"Die Sehnsucht nach morgen" ist der dritte und leider der letzte Teil der Ruhrpott Saga von Eva Völler. Teil eins und zwei haben mich ja bereits begeistert und auch Teil drei stand den anderen beiden nicht ...
"Die Sehnsucht nach morgen" ist der dritte und leider der letzte Teil der Ruhrpott Saga von Eva Völler. Teil eins und zwei haben mich ja bereits begeistert und auch Teil drei stand den anderen beiden nicht nach. Hauptsächlich geht es hier um Bärbel, Klaus und Jakob, aber auch Inge, Johannes und Karl finden ihren Platz in der Geschichte.
Es ist wieder wunderbar lebhaft erzählt. Die Mode wird beschrieben, die Stellung der Frau, die Arbeit in einem katholischen Krankenhaus, die Bestellungen bei Quelle, die Mucken eines VW Käfers ... Das ganze macht die Geschichte so wirklich und glaubhaft.
Das Buch rundet die ganze Geschichte ab und ich kann die Trilogie absolut empfehlen!
Die 18 jährige Ingke erfährt durch Zufall, dass sie adoptiert wurde. Der Schock sitzt sehr tief und Ingke macht sich auf die Suche ihrer Wurzeln.
"Geteilte Träume" von Ulla Mothes spielt in der ehemaligen ...
Die 18 jährige Ingke erfährt durch Zufall, dass sie adoptiert wurde. Der Schock sitzt sehr tief und Ingke macht sich auf die Suche ihrer Wurzeln.
"Geteilte Träume" von Ulla Mothes spielt in der ehemaligen DDR, vom Cover und vom Klappentext war ich sofort begeistert und hab mich gefreut, dass ich bei der Leserunde von lesejury dabei sein konnte.
Ingke macht sich nun auf den Weg, sie und der Leser erfahren viele spannende Geschichten rund um ihre Adoptionsfamilie, ihren leiblichen Großeltern mütterlicher Seite und ihrer Mama. Ingke hat sich entschieden ihre Adoptivmutter weiter Mutti zu nennen und ihre leibliche Mutter Mama. Das fand ich eine schöne Geste.
Die Geschichten waren allesamt spannend und interessant, aber leider war ich immer wieder verwirrt und wusste nicht, wie die einzelnen Personen zusammen hängen. Ich hatte große Probleme mich auf das Buch zu fokussieren,somit zog es sich sehr in die Länge.
Zum Ende hab ich gedacht, dass nun genügend Wörter zusammen gekommen waren und es schnell zum Happy End kommen musste.
Mein Fazit : Es ist eine sehr interessante Familiengeschichte, die leider durch die Schreibweise nicht ins passende Licht gerückt wurde.
"Helenes Versprechen" ist ein historischer Roman von Beate Rösler. Er spielt ab 1925 und ab 1947. Also kurz vor dem 2. Weltkrieg und danach. Die Zeitzonen wechseln während der Geschichte ...
Um acht beim Mond...
"Helenes Versprechen" ist ein historischer Roman von Beate Rösler. Er spielt ab 1925 und ab 1947. Also kurz vor dem 2. Weltkrieg und danach. Die Zeitzonen wechseln während der Geschichte immer wieder, aber es ist trotzdem sehr übersichtlich und ich bin immer gut mitgenommen. Sobald eine andere Zeit war, bin ich dort auch eingetaucht.
Immer wieder kamen Fragen auf, die aber im Laufe des Buches geklärt wurden.
Zu Beginn wird von der jungen Helene berichtet, die eigentlich noch nicht wirklich weiß, was sie mit ihrem Leben anstellen soll, dann tritt die als Kinderärztin in die Fußstapfen des Vaters. Es geht um die erste große Liebe und dann beginnen die Schicksalsschläge. Eine sehr schwere Zeit beginnt, die Helene als Jüdin bemerkenswert meistert. Wie schrecklich die Zeit des Krieges war wird einem immer wieder grausam bewusst. Helene muss Entscheidungen treffen, an die ich gar nicht denken möchte. Aus Angst dass ihrem kleinen Sohn Moritz etwas geschieht, schickt sie ihn zu Pflegeeltern nach England und verabredet sich mit ihm jeden Abend um acht beim Mond zu "treffen".
Helenes Schwester Marlis gelingt auch die Flucht nach England und kümmert sich schließlich um ihren Neffen.
In England lernt Marlis den Amerikaner John kennen und die drei ziehen gemeinsam nach Amerika.
Nach Kriegsende, nach einer sehr schweren Zeit, hat Helene endlich die Gelegenheit zu ihrem Sohn zu kommen, aber es sind mittlerweile 9 Jahre vergangen und die haben bei allen Spuren hinterlassen. Die Zeit des Wiedersehens ist nicht einfach.
Mich hat das Buch absolut gefesselt und mir immer wieder gezeigt, wie grausam die damalige Zeit war. Es waren sehr viele Emotionen zu spüren, Beate Rösler hat es sehr gut geschafft die Geschichte lebendig und flüssig zu erzählen, so dass man meint, man erlebt es selber.
Ich finde das Buch "Helenes Versprechen" absolut lesenswert und werde es gerne weiterempfehlen.
Sophia's Triumph ist der dritte und letzte Teil der Saga von Corina Boman. Ein dicker, schwerer Wälzer, der sich aber genau so gut, wie die beiden Vorgänger lesen lässt.
Auch wenn zwischen Teil 2 und ...
Sophia's Triumph ist der dritte und letzte Teil der Saga von Corina Boman. Ein dicker, schwerer Wälzer, der sich aber genau so gut, wie die beiden Vorgänger lesen lässt.
Auch wenn zwischen Teil 2 und drei etwas Zeit gelegen hat und ich andere Bücher gelesen hab, bin ich wieder sehr gut in die Geschichte reingekommen.
Fast alle Protagonisten tauchen wieder auf. In erster Linie natürlich Sophia und ihren Mann Darren. Viele Themen kamen in dem Buch auf: Der sogenannte Puderkrieg zwischen Arden und Rubinstein, der zweite Weltkrieg, Liebe, Verlust, Sucht... Am Ende blieben keine Fragen mehr offen, ein rund um gelungener Abschluss.
Corina Boman schaft es mit ihrem wunderbaren Schreibstil die Emotionen, die Historische Geschichte gut überzubringen. Ich konnte gut in die Geschichte eintauchen.
Sophia und Darren, sind mir sehr ans Herz gewachsen, es sind authentische Personen und auch dass die einen Tiefpunkt hatten, konnten sie an Zauber nichts verlieren.
Es ist schon ein paar Tage her, dass ich das Buch "Trümmermädchen - Annas Traum vom Glück" von Lilly Bernstein beendet habe, aber ich musste es etwas sacken lassen bevor ich etwas darüber schreiben konnte. ...
Es ist schon ein paar Tage her, dass ich das Buch "Trümmermädchen - Annas Traum vom Glück" von Lilly Bernstein beendet habe, aber ich musste es etwas sacken lassen bevor ich etwas darüber schreiben konnte. Von den ersten Seiten an war ich tief berührt von dieser Geschichte. Die Autorin hat es geschafft mich von der ersten bis letzten Seite absolut in den Bann zu ziehen.
Hauptprotagonisten in der Geschichte sind Marie und ihre Nichte Anna. Marie versucht mit aller Kraft auf ehrliche Weise Anna und ihren Sohn Karl zu ernähren und zu beschützen selber verzichtet sie aber auf alles.
Anna kümmert sich liebevoll um ihren Cousin Karl und versucht unter anderem auf dem Schwarzmarkt zu handeln. Die Not aus der damaligen Zeit wird so realistisch erzählt, dass man wirklich der heimliche Zuschauer der Geschichte wird und sich alles sehr bildhaft vorstellen kann.
"Trümmermädchen" ist ein Roman aus der Zeit des zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit durch den hervorragenden Schreibstil konnte ich tief in die Geschichte eintauchen, sämtliche Emotionen und Situationen konnte ich sehr gut nachempfinden und spüren.
Unsere Vorfahren haben diese Geschichte so ähnlich erlebt, was würden sie über unser Problem soziale Kontakte zu reduzieren sagen? Wir können so froh sein ein warmes zu Hause und genügend Lebensmittel zu haben.