gemeinsam machen sich Addy und Howart auf die Suche nach Jacks Schwester und alle hoffen und beten, dass der Vater zurück kommt. Doch was, wenn das Weihnachtswunder ausbleibt?

Nachdem mich „Die Wege, die wir wählen“ begeistert hat, habe ich mich sehr gefreut im neuen Roman von Lynn Austin Adelaide noch ein Stück zu begleiten. Addy und Howart sind glücklich miteinander und freuen sich auf die erste gemeinsame Adventszeit. Doch die junge Frau ist auch sehr unsicher in ihrer neuen Rolle, möchte eine gute Ehe-und Hausfrau sein, aber auch etwas in der Welt verändern. Und dann wirbelt der kleine Jack in ihr Leben und Addy hat eine neue Aufgabe, die ihr großes Herz zeigt. Während das Weihnachtsfest Woche um Woche näher rückt werden Addy, Howart und Jack mit Elend, Angst und Hoffnungslosigkeit konfrontiert, erleben aber auch Hilfe, Freude, Liebe und Gebetserhörung... Und in dieser Zeit findet Addy nicht nur Antworten auf ihre Fragen, sondern auch eine Aufgabe und sie erkennt neu die Botschaft von Weihnachten.

Dieser weihnachtliche Roman hat nur ca. 200 Seiten und ist eine perfekte Wochenendlektüre für gemütliche Lesestunden. Dennoch berührt die Geschichte und geht in die Tiefe. Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr gut lesen, mir gefielen die authentischen Figuren, die liebevollen Beschreibungen. Ich habe alle Protagonisten ins Herz geschlossen, habe mich über das Weihnachtswunder gefreut. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter und vergebe 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Ein Neuanfang für Liv

Ein Kräutergarten zum Verlieben
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Die Schwestern Liv und Maike gehen schon lange eigene Wege. Doch nun kommen sie zurück auf den heimatlichen Bauernhof, um ihr Elternhaus für den Verkauf vorzubereiten. Jasper, ein Tischler auf der Walz, ...

Die Schwestern Liv und Maike gehen schon lange eigene Wege. Doch nun kommen sie zurück auf den heimatlichen Bauernhof, um ihr Elternhaus für den Verkauf vorzubereiten. Jasper, ein Tischler auf der Walz, übernimmt gern einige notwendige Renovierungsarbeiten… Während der Arbeiten im Haus und den Spaziergängen in der Natur beginnt Liv sich an ihren Traum ihr Wissen über heilsame Kräuter beruflich zu nutzen. Kann sie diesen Traum auf dem Gehöft umsetzen? Was wird ihre Schwester Maike dazu sagen? Und was ist mit Jasper, zu dem sie sich hingezogen fühlt, der aber seine Walz bald fortsetzen will?

„Ein Kräutergarten zum Verlieben“ ist ein Roman über Vergangenheitsbewältigung und Neuanfänge, über Visionen, die Wirklichkeit werden, über die Wichtigkeit von Familie und Freundschaft und natürlich über die Liebe. Angesprochen hat mich das wunderschöne Cover und ebenso der Klappentext. Die Geschichte von Liv, Maike und Jasper lässt sich gut lesen, die Beschreibungen von Personen, dem alten Haus und der Natur malten klare Bilder vor mein inneres Auge. Erzählt wird aus der Sicht von Liv, so dass man sie und ihre Gedanken und Gefühle gut kennen lernt. Jasper und seinen Hund Flönz mochte ich sehr gern. Interessant waren für mich auch die Einblicke in die Welt der Heilkräuter.

„Ein Kräutergarten zum Verlieben“ ist ein schöner Roman für entspannte Lesestunden.

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