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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2025

Der Sommer des Neuanfangs

Sommerhimmel über dem Möwenhof
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In dieser Geschichte geht es nach Norddeutschland. Maren braucht unbedingt einen Neuanfang und kehrt deshalb mit ihren Kindern auf den Möwenhof zurück. Dort verliebt sie sich in Bootsbauer Henning und ...

In dieser Geschichte geht es nach Norddeutschland. Maren braucht unbedingt einen Neuanfang und kehrt deshalb mit ihren Kindern auf den Möwenhof zurück. Dort verliebt sie sich in Bootsbauer Henning und alles verbessert sich, bis ihr Onkel auftaucht und den Möwenhof verkaufen will. Aber sie und ihre Familie geben nicht auf und wollen ihn unbedingt umstimmen. Stellt sich nur noch die Frage, ob man Henning vertrauen kann, um ihr allerdings Zuhause zu retten.

Ich lese eigentlich sonst sehr ernste Geschichten, aber bei dieser Geschichte hat mich der Titel richtig angesprochen und ich wurde auch nicht enttäuscht. Eine sehr warmherzige Geschichte und sehr sympathische Charaktere. Deshalb gibt es von mir auch 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Eine Geschichte zum Miträtseln mit kleinen Schwächen

Was hast du nur getan?
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Auf dem Schulhof wird Arthur Otto Falkenberg tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Selbstmord auf, aber Cassidy und ihre Clique sollen im Auftrag der Schule die Ohren offen halten. Als sich die Hinweise ...

Auf dem Schulhof wird Arthur Otto Falkenberg tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Selbstmord auf, aber Cassidy und ihre Clique sollen im Auftrag der Schule die Ohren offen halten. Als sich die Hinweise auf einen Mord häufen, beginnt Cassidy selbst die Ermittlungen aufzunehmen. Aber sie und ihre Freundinnen geraten selbst in Verdacht, denn eine von ihnen kannte Arthur besser, als sie zugibt.

Die Geschichte war spannend bis zur letzten Seite. Aber in der Mitte wurde es teilweise etwas langatmig, weil nicht wirklich viel passiert. Deshalb muss ich leider einen Stern abziehen. Der Schreibstil hat mir allerdings gut gefallen, das Ende war überhaupt nicht vorhersehbar und ich habe gerne mit gerätselt. Deshalb vergebe ich gerne 4 Sterne für die Geschichte und empfehle allen, sich selbst ein Bild von der Geschichte zu machen.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Großartiger Generationenroman

Vor hundert Sommern
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In der Geschichte geht es um Großmutter Elisabeth, die die Geschichte ihrer Tante Clara erzählt, ihre Tochter Anja und Enkelin Lena. Elisabeth zieht gerade in eine Seniorenresidenz um, Anja und Lena räumen ...

In der Geschichte geht es um Großmutter Elisabeth, die die Geschichte ihrer Tante Clara erzählt, ihre Tochter Anja und Enkelin Lena. Elisabeth zieht gerade in eine Seniorenresidenz um, Anja und Lena räumen ihr Haus aus und finden dabei einige fragwürdige Dinge. Irgendwann beginnt Elisabeth dann die Geschichte ihrer Tante Clara zu erzählen, die in der Zeit des Nationalsozialismus spielt und nach und nach kommen alles, was jahrzehntelang geheim gehalten wurde, ans Licht. Anja und Lena haben auch ihre eigenen Probleme. Anja denkt immer nur an die anderen, steht kurz vorm Zusammenbruch und ist auch mit ihrem Beruf nicht mehr glücklich. Lena eckt an seit sie denken kann und ist auch mit ihrem Studium nicht gerade glücklich.



Diese Geschichte ist ein großartiger Generationenroman. Die Geschichte war zudem sehr lehrreich, denn in den Strängen der Gegenwart werden viele aktuelle Themen aufgegriffen und am erstaunlichsten an der Geschichte ist, wie wenig wir aus der Geschichte gelernt haben, denn teilweise macht unsere Gesellschaft und die Politik große Rückschritte, was mir persönlich auch Angst macht. Für diese Geschichte vergebe ich gerne 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Eine gelungene Romanbiografie

Peggy
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"Peggy" ist eine Romanbiografie über die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim. Peggy wächst in New York auf und rebelliert schon immer gegen die Etikette. Ihr geliebter Vater stirbt beim Untergang der Titanic, ...

"Peggy" ist eine Romanbiografie über die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim. Peggy wächst in New York auf und rebelliert schon immer gegen die Etikette. Ihr geliebter Vater stirbt beim Untergang der Titanic, mit ihrem Erbteil verlässt sie dann das Elternhaus in Richtung Paris. Sie landet dann in der Kunstszene und wird irgendwann Kunstsammlerin und fördert auch junge Kunstschaffende.

Mir hat an der Geschichte besonders gefallen, dass alles chronologisch aufgeführt ist und die Ich-Perspektive. Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen und die Geschichte war auch überhaupt nicht langatmig.
Rebecca Godfrey konnte leider ihr Werk nicht mehr vollenden, weil sie leider vorher verstorben ist. Deshalb hat es ihre gute Freundin Leslie Jamison fertiggestellt, was auch im Nachwort erwähnt wird. In diesem Sinne gibt es von mir 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ich habe nämlich einiges gelernt aus der Geschichte.

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Ein spannendes Wechselspiel

Ping
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"Ping" ist eine Vater-Tochter-Geschichte. Die Geschichte beginnt im Jahr 1989, in der Jugend von Vater Ralph. Da spielt er mit seinen Freunden immer Tischtennis, Olivia ist seine Partnerin, aber sie bleiben ...

"Ping" ist eine Vater-Tochter-Geschichte. Die Geschichte beginnt im Jahr 1989, in der Jugend von Vater Ralph. Da spielt er mit seinen Freunden immer Tischtennis, Olivia ist seine Partnerin, aber sie bleiben immer nur beste Freunde und plötzlich tritt Ping in sein Leben. Der zweite Erzählstrang spielt 35 Jahre später, wo er uns seine Tochter Valerie sich gegenseitig schreiben, sie haben ein schwieriges Verhältnis zueinander und die Perspektiven wechseln in jedem Kapitel zwischen Vater und Tochter.

Diese Geschichte ist eine besondere Geschichte. Ein spannendes Wechselspiel und man muss sich nicht unbedingt mit Tischtennis auskennen, damit einem die Geschichte gefällt. Ich fand die Geschichte nämlich sehr lehrreich und sie hat mich auch sehr zum Nachdenken angeregt. Deshalb gibt es von mir sehr gerne 4 Sterne und ich kann nur empfehlen, diese Geschichte zu lesen.

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