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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ich bin dann mal vegan

Ich bin dann mal vegan
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In diesem Buch zeigt die Autorin auf, wie sie durch ein Interview erstmals mit "vegan leben" beschäftigt und dann auch langsam zur Veganerin wurde.

Ich selbst lebe nicht vegan, stellte mir dies aber auch ...

In diesem Buch zeigt die Autorin auf, wie sie durch ein Interview erstmals mit "vegan leben" beschäftigt und dann auch langsam zur Veganerin wurde.

Ich selbst lebe nicht vegan, stellte mir dies aber auch ziemlich schwierig vor. Daher war ich gespannt, was hier so erzählt wird. Der Schreibstil gefällt mir dabei sehr. Er ist locker und lässt sich gut lesen. Die Autorin erzählt von ihren Erfahrungen und man versteht, warum sie sich so entschieden hat. Das war interessant, stellenweise lustig, aber auch traurig - wenn es um die Haltungsbedingungen der Masttiere ging. Man fängt an, auch selbst über die "Hintergründe" der Nahrungsmittel nachzudenken.

Das Ende war mir aber fast ein bisschen zuviel. Vor allem glaube ich nicht, dass die Menschen immer so unfreundlich auf die Essensumstellung reagieren. Solange man nicht versucht, auch alle anderen zu "missionieren", kann doch jeder so leben bzw. essen - wie bzw. was er will. Dies ist doch eine ganz persönliche Entscheidung.
Außerdem fand ich die Themen am Ende nicht ganz passend. Zwar ist dieses Engagement auch aus dem Veganismus entstanden. Trotzdem hätte ich dies hier nicht unbedingt gebraucht.

Fazit:

Alles in allem ein interessantes und leicht zu lesendes Buch, das eine Einblick in das vegane Leben gewährt und auch ein bisschen zum Nachdenken anregt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

eine nette Geschichte für zwischendurch

Die Glücksbäckerei – Die magische Verschwörung
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Die Glückbäckerei muss schließen und Rose wird von Mr Butter entführt. Er ist der Eigentümer des Greatcake-Snack-Gebäck-Konzerns. Er will, dass Rose ihm hilft, sein Zaubergebäck so zu verbessern, dass ...

Die Glückbäckerei muss schließen und Rose wird von Mr Butter entführt. Er ist der Eigentümer des Greatcake-Snack-Gebäck-Konzerns. Er will, dass Rose ihm hilft, sein Zaubergebäck so zu verbessern, dass die Leute abhängig davon werden. Doch das ist noch nicht alles: Es gibt noch viel schlimmere Nebenwirkungen bei diesem neuen Zaubergebäck. Dazu hat Mr Butter auch noch die Eltern von Rose in der Hinterhand: Wenn sie ihm nicht hilft, wird ihnen etwas Schlimmes geschehen. Also hilft Rose Mr Butter. Doch wird er am Ende wirklich die Weltherrschaft erreichen?

Meine Meinung:

Dies ist der erste Band der Glücksbäckerei, den ich gelesen habe. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass mir viel "Vorwissen" fehlt. Die Geschichte funktioniert auch für sich allein.

Rose ist ein sympathisches Mädchen mit einer wunderbaren Familie. Alle halten zusammen. Dass Rose sich daher furchtbar einsam fühlt, als sie entführt wird, kann ich verstehen. Wenigstens ist Gus dabei, ihr Kater, der sprechen kann. Die beiden finden immer wieder eine Möglichkeit, wie sie aus dem größten Schlamassel herauskommen.

Die Geschichte selbst ist fantasievoll und witzig. Vor allem die verschiedenen Zauberzutaten fand ich toll und dass man bei der Handhabung dann auch richtig vorsichtig sein muss, ansonsten kann das Backen schlimm enden.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Manchmal hatte ich aber das Gefühl, dass sich die Geschichte ein bisschen im Kreis dreht und etwas zu ausschweifend ist. Außerdem spielt die gesamte Geschichte in einem Gebäude. Das fand ich stellenweise etwas langweilig.

Fazit:

Alles in allem ist es eine nette Geschichte für zwischendurch.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schwarzer Lavendel

Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2)
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Dr. Leon Ritter ist Rechtsmediziner in der Provence. Er bekommt von seiner Tante überraschend ein Grundstück mit Haus und Weinberg geschenkt. Doch dieses Geschenk hat nicht nur schöne Seiten. Auf diesem ...

Dr. Leon Ritter ist Rechtsmediziner in der Provence. Er bekommt von seiner Tante überraschend ein Grundstück mit Haus und Weinberg geschenkt. Doch dieses Geschenk hat nicht nur schöne Seiten. Auf diesem Grundstück wird die mumifizierte Leiche einer Frau gefunden. Als dann auch noch eine junge Frau, die der Toten ähnelt, vermisst wird, kommt die Frage auf, ob es sich um einen Serienmörder handelt. Die Polizei setzt mit Leons Hilfe alles daran, den Täter zu finden, bevor er wieder zuschlägt.

Meine Meinung:

Dies ist der zweite Fall um den Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter. Ich habe Band 1 bisher nicht gelesen. Für mich ist die Geschichte aber auch ohne "Vorwissen" stimmig.

Dr. Leon Ritter finde ich sehr sympathisch. Er ist ein eher ruhiger Mensch und kann sich gut in andere Menschen einfühlen. Mit seiner netten Art kommt er mit (fast) allen Leuten sofort gut zurecht. Er findet immer die passenden Worte. Diese einfühlsame Art kommt auch seinen "Patienten" zugute. Er versucht, die Geschichten, die ihm die Toten "erzählen", zu finden. Man lernt ihn gut kennen, da auch sein Privatleben in der Geschichte eine große Rolle spielt.
Einzig seine plötzlichen "Wahrnehmungen" waren mir ein bisschen zuviel. Diese kamen aber wenigstens nicht oft vor.

Daneben mochte ich auch Isabelle Morell, die stellvertretende Polizeichefin und ihre Tochter Lilou gerne. Leon wohnt bei Isabelle zur Untermiete. Nachdem Isabelle und ihre Tochter immer wieder verschiedener Meinung sind und aneinandergeraten, versucht Leon, zwischen den beiden zu vermitteln.

Der Fall selbst ist durchdacht und spannend angelegt. Die Spannung wird vor allem durch immer wieder eingeschobene, kurze Kapitel über die Gedanken und Gefühle des Opfers bzw. des Täters gehalten. Da die Ermittler anfangs selbst im Dunkeln tappen, nähert man sich nur langsam der Lösung des Falls. Dadurch bekommt man aber auch einen guten Einblick in Leons Arbeit. Das fand ich sehr interessant.

Auch der Erzählstil der gefällt mir. Er ist flüssig und sehr anschaulich. Man hat sofort ein Bild von den Schauplätzen und den Charakteren vor Augen. Außerdem wird man immer wieder auf eine falsche Spur geführt. Das Ende ist dann überraschend und spannend.

Fazit:

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie der Fall ausgeht. Vor allem die beiden "Ermittler" Leon und Isabelle mochte ich richtig gerne. Ein eher "ruhiger" Krimi mit überzeugendem Ende.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Psychofalle

Die Psychofalle
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In diesem Buch zeigt der Autor auf, dass viele Menschen zu Unrecht als psychisch krank gelten und dann auch mit Medikamenten behandelt werden. Die Ursachen werden oft gar nicht mehr gesucht. Der Begriff ...

In diesem Buch zeigt der Autor auf, dass viele Menschen zu Unrecht als psychisch krank gelten und dann auch mit Medikamenten behandelt werden. Die Ursachen werden oft gar nicht mehr gesucht. Der Begriff "Normal" wird immer enger, dadurch steigt natürlich auch die Anzahl der psychisch Kranken, ganz nach dem Grundsatz "was früher normal war, ist heute krank". Da diese nicht immer in eine bereits vorhandene "Schublade" passen, werden immer neue psychische Störungen "entdeckt". Daneben mischen auch viele Pharmafirmen bei der Medikamentenwahl mit. Sie beeinflussen Psychiater und Psychologen, die dann oft die Medikamente einer bestimmten Firma vorziehen.

Dieses "Krankheitserfinden" kannte ich bisher noch nicht. Eigentlich ist klar, dass irgend jemand die Punkte festlegt, die zutreffen müssen, dass man zu einer bestimmten Diagnose kommt. Doch ich habe mir bisher noch nie überlegt, wie dies eigentlich geschieht. Dass die Beteiligten dann auch meist noch Verbindungen zu Pharmafirmen haben, ist schon harter Tobak. Aber auch, dass die Pharmafirmen die Ärzte mit Geschenken umwerben, sollte sofort verboten werden. Man spielt hier mit der Gesundheit der Menschen.

Dass die wirklich psychisch Kranken hierbei ebenfalls verlieren, zeigt der Autor auch auf. Für sie haben die Ärzte durch die irrtümlich als psychisch krank diagnostizierten Menschen nicht mehr ausreichend Zeit.

Fazit:

Ein interessantes Buch, das aufzeigt, dass man manche Dinge bzw. Diagnosen lieber hinterfragen sollte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das Gegenteil von Einsamkeit

Das Gegenteil von Einsamkeit
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In diesem Buch sind 18 Essays bzw. Kurzgeschichten enthalten, die von Marina Keegan geschrieben wurden. Marina starb mit 22 Jahren bei einem Autounfall. Dieses Buch ist also das einzige, das je von ihr ...

In diesem Buch sind 18 Essays bzw. Kurzgeschichten enthalten, die von Marina Keegan geschrieben wurden. Marina starb mit 22 Jahren bei einem Autounfall. Dieses Buch ist also das einzige, das je von ihr erscheinen wird.

Mir gefielen vor allem diejenigen, in denen Marina über ihr eigenes Leben schreibt (z. B. "Aufs Korn genommen") bzw. in dem ihre Professorin ein bisschen über sie erzählt. Diese Geschichten fand ich emotional und auch sehr schön. Ich denke auch, dass ihr früher Tod hier auch eine Rolle spielt. So etwas stimmt einfach traurig.

Die anderen fand ich zwar gut geschrieben. Marina konnte alltägliches bzw. die Beziehungen zwischen Menschen gut beschreiben. Sie berührten mich aber nicht. Vielleicht fehlte ihnen wirklich das gewisse Etwas, weshalb Marina sie unbedingt noch bearbeiten wollte.

Fazit:

Ein Buch für zwischendurch, mit netten Geschichten, die bei mir aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.