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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2016

fantasievoll und witzig

Stinktier & Co - Gegen uns könnt ihr nicht anstinken
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An ihrem zehnten Geburtstag wartet auf Zora eine riesige Überraschung: Sie bekommt ein Totemtier. Eigentlich ist diese Nachricht ein Grund zu Freude, denn Zora wollte schon immer ein Haustier, aber ihr ...

An ihrem zehnten Geburtstag wartet auf Zora eine riesige Überraschung: Sie bekommt ein Totemtier. Eigentlich ist diese Nachricht ein Grund zu Freude, denn Zora wollte schon immer ein Haustier, aber ihr magisches Tier ist Dieter, ein Stinktier. Zora würde Dieter am liebsten umtauschen, doch das geht natürlich nicht. Leider haben einige Kinder in ihrer Klasse wirklich tolle Totemtiere. Einzig Leon und Anna hatten auch Pech: Ihre magischen Tiere sind eine Ratte und ein Faultier. Aber mit Leon und Anna hatte Zora bisher auch nichts zu tun. Das will sie auch nicht ändern, oder vielleicht schon?

Meine Meinung:

Die Geschichte wird von Zora erzählt. Zora ist ein aufgewecktes und sympathisches Mädchen. Ihr Verhalten, ihre Gedanken und Gefühle wirken natürlich und nachvollziehbar. Auch ihre Familie mochte ich gerne.

Schon der Einstieg in die Geschichte ist wirklich witzig und fantasievoll. Wie (fast) alle Kinder, hätte Zora gerne ein Haustier. Doch als sie dann an ihrem 10. Geburtstag das Stinktier Dieter als Totemtier bekommt, weiß sie nicht, ob das wirklich so toll ist. Vor allem sind die Begleiter der anderen irgendwie cooler. Sie haben beispielsweise ein Einhorn oder ein Zebra. Durch Dieter ändert sich zumindest Zoras Leben schlagartig. Er ist ein lustiger Begleiter, der durch seine frechen Sprüche bzw. durch sein Verhalten wirklich Leben in die Bude bringt. Er brachte mich immer wieder zum Lachen.

Daneben geht es in der Geschichte aber auch darum, die richtigen Freunde zu finden. Zora ist sich beispielsweise sicher, zur coolen Clique gehören zu wollen. Die Außenseiter in der Klasse interessieren sie nicht. Hier geht es also um Vorurteile bzw. darum, dass Zora erkennen muss, was ihr wirklich wichtig ist.

Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr kindgerecht. Die Geschichte ist in 17 Kapitel eingeteilt und wird von tollen, schwarz-weißen Illustrationen begleitet, die den Text ein bisschen auflockern.

Fazit:

Eine fantasievolle und witzige Geschichte. Gleichzeitig zeigt sie auf, was bei einer Freundschaft wirklich zählt. Mir hat das Lesen Spaß gemacht!

Veröffentlicht am 24.10.2016

eine tolle Kinderbibel mit wunderbaren Illustrationen

Die Kinderbibel für Weltentdecker
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Diese Kinderbibel ist folgendermaßen aufgebaut: Erst wird eine Geschichte aus der Bibel erzählt. Anschließend kommt ein kleiner Bericht von Menschen aus verschiedenen Ländern. Dazu gibt es auch noch eine ...

Diese Kinderbibel ist folgendermaßen aufgebaut: Erst wird eine Geschichte aus der Bibel erzählt. Anschließend kommt ein kleiner Bericht von Menschen aus verschiedenen Ländern. Dazu gibt es auch noch eine Kategorie "Hast du das gewusst", in der ein paar interessante Fakten über das jeweilige Land aufgezählt werden.

Ich habe mit meiner Tochter (4,5 Jahre) und meinem Neffen (fast 6,5 Jahre) in der Bibel gelesen.

Die Bibeltexte sind sehr verständlich und kindgerecht geschrieben. Außerdem werden sie von wunderbaren und farbenfrohen Illustrationen begleitet. Die Kinder sind ganz fasziniert von den Bildern und wählen die Geschichten, die sie hören wollen, auch nach den Bildern aus.

Durch die Berichte aus den verschiedenen Ländern wird der Bibeltext ein bisschen in die heutige Zeit geholt. Man sieht beispielsweise, dass es manche Menschen nicht so leicht haben bzw. sie schlimme Dinge erleiden. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie Gott den Menschen Hoffnung gibt und ihnen hilft. Das gefällt mir (auch wenn man den Kindern dazu schon noch etwas erklären muss bzw. eine Verbindung - Bibeltext zu Erfahrungsbericht - finden muss, damit sie aufmerksam bleiben - zumindest bei meinen kleinen Zuhörern. Aber sie gehören ja noch nicht wirklich zur Zielgruppe der Bibel). Wir haben uns dann einen Globus dazugeholt. Dann habe ich immer erst das Land gezeigt, um das es in der jeweiligen Geschichte geht. So waren die Kinder gleich wieder aufmerksam. Außerdem hat man hier auch eine tolle Möglichkeit, sich im wahrsten Sinne über "Gott und die Welt" zu unterhalten.

Fazit:

Die Verbindung der Bibeltexte mit den Erfahrungsberichten gefällt mir sehr. Sie hängen thematisch mit den Bibeltexten zusammen. Dadurch wird auch die Botschaft der Bibeltexte nochmals sichtbar. Auch werden die Illustrationen von meinen kleinen Zuhörern geliebt. Von uns gibt es für die Bibel volle fünf Sterne.

Veröffentlicht am 18.10.2016

fantasievoll, spannend und mitreissend

Drachenreiter 2. Die Feder eines Greifs
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Ben lebt mit seinen Adoptiveltern Barnabas und Vita Wiesengrund und seiner Schwester Guinever in Norwegen. Mit ihnen leben dort ganz viele Fabelwesen, um die sich die Wiesengrunds kümmern und die von ihnen ...

Ben lebt mit seinen Adoptiveltern Barnabas und Vita Wiesengrund und seiner Schwester Guinever in Norwegen. Mit ihnen leben dort ganz viele Fabelwesen, um die sich die Wiesengrunds kümmern und die von ihnen geschützt werden. Eines Tages erhalten Barnabas und Ben die Nachricht, dass die drei Pegasusfohlen, die bisher noch nicht geschlüpft sind, in Gefahr sind. Einzig die Sonnenfeder eines Greifs kann sie jetzt noch retten. Barnabas macht sich mit Ben und ein paar Fabelwesen auf die Suche nach dieser Feder. Doch sie wissen, dass ihre Mission sehr gefährlich ist, denn Greife sind keine freundlichen Fabelwesen. Außerdem darf Lung, der Drache, sie nicht begleiten, denn die Drachen sind schon immer die ärgsten Feinde der Greife ...

Meine Meinung:

Bei dieser Geschichte handelt es sich um die Fortsetzung von "Drachenreiter". Ich habe den Vorgänger aber bisher nicht gelesen. Anfangs war ich dann von der Fülle der Fabelwesen und ihren Namen etwas überfordert. Als kleine Hilfestellung ist zwar am Ende der Geschichte ein Personen- und Fabelwesenregister enthalten. Trotzdem fand ich den Einstieg in die Geschichte ein bisschen anstrengend. Das änderte sich, als sich Barnabas, Ben und ihre Freunde auf die Reise machten. Ab hier fand ich wirklich in die Geschichte und es war ab sofort spannend und mitreissend.

Die Familie Wiesengrund war mir sofort sympathisch. Aber auch ihre Reisegefährten waren wirklich klasse. Hier mochte ich vor allem die Ratte Lola, da sie sich so unerschrocken in jedes Abenteuer wirft. Jeder der Charaktere - egal ob Mensch oder Fabelwesen - wurde dabei auch sehr anschaulich beschrieben. Man hatte sofort ein Bild vor Augen. Auch konnte man die jeweiligen Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen - sogar von den "Bösewichten" der Geschichte.

Auch die Handlung war toll. Fantasievoll, immer wieder überraschend und überaus spannend. Außerdem wird ein bisschen der Unterschied zwischen Gut und Böse beleuchtet, Freundschaft spielt eine große Rolle, und viele Gefühle wie Hoffnung, Trauer, Mut oder Freude sind in der Geschichte zu finden. Da machte das Lesen wirklich Spaß.

Fazit:

Anfangs brauchte ich ein bisschen, um in der Geschichte anzukommen. Doch dann war es mitreissend und spannend. Es machte mir viel Freude, die Wiesengrunds und ihre Freunde auf ihrer Reise zu begleiten!

Veröffentlicht am 18.10.2016

eine schöne Geschichte für zwischendurch

Schuld war nur der Mistelzweig
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Mike und Anna, laden ihre erwachsenen Kinder Thea, Jimi und Emily mit ihren Familien ein, Weihnachten mit ihnen in Cornwall zu verbringen. Thea ist seit kurzem wieder Single und daher ganz froh, dass sie ...

Mike und Anna, laden ihre erwachsenen Kinder Thea, Jimi und Emily mit ihren Familien ein, Weihnachten mit ihnen in Cornwall zu verbringen. Thea ist seit kurzem wieder Single und daher ganz froh, dass sie Weihnachten nicht allein ist. Doch wenn alle Geschwister mit ihren Familien aufeinandertreffen, sind auch kleine Spannungen zu erwarten. Dann treffen auch noch die Affären von Anna und Mike ein. Dadurch wird der Trubel gleich noch größer. Dazu verguckt sich Thea noch in Sean, den Verwalter des Ferienhauses. Ob sie alle zusammen wirklich ein schönes Weihnachtsfest verbringen können?

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus Theas Sicht erzählt. Sie war mir gleich sympathisch. Auch die anderen Familienmitglieder fand ich nett. Einzig Emily fand ich etwas anstrengend und vielleicht auch etwas übertrieben dargestellt.

Der Ablauf der Geschichte und somit auch das Ende ist nicht wirklich überraschend. Trotzdem machte es mir Spaß, den Trubel in der Familie mitzuerleben. Die winterliche Stimmung wurde schön eingefangen. Auch der Zauber des Mistelzweigs trug für eine Verbesserung der Laune der Charaktere bei. Ein bisschen fehlte mir aber wirkliche Weihnachtsstimmung.

Der Schreibstil selbst ist leicht und flüssig, so dass ich das Buch in einem Rutsch durgelesen habe. Auch sind die Charaktere und die Schauplätze so anschaulich beschrieben, dass ich gleich ein Bild vor Augen hatte.

Fazit:

Alles in allem eine leichte und unterhaltsame (Winter-)geschichte für zwischendurch.

Veröffentlicht am 16.10.2016

spannend und fesselnd

Im Wald
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Eines Nachts brennt auf einem Campingplatz ein Wohnwagen. Erst vermuten die Ermittler, Oliver von Bodenstein und Pia Sander, dass ein Feuerteufel dahintersteckt, doch dann wird im Wohnwagen eine Leiche ...

Eines Nachts brennt auf einem Campingplatz ein Wohnwagen. Erst vermuten die Ermittler, Oliver von Bodenstein und Pia Sander, dass ein Feuerteufel dahintersteckt, doch dann wird im Wohnwagen eine Leiche entdeckt. Bald wird auch noch eine alte Frau im Hospiz ermordet, die Bodenstein von früher kannte. Bei den Ermittlungen stoßen Bodenstein und Sander dann auch auf Artur. Er war Bodensteins bester Freund, der im Sommer 1972 spurlos verschwand. Dieser Vermisstenfall wurde nie aufgeklärt. Besteht vielleicht ein Zusammenhang zwischen den Morden und dem Vermisstenfall?

Meine Meinung:

Dies ist bereits der achte Fall mit dem Ermittlerduo Oliver von Bodenstein und Pia Sander. Ich habe die Vorgänger bisher noch nicht gelesen. Man merkt zwar, dass die beiden eine Vorgeschichte haben. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass mir viel Vorwissen fehlt.

Die beiden Ermittler finde ich sympathisch. Oliver von Bodenstein ist der ruhigere von Beiden. Er handelt sehr überlegt, kann sich in die Menschen einfühlen und findet immer die richtigen Worte bzw. kann sich auch zurückhalten. Pia Sander dagegen ist impulsiver und handelt mehr nach dem Bauchgefühl. Sie ergänzen sich also sehr gut. Zusammen sind sie wirklich ein tolles Team.

Die Geschichte ist wirklich spannend. Man rätselt selbst unablässig mit. Dabei wird man immer wieder auf falsche Fährten geführt. Wer der Täter ist, wird erst ganz am Ende klar. Dies ist dann wirklich überraschend. Außerdem gefiel mir, wie die verwirrenden Spuren am Ende alle zusammenpassen. Im Endeffekt war hier doch einiges anders als gedacht.

Der Vermisstenfall setzte sich nach und nach durch Erinnerungen von Oliver und den Dorfbewohnern zusammen. Hier wurde auch das dörfliche Miteinander bzw. die Abhängigkeit zueinander, Hierarchien und Verwandtschaftsverhältnisse toll beschrieben. Vordergründig handelt es sich um harmonische Familien, die miteinander gut auskommen. Doch hinter der Fassade sieht es manchmal anders aus. Auch muss Bodenstein erkennen, dass er manche Menschen, obwohl er mit ihnen aufgewachsen ist, nicht wirklich kennt.

In der Geschichte kommen sehr viele verschiedene Personen vor. Trotzdem habe ich größtenteils den Durchblick behalten. Als kleine Hilfestellung ist aber auch ein Personenregister am Anfang der Geschichte zu finden. Das fand ich wirklich klasse.

Der Schreibstil ist flüssig und mitreissend. Auch werden die Charaktere und Schauplätze so anschaulich beschrieben, so dass ich sofort ein Bild vor Augen hatte.

Fazit:

Die Geschichte ist spannend und fesselnd von Anfang bis Ende. Ich habe sie in einem Rutsch durchgelesen, da ich unbedingt wissen wollte, wer der Täter ist. Außerdem gibt es sympathische Ermittler, viele falsche Fährten und eine überraschende Auflösung. Empfehlenswert!