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Veröffentlicht am 03.09.2020

Interessanter Ansatz ...

Die Tinktur des Todes
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Mal wieder ein Buch, dessen Klappentext vielversprechend ist, der Inhalt dann aber doch enttäuscht. Mich jedenfalls.

Ich mag Romane aus dem 19. Jahrhundert, sie verbreiten (normalerweise) ein etwas düsteres ...

Mal wieder ein Buch, dessen Klappentext vielversprechend ist, der Inhalt dann aber doch enttäuscht. Mich jedenfalls.

Ich mag Romane aus dem 19. Jahrhundert, sie verbreiten (normalerweise) ein etwas düsteres Flair.

Romane, die zu dieser Zeit spielen, aber von heute lebenden Autoren geschrieben werden unterscheiden sich von den Autoren der damaligen Zeit, was das lesen noch spannender macht. Vor allem die Rolle der Frau wird anders dargestellt.

Aber ich schweife ab.

Die Tinktur des Todes klang vielversprechend, und teile des Buchs sind es auch, vor allem wenn es um die medizinhistorischen belange geht. Diese haben mir sehr gefallen (liegt aber vielleicht auch an meinen persönlichen Interessen).

Die Atmosphäre wird gut beschrieben und man fühlt sich schnell in die Zeit hineinversetzt. Die Charaktere und das Umfeld sind interessant.

Was mich aber nicht fesseln konnte war die Handlung an sich. Die Geschichte wird aus der Sicht von Will und Sarah beschrieben, beides sehr interessante Charaktere, aber trotz aller Beschreibungen der zeit und des Umfelds, der mehr oder weniger zwielichtigen Charaktere und all das Wissen über Betäubungsmittel und Geburtshilfe hat mich das Buch nicht so fesseln können, wie erwartet.

Es ist nicht langweilig, aber ... mir fehlte die Spannung.

Teil 1 einer neuen Serie, aber ... das Ende für mich.

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Veröffentlicht am 27.08.2020

Nicht nur für Pferdemädchen

Das Rätsel des Pferdeamuletts
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Warum wollte ich das Buch lesen? Ich weiß es nicht mehr. Aber aus irgendeinem Grund hat mich das Cover und/oder der Klappentext interessiert.
Bereut habe ich es nicht. Und obwohl ich nicht unbedingt der ...

Warum wollte ich das Buch lesen? Ich weiß es nicht mehr. Aber aus irgendeinem Grund hat mich das Cover und/oder der Klappentext interessiert.
Bereut habe ich es nicht. Und obwohl ich nicht unbedingt der Zielgruppe entspreche (was mir persönlich herzlich egal ist), habe ich mich gut unterhalten. Es ist eine nette Geschichte für Mädchen, mit Pferden und Jungs (allerdings angenehm subtil, die Pferde und die eigene Familie steht im Vordergrund, nicht das Anhimmeln irgendeines jungen Schönlings).
Wie gesagt es geht um Pferde. Aber das ist nicht das einzige, so dass man hier nicht mit einer einfachen Pferdegeschichte rechnen darf. Es wird mythisch und geheimnisvoll … und leider bleibt man am Ende etwas ratlos zurück. Während des Lesens kommen so viele Fragen auf, die auf eine Antwort warten. Aberdiese bleiben aus. Vorerst, denn Godjes Abenteuer hat erst begonnen.

Das Rätsel des Pferdeamuletts bietet gut geschriebene, kurzweilige und durchaus spannende Unterhaltung (nicht nur) für „Pferde“Mädchen. Aufgrund der zahlreichen offenen Fragen bin ich jetzt auch auf die Fortsetzung gespannt. Damit hätte ich persönlich nicht gerechnet.

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Veröffentlicht am 27.08.2020

Wissen für alle

Tierisch in Not
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Die arsEdition hat es drauf: Kurz und knapp wird auf anschauliche Weise Wissen vermittelt. Und wie auch bei anderen Büchern des Verlags sollte man über den Tellerrand schauen und sich auch als Elternteil ...

Die arsEdition hat es drauf: Kurz und knapp wird auf anschauliche Weise Wissen vermittelt. Und wie auch bei anderen Büchern des Verlags sollte man über den Tellerrand schauen und sich auch als Elternteil mit Tierisch in Not auseinandersetzen, denn der Klimawandel und die Bedrohung der Natur (und das betrifft ja nicht nur Tiere, auch wenn das offensichtlicher ist als das Aussterben von Pflanzen) geht jeden etwas an.
Das Buch zeigt aber nicht nur auf einfache Weise die Probleme unserer Welt, es bietet auch genug Stoff zum Nachdenken und Diskutieren, Fragen vertiefen das Verständnis und so lernen Kinder (und ihre Eltern) die Zusammenhänge zu begreifen.
Es ist schade, dass die Bücher verhältnismäßig teuer sind, aber die Aufmachung und der Inhalt machen das durchaus wieder wett.
Bücher wie dieses helfen dem besseren Verständnis der Natur ohne schwierige Fachbegriffe und mit vielen Bildern.

Wissensvermittlung kann auch Spaß machen (und das zeigen die Bücher der arsEdition jedes Mal aufs Neue)

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Veröffentlicht am 27.08.2020

Enttäuschend

Auf den Schwingen des Drachen
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Vorweg: Es gibt weniger Drache als man erwarten würde.

Ich habe mich sehr über das Buch gefreut. Der Klappentext ist vielversprechend, das Cover ebenso und auch wenn ich meines Wissens noch nichts von ...

Vorweg: Es gibt weniger Drache als man erwarten würde.

Ich habe mich sehr über das Buch gefreut. Der Klappentext ist vielversprechend, das Cover ebenso und auch wenn ich meines Wissens noch nichts von Kevin J. Anderson gelesen habe so hat er doch einen guten Ruf als Fantasyautor.
Und dann gibt es natürlich Drachen, wer kann da schon widerstehen.
Die Ernüchterung folgte beim Lesen. Ich gebe zu dass die beschriebene Welt eine interessante ist, die Idee mit den Wreth als Erschaffern der Menschheit (und ihre greifbare Existenz) ist mal etwas anderes und auch das eine oder andere Lebewesen macht die Welt nicht zu einem Abklatsch der uns bekannten.
Unterschiedliche Ansichten in Bezug auf Religion, selbst erschaffene Götter … all das hätte einen interessanten epischen Fantasyroman abgeben können. Gemischt mit Intrigen, Abenteuern und … Drachen.
Die Zutaten bieten alles, aber … ich habe den Zugang zur Geschichte nicht gefunden. Mir waren (mit Ausnahme von Iluris, Adan und Penda) die Charaktere zu farblos oder sie haben mich nicht interessiert. Streckenweise habe ich mich gelangweilt und die wenigen wirklich spannenden Szenen (unter anderem eine Drachenjagd oder ein Attentat auf Iluris) konnten mich nicht ganz überzeugen.
Auf den Schwingen des Drachen hätte das Potential großartige Fantays zu sein, aber die Umsetzung ist meiner Ansicht nach gelungen. Vielleicht ist es wirklich ein episches Werk, ausgelegt auf mehrere Bände und dementsprechend lässt sich der Autor auch Zeit mit seiner Erzählung.

Der Roman bietet durchaus Abwechslung, verschiedene Sichtweisen sollen die Handlungsweisen verschiedener Personen (unter anderem auch einiger Wreth) verständlich machen, aber manchmal hat man den Eindruck man wird von Namen und Titeln erschlagen (ein Phänomen, auf das man oft in Fantasyromanen trifft … und nicht immer ist es verständlich umgesetzt)

Ich hatte mehr Erwartet … und vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber … ich werde diese reihe nicht weiter verfolgen für mich ist mit diesem Band Schluss.

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Veröffentlicht am 26.08.2020

Unterhaltsamer Urban-Fantasy Krimi

Despina Jones und die Fälle der okkulten Bibliothek
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rten ihrer persönlichen Hölle bringt.
Mich hat der Klappentext fasziniert und ich hatte mit einem spannenden okkult angehauchten Krimi gerechnet. Aber ... Despina Jones und die okkulte Bibliothek bietet ...

rten ihrer persönlichen Hölle bringt.
Mich hat der Klappentext fasziniert und ich hatte mit einem spannenden okkult angehauchten Krimi gerechnet. Aber ... Despina Jones und die okkulte Bibliothek bietet so viel mehr. Es war ein spannendes Lesevergnügen von Beginn bis zum Ende mit einigen sehr unterhaltsamen Szenen.
Manchmal geht es etwas blutig zu und wer kniffeliges Rätselraten a la Dan Brown erwartet, wird enttäuscht, aber es gibt noch so viel mehr. Despina und das Team der Bibliothek gefallen mir gut, ich hoffe, dass es mehr von ihnen zu lesen geben wird.
Die Charaktere (auch die Gegenspieler) sind gut dargestellt, die Handlung fesselnd (manchmal im wahrsten Sinne des Wortes).
Ich habe einen Krimi erwartet, aber bekommen habe ich einen Urban-Fantasy-Roman mit Krimielementen, etwas, das durchaus meinen Geschmack trifft.

Spannend geschrieben ... mehr davon

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