Ist kein Lesemuss
SORRY. Ich habe es nur für dich getan"SORRY. Ich habe es nur für dich getan" von Bianca Iosivoni liegt schon ewig auf meinen SUBwagen. War neugierig aufs Buch, aber irgendwie hatte ich Angst, dass es mich enttäuscht. Mir kommt es so vor, ...
"SORRY. Ich habe es nur für dich getan" von Bianca Iosivoni liegt schon ewig auf meinen SUBwagen. War neugierig aufs Buch, aber irgendwie hatte ich Angst, dass es mich enttäuscht. Mir kommt es so vor, als liebt man das Buch oder kann damit nix anfangen und keine ahnung zu welcher Sorte ich gehöre.
Das Cover erkennt man irgendwie sofort, es war eine Zeitlang andauernd bei Instagram zu sehen. Ohne diesem Wissen denke ich, dass es auch so aufgefallen wäre.
Für alle, die die Story nicht kennen oder nicht mehr, hier eine kurze Zusammenfassung.
Die junge ehrgeizige Journalistin Robyn ist geschockt, als die Polizei bei ihr auftaucht: Ihr Ex-Freund Julian wurde als vermisst gemeldet. Mit einem Schlag stürzt die Vergangenheit auf sie ein, und alles ist wieder da: Die Sehnsucht, der Schmerz – und die Enttäuschung. Dabei möchte Robyn nichts mehr, als zu vergessen. Zutiefst beunruhigt fragt sie sich, was Julian zugestoßen sein könnte, und findet Zuflucht bei ihrem besten Freund Cooper. Doch das, was sie für Cooper empfindet, geht längst über eine Freundschaft hinaus. Als er unter Verdacht gerät, mit Julians Verschwinden zu tun zu haben, weiß Robyn nicht mehr, was sie noch glauben oder fühlen soll – und vor allem, wem sie noch vertrauen kann. Vielleicht nicht einmal mehr sich selbst …
Vom Schreibstil kommt man leicht in die Geschichte, es gibt immer wieder Sprünge in die Vergangenheit, wie sich Julian und Robyn kennengelernt haben, wie sich die Beziehung wächst und sich verändert. Diese sind flüssig und macht es interessant.
Aber an sich zog sich die Geschichte für mich. Es wird starke Gefühle, Psychologische Spannung und süchtig machende Twists geworben. Ja, da sind Gefühle, aber sie werden nicht so rüber gebracht und irgendwie hab ich keine überraschende Wendungen gefunden. Vielleicht lese ich auch einfach zu viel und konnte daher das Schema erkennen.
An sich war die Idee echt gut, aber die Ausarbeitung liess zum wünschen übrig und ich hab das Buch 2 mal zur Seite gelegt, um was anderes zu lesen, wäre sonst in ein Lesetief gefallen und das möchte keiner.
Ich gehöre eindeutig zu den Menschen, für die das Buch nix ist.