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Veröffentlicht am 19.04.2026

ehrlicher Sommerroman

Sommer mit Seeblick
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Zwischen Jule und ihrem Freund Fabian herrscht Dicke Luft. Die Beziehung ist nicht mehr harmonisch und als Fabian dann auch noch den gemeinsamen Familienurlaub als Nichtigkeit ab tut, um sich Boote anzuschauen, ...

Zwischen Jule und ihrem Freund Fabian herrscht Dicke Luft. Die Beziehung ist nicht mehr harmonisch und als Fabian dann auch noch den gemeinsamen Familienurlaub als Nichtigkeit ab tut, um sich Boote anzuschauen, macht Jule sich mit ihrer Tochter Lana einfach allein auf den Weg von Berlin an den Plöner See. Dort verbringen sie den Sommer in der Pension Seeblick, welche von Jules bester Freundin Malin mit deren Partner Torben geleitet wird. Für Jule, welche sich in Ruhe Gedanken darüber machen will, wie es mit ihr und Fabian weiter gehen soll, ergeben sich am Plöner See diverse neue Möglichkeiten und der ein oder andere junge Mann ist nicht davon abgeneigt ihr sein Interesse zu zeigen. ES bleibt also spannend zu sehen, wo sich alles hin entwickeln wird.

Durch den Perspektivwechsel zwischen Malin und Jule wird einem schnell klar, dass nicht alles immer nur Friede, Freude Eierkuchen ist und man nicht alles auf den ersten Blick wahr nimmt. Die Leben der verschiedenen Protagonisten verlaufen eher nicht geradlinig, sondern man sieht, dass das Leben eben auch aus Ecken und Kanten und verschiedenen Abzweigungen und Umwegen besteht.

Ich finde es ist ein toller Sommerroman, der uns das wahre Leben vor Augen führt und in dem nicht nur der Sonnenschein des Lebens aufgezeigt wird, sondern man auch mal sieht, dass es anderen auch so geht wie einem selbst. Zeitgleich ist das Setting so bezaubernd und sommerlich, dass man manchmal während dem Lesen das Gefühlt hat selbst in einem Stuhl am See zu sitzen und das Plätschern des Wassers zu hören.

Wer auf der Suche nach einem tollen Sommerroman ist, der nicht nur die Sonnenseiten von Beziehungen aufzeigt, sondern das wahre Leben lesen will, der ist hier auf jeden Fall richtig. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und hat mir ein bisschen Sommerfeeling nach Hause gebracht.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

arabische Nächte in neuer Form

Die geheime Schule der Tempelagenten – Ich, zwischen fliegenden Teppichen und glühenden Schwertern
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Timur, der eigentlich Tim genannt wird, freut sich auf seine Ferien. Doch als er erfährt, dass es nach zu seiner Tante in die Türkei gehen soll, wird die Freude plötzlich sehr gedämpft, da dort vor einigen ...

Timur, der eigentlich Tim genannt wird, freut sich auf seine Ferien. Doch als er erfährt, dass es nach zu seiner Tante in die Türkei gehen soll, wird die Freude plötzlich sehr gedämpft, da dort vor einigen Jahren seine Mutter auf mysteriöse Art verschwunden ist. Da ist er froh, dass ihn wenigstens sein tierischer Freund, das Chamäleon Wasabi begleiten darf und ihm dort zur Seite stehen kann. Doch als Tim mit seiner Tante dann in Amintos ankommt, kommt er aus dem Staunen nicht mehr raus. Dort gibt es Flaschengeister und er reist auf einem echten fliegenden Teppich. Es ist so wie man sich die arabischen Nächte und die Geschichten aus tausend und eine Nacht vorstellt. Schnell lernt Tim dann aber auch die gefährlichen Seiten kennen und kämpft gegen einen Noctis. Um den Gefahren weiter stand zu halten wird er die geheime Schule der Tempelagenten besuchen und lernt dort auch Freunde kennen, die ihm zur Seite stehen und dieses Abenteuer mit ihm bestreiten werden.

Das Buch ist sehr schön geschrieben und lässt einen in eine magische Welt eintauchen, die man aus Aladin oder den Gesichten aus tausend und eine Nacht kennt. Unser junger Protagonist erlebt ein wahrhaft magisches Abenteuer, während welchem er Freundschaften schließt und sich Bösewichten zur Wehr setzt. Es geht um Mut und Tapferkeit. Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen und nimmt einen direkt mit, so dass man das Gefühlt hat, selbst Teil dieser Welt zu sein.

Meinen Kindern und mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und wir sind so begeistert davon, dass wir hoffen noch mehr Abenteuer mit Tim erleben zu können.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

etwas andere Ferien

Der Sommer, als wir die Weltherrschaft übernahmen
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Die Geschwister Fili, Karo und Jeps verbringen ihre Ferien wie jedes Jahr auf einer Insel bei ihrer Patentante Flora. Flora ist allerdings neuerdings die Bürgermeisterin dort und die Kinder merken schnell, ...

Die Geschwister Fili, Karo und Jeps verbringen ihre Ferien wie jedes Jahr auf einer Insel bei ihrer Patentante Flora. Flora ist allerdings neuerdings die Bürgermeisterin dort und die Kinder merken schnell, dass das eine große und wichtige Aufgabe ist und das man sich damit nicht nur Freunde macht. Beispielsweise Floras Nachbar der Bauer Böckmann, den die Kinder als Böcki kennen, ist davon nicht sonderlich begeistert, da er von den Ideen der Bürgermeisterin die Insel zu einer Auto freien Insel zu machen nicht sonderlich viel hält. Als Flora sich dann auch noch das Bein bricht beginnt für die Kinder ein Sommer, den sie sich so nicht vorgestellt hätten. Gemeinsam mit ihren Freunden von der Insel versuchen sie Tante Floras Pläne trotzdem umzusetzen und die Bewohner von der Idee zu überzeugen.

Der Sommer, als wir die Weltherrschaft übernahmen versucht auf zum Teil witzige Weise ernste Themen wie beispielsweise den Umweltschutz auf kindgerechte Art den jungen Lesern und Leserinnen näher zu bringen. Dies gelingt meiner Meinung nach sehr gut und ist für die Kinder auf jeden Fall interessant und toll aufgearbeitet. Auch Themen wie Freundschaft oder auch Kompromissbildung wird hier anschaulich dargestellt, so dass auch gelernt wird, dass man gemeinsam Ideen finden und umsetzen kann und manchmal die eigenen Ideen eben überdenken muss. Sehr schön ist es auch zu sehen, wie die jungen Protagonisten an dieser Herausforderung wachsen und zum Teil ihre eigenen Ängste überwinden, um sich für die gemeinsame Sache stark zu machen und sich dabei auch gegenseitig unterstützen.

Untermalt wird die ganze Geschichte von schönen und sehr passenden Illustrationen, die den Text auflockern und die Geschichte nochmals anschaulicher machen. Die Kapitellänge ist gerade auch für jüngere Leser und Leserinnen sehr gut gewählt und nicht zu lange.

Uns hat das Buch sehr gut gefallen und die Kinder fanden es sehr interessant und hatten viel Freude damit.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

fesselndes Worldbuilding

Born of Salt and Storm
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Eines muss man direkt vorne weg sagen, das Buch ist mit seinem faszinierenden Cover ein wahrer Blickfang und sticht dadurch direkt hervor.
Die dadurch schon erschaffene Meeresatmosphäre zieht sich natürlich ...

Eines muss man direkt vorne weg sagen, das Buch ist mit seinem faszinierenden Cover ein wahrer Blickfang und sticht dadurch direkt hervor.
Die dadurch schon erschaffene Meeresatmosphäre zieht sich natürlich auch im Buch weiter, was ja schon der Titel und die Geschichte versprechen.

Es wurde ein unglaublich fesselndes Worldbuilding geschaffen in welchem man sich als Leser und Leserin gerne verlieren kann und möchte. Die Charaktere sind gelungen und die Geschichte weißt viele überraschende Wendungen auf, auch wenn nicht ständig etwas passiert, was manchmal vielleicht etwas lang erscheint, aber dem Gesamtpaket keinen Abbruch tut. Das Glossar in welchem man immer auch mal wieder Begriffe nachschlagen kann ist sehr hilfreich, wenn man sich im Bereich Meeresmythologie nicht aus kennt.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich finde es einen gelungenen Auftakt und bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Es lebe das Dorf

Ein Zuhause im Frühling
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"Ein Zuhause im Frühling" nimmt uns mit in ein Dorf wie man sich das Dorfleben so vorstellt.
Ella flieht aus London und aus ihrer Beziehung in das Dorf ihrer Tante, welche für ein halbes Jahr auf Kreuzfahrt ...

"Ein Zuhause im Frühling" nimmt uns mit in ein Dorf wie man sich das Dorfleben so vorstellt.
Ella flieht aus London und aus ihrer Beziehung in das Dorf ihrer Tante, welche für ein halbes Jahr auf Kreuzfahrt ist. Doch in Countryside erwartet sie nicht nur das Haus, sondern auch ein Hund auf welchen sie nun aufpassen soll. Bei ihrem ersten Spaziergang mit Tess trifft sie auf den brummeligen Devon. Das dies ein ganz besonderes Zusammentreffen werden soll ahnt sie noch nicht. Das Dorfleben und die Dorfbewohner stellen Ellas Leben gehörig auf den Kopf.

Die Charaktere aus der Geschichte spiegeln das Dorfleben, so wie man sich ein solches vorstellt wunderbar charmant wieder und sorgen für ein Setting in welches man sich einfach fallen lassen kann und sich direkt wohl fühlen darf. Man rutscht einfach direkt rein und hat das Gefühlt mitten drin zu sein. Ein Buch zum Wohlfühlen und genießen mit einer wunderschönen Geschichte und einem wahrlich gelungenen Setting.

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