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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2024

Familienlesespaß mit den Grimmwaldbewohnern

Grimmwald 2 – Lasst die Felle fliegen!
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Im zweiten Teil der wunderbaren Grimmwaldabenteuerserie „Grimmwald 2 - Lasst die Felle fliegen!“ haben sich die Fuchskinder Ted und Nancy in ihrem neuen Zuhause eingelebt. Mittlerweile haben ...

Im zweiten Teil der wunderbaren Grimmwaldabenteuerserie „Grimmwald 2 - Lasst die Felle fliegen!“ haben sich die Fuchskinder Ted und Nancy in ihrem neuen Zuhause eingelebt. Mittlerweile haben sie sich super eingelebt, viele Freunde gefunden und haben einen wunderbaren Zusammenhalt mit den Grimmwaldbewohnern. Plötzlich jedoch wird das idyllische Zusammenleben durch den Bauplan eines Freizeitparks getrübt. Nun müssen die Bewohner noch mehr zusammenrücken und ihr Zuhause beschützen.
Die Autorin Nadia Shireen hat eine besondere Art Kinderbücher zu schreiben, liebevoll und mit vielen Scherzen untermalt sie die Abenteuer. Verrückte, quirlige Charaktere rund die Geschichte ab.
Mein Sohn hat an vielen Stellen herzhaft lachen müssen. Herrlich!
Das Buch erzählt aber nicht nur eine Geschichte sondern vermittelt viele positive Botschaften wie Freundschaft, Zusammenhalt, gemeinsam für etwas einstehen und Schutz der Natur.
Das Cover macht neugierig und regt auf jeden Fall zum Kauf an. Buntes quirliges Treiben, was auf jeden Fall den Inhalt des Buches widerspiegelt.
Mich als Erwachsene waren einige Wendungen vorhersehbar. Jedoch aus Sicht der Kinder ist es ein abwechslungsreiches und spannendes Buch.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Nadia Shireen auch mit dem zweiten Teil eine super Fortsetzung schreibt. Wir haben dieses Buch als Familienlesespaß abends vor dem Einschlafen gelesen. Herzallerliebst!

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2024

Mord in fünf Akten

Die Insel des Zorns
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Der Thriller „die Insel des Zorns“ von Alex Michaelides, erschienen im DROEMER Verlag, handelt von sieben mehr oder weniger befreundeten Personen, die einen Kurzurlaub auf einer Privatinsel machen. ...

Der Thriller „die Insel des Zorns“ von Alex Michaelides, erschienen im DROEMER Verlag, handelt von sieben mehr oder weniger befreundeten Personen, die einen Kurzurlaub auf einer Privatinsel machen. Jedoch geschieht dort ein Mord. Das Buch ist in fünf Akte und einen anschließenden Epilog unterteilt. In jedem Akt ergänzt bzw. löst der Erzähler ausgelassene Passagen oder Passagen, in denen er den Leser absichtlich in eine Sackgasse geführt hat, auf. Dadurch wirkt es auf uns Leser sehr wendungsreich. Die Geschichte wird von einem der Protagonisten, Elliot Chase, selbst erzählt. Der Erzähler spricht die Leser immer wieder direkt an und versucht durch rhetorische/offene Fragen ein Band zwischen Erzähler und Leser entstehen zu lassen. Dadurch entsteht das Gefühl beim Leser, dass das wirklich so passiert ist. Jedoch hat der Erzähler an einigen Passagen sehr übertrieben und man hatte das Gefühl, dass der Erzähler anfängt zu schwafeln und vom eigentlichen Thema abdriftet. In den einzelnen Akten werden die Geschichten und persönlichen Verwebungen der sieben Personen, die in dem Buch vorkommen, sehr intensiv beleuchtet und studiert. Dadurch hat man als Leser die Chance eine Sympathie/Antisympathie aufzubauen. Jedoch wird durch diese intensive Beleuchtung der Charaktere der Mord und einige Spannungselemente die einen Thriller ausmachen, vernachlässigt.
Das Cover ist meines Erachtens perfekt gewählt, da es eine Verbindung zum Hauptspielort, die kleine griechische Insel „Aura“, im Buch schafft. Das Cover bildet meiner Meinung nach ein Nazar-Amulett ab, was seinen Ursprung in der türkisch/griechischen Kultur hat.
Das Buch bekommt meine Leseempfehlung, jedoch nicht mit der vollen Punktzahl. Einen Punkt ziehe ich ab, da mir einige Spannungselemente gefehlt haben und der Erzähler zu oft vom Thema abdriftet und zu „schwafeln“ beginnt.

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