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Veröffentlicht am 08.08.2020

Gelungener Abschlussband nach einem schwachen dritten Teil

Roman Quest – Entscheidung in Rom (Roman Quest 4)
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Das große Finale der Reihe. Juba begibt sich mit seiner Schwester zurück nach Rom. Auch seine Freunde begleiten ihn. Nach einer aufregenden Überfahrt steht Juba endlich seinem Erzfeind Domitian gegenüber. ...

Das große Finale der Reihe. Juba begibt sich mit seiner Schwester zurück nach Rom. Auch seine Freunde begleiten ihn. Nach einer aufregenden Überfahrt steht Juba endlich seinem Erzfeind Domitian gegenüber.

Nachdem mich der dritte Teil der Reihe nicht vollständig von sich überzeugen konnte, mich aber durchaus neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte bin ich mit geringen Erwartungen, aber dennoch neugierig in die Geschichte gestartet. Und ich muss sagen, dass mir dieser Band deutlich besser gefallen hat. Dennoch hat auch dieser Band es nicht geschafft alle Schwächen des vorherigen Bandes abzulegen.

Bereits der Einstieg in diesen Teil der Reihe fiel mir deutlich leichter. Der Schreibstil war auch dieses Mal etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte mich sehr schnell damit abfinden. Juba war für mich deutlich besser greifbar als seine Schwester im vorherigen Band. Und auch Bouda fand ich sehr angenehm zu verfolgen. Dennoch waren auch diese Charaktere für mich wieder nicht vollständig greifbar und nachvollziehbar. Insgesamt muss ich aber sagen, dass mich auch in diesem Band die Handlung nur teilweise überzeugen konnte. Allen voran haben mich wieder die verschiedenen Religionen irritiert. Leider kann ich hier immer nicht einordnen wer jetzt was glaubt und wofür welche Religion steht. Abschnitte, in denen die Religion angesprochen wird bringen mich dadurch jedes Mal ein bisschen aus der Geschichte heraus und irritieren mich im Lesefluss. Auch könnten für mich einige Szenen deutlich besser ausgeführt werden (z.B. das unerwartete Zusammentreffen mit Lupus Truppe). Dies ist für mich auch ein ganz großer Kritikpunkt am Ende der Geschichte. Das Finale wird sehr schön aufgebaut aber dann viel zu schnell abgehandelt. Zudem war mir hier einiges zu brutal für ein Kinderbuch.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, aber nicht vollständig überzeugen können. Dennoch hat es mir besser gefallen als der vorherige Band.

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Veröffentlicht am 08.08.2020

Niedliche Geschichte über das Anderssein und Naturschutz

Klara Katastrofee und das große Feen-Schlamassel (Klara Katastrofee 1)
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Klara hat eigentlich keine Beinamen. Doch da sie ein kleines bisschen chaotisch ist und viele ihrer Zauber nicht ganz so funktionieren wie sie es plant wird sie von den anderen Feen auch Klara Katastrofee ...

Klara hat eigentlich keine Beinamen. Doch da sie ein kleines bisschen chaotisch ist und viele ihrer Zauber nicht ganz so funktionieren wie sie es plant wird sie von den anderen Feen auch Klara Katastrofee genannt. Als dann das große Treffen der Feen ansteht und Klara eigentlich darauf hofft ihre eigene Wiese zu bekommen, um die sie sich kümmern darf beginnt diese Geschichte.

Dieses Buch ist mir direkt aufgrund des wunderschönen Covers aufgefallen. Und auch die Größe des Buches gefällt mir. Die Geschichte an sich bringt die Individualität von Klara sehr schön rüber. Aber vor allem am Anfang der Geschichte wird auch deutlich, dass sie sich der Kritik anderer Leute ausgesetzt sieht. Dennoch bleibt sie sich selbst treu und hat damit am Ende auch Erfolg. Das hat mir gut gefallen. Klara an sich gefällt mir zudem sehr gut. Sie ist unterhaltsam und wirkt glaubhaft. Zudem ist sie nicht die typische Fee, die man aus vielen anderen Büchern kennt. Oskar, der zweite wichtige Charakter in der Geschichte ist ein Mensch. Der Unterschied zwischen der Welt der Menschen und der Feen ist sehr schön deutlich geworden. Doch trotz der Unterschiede verstehen sich Oskar und Klara sehr gut.
Leider sind sowohl die anderen Feen als auch Oskar eher blass dargestellt. Hier fehlt mir ein bisschen die Tiefe.

Insgesamt hat mir die Geschichte aber gut gefallen. Als Vorlese oder Erstlese-Geschichte sehr ist dieses Buch auf jeden Fall geeignet.

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Veröffentlicht am 08.08.2020

Leider konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen

Immernacht
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Lara Fox ist eine Tosherin und sucht in der Kanalisation unter der Stadt nach verlorenen Schätzen. Als eines Tages Gerüchte über einen unheimlichen Mann umgehen, der in der Kanalisation Toshern auflauert ...

Lara Fox ist eine Tosherin und sucht in der Kanalisation unter der Stadt nach verlorenen Schätzen. Als eines Tages Gerüchte über einen unheimlichen Mann umgehen, der in der Kanalisation Toshern auflauert und sie nach einem Kästchen befragt beginnt eine Geschichte, die sowohl unheimlich als auch fantastisch sein möchte.

Nachdem ich mich in das Cover dieses Buches direkt verliebt habe und mir auch der Einstieg in die Geschichte sehr gut gefiel hatte ich sehr große Hoffnungen in die Geschichte. Zu Beginn der Geschichte lernt man die Protagonistin Lara Fox kennen. Und auch die Welt wird toll beschrieben. Besonders die Beschreibung der Kanalisation haben mir sehr gut gefallen. In diesem Abschnitt des Buches wirkt alles sehr atmosphärisch.
Leider kam bei mir dann schnell die Ernüchterung. Die Geschichte basiert auf einer tollen Grundidee, die mich auch über das gesamte Buch hinweg interessiert hat. Allerdings habe ich sehr schnell meine Probleme mit den Figuren bekommen. Auch wenn sich viel in deren Leben ändert und sie sich ständig in neuen Situationen wiederfinden war für mich kaum bis keine Entwicklung spürbar. Generell konnte ich mich mit keiner der Figuren wirklich anfreunden.
Und auch die Handlung hat mir einige Probleme bereitet. Wie bereits erwähnt gefiel mir die Idee und auch die aufgebaute Welt sehr gut. Aber der allgemeine Handlungsverlauf war mir an vielen Stellen einfach zu abrupt und sprunghaft. Viele Entscheidungen und Handlungen waren nicht genug unterfüttert um für mich wirklich verständlich zu sein. Dazu kam, dass der Autor es mit seinem Schreibstil durchaus geschafft hat mir die Welt zu zeigen. Allerdings hat diese Art des Schreibens bei mir nicht dazu geführt Spannung aufzubauen. Dies führte dazu, dass ich schon kurz vor der Hälfte des Buches ordentlich kämpfen musste um am Ball zu bleiben.

Insgesamt konnte mich diese Geschichte trotz eines sehr vielversprechenden Einstiegs und einer tollen Grundidee nicht von sich überzeugen. Die zwei Sterne gebe ich für die Idee und eine tolle Welt sowie für die Beschreibungen der Stadt und der Kanalisation.

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Veröffentlicht am 08.08.2020

Humorvolles Abenteuer mit tollen Charakteren in einer flüsterhaft-fantastischen Welt

Flüsterwald - Das Abenteuer beginnt (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 1)
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Lukas kann es immer noch nicht fassen. Seine Eltern ziehen mit ihm und seiner Schwester um. Und zwar nicht in ein neues modernes Haus, sondern in ein total altes Haus, in dem ein seltsamer Professor gewohnt ...

Lukas kann es immer noch nicht fassen. Seine Eltern ziehen mit ihm und seiner Schwester um. Und zwar nicht in ein neues modernes Haus, sondern in ein total altes Haus, in dem ein seltsamer Professor gewohnt hat, bis er spurlos verschwunden ist. Doch sehr schnell merkt Lukas, dass dieses Haus ein Geheimnis verbirgt. Und als er dann eines Nachts auch noch ein seltsames Wesen dabei erwischt, wie es ein Buch aus seinem Zimmer klaut beginnt ein Abenteuer, das sich Lukas wohl so nie erträumt hätte.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Der Autor lässt sich Zeit die Umgebung und die Personen vorzustellen. Allerdings dauert es dadurch auch etwas, bis sich die erste Spannung aufbaut. Aufgrund der schönen Beschreibungen und des tollen Schreibstils hat mir dieser Beginn dennoch gut gefallen. Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen von Lukas Zimmer. Generell wirkt das Haus trotz des Alters sehr einladend.

Die Handlung kommt wie bereits erwähnt erst recht spät wirklich vorwärts. Da es sich hier aber um den ersten Band einer Reihe handelt finde ich die allgemeine Einführung in die Situation ganz passend. Sobald das Abenteuer dann aber beginnt wird es fantastisch, spannend und auch sehr humorvoll. Lukas taucht in eine neue Welt ein, die sehr lebendig und kreativ gestaltet ist. Die hier lebenden Wesen sind interessant gestaltet und besitzen alle einen individuellen aber doch nachvollziehbaren Charakter. Die Wahl eines Lieblingscharakters wirkt erst eindeutig, aber mit der Zeit wachsen alle Mitglieder der Gruppe dem Leser ans Herz.

Insgesamt hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten, dennoch sehe ich noch Platz nach oben. Der Schreibstil und die Beschreibungen des Autors haben mich wirklich begeistert. Für den nächsten Band der Reihe erhoffe ich mir allerdings einen etwas zügigeren Einstieg in die Geschichte. Für fantasievolle und humorbegeisterte Leser kann ich dieses Buch definitiv empfehlen.

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Veröffentlicht am 24.07.2020

Fantasievolle und bunte Geschichte für große und kleine Feen-Liebhaber

Lia Sturmgold – Die Macht der Kristalle
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Nachdem Lia verwirrt auf dem Boden des Parks aufwacht, in dem sie vor ein paar Minuten noch Hockey geübt hat, steht sie sich plötzlich selbst gegenüber. Doch dann begreift sie, dass sie nicht mehr das ...

Nachdem Lia verwirrt auf dem Boden des Parks aufwacht, in dem sie vor ein paar Minuten noch Hockey geübt hat, steht sie sich plötzlich selbst gegenüber. Doch dann begreift sie, dass sie nicht mehr das Hockey spielende Menschenmädchen ist, sondern den Körper mit einer Elfenprinzessin getauscht hat. Und diese Elfenprinzessin sollte eigentlich auf der Elfenschule Springwasser sein. Na toll, das kann ja nur schiefgehen.

Bereits auf den ersten Seiten des Buches wird klar, dies wird eine sehr lustige und durchaus auch chaotische Geschichte. Bei Asalia in der Menschenwelt und vor allem bei Lia in der Elfenschule Springwasser ist ganz schön was los. Erzählt wird die Geschichte aber nur aus Lias Perspektive, daher bekommen wir die Ereignisse in der Menschenwelt nur sehr begrenzt mit. Aber das war für mich kein Problem. Wen interessiert denn bitte auch die Menschenwelt, wenn man in eine außergewöhnliche Elfenwelt voller Farben und Besonderheiten eintauchen kann. Springwasser an sich hat mir gut gefallen. Als Leser erhält man hier genug Informationen um sich die aktuellen Handlungsorte gut vorstellen zu können. Dennoch kennt man nach diesem Band noch nicht alle Gegebenheiten, sodass in den nachfolgenden Geschichten noch viel Potential für Entdeckungen steckt.
Die Charaktere in dieser Geschichte haben mir gut gefallen. Lia und ihre Freundinnen aus der Nachtwabe sind gut ausgearbeitet und besitzen eigene Charakterzüge. Auch der Bösewicht der Geschichte Valmariana ist nachvollziehbar dargestellt. Etwas schwammig fand ich dagegen die Lehrkräfte. Hier fehlten es mir dann doch an der ein oder anderen zusätzlichen Information. Aber das hat mich beim Lesen nicht weiter gestört.

Insgesamt hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen, musste oftmals schmunzeln und habe zum Ende hin schon ein bisschen mitgefiebert. Auch die hervorgehobenen Charakterzüge der Nachtwaben-Mitglieder, wie Zusammengehörigkeit, Selbstbewusstsein und Loyalität haben mir sehr gut gefallen. Ich hoffe es kommt noch ein weiterer Band der Reihe.
Für Elfen/Feen-Fans und Liebhaber fantasievoller und lustiger Geschichten absolut empfehlenswert.

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