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Veröffentlicht am 24.06.2025

Meine Einstiegsdroge zu Eddie Flynn

Seven Days
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Klappentext:

Er gewinnt jeden Prozess. Denn er steckt hinter jeden Mord. Man nennt ihn den König der Todeszellen. Randal Korn hat mehr Menschen auf den elektrischen Stuhl geschickt als jeder andere Staatsanwalt ...

Klappentext:

Er gewinnt jeden Prozess. Denn er steckt hinter jeden Mord. Man nennt ihn den König der Todeszellen. Randal Korn hat mehr Menschen auf den elektrischen Stuhl geschickt als jeder andere Staatsanwalt in Amerika. Und er genießt es, bei Hinrichtungen zuzusehen.. Sein nächstes Opfer: Andy Dubois, ein junger Afroamerikaner, der wegen Mordes an einem weißen Mädchen zum Tode verurteilt werden soll. Korn hat bereits alles für einen möglichst kurzen Prozess vorbereitet. Doch er hat nicht mit Eddie Flynn gerechnet. Dem New Yorker Anwalt bleiben sieben Tage, um Andy vor einer korrupten Justiz zu retten und den wahren Täter zu finden. Dann soll das Urteil gesprochen werden. Wird Eddie Flynn bis dahin noch am Leben sein?



Diese Buch ist der sechste Teil der Eddie Flynn Reihe, und das erste, welches ich von Steve Cavanagh gelesen habe. Für mich war es quasi die Einstiegsdroge zu diesem Romanhelden. Mittlerweile habe ich die Reihe von vorne begonnen und bin gerade bei Band 3.

Der Protagonist Eddie Flynn ist ein sehr gut durchdachter und sehr vielfältiger Charakter. Er hat seine Stärken wie seine Schwächen. Eddie hatte mich durch seine Empathie sofort für sich eingenommen, genauso wie seine Freunde, die zu den Nebencharakteren zählen, aber trotzdem niemals eindimensional beschrieben werden.

Genauso geht es mir mit dem Antagonisten Randal Korn. Er strahlt etwas zutiefst Böses aus, aber nach und nach erfährt man die Hintergründe zu seinem Charakter, und wie er so geworden ist. Das macht ihn überzeugend und glaubhaft.

Der Autor versteht es, viele Twists einzubauen, die die Spannung aufrechterhalten, und man fiebert mit wie es ausgeht. Das ist genau, was ich von einem Thriller erwarte. Auch wenn es ein Klischee ist: Ein schwarzer Mann sitzt in den Südstaaten wegen Mordes an einer weißen Frau in der Todeszelle! Steve Cavanagh hat hier keine „ausgelutschte Story“ gebracht, sondern einen spannenden Justizthriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann!

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Veröffentlicht am 23.06.2025

(Fast) wieder ein Volltreffer

Die Komplizin – Ihr Mann ist ein Serienkiller. Was ist sie – Täterin oder Opfer?
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"Die Komplizin" ist der 7. Teil der Eddie Flynn Reihe, und auch das 7. Buch, welches ich von diesem Autor gelesen habe.
Die Bände können zwar unabhängig von einander gelesen werden, aber um die Charakterentwicklung ...

"Die Komplizin" ist der 7. Teil der Eddie Flynn Reihe, und auch das 7. Buch, welches ich von diesem Autor gelesen habe.
Die Bände können zwar unabhängig von einander gelesen werden, aber um die Charakterentwicklung und die Beziehungen wirklich mitzubekommen, wäre es besser, es in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Steve Cavanagh hat einen Schreibstil, der einen der einen einfach mitreist. Er wirft den Leser direkt ins Geschehen und baut dann den Plot langsam auf. Diese Vorgehensweise zieht sich durch alle Bände, und macht sofort Lust, die Geschichte weiter zu verfolgen.

Auch in diesem Teil, stürzen sich Eddie Flynn und seine Kollegen wieder in einen eigentlich aussichtslosen Fall: Sie vertreten die Ehefrau eines Serienkillers, die der Beihilfe angeklagt wird. Alles scheint gegen die Frau zu sprechen, aber Eddie und Kate sind von ihrer Unschuld überzeugt und geraten bald selbst ins Visier des Serienkillers.
Bei mir kam keine Sekunde Langeweile auf, die Geschichte ist spannend geschrieben, zieht einen in den Bann und lässt einen nicht mehr los. Wie bei den anderen Bänden auch gibt es einen ordentlichen Twist zum Ende, den ich nicht kommen sah.

Was mir bei dieser Reihe sehr gefällt, ist die Charakterentwicklung, welche die Protagonisten, allen voran natürlich Eddie Flynn durchmachen. Meiner Meinung nach sind alle Charaktere sehr gut ausgebaut, mit Stärken und Schwächen. Was ich allerdings ein bisschen vermisst habe, ist die Charakterzeichnung des Antagonisten. Er war ein wenig zweidimensional, wenig Hintergrund warum er zu dem Monster wurde welches er ist: der Sandmann. Trotzdem tat es der Spannung keinen Abbruch.

Es kommt für mich nicht ganz an den letzten Teil (Seven Days) heran, aber trotzdem kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen!

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