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Veröffentlicht am 18.01.2025

Nix für mich.

Morden ohne Sorgen - Tannenmord im Weihnachtswald
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"Im schönen Potsdam, zwischen Schlössern und Parks, stolpert Frederik mit seinem Zwergdackel Wilhelm über die eine oder andere Leiche. Zum Glück stehen ihm mit der lebensfrohen Reporterin Lisi und dem ...

"Im schönen Potsdam, zwischen Schlössern und Parks, stolpert Frederik mit seinem Zwergdackel Wilhelm über die eine oder andere Leiche. Zum Glück stehen ihm mit der lebensfrohen Reporterin Lisi und dem cleveren Redaktionspraktikant Tuan bei seinen Ermittlungen stets zwei tapfere Helfer zur Seite. Cosy Crime, wie es sein muss! "
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich in Potsdam studiert habe und ich liebe es, wenn ich die Schauplätze selbst kenne.
Ich mag grundsätzlich Cosy Crime und die derzeitige Weihnachtszeit hätte ganz wunderbar gepasst. Ich muss allerdings zugeben, dass ich große Schwierigkeiten hatte, mich in die Story einzufinden. Mir erschien alles sehr chaotisch und verwirrend. Vielleicht ist es zwingend erforderlich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Da es sich hier um Teil 3 handelt... Schwierig.
Die Hauptfigur fand ich nahezu unerträglich. Tut mir sehr leid, das war absolut nichts für mich!

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Bin ratlos!

In einem Zug
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Dieses Buch lässt mich etwas ratlos zurück. Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen, da ich den besonderen Schreibstil von Daniel Glattauer als Bereicherung empfinde. Nun schwanke ich zwischen Enttäuschung ...

Dieses Buch lässt mich etwas ratlos zurück. Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen, da ich den besonderen Schreibstil von Daniel Glattauer als Bereicherung empfinde. Nun schwanke ich zwischen Enttäuschung und ... tja... Anteilnahme?
Der Titel drückt treffend aus - das Buch spielt in einem Zug... und ein bisschen auch außerhalb. Ein in die Jahre gekommener Bestseller-Autor mit Schreibblockade sitzt im Zug und trifft auf eine nicht mehr ganz junge Frau. Man gerät ins Gespräch, wie das eben in Zugabteilen oft so ist und außer Toilettengängen und Bistro-Besuch sowie "Beine vertreten" passiert verständlicherweise nicht viel an Bewegung und Ortswechseln.
Interessant beginnt das Gespräch mit einem gewissen "Schlagabtausch" und ausformulierten Gedankengängen. Das liest sich auch gut, nur leider wird es irgendwann irgendwie "klebrig". Ich habe mich stellenweise wirklich durch die Dialoge gequält. Der Twist ist für meine Begriffe ziemlich vorhersehbar und die Nachsätze machen es nicht besser, eher nehmen sie den Effekt wieder weg.
Der quantitativ ziemlich hoch dosierte Alkoholkonsum wird thematisiert, was sehr interessant und nach vollziehbar ist, die Menge aber nicht wettmacht.
Tja - es gibt wirklich schöne Passagen und Absätze, tolle Aussagen und nachdenkenswerte Sätze.... Leider fehlt mir die Lust, mich noch einmal heranzuwagen und diese Dinge auszukosten, weil der Gedanke an die "moosgrünen Augen" und die durchnummerierten Lächeln mir schon beim Daran-Denken auf den Wecker gehen. Schade!

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Nur für Dylan Fans

Mord auf Hohenhaus
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"Auf dem idyllischen Gelände des Schlosshotel Hohenhaus erlebt der Kongress der Dylanologen einen mörderischen Twist, als mit der Statue des Tambourine Man auch eine Leiche enthüllt wird.
Nichts könnte ...

"Auf dem idyllischen Gelände des Schlosshotel Hohenhaus erlebt der Kongress der Dylanologen einen mörderischen Twist, als mit der Statue des Tambourine Man auch eine Leiche enthüllt wird.
Nichts könnte schöner sein, als im luxuriösen Schlosshotel Hohenhaus an einer internationalen Dylanologen-Konferenz teilzunehmen. Das glaubt jedenfalls der Berliner Rechtsanwalt und Dylan-Verehrer Michael Ritz. Bis eine Leiche auftaucht, und er in Mordverdacht gerät. Glücklicherweise lernt er im Hotel einen hochbetagten schwedischen Meisterdetektiv kennen, und gemeinsam mit ihm und einer unwahrscheinlichen Ansammlung verbündeter Hotelgäste nimmt er die Ermittlungen auf. Doch er ahnt noch nichts von dem großen Komplott, das dahintersteckt ..."

Man sollte Dylan-Fan sein, um dieses Buch zu mögen, denn die Vielzahl der Zitate gibt der Geschichte zumindest einen Rahmen. Alles andere artete für mich leider in Quälerei aus, denn eine Unmenge wörtlicher Rede, seltsamer Gespräch und für mich fehlender Zusammenhänge verwirrten mich und raubten das Lesevergnügen.
Leider gar nicht mein Geschmack!.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

So wichtig - der Blick nach innen!

Die Kunst des InnSæi
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Ich habe mich sehr über den Gewinn dieses Buches gefreut. In unserem Land ist es nicht sehr angesehen, wenn man sich um sich selbst kümmert. Zwar werden berühmte Menschen dafür gemocht, aber ...

Ich habe mich sehr über den Gewinn dieses Buches gefreut. In unserem Land ist es nicht sehr angesehen, wenn man sich um sich selbst kümmert. Zwar werden berühmte Menschen dafür gemocht, aber im Alltag wird oft die Nase gerümpft - über Meditation und Yoga, über Nichts-Tun, über Lebensgenuss und sich Um sich selbst kümmern. Dabei sind die vielen Ablenkungen und vermeintlichen Inspirationen so vielfältig und beeinflussen uns weit mehr, als es uns gut tut. In einem so unbeschreiblichen Land wie Island ist man dem Leben an sich offensichtlich viel näher. Schon in ihrem Epilog weist die Autorin mehrfach und eindeutig darauf hin, wie wichtig es ist, mit sich selbst im Einklang zu sein.
Dieses Ratgeber-Buch kann man langsam und genussvoll zelebrieren, einzelne Passagen wiederholen, Rat immer wieder sacken lassen und Möglichkeiten überdenken, dass Gelesene im Alltag anzuwenden und zum normalen Lebensbestandteil zu machen. Ich empfand vieles als schöne Bestätigung und Bekräftigung meines eigenen Weges, einiges als Bereicherung.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

Ich fands gut!

The Christmas Fix
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Im Herbst im warmen Wohnmobil sitzen und ein Weihnachtsbuch lesen... das hat schon was. Ich habe die Geschichte wirklich genossen, auch wenn ich am Anfang etwas verpeilt habe, dass es hier erotisch ...

Im Herbst im warmen Wohnmobil sitzen und ein Weihnachtsbuch lesen... das hat schon was. Ich habe die Geschichte wirklich genossen, auch wenn ich am Anfang etwas verpeilt habe, dass es hier erotisch durchaus zur Sache gehen wird. Die Story fand ich schlüssig, die Charaktere toll und ich gehe einfach mal davon aus, dass das Hauptziel hier tatsächlich Unterhaltung mit ein paar Denkanstößen ist. Ich fand es wirklich wirklich gelungen und hatte Spaß!
Der kleine Einblick in das etwas andere Reality TV und die Sorgen einer Kleinstadt wurden gut dargestellt, ebenso, dass Vorurteile uns im Weg stehen und dass uns unsere Kindheit prägt, ob wir wollen oder nicht.
Gute Unterhaltung, wobei immer Potential für weitere Einblick bleibt... Mrs. Pringle, Mellody.... Es hat einfach Spaß gemacht, dabeisein zu dürfen, ohne nass und schmutzig zu werden. Danke dafür!

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