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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2024

Interessante Geschichte aus einem kleinen Dorf in Kärnten

Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht
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Der Buchtitel hört sich zwar merkwürdig an, aber am Ende steckt doch eine etwas andere Geschichte dahinter.
Erzählt wird die Geschichte von einem 11-jährigen Mädchen, das lieber ein Junge wäre und sich ...

Der Buchtitel hört sich zwar merkwürdig an, aber am Ende steckt doch eine etwas andere Geschichte dahinter.
Erzählt wird die Geschichte von einem 11-jährigen Mädchen, das lieber ein Junge wäre und sich auch dementsprechend verhält. Das Kind sitzt unter einem Umzugs-LKW und beobachtet die Familie und die Leute aus dem Dorf und weiß über alle etwas zu erzählen. Durch die Geschichte zieht sich auch ein mysteriöser Unfall von einem Kind, wo die genauen Umstände auch am Ende der Geschichte nicht geklärt sind. Aber es beschäftigt trotzdem alle irgendwie.

Mir ist es teilweise kalt den Rücken hinunter gelaufen, weil die Geschichte von dem Kind auch sehr emotionslos geschildert wird. Aber es ist einfach eine bitterböse Abrechnung, was ich mir allerdings anhand des Titels schon ein wenig gedacht habe. Ich fand aber den Schreibstil trotzdem sehr besonders und das Buch lesenswert. Ich gebe aber nur 4 Sterne, weil ich mir bei diesen Ansichten der Dorfbewohner eher vorgekommen bin, wie in der Nachkriegszeit und nicht wie im Jahr 1994. Ich würde auch sagen, dass man 30 Jahre nach der Zeit in der die Geschichte spielt teilweise sogar auf dem Dorf offener eingestellt ist, wie in den Städten, aber generell ist es ja immer unterschiedlich.

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Veröffentlicht am 13.02.2024

The Sound of Taylor Swift

The Breakup Tour – Der Sound unserer Liebe
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"The Breakup Tour" liest sich fast wie eine Biografie über Taylor Swift, denn man merkt sofort, dass es ihrem Leben nachempfunden ist. Einen Hinweis möchte ich erwähnen, den vielleicht auch nur Swifties ...

"The Breakup Tour" liest sich fast wie eine Biografie über Taylor Swift, denn man merkt sofort, dass es ihrem Leben nachempfunden ist. Einen Hinweis möchte ich erwähnen, den vielleicht auch nur Swifties erkennen können. Es wird nämlich "Eagles-T-Shirt" erwähnt, da war ich sofort bei dem Song "Gold Rush" aus dem Album "Evermore" aus dem Jahr 2020, da kommt es nämlich im Text vor. Mehr möchte ich nicht verraten, ich will ja niemandem die Spannung nehmen.
Man spürt allerdings sofort, dass bei Riley und Max die früheren Gefühle wieder präsent sind, als sie sich nach Jahren wieder gegenüber stehen. Aber wird das Liebes-Comeback eine Chance haben?

Da ich ein Swiftie durch und durch bin, war ich natürlich ganz begeistert von dem Buch und habe mir auch immer ihre Alben dazu angehört, weil ich mittlerweile schon eine schöne Sammlung habe. Das Buch ist eine klare Empfehlung von mir, nicht nur für Swifties. Natürlich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.02.2024

Jirkas Rückkehr in die Heimat und unterdrückte Gefühle

Krummes Holz
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Thematisiert wird hier vor allem Jirkas Trauma gegenüber seiner Vergangenheit, die von Kälte und Gewalt geprägt war. Er blickt oft in die Vergangenheit, wie seine Kindheit und Jugend war, bevor er vor ...

Thematisiert wird hier vor allem Jirkas Trauma gegenüber seiner Vergangenheit, die von Kälte und Gewalt geprägt war. Er blickt oft in die Vergangenheit, wie seine Kindheit und Jugend war, bevor er vor 5 Jahren aufs Internat geschickt wurde und seiner Heimat den Rücken gekehrt hat. Er kehrt aber nach 5 Jahren wieder nach Hause zurück, nachdem er mehrfach die Bitte seiner älteren Schwester ignoriert hat. Sein Vater Georg ist nicht da und seine Großmutter Agnes hat Demenz. Seine Schwester Marlene ist gegenüber ihm sehr feindselig, weil er sie jahrelang mit allem alleine gelassen hat. Nur Leander, der Sohn des letzten Verwalters redet mit ihm, seine Nähe ist aber kaum auszuhalten, weil Jirka, früher schon heimlich in ihn verliebt war und die alten Gefühle sind zurück.

Ein Zitat ist mir besonders in Erinnerung geblieben: "Du kannst doch jemanden lieben, auch wenn er dir sehr wehgetan hat." An diesem Satz ist viel Wahres dran, aber es kommt immer darauf an, wie schlimm es für die Betroffene Person war glaube ich. Aber ich habe gerade etwas Schwierigkeiten, die Situation einzuschätzen, weil es immer unterschiedlich ist.

Ich finde aber den Roman sehr gut ausgearbeitet.
Ich konnte die Geschichte komplett mitfühlen, weil die Autorin einen wirklich schönen Schreibstil hat. Ich hätte mir allerdings nur ein längeres Ende gewünscht, weil es sehr kurz war, fast zu kurz. Von mir gibt es aber trotzdem eine klare Empfehlung, sich selbst ein eigenes Bild von der Geschichte zu machen.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Ein wirklich sehr persönliches Buch vom Pfarrer Schießler

Jessas, Maria und Josef
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Ich lese immer wieder gerne die Bücher von Pfarrer Rainer M. Schießler. Er ist wirklich ein unkonventioneller Seelsorger, aber genau solche Leute sind wichtig für die Zukunft der Kirche. Ich teile auch ...

Ich lese immer wieder gerne die Bücher von Pfarrer Rainer M. Schießler. Er ist wirklich ein unkonventioneller Seelsorger, aber genau solche Leute sind wichtig für die Zukunft der Kirche. Ich teile auch alle seine Sichtweisen, vor allem der Umgang mit homosexuellen Menschen. Denn für mich sind alle Menschen gleich und wir leben in einer modernen Welt, natürlich leider nicht in der ganzen Welt. Ein Fortschritt ist, dass es kein Segnungsverbot mehr gibt, aber auskennen tut sich da trotzdem niemand und in anderen Sachen, sind sie auch noch ziemlich weit hinten dran. Da bin ich dann oft sehr froh, evangelisch zu sein, da ist alles ein wenig offener.



Das Buch hat mir sehr gut gefallen, bei ihm kann man immer was lernen und ich lerne auch immer etwas. Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Empfehlung. Wer noch kein Buch von ihm kennt, sollte unbedingt mal eines lesen.

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Veröffentlicht am 29.01.2024

Auf der Suche nach Heimat

Lichtungen
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Iris Wolff beschreibt in "Lichtungen" die seit der Kindheit bestehende Freundschaft von Lev und Kato. Die Geschichte spielt in einem Dorf in Rumänien. Lev hat deutsche, rumänische, ungarische und österreichische ...

Iris Wolff beschreibt in "Lichtungen" die seit der Kindheit bestehende Freundschaft von Lev und Kato. Die Geschichte spielt in einem Dorf in Rumänien. Lev hat deutsche, rumänische, ungarische und österreichische Wurzeln und ist auf der Suche nach Heimat, die er irgendwie nirgendwo finden kann. In seine Familie wurde er als Nachzügler geboren. In Kato hatte er so eine Art von Heimat gefunden, aber sie tingelt mittlerweile um die Welt.



Ich hatte Schwierigkeiten damit, dass die Geschichte rückwärts erzählt wurde, weil ich der Geschichte nicht immer so recht folgen konnte und nicht so flüssig lesen konnte. Obwohl mir der Schreibstil von der Autorin wirklich gut gefallen hat und die Zitate auch wirklich schön waren, obwohl ich kein rumänisch kann. Aber ganz konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Ich empfehle aber allen, sich selbst eine Meinung zum Buch zu machen und ich werde demnächst die Geschichte nochmal vorwärts lesen.

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