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Veröffentlicht am 25.09.2025

Überhaupt nicht meins

Curse of Shadows and Thorns - Geliebt von meinem Feind
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Cover

Obwohl die orange Hintergrundfarbe herrlich auffallend ist, mag ich sie nicht so gerne. Auch die Details und das Gesamtbild als solches können mich leider nicht fesseln.


Meine Meinung

Da ...

Cover

Obwohl die orange Hintergrundfarbe herrlich auffallend ist, mag ich sie nicht so gerne. Auch die Details und das Gesamtbild als solches können mich leider nicht fesseln.


Meine Meinung

Da ich mal wieder nicht wusste, welches Buch ich als nächstes von meinem Stapel ungelesener Bücher befreien möchte, habe ich den Zufall entscheiden lassen. „A Curse of Shadows and Thorns“ klang wie eine Geschichte mit den richtigen Elementen, um mich begeistern zu können. Leider entwickelte es sich für mich schnell zu einer herben Enttäuschung.

Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, wann ich das Letzte Mal ein Buch gelesen habe, dass mich so wenig fesseln und überzeugen konnte. Gerade die Art wie das Buch geschrieben wurde, konnte mich gar nicht einnehmen. Weder das Worldbuilding noch die Charaktere wirken auf mich authentisch oder verständlich. Ich kann nicht genau beurteilen, ob es direkt an der Autorin oder der Übersetzung gelegen hat, aber es liest sich leider sehr abgehackt, hölzern und immer wieder hatte ich den Eindruck, dass es an ausführenden Nebensätzen mangelt. Die Charaktere handeln nicht immer logisch, es gibt große Logiklücken und auch habe ich nicht den Eindruck einen von ihnen besonders gut zu kennen.

Elise passt leider in das bereits genannte Bild. Ich konnte herzlich wenig mit ihr anfangen. In manchen Kapiteln war sie zu impulsiv, dann zu uneinsichtig und grundsätzlich konnte ich der Autorin die Mischung aus Prinzessin und volksliebende Querdenkerin nicht abkaufen. Auch ihren Umgang mit ihrer Familie, aber ebenso mit Legion war an vielen Stellen für mich nicht nachvollziehbar bzw. konnte ich die hiesigen Umgangsformen irgendwie nicht nachvollziehen. Elises nächtliche Aktivitäten verlaufen sich superschnell im Sande, ihre Freundschaften zu den Leibeigenen wirkten auf mich gekünstelt, ihr Verhalten gegenüber Legion naiv und Elise selbst bleibt blass und langweilig – wenngleich sich die Autorin Mühe gegeben hat den Anschein zu erwecken, dass unter der Fassade der Prinzessin mehr steckt.

Legion Grey bringt durchaus die richtigen Eigenschaften für einen guten Bookboyfriend mit – wenn nicht das fehlende Worldbuilding und der hölzerne Schreibstil alles kaputt machen würden. Viele seiner Gespräche mit Elise mochte ich, doch trotz seiner zentralen Rolle in diesem Buch bleibt er unfassbar blass und einfallslos. Keines seiner Verhaltensmuster konnte mich überzeugen oder gar überraschen, er bleibt bis zur allerletzten Seite viel zu langweilig.

Die Beziehung der beiden schließt sich diesem Bild leider nahtlos an. Es fehlt an echten Emotionen, an Fingerspitzengefühl, an der simplen Fähigkeit mich ansatzweise überzeugen zu können. Dies weitet sich im Übrigen auf alle Charaktere dieses Buches aus, sei es die beiden Protagonisten, Freunde, Leibeigene, Familienmitglieder, alles wirkt furchtbar blass und überzeugt gar nicht.

Ich musste mich ehrlich durch dieses Buch quälen, hatte aber bis zur letzten Seite die Hoffnung, dass es besser wird. Wurde es nicht. Grundsätzlich gibt es durchaus gute Ansätze, doch dabei bleibt es zu meinem Leid. Ich werde diese Reihe definitiv nicht weiterverfolgen und mir die Folgebände sparen.


Fazit

Leider kann man nicht jedes Buch lieben, wie mir diese Geschichte traurigerweise erneut vor Augen führt. Inhaltlich war das Buch leider der totale Flop.

Von mir gibt es 2 von 5 Sternen.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.09.2025

Verdienter Hype? Jaein.

Quicksilver - Tochter des Silbers. Gefangener der Schatten
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Cover

Puh, dieses Cover möchte ich mögen, aber tue es nur bedingt. Der größte Störfaktor ist in meinen Augen die einfach Tatsache, dass mein Bild von Kingfisher nicht zum abgebildeten Mann passt. Er sieht ...

Cover

Puh, dieses Cover möchte ich mögen, aber tue es nur bedingt. Der größte Störfaktor ist in meinen Augen die einfach Tatsache, dass mein Bild von Kingfisher nicht zum abgebildeten Mann passt. Er sieht irgendwie zu sehr nach Milchbubi und zu wenig nach kampferprobten Kämpfer aus. Darüber hinaus mag ich allerdings die düsteren Farben und die kleinen Details ganz gerne.


Meine Meinung


Nachdem ich gerade erst ein anderes total gehyptes Buch von meinem Stapel ungelesener Bücher befreit habe, dachte ich mir, dass ich doch gleich die nächste Bekanntheit lesen könnte. Ich glaube, alle die sich in irgendeiner Form für Unterhaltungsliteratur interessieren, werden über kurz oder lang schon einmal über dieses Buch gestolpert sein. Dies ist allerdings auch der Grund, warum diese Geschichte so lange ungelesen bei mir herumstand.

Wie ich es selber bereits vermutet habe, erleben wir „Quicksilver“ ausschließlich aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin Saeris – wenn wir von den drei Bonuskapiteln am Ende einmal absehen. Ich persönlich mochte die Saeris aus den ersten Kapiteln lieber als aus den späteren. Gerade zu Beginn ist Saeris eine bewundernswerte Kämpfernatur, eine Diebin mit Einfallsreichtum und immer mit dem Wissen im Hinterkopf, was jeder gelungene Raubzug ihrer Familie verschafft. Währenddessen habe ich ihre Eigeninitiative in ihrer Zeit im Winterpalast schmerzlich vermisst. Sie mutiert überraschend schnell zur Mitläuferin, ich habe immer wieder darauf gewartet, dass sie endlich auf eigene Faust loszieht, Geheimnisse aufdeckt oder an Orten auftaucht wo sie nichts zu suchen hat. Dennoch mochte ich sie eigentlich ganz gerne.

Kingfisher, oder kurz Fisher genannt, ist ein typischer Bookboyfriend. Unter seiner mürrischen und oftmals verletzend direkten Art verbirgt sich ein aufopferungsvoller und vielschichtiger Mann. Für mich persönlich gibt es viele Dinge, die ich an ihm geliebt habe. Dies betrifft seine Dialoge mit Saeris, seine Freundschaft zu Renfis und Layne, sowie die tiefe Liebe seiner verstorbenen Mutter gegenüber. Allerdings hatte ich gerade nach den Bonuskapiteln immer noch den Eindruck, dass es ihm – und auch dieser Geschichte – ein wenig an Dynamik fehlt. Ja, es gibt tolle Freundschaften und Loyalitäten, doch so richtig berührt worden bin ich nicht. Auch die Beziehung zwischen Saeris und Fisher kann mich zu vielen Teilen überzeugen, aber dieser letzte Sprung von „kann überzeugen“ zu „liebe ich abgöttisch“ fehlt.

Das Worldbuilding war facettenreich und vielschichtig, wenn auch ich nicht leugnen kann, dass es zudem eine ganze Menge bekannter Elemente gibt. Zum Glück fand ich die Thematik rund um das Quicksilver faszinierend und undurchschaubar zugleich, ähnliches gilt für Saeris Rolle als Alchimistin und zukünftig als etwas noch nie Dagewesenes.

Das Ende hatte durchaus die ein oder andere nette Überraschung parat, aber auch hier schlägt meine innere Waage in Richtung „war vorhersehbar“ aus. Dieses Buch lässt mich sehr zwiegespalten zurück, weil mir einige Elemente gefallen, andere nicht, manches ist neu, anderes einfach sehr altbacken und bekannt.

Momentan gehe ich davon aus, dass ich diese Reihe weiterverfolgen werde. Vielleicht können beide Protagonisten mich noch vom Hocker hauen, die Geschichte mich für sich einnehmen und mit ganz viel Glück fühle ich mich emotional dann auch vollständig involviert.


Fazit

Gerade bei so bekannten Büchern bleibt für mich immer fraglich, ob ich sie mag oder nicht. "Quicksilver" pendelt sich irgendwo im mittleren Bereich ein, es kann überzeugen und gleichzeitig auch nicht.


Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.09.2025

Eher was für Einsteiger ins Genre

The Witch Collector
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Cover

Unbestreitbar passt dieses Cover perfekt zum Inhalt des Buches. Die Darstellung der beiden Protagonisten gefällt mir zwar ganz gut, aber das Gesamtbild trifft nicht so wirklich meinen Geschmack. ...

Cover

Unbestreitbar passt dieses Cover perfekt zum Inhalt des Buches. Die Darstellung der beiden Protagonisten gefällt mir zwar ganz gut, aber das Gesamtbild trifft nicht so wirklich meinen Geschmack.


Meine Meinung

Da ich derzeit mit einem selbstauferlegtem Buchkaufverbot belegt bin, dachte ich mir, dass ich mich nach längerer Zeit mal wieder für ein Rezensionsexemplar bewerbe. Dank NetGalley und dem Reverie Verlag durfte ich dieses Buch zu meiner Freude bereits einige Tage vor offiziellem Erscheinen lesen. Dafür an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön!

Und obwohl ich Bücher liebe, musste ich ziemlich schnell feststellen, dass ich diese Geschichte nicht liebe. Ich habe in meinem Leben schon viele Bücher des Romantasy-Genres gelesen, auch schon lange, bevor es so populär geworden ist, wie es derzeit ist. „The Witch Collector“ wurde leider nicht für mich geschrieben und schweren Herzens muss ich zugeben, dass ich wesentlich bessere Bücher kenne.

Die erste Sache, die mir aufgefallen ist, sind die sehr einfach gehaltenen Beschreibungen von so ziemlich allem. Besonders aufgefallen ist es mir bei den äußerlichen Beschreibungen der Charaktere oder auch beim Setting. Es gibt wenig greifbare Details, wenig bildhafte Ausführungen und damit verschwimmt diese Welt in meinem Kopf schnell zu einem verwaschenen Einerlei. Ich hätte gerne mehr Fingerspitzengefühl gesehen, diese Welt wirklich lebendig und ausdruckstark zu gestalten und zum Leben zu erwecken. Das Setting als solches bringt durchaus die richtigen Elemente für eine gute Geschichte mit, es fehlt allerdings ebenso an Wiedererkennungswert. Denn im Grunde genommen gibt es keinen einzigen Aspekt, den man nicht bereits aus anderen Büchern kennt. Keine besondere Stadt, keine besonderen Sehenswürdigkeiten oder besondere Flora und Fauna – es wirkt blass und zu einfach gehalten.

Ähnlich ergeht es mir mit den Charakteren, insbesondere mit ihren Gefühlen und Gedanken. Angefangen bei Raina und dem Witch Collector. Beide bringen in der Theorie die richtigen Elemente mit, um zu überzeugen, doch die Praxis sieht leider anders aus. Beide finde ich in ihren Gedanken und Emotionen zu oberflächlich. Es mangelt massiv an Emotionalität, an Tiefgang und auch an Überzeugungskraft. Einige Gedankengänge waren mir zu sprunghaft, beispielsweise fühlt Raina innerhalb weniger Sätze von Angst, Verzweiflung und Leidenschaft irgendwie alles, aber nichts davon fühlte sich für mich echt an. Es mangelt der Autorin in meinen Augen an der Fähigkeit die Gefühle richtig auszuarbeiten, die Gefühle sich entfalten zu lassen und schlichtweg aufrechtzuerhalten.

Sowohl die Protagonisten betreffend als auch das Worldbuilding bin ich ehrlich enttäuscht. Beides betreffend finde ich das Buch tatsächlich zu einfach gehalten, zu simpel, an einigen Stellen fast ein wenig plump. Darüber hinaus bin ich immer wieder über Dinge gestolpert, die für mich wenig Sinn gemacht haben bzw. wo die Erklärungen für mich nicht ausreichend waren. Als Beispiel, warum genau der Witch Collector bzw. der Mann dahinter die Hexen eingesammelt hat und nicht wahllos jemand anderes, erklärt sich mir gar nicht. Warum Raina niemals den Verdacht hegte, dass ihre Schwester vielleicht gar nicht so unglücklich sein könnte, ebenfalls. Oder warum Raina acht Jahre lang gewartet hat, um ihren Plan in die Tat umzusetzen.

Für mich liest sich diese Geschichte, als hätte sich die Autorin während des Schreibens immer mal wieder etwas Neues einfallen lassen wollen, und nicht, als hätte sie sich im Vorneherein alle Details überlegt. Was mir prinzipiell egal ist, wenn es nicht so auffällig gewesen wäre. Gerade zu Beginn wird so wenig erklärt, dass ich kapitellang im Dunkeln getappt bin, was einige wichtige Elemente angeht, die essenziell für das Verstehen dieser Welt sind.

Ich werde diese Reihe wohl nicht weiterverfolgen und kann das Buch nur bedingt weiterempfehlen. Vielleicht ist diese Geschichte eher was für Einsteiger ins Genre und nicht – wie ich es bin – für alteingesessene Hasen.

Fazit

Trotz eines vielversprechenden Inhaltes und der richtigen Grundidee, können weder die Charaktere, das Setting oder das Worldbuilding überzeugen. Schade.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.09.2025

Highlight

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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Cover

Ich liebe alles daran! Das Gesamtbild, die Farbpalette und auch die Darstellung des rot gefiederten Vogels neben den kleinen Details. Hier stimmt alles.


Meine Meinung

Bei so gehypten Büchern ...

Cover

Ich liebe alles daran! Das Gesamtbild, die Farbpalette und auch die Darstellung des rot gefiederten Vogels neben den kleinen Details. Hier stimmt alles.


Meine Meinung

Bei so gehypten Büchern wie diesem bin ich in den letzten Jahren vorsichtig geworden, weil ich oftmals das Gefühl hatte, dass diese nur durch ihre Bekanntheit so beliebt anmuteten und nicht, weil sie zwangsläufig auch gut waren. Dennoch habe ich beschlossen, diesem Buch eine Chance zu geben, und was soll ich sagen? „The Wind Weaver“ konnte mich vollkommen begeistern!

Mit seinen etwas unter 600 Seiten ist dieses Buch weiß Gott nichts, dass die meisten von uns mal eben nebenbei lesen könnten. Die Tatsache, dass ich es innerhalb von 48 Stunden durchgelesen habe, ist bereits das erste deutliche Zeichen, wie sehr mich diese Geschichte fesseln konnte. Vom ersten Kapitel bis zum allerletzten konnte ich so wunderbar leicht ins Buch eintauchen, dass es mich selbst ein wenig überrascht hat. Der Beginn mit Rhya – zum Tode verurteilt durch ihr Leben als Halbling, über ihre Reise mit Scythe und ihrer Ankunft in den Nordladen konnte mich fesseln und mitreißen. Das Buch hatte durchaus die ein oder andere Länge, aber durch die spannenden Abschnitte rund ums Überleben neben dem facettenreichen Worldbuilding kann ich darüber getrost hinwegsehen.

Rhya war für mich eine tolle Protagonistin. Dies betrifft sowohl ihren Wandel von einer unbedeutenden Halbling zur Windweberin, als auch ihr Vertrauen in andere Nebencharaktere. Ich fand ihre Zweifel authentisch, aber ebenso ihr Bedürfnis sich weiterzuentwickeln, sich ihren Ängsten zu stellen und sich nicht von Penn unterbuttern zu lassen.

Ich kann verstehen, dass es Lesende da draußen gibt, die Penn nicht mögen. Ich für meinen Teil bin zwiegespalten, was ihn angeht. Persönlich mochte ich ihn in seiner Rolle als Scythe am meisten und habe diese ruhige Beharrlichkeit später im Buch ein wenig vermisst. Passend zu seinem Element ist er sehr temperamentvoll und sein Verhalten gegenüber Rhya hat durchaus seine Schattenseiten. Doch als Anführer, als Freund und als Verbliebener gibt er eine großartige Rolle ab.

Ehrlich gesagt hoffe ich, dass es keine Dreiecksbeziehung mit Soren, dem Wasserverbliebenen, geben wird. Das ist allerdings nicht den Charakteren geschuldet, sondern der einfachen Tatsache, dass ich Dreiecksbeziehung hasse wie die Pest. Außerdem sind Penn und Rhya ein schönes Paar, auch wenn Penn dringend anfangen muss, sich über sein eigenes überbehütendes Verhalten Gedanken zu machen.

Der Schreibstil war wie für mich gemacht. Neben der Verständlichkeit, dem Humor und dem Ideenreichtum, konnte mich vor allem die Lebendigkeit der Charaktere überzeugen. Die Freundschaften, die Loyalitäten und auch die Dialoge sprühen vor Dynamik und Authentizität.

In den letzten Jahren wurde es für mich immer schwerer Bücher zu finden, die mich wirklich bewegen können. Wenn ich also während des Lesens anfange zu weinen, heißt das für mich schon einiges. Hier habe ich zum Glück nicht nur geweint, ich habe genauso gelacht, mich in Charaktere verliebt und diese Welt vollumfänglich genossen.

Ich warte bereits jetzt sehnsüchtig auf den nächsten Band dieser Reihe und kann abschließend wohl nur hoffen, dass dieser zeitnah herausgegeben wird. Für mich ist „The Wind Weaver“ ein unerwartetes Highlight geworden.


Fazit

Obwohl ich zu Beginn meine Zweifel hatte, habe ich mich schnell in dieses Buch verliebt! Ich weiß, die meisten von uns können die ganzen gehypten Geschichten schon gar nicht mehr sehen, doch hier lohnt sich in meinen Augen einen Blick hinter das bildhübsche Cover.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2025

Auf S. 200 abgebrochen

The Five Crowns of Okrith 1: High Mountain Court
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Cover

Im Ganzen betrachtet mag ich dieses Cover ganz gerne, auch wenn ich der Meinung bin, dass der rote Hintergrund schnell zu einer einfarbigen Masse verschwimmt.


Meine Meinung

Nachdem dieses ...

Cover

Im Ganzen betrachtet mag ich dieses Cover ganz gerne, auch wenn ich der Meinung bin, dass der rote Hintergrund schnell zu einer einfarbigen Masse verschwimmt.


Meine Meinung

Nachdem dieses Buch nun eine Weile auf meinem Stapel ungelesener Bücher vor sich hinvegetiert hat, habe ich vor einigen Tagen beschlossen, es von seinem Leid zu befreien. Man sagt „Es gibt immer ein erstes Mal“ und leider trifft diese Aussage perfekt zu diesem Buch, denn ich musste es nach 200 Seiten abbrechen, was es zum ersten Buch macht, welches ich bisher abgebrochen habe.

Ich habe eigentlich schon nach wenigen Kapitel gemerkt, dass diese Geschichte nichts für mich ist, habe mich aber dennoch an die Hoffnung geklammert, dass es noch besser wird. Ist es allerdings nicht.

Zunächst einmal ist mir aufgefallen, dass der Schreibstil als solcher recht plump und hölzern wirkt. Es gibt zu viele nicht nachvollziehbare Zeitsprünge, unlogisches Verhalten und über allem schwebt die einfache Tatsache, dass die Emotionen gar nicht bei mir angekommen sind. Gedanklich springt unsere Protagonistin von einem Gedanken zum nächsten, ohne, dass ein roter Faden erkennbar wäre.

Mit Remy konnte ich zusätzlich dazu herzlich wenig anfangen. Ich fand ihren Charakter unsympathisch, launisch und unnötig konfliktbereit. Sie verhält sich sprunghaft, ist mal in ihrer Angst gefangen als rote Hexe entlarvt zu werden, um dann wieder wie eine feige Königin durch die Gegend zu stolzieren. Weder die Verbindung zu ihrer Familie noch zu Hale und seinen Mitreisenden konnte ich gefühlstechnisch nachempfinden. Auch so Nebenschauplätze wie der Verlust ihrer Eltern und Geschwister sind so langweilig und trocken rübergebracht worden, dass mich nichts davon auch nur ansatzweise berühren konnte. Die von ihr forcierten Streitereien mit Hale, dem Prinzen, waren oftmals einfach unnötig und zeigen mir nur deutlich ihren schlechten Charakter.

Hale könnte ein vielversprechender Protagonistin sein, wenn er nicht so unfassbar oberflächlich und langweilig dargestellt worden wäre. Was, zu seiner Verteidigung, für alle hier existierenden Charaktere gilt.

Ich habe schon lange nichts mehr gelesen, was inhaltlich so verworren, unlogisch und abgekupfert wirkt wie hier. „High Mountain Court“ greift viele Elemente auf, die alteingesessene Hasen bereits aus anderen Geschichten kennen, nur weder überzeugend genug dargestellt noch glaubhaft vermittelt. Es liest sich wie ein Querschnitt des Genres, vermischt zu einem gefühlslosen Kauderwelsch. Leider reiht sich hier eine unlogische Idee an die nächste. Ich habe nicht mal verstanden, warum die roten Hexen gejagt und getötet worden sind. Gleiches gilt für Remys Vergangenheit, also wer sie ist habe ich durchaus verstanden, doch warum ist sie jahrelang alleine – mit Heather und ihrem „Bruder“ – durch die Weltgeschichte getingelt, wenn es offensichtlich noch roten Hexen gibt? Und warum ist es im Verlauf der Geschichte plötzlich in Ordnung eine rote Hexe öffentlich als Eigentum zu vermarkten, wenn Remy jahrelang geglaubt hat, sie sei die Letzte ihrer Art? Und dieser unlogische Inhalt zieht sich immer weiter durch das Buch und macht es mir daher unmöglich es zu mögen.


Fazit

Mich konnte dieses Buch so wenig überzeugen, dass ich es leider abbrechen musste – was alles wichtige darüber bereits aussagt.

Von mir gibt es 1 von 5 Sternen.

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