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Veröffentlicht am 28.10.2025

Familiengeheimnisse, Fernweh und Neuanfang – Lalis Geschichte geht unter die Haut

Die Nelkentochter (Die Blumentöchter 3)
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„Die Nelkentochter“ von Tessa Collins ist der dritte Band der Blumentöchter-Saga – und wieder ein gefühlvoller Roman voller Emotionen, Geheimnisse und wunderschöner Schauplätze.

Im Mittelpunkt steht diesmal ...

„Die Nelkentochter“ von Tessa Collins ist der dritte Band der Blumentöchter-Saga – und wieder ein gefühlvoller Roman voller Emotionen, Geheimnisse und wunderschöner Schauplätze.

Im Mittelpunkt steht diesmal Lali, die nach dem Tod ihrer Großmutter den Halt verliert. Als sie in der Gärtnerei zufällig eine Gedichtsammlung ihrer Mutter entdeckt, kommen lange verdrängte Fragen ans Licht. Mutig begibt sich Lali auf eine Reise nach Sri Lanka, um Antworten zu finden – und stößt dort auf die Spuren einer alten Teeplantage und ein tief verborgenes Familiengeheimnis.

Tessa Collins versteht es auch in diesem Band meisterhaft, Emotionen und Atmosphäre zu verbinden. Ihre Beschreibungen von Cornwall und Sri Lanka sind lebendig und detailreich, sodass man die Orte förmlich spüren kann. Besonders berührt hat mich Lalis innere Entwicklung – von der Unsicherheit und dem Schmerz bis hin zu Mut und Selbstfindung.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, gefühlvoll und voller Wärme. Schön ist auch, dass sich der rote Faden der Familiensaga weiterzieht und bekannte Figuren aus den vorherigen Bänden wieder auftauchen.

„Die Nelkentochter“ ist eine authentische, berührende Geschichte über Herkunft, Vergebung und den Mut, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Für mich ein weiterer starker Teil einer wunderbaren Reihe – und ich freue mich schon jetzt darauf, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Rebecca Yarros – eine Autorin, die mitten ins Herz trifft

Variation
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Das ist bereits das zweite Buch von Rebecca Yarros, das ich gelesen habe – nach Alles, was ich geben kann – und wieder hat mich die Autorin komplett in ihren Bann gezogen.

Die Handlung ist spannend, die ...

Das ist bereits das zweite Buch von Rebecca Yarros, das ich gelesen habe – nach Alles, was ich geben kann – und wieder hat mich die Autorin komplett in ihren Bann gezogen.

Die Handlung ist spannend, die wechselnden Erzählperspektiven bringen viel Dynamik hinein und die Emotionen der Charaktere haben mich tief berührt. Oft war ich gleichzeitig traurig und glücklich, weil die Geschichte so intensiv erzählt ist.

Rebecca Yarros schafft es, mit ihrer Sprache und den vielschichtigen Figuren echte Gefühle zu transportieren. Genau das macht ihre Bücher für mich zu etwas Besonderem.

Für mich ist klar: Rebecca Yarros kommt definitiv auf meine Buchalarmliste – ich will kein Werk mehr von ihr verpassen!

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Lesespaß garantiert 

Das kleine Böse Buch 8: Interaktiver Lesespaß ab 8 Jahren vom Spiegel-Bestseller-Autor (Das kleine Böse Buch, Bd. 8)
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Meine Tochter (10 Jahre) ist keine große Leseratte. Über die Buchvorstellungen ihrer Mitschüler im Deutschunterricht wurde sie jedoch auf die Reihe Das kleine Böse Buch aufmerksam – und war sofort neugierig. ...

Meine Tochter (10 Jahre) ist keine große Leseratte. Über die Buchvorstellungen ihrer Mitschüler im Deutschunterricht wurde sie jedoch auf die Reihe Das kleine Böse Buch aufmerksam – und war sofort neugierig. Passenderweise gewannen wir Teil 8 bei der Buchverlosung und konnte ihn mit in den Sommerurlaub nehmen.

Zu meiner Überraschung hat sie das Buch in den Ferien komplett durchgelesen. Ihr eigenes Fazit war knapp, aber eindeutig: „Das Buch ist voll toll.“

Besonders gefallen hat ihr – und auch mir beim Hineinlesen – der interaktive Ansatz: Die Leserinnen und Leser gestalten die Handlung aktiv mit, was das Buch sehr lebendig macht und selbst Kinder, die sonst nicht so gern lesen, fesselt. Man muss die Vorgängerbände übrigens nicht kennen, um Spaß zu haben, denn auch dieser Teil funktioniert problemlos für sich allein.

Unser Fazit: Ein spannendes, witziges und clever gemachtes Kinderbuch, das mit seinem Mitmach-Charakter großen Lesespaß verspricht. Absolute Leseempfehlung – nicht nur für kleine Vielleser, sondern gerade auch für Kinder, die sonst selten freiwillig zum Buch greifen.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Drei Frauen, drei Vergangenheiten – und ein Neuanfang zwischen Bienen und Erinnerungen

Wilder Honig
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Mit „Wilder Honig“ ist Caryl Lewis ein leises, aber tief bewegendes Porträt dreier Frauen gelungen. Schauplatz ist ein abgelegener Obstgarten am Rand des walisischen Dorfs Berllan Deg – ein ebenso idyllischer ...

Mit „Wilder Honig“ ist Caryl Lewis ein leises, aber tief bewegendes Porträt dreier Frauen gelungen. Schauplatz ist ein abgelegener Obstgarten am Rand des walisischen Dorfs Berllan Deg – ein ebenso idyllischer wie melancholischer Ort, an dem Hannah nach dem Tod ihres Mannes John zum ersten Mal in ihrem Leben allein ist.

Was zunächst wie eine stille Trauergeschichte beginnt, entwickelt sich bald zu einer vielschichtigen Erzählung über Verlust, Wahrheit und weibliche Solidarität. Hannah muss erkennen, dass ihr verstorbener Ehemann ein Geheimnis hatte, das ihre Beziehung infrage stellt. Unterstützung findet sie bei ihrer Schwester Sadie, die ebenfalls ein Geheimnis mit sich herumträgt. Und schließlich taucht Megan auf – eine junge Frau, die durch John mit Hannah verbunden ist und ebenfalls mit der Vergangenheit hardert.

Caryl Lewis erzählt mit einer zurückhaltenden, beinahe sachlichen Sprache, die umso mehr Raum für Emotionen lässt. Die leisen Töne, die sie anschlägt, treffen oft umso stärker. Der Roman entfaltet seine Kraft im Stillen – in den kleinen Gesten, den teilweise kryptischen und sehr metaphysischen Briefen, die John hinterlassen hat, und der langsam wachsenden Nähe zwischen den drei Frauen. Trotz der ruhigen Erzählweise konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es war nicht nur die Spannung um die verborgenen Geheimnisse, sondern vor allem die Tiefe der Figuren, die mich gefesselt hat.

„Wilder Honig“ ist ein sensibler Roman über das, was uns prägt, was wir verlieren – und wie wir, trotz allem, zu uns selbst finden können.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Berührend und atmosphärisch – ein Herzensbuch von Hanna Holmgren

Meerträume von Liebe (Gutshof Dünenrose: Ostsee - Roman)
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Ich habe bereits viele Bücher von Hanna Holmgren gelesen und bin jedes Mal aufs Neue begeistert von ihrer gefühlvollen Sprache und der besonderen Atmosphäre, die sie schafft. Auch Meerträume von Liebe ...

Ich habe bereits viele Bücher von Hanna Holmgren gelesen und bin jedes Mal aufs Neue begeistert von ihrer gefühlvollen Sprache und der besonderen Atmosphäre, die sie schafft. Auch Meerträume von Liebe hat mich wieder sehr berührt.

Die Geschichte spielt an der Ostsee – meinem persönlichen Sehnsuchtsort – und das Setting ist wunderschön eingefangen. Man spürt die Meeresluft förmlich beim Lesen. Die Handlung ist ruhig, aber nie langweilig, mit sympathischen Figuren, die sich glaubwürdig entwickeln. Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Gefühl, Humor und leisen Zwischentönen.

Ein Roman über Heimat, Veränderung und neue Wege – berührend erzählt, ohne kitschig zu sein. Für alle, die gerne in gefühlvolle Geschichten mit Tiefgang eintauchen.

Fazit:
Ein rundum gelungenes Buch – atmosphärisch, warmherzig und mit einem Hauch Ostseemagie. Absolute Leseempfehlung!

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